1.346 Corona-Neuinfektionen in Österreich

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1.346 Corona-Neuinfektionen in Österreich

Bisher gab es in Österreich 58.672 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (14. Oktober 2020, 09:30 Uhr) sind österreichweit 872 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 45.846 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 654 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 112 der Erkrankten auf Intensivstationen.

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Der US-TikTok-Rivale Triller verhandelt Insidern zufolge über ein Börsendebüt durch die Hintertür. Konkret gehe es darum, den Kurzvideodienst mit einer leeren Börsenhülle (SPAC) zu fusionieren, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Sogenannte SPAC (Special Purpose Acquisition Vehicles) sammeln mit einem Börsengang Geld ein und gehen erst dann auf die Suche nach einem Unternehmen, das sie dafür kaufen könnten. Der Deal fällt in eine Zeit, in der US-Präsident Donald Trump den chinesischen TikTok-Eigner ByteDance verpflichtet hat, sich von TikTok zu trennen und dies mit der Angst vor Datenklau durch die kommunistische Regierung begründet. TikTok klagt gegen die US-Regierung, um sich gegen ein Download-Verbot der App zu wehren. Zwischenzeitlich soll auch Triller für TikTok geboten haben. Hoffen auf TikTok-Verbot Triller ist 2015 gestartet und kommt aktuell nur auf einen Bruchteil der rund 100 Millionen Nutzer, die der vor allem bei Jugendlichen beliebte Dienst TikTok zählt. Das US-Unternehmen hofft, angesichts der Unsicherheiten, denen TikTok gegenüber steht, dem Konkurrenten Nutzer abspenstig zu machen. Bekannte Triller-Anwender sind derzeit die Musiker Alicia Keys, Cardi B und Eminem. Den Insidern zufolge arbeitet Triller mit der Investmentbank Farvahar Partners zusammen und verhandelt mit einem SPAC. Daneben befinde sich Triller auch in Gesprächen für eine neue Finanzierungsrunde über insgesamt rund 250 Millionen Dollar (212 Mio. Euro) angeführt von der UBS. Bisher hat das in Los Angeles ansässige Unternehmen Insidern zufolge rund 100 Millionen Dollar eingesammelt – unter anderem von den Musikern Kendrick Lamar und The Weeknd – und wird mit rund 1,25 Milliarden Dollar bewertet. Es sei noch unklar, ob Triller sich letztlich für einen SPAC-Deal oder eine Kapitalspritze entscheide. Farvahar Partners wie auch UBS waren zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. In den USA haben sich SPACs (Special Purpose Acquisition Vehicles) in diesem Jahr zu einer beliebten IPO-Alternative entwickelt, weil sie eine Möglichkeit bieten, weniger reguliert an die Börse zu gehen. Auf diese Art und Weise hat auch der umstrittene Brennstoffzellen-Lkw-Entwickler Nikola seine Neuemission gestemmt.

TikTok-Rivale will an die Börse

Österreich hat bei den Neuzulassungen von Elektroautos den fünfthöchsten Anteil in der EU. 4,2 Prozent der Neuwagen des ersten Halbjahres 2020 fahren elektrisch. EU-Spitzenreiter ist die Niederlande, neun Prozent der Neuwagen fahren dort ausschließlich mit Strom. Dem VCÖ, der die EU-Statistik auswertete, ist der Anteil Österreichs zu gering. Dieser reiche nicht, um die Klimaziele zu erreichen. Zwischen den Niederlande und Österreich liegen Schweden mit einem E-Pkw-Anteil von 7,2 Prozent, Frankreich mit 6,3 Prozent und Portugal mit 5,6 Prozent. Das Autoland Deutschland liegt mit 3,5 Prozent hinter Österreich. In absoluten Zahlen sind die Neuzulassungen von Elektroautos noch gering: In Österreich waren es heuer zwischen Jänner und Juni 4805. Den höchsten E-Pkw-Anteil Europas haben Norwegen mit fast 47 Prozent und Island mit 27 Prozent. Erhöhte Förderung seit 1. Juli Seit 1. Juli bekommt man in Österreich beim Kauf eines Elektrofahrzeugs bis Jahresende eine erhöhte Förderung. So stieg die Förderung für E-Autos von 3000 auf 5000 Euro an, für E-Motorräder gibt es im nächsten halben Jahr 1.200 statt 1.000 Euro und für Elektro-Mopeds 800 statt 700 Euro. Lastenfahrräder werden mit 850 Euro gefördert. “Österreich kann von den Spitzenreitern lernen” Der VCÖ kritisierte am Montag, dass gleichzeitig auch Diesel gefördert wird. Die fehlende CO2-Bepreisung und die Steuerbegünstigung von Diesel seien Hindernisse für die E-Mobilität, so der Verkehrsclub. “Österreich kann von den Spitzenreitern lernen, dass Förderungen und Steuerbegünstigungen alleine die E-Pkw nicht zum Durchbruch bringen. Es braucht auch Maßnahmen bei den Verbrenner-Pkw”, so VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen. Insgesamt gibt es in Österreich aktuell rund 34.000 Elektroautos. Mit gut fünf Millionen Diesel und Benzinern sind rund 146 Mal so viele Verbrenner-Pkw wie Elektroautos unterwegs.

