1197 Neuinfektionen und 39 Todesopfer in Österreich

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1197 Neuinfektionen und 39 Todesopfer in Österreich

Seit Montag ist der harte Lockdown in Österreich gelockert worden, Schulen, körpernahe Dienstleister und Handel sperrten wieder auf. Am Tag zwei der Öffnung wurden 1197 SARS-CoV-2-Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Toten stieg um 39 auf bereits 8.071 Menschen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind. Im Schnitt gab es in der vergangenen Woche täglich 1333 Neuinfektionen. Gestiegen ist wieder die Zahl der Patienten in Krankenhäusern und auf Intensivstationen.

Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 104,8. Die Zahlen sind somit weiterhin mehr als doppelt so hoch, wie das von der Regierung gewünschte Ziel einer Sieben-Tages-Inzidenz von 50.

Die 1.197 Neuinfektionen standen 1.374 Menschen gegenüber, die sich von einer Infektion erholt hatten. Österreichweit galten am Dienstag 13.346 Menschen als bestätigt aktiv infiziert – 216 weniger als am Vortag.

Seit Beginn der Pandemie sind in Österreich bereits 8.071 Menschen gestorben. 3.479 Tote gab es bisher in Alters- und Pflegeheimen, 50 in stationären Behinderteneinrichtungen. Sie machen in Summe somit 43,7 Prozent aller Covid-19-Toten in Österreich aus. Innerhalb der vergangenen Woche waren 224 Menschen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind, hinzugekommen. Pro 100.000 Einwohner wurden somit bereits 90,7 Tote verzeichnet.

Seit Beginn der Pandemie gab es in Österreich 426.093 positive Testergebnisse. 404.676 Menschen haben sich von einer Infektion wieder erholt. Die meisten Neuinfektionen wurden am Montag mit 267 in Niederösterreich verzeichnet, 231 waren es in Wien, 210 in der Steiermark. In Oberösterreich kamen 160 neue Fälle hinzu. Alle anderen Bundesländer verzeichneten eilweise deutlich weniger als 100 Fälle. In Tirol gab es 98 Neuinfektionen, in Salzburg 87, in Kärnten 85, in Vorarlberg 40 und im Burgenland 19.

Am Dienstag lagen 22 Patienten mehr im Krankenhaus als am Montag, insgesamt mussten 1.593 Menschen in Spitälern behandelt werden. Auch auf den Intensivstationen gab es einen Zuwachs von sieben Erkrankten. Somit benötigten 285 Covid-19-Patienten intensivmedizinische Versorgung. Im Wochenvergleich ist deren Zahl um lediglich 15 zurückgegangen.

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