1.500 Personen in Schlüsselberufen gezielt getestet

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1.500 Personen in Schlüsselberufen gezielt getestet

Die Regierung hat besonders exponierte Berufsgruppen erstmals schwerpunktmäßig testen lassen. In der Testreihe wurden repräsentative Samples von insgesamt etwa 1.500 Personen gewonnen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Mittels PCR-Tests will man vor allem dem Anteil der “asymptomatisch” Infizierten bei Supermarkt-Mitarbeitern, Ärzten und Gesundheits- und Pflegepersonal auf die Spur kommen.

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Der konkrete Öffnungsplan für die Schulen ab dem 7. Dezember ist nach wie vor unklar. Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) verwies am Freitag vor Journalisten auf noch anstehende Gespräche über das Wochenende bzw. am Anfang nächster Woche. Am Mittwoch werde dann das Gesamtpaket präsentiert. Gleichzeitig machte er kein Hehl daraus, dass möglichst alle Schüler in die Klassen zurückkehren sollen. “Ich weiß, was ich will”, so Faßmann. Einerseits sei Präsenzlehre dem Distance Learning vorzuziehen. Andererseits sei die Schule nicht nur ein Ort der Bildung, sondern auch sozialer Interaktionen. Man könne auch nicht über längere Zeit die Eltern mit einem großen Teil des Lernens belasten. Auch der Kontakt mit Gleichaltrigen sei für das Lernen wichtig. Die Zentralmatura wurde indes um zweieinhalb Wochen nach hinten verschoben und beginnt erst am 20. Mai. An den Schulen ist der Bedarf an Laptops für schlecht ausgestattete Schüler noch nicht gedeckt. Aus den Bildungsdirektionen sei eine zusätzliche Nachfrage von 1.400 Geräten österreichweit gemeldet worden. Diese versuche man über die Bundesbeschaffungsagentur abzudecken, so Bildungsministeriums-Generalsekretär Martin Netzer. “Der Markt ist ziemlich ausgeräumt.” Anders als beim ersten Lockdown im Frühjahr gebe es aber für Schüler ohne entsprechende Geräte die Möglichkeit, an den Schulen die EDV-Räume zu nutzen. Unterdessen forderten die Kinderfreunde in einer Aussendung sofortige Klarheit über den Öffnungsplan. Die Unabhängige LehrerInnengewerkschaft (ÖLI-UG) wiederum will bei der derzeitigen Infektionslage Fernunterricht an den Oberstufen mit der Möglichkeit nur zu “pädagogisch unbedingt” erforderlichen Tutorien sowie Schichtbetrieb in Kleingruppen für alle anderen Schulformen.

Öffnungsplan für Schulen noch nicht klar, Zentralmatura verschoben

1646 Personen sind in Österreich bisher positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Sieben Menschen starben bislang, vier gelten als offiziell bestätigt. Neun Personen sind wieder gesund. (Stand: Mittwoch, 15 Uhr) T: 328, Vbg: 124, NÖ: 256, W: 209, Stmk: 220, OÖ: 305, S: 89, Bgld: 20, K: 41), 9 genesene Personen, 11.977 Testungen  

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Der Nationalrat hat am Donnerstagabend den Weg zum nächsten großen Paket zur Bekämpfung der Coronakrise eingeschlagen. In zwei kurzen Nationalratssitzungen ohne Redebeiträge wurde das von der Koalition eingebrachte Werk, das gut 40 Gesetze ändert, dem Budgetausschuss zugewiesen. Damit kann es aller Voraussicht nach am Freitag vom Nationalrat und am Samstag vom Bundesrat durchgewunken werden. Die Themen sind mannigfaltig. Neben Regeln für die Kurzarbeit und Härtefonds für Kleinunternehmer, soll es im Sammelgesetz auch um den flexibleren Einsatz von medizinischem Personal gehen.

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Im Zuge der Informationskampagne des Integrationsministeriums sind bereits 400.000 Menschen mit Migrationshintergrund via Social Media, SMS, Telefon oder online über Maßnahmen und Verhaltensregeln zur Corona-Krise informiert worden. Die notwendigen Verhaltensregeln würden in den Migranten-Communities von den meisten konsequent umgesetzt, erklärte Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP): “Es gibt großen Zusammenhalt im Kampf gegen das Virus – unabhängig von der Herkunft oder Staatsbürgerschaft.” Vor Ostern habe man noch einmal eine Info-Offensive für Migranten gestartet. Darin wurde appelliert, nicht an Familienfeiern teil zunehmen und nicht nach Hause in das Herkunftsland zufahren. Im Zuge der Kampagne wurden etwa rund 70.000 Info-SMS verschickt. Parallel dazu veröffentlichte der Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) auf seiner Internetseite die wichtigsten Infos der Bundesregierung rund um Ausgangsbeschränkungen und zuletzt zur Maskenpflicht. Neben Videos in 15 Sprachen stehe zudem die ÖIF-Hotline für Rückfragen in neun Sprachen zur Verfügung.

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Der Innungsmeister der Bäcker in der Wirtschaftskammer, Josef Schrott, appelliert an die Österreicherinnen und Österreicher, bei den heimischen Bäckern – aber auch bei heimischen Fleischern – einkaufen zu gehen. Der Grund sind massive Umsatzeinbrüche im Zuge der Coronakrise, sagte Schrott am Montag im Gespräch mit der APA. “Manche Kollegen sprechen von Umsatzeinbrüchen bis zu 80 Prozent.” “Es gibt auch noch Fragezeichen, was konkret für Hilfen unterm Strich herauskommen, das ist noch nicht klar”, so Schrott. Weniger als 30 Prozent an Umsatzeinbrüchen gebe es jedenfalls nicht, so der Bäckermeister. “Die Situation ist dramatisch.”

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