Österreich hat fünfthöchsten E-Pkw-Anteil

Mit zu erwartenden höheren Temperaturen steigt natürlich auch in der Coronakrise das Bedürfnis nach Badespaß und Abkühlung. In Bezug auf Öffnung der Freibäder – traditionell Anfang Mai – sieht es da aktuell nicht gut aus, auch wenn etwa in Wien Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) den Zugang ermöglichen will – allenfalls nur zu den Liegeflächen. Anders die Lage bei freien See- und Donauzugängen. “Wenn die Abstandsregeln eingehalten werden können”, heißt es dazu auf der Homepage des Sportministeriums, “spricht aus heutiger Sicht nichts dagegen, sofern kein Betretungsverbot etwa für Seezugänge besteht.” Bei den Freibädern sei eine Öffnung per Anfang Mai hingegen nicht vorstellbar, weil die Einhaltung der Abstandsregel etwa bei den Zu- und Ausgängen, zu Badeschluss und etwa von Kindern schwer einhaltbar sei. Es werde daran gearbeitet, dies bei den Freibädern zu einem späteren Zeitpunkt zu ermöglichen.

Freie Seezugänge mehrheitlich für Badebetrieb offen

Ganz so leicht lässt sich der Wunsch der Sozialpartner, die Geschäfte während der Zeit der Ausgangsbeschränkungen schon um 19 Uhr zu schließen, nicht umsetzen. Da es noch keine entsprechende Verordnung gibt, hängt es am Goodwill der Betriebe, ob sie der Empfehlung von Gewerkschaft und Wirtschaftskammer folgen. Der Lebensmittelhandel hat nach wie vor normale Öffnungszeiten, andere, wie Ikea oder die Designer Outlets in Parndorf und Salzburg, haben die Zeiten angepasst und schließen nun schon um 19 Uhr. Bei der Möbelkette XXXLutz haben die Geschäfte ohnehin nie länger als bis 19 Uhr offen, auch sonst nicht. Bei Spar hält man die frühere Schließzeit sogar eher für kontraproduktiv. “Wir sehen eine Verkürzung auch eher problematisch, denn erstens wäre es aus epidemiologischer Sicht ja besser, die Märkte länger geöffnet zu lassen. Dann verteilen sich die Kunden über mehr Stunden. Zudem arbeiten ja viele Menschen und die möchten gerne nach der Arbeit am Abend noch einkaufen gehen”, sagte Spar-Sprecherin Nicole Berkmann zur APA. Auch die Supermarktketten von Rewe – Billa, Merkur und Penny – haben die Zeiten derzeit nicht geändert. Bei Hofer will man erst etwas ändern, wenn von der “Bundesregierung eine Anpassung der Öffnungszeiten beschlossen wird”. Ministerium prüft “Es wird aktuell geprüft, ob es denkbar ist, diesen Bereich in der angedachten Form rechtlich zu regeln. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit der Sozialpartner, in dieser Frage selbst entsprechende Regelungen zu treffen“, hieß es dazu am Mittwoch aus dem Gesundheitsministerium auf APA-Anfrage. Dem Vernehmen nach gibt es rechtliche Bedenken. In der Schutzmaßnahmenverordnung gebe es bezüglich der Ausgangssperre ab 20 Uhr klare Ausnahmen für berufliche Zwecke, aber auch zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, sagte der Rechtsanwalt Georg Krakow laut “Standard”. Das Einkaufen einerseits explizit zu ermöglichen, andererseits aber die Geschäfte per Verordnung früher zu schließen, sei nicht argumentierbar. Zudem käme es zu einer kaum erklärbaren Ungleichbehandlung mit allen anderen Angestellten, die zu beruflichen Zwecken auch länger im Büro sein dürften, so der frühere Staatsanwalt. Rechtzeitig zu Beginn der Ausgangsbeschränkungen . . . Laut Öffnungszeitengesetz dürfen Geschäfte unter der Woche von 6 bis 21 Uhr und an Samstagen von 6 Uhr bis 18 Uhr offen halten, insgesamt also bis zu 72 Stunden pro Woche. Bis 21 Uhr haben aber ohnehin nur wenige Händler offen. Seit Dienstag gelten Ausgangsbeschränkungen in der Zeit von 20 Uhr bis 6 Uhr, jedoch mit mehreren Ausnahmen. “Die Öffis fahren, man darf, wenn man bis 20 Uhr arbeitet, auch noch nach Hause fahren. Also auch von den Mitarbeitenden ist es kein Problem, die Öffnungszeiten wie gehabt beizubehalten”, sagte Spar-Sprecherin Berkmann. Gewerkschaft und Wirtschaftskammer haben sich am Montag für einen Ladenschluss um 19 Uhr ausgesprochen. Die Gewerkschaft will mit der früheren Schließung der Geschäfte den überwiegend weiblichen Handelsangestellten die Möglichkeit geben, rechtzeitig zu Beginn der Ausgangsbeschränkungen zu Hause zu sein. WKÖ-Handelsobmann Rainer Trefelik sagte, dass sich die temporäre Beschränkung der Öffnungszeiten bereits während des ersten Lockdowns bewährt habe.

