10.000 Impfdosen sollen bis Ende Dezember in Österreich ankommen

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10.000 Impfdosen sollen bis Ende Dezember in Österreich ankommen

Die europäische Arzneimittelagentur (EMA) hatte am Dienstag angekündigt, bereits am 21. Dezember über die Zulassung des Impfstoffs von Biontech und Pfizer zu entscheiden – acht Tage vor dem bisher anvisierten Termin. Damit könnten noch heuer die ersten Impfungen in der EU beginnen.

Clemens Martin Auer, Covid-Sonderbeauftragter im Gesundheitsministerium, sagt heute in der Früh im Ö1-Morgenjourna, dass die frühere mögliche Zulassung des Corona-Impfstoffs für Österreich keinen Unterschied macht. Der 29. Dezember sei immer als spätester Tag für dieZulassung genannt worden, vom früheren Termin sei er nicht überrascht, so Auer. Er geht davon aus, dass zumindest 10.000 Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer bis Ende Dezember in Österreich ankommen. Dann solle auch sofort mit dem Impfen begonnen werden, sagt Auer.

Die Ankündigung der Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer vermutlich noch vor Weihnachten in der EU bezeichnete Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Dienstag als “großartige Nachricht”. Er gehe davon aus, dass nach Zulassung durch die EU-Kommission alle Mitgliedsstaaten gleichzeitig eine erste Vorlieferung des Produzenten erhalten werden.

Danach “und anschließend nach Lieferung der weiteren rund 230.000 Dosen werden wir diese Impfdosen entsprechend der österreichischen Impfstrategie in den Alten- und Pflegeheimen zur Impfung bereitstellen”, kündigte Anschober die nächsten Schritte an.

EU will 180 Millionen Impfdosen zusätzlich kaufen

Wie das Hamburger Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” am Dienstag berichtete, bereitet die EU-Kommission derzeit vor, die vertraglich vereinbarten Optionen für den Kauf von zusätzlichen 180 MillionenImpfdosen einzulösen. Geplant ist demnach der Kauf von 80 Millionen weiteren Dosen des US-Herstellers Moderna und 100 Millionen von Biontech und Pfizer.

Die EU-Kommission schließt im Auftrag der Mitgliedstaaten Verträge mit den Herstellern ab. Laut dem “Spiegel” wurden bisher mit sechs Firmen Vereinbarungen getroffen. Für den Fall, dass die vereinbarten Mengen den Bedarf nicht decken, waren Optionen für den Kauf zusätzlicher Chargen vorgesehen. Die Kommission will sie nach Angaben aus EU-Kreisen nun wegen des sich abzeichnenden großen Bedarfs ziehen.

Nebenwirkungs-Meldung per App

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn will den Bürgern nach einer Corona-Impfung die Möglichkeit geben, mögliche Wirkungen und Nebenwirkungen schnell per App zu melden. “Wir werden das sehr, sehr transparent machen”, sagte Spahn am Dienstagabend in den ARD-“Tagesthemen”. Das gelte für die Zulassung von Impfstoffen, aber auch für die Zeit danach. “Vertrauen ist beim Impfen das Allerallerwichtigste.”

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