0,8 Prozent der Einwohner haben beide Impfdosen erhalten

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0,8 Prozent der Einwohner haben beide Impfdosen erhalten

Die Zahl der Corona-Impfungen ist vorige Woche wieder gestiegen. Bis inklusive Sonntag wurden80.852 neue Impfungen in den E-Impfpass eingetragen. Damit haben die Impfungen wieder das Niveau vor dem Impfknick Ende Jänner erreicht und sogar etwas überschritten. In Summe sind bis Sonntag zumindest 212.062 Personen geimpft worden, das entspricht einer Durchimpfung von 2,38 Prozent der Bevölkerung. Tatsächlich sind es etwas mehr, weil die Eintragungen teils verzögert erfolgen.

Die bisher meisten Corona-Impfungen hatten die Bundesländer in der Woche vom 18. zum 24. Jänner durchgeführt. Für diese Woche weist das Impfregister (“E-Impfpass”) laut den vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Zahlen 80.338 Impfungen aus. In der letzten Jännerwoche führten Lieferschwierigkeiten dann zu einem deutlichen Rückgang der Impfungen auf knapp 61.000.

Vorige Woche wurden gemäß den am Montag aktualisierten Zahlen aber wieder 80.852 Impfungen durchgeführt. Den Großteil davon (55.269) haben Personen erhalten, die bereits zuvor eine erste Impfdosis erhalten hatten nun und mit der zweiten Dosis “vollimmunisiert” wurden. In Summe haben damit 71.135 Personen die beiden für den vollen Impfschutz nötigen Dosen erhalten (0,8 Prozent der Einwohner).

Dem internationalen Impf-Vorreiter Israel hinkt Österreich – wie alle anderen EU-Länder – weiterhin stark hinterher: Während Israel durchschnittlich bereits mehr als 60 Impfdosen pro 100 Einwohner verabreicht hat (Erst- und Zweitimpfung zusammengerechnet) waren es in Österreich mit Stand Sonntag je nach Zählung zwischen 3,18 (verimpft) und 3,45 (ausgeliefert) pro 100 Einwohner. Das ist etwas weniger als in Italien und Deutschland. Deutlich schneller als in der EU wird neben Israel auch in Großbritannien (fast 19 Impfdosen pro 100 Einwohner) und in den USA (zwölf pro 100) geimpft, wie eine Übersicht der Plattform Our World in Data (Stand 6. Februar) zeigt.

Allerdings dürfte die Zahl der tatsächlich durchgeführten Impfungen in Österreich etwas höher liegen, als die Daten des Elektronischen Impfpasses vermuten lassen. Denn aktuell erfasst das Impfregister laut Schätzungen des Gesundheitsministeriums erst 90 Prozent der bereits durchgeführten Impfungen. Dies bestätigt auch der Vorarlberger Impfkoordinator. Dort werden die in den Krankenhäusern durchgeführten Impfungen nämlich noch mit Zeitverzögerung eingemeldet. So weist das Impfregister für Vorarlberg derzeit rund 15.000 Impfungen aus – tatsächlich wurden nach Landesangaben aber knapp 18.000 durchgeführt.

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