Früherer Ladenschluss im Handel? Verordnung wird noch geprüft

Direkte Sonnenbestrahlung soll nach Angaben eines US-Regierungsberaters zum raschen Sterben des Coronavirus führen. Wissenschafter der Regierung hätten in einem Experiment beobachtet, dass UV-Strahlen anscheinend den Erreger schnell töteten, sagte William Bryan, Wissenschafts- und Technologieberater des Heimatschutzministeriums, am Donnerstag bei einem gemeinsamen Briefing mit Präsident Donald Trump im Weißen Haus. Die mutmaßlich tödliche Wirkung von UV-Strahlen auf den Erreger Sars-CoV-2 sei sowohl bei Verbreitung des Virus in der Luft als auch auf Oberflächen festgestellt worden, führte Bryan aus. Er schürte damit die Hoffnungen, dass die Ausbreitung des Erregers in den Sommermonaten nachlassen könnte. Das Experiment mit den UV-Strahlen fand laut Bryan im Nationalen Zentrum für die Analyse von Bio-Verteidigung und Gegenmaßnahmen im US-Bundesstaat Maryland statt. Die Untersuchung wurde aber bisher nicht veröffentlicht und muss noch von anderen Wissenschaftern bewertet werden. Eine Schlüsselfrage dabei ist, welche Intensität und Wellenlänge das UV-Licht hatte und ob das Experiment die natürlichen Lichtverhältnisse im Sommer korrekt abbildete.

Tötet Sonnenlicht das Virus?

In einer Änderung der Verordnung zur Verhinderung der Verbreitung von Covid-19 wurde festgelegt, dass östereichische Spitzensportler, die ihre Tätigkeit beruflich ausüben und an internationalen Wettkämpfen teilnehmen, ab 20. April trainieren dürfen. Wichtig ist dabei für die Sportler und deren Betreuer, dass u.a. ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten ist. Kaderspieler, Betreuer und Trainer der zwölf Fußball-Bundesligavereine sowie des ÖFB-Cup-Finalisten Austria Lustenau dürfen in Kleingruppen von maximal sechs Kaderspielern mit gleichbleibender personeller Zusammensetzung trainieren. Die Maßnahmen gelten auch für Behindertensportler.

Spitzensportler dürfen ab Montag trainieren