128 Fälle - Corona-Rekordwert in Wels

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Die Corona Zahlen sind in Wels auf einen neuen Höchstwert gestiegen. 128 bekannte Fälle gibt es zu Wochenbeginn in der Messestadt. Tendenz weiter steigend. Und auch ein Alten- und Pflegeheim ist mittlerweile davon betroffen.

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  1. GIUSEPPE PALERMO sagt:

    mamma mia

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Nach fünf Jahren beim FC Porto kehrt Tormann-Ikone Iker Casillas als Berater zu seinem Stammclub Real Madrid nach Spanien zurück. Der 39-Jährige werde seine Karriere als Profi-Fußballer endgültig beenden und bei den “Königlichen” Botschafter sowie Berater von Präsident Florentino Perez sein, berichteten am Samstag der TV-Sender “Cuatro”, die Zeitung “Marca” und andere spanische Medien. Der Weltmeister von 2010 hat nach dem Herzinfarkt, den er im Mai vorigen Jahres im Training erlitten hatte, kein Spiel mehr bestritten. Er deutete zwar mehrfach das Ende seiner Karriere an, eine offizielle Mitteilung dazu gab es aber bis heute nicht. Ihm wurde nach dem Infarkt eine Gefäßstütze eingepflanzt. Ärzte warnten Casillas damals vor einer Fortsetzung der Karriere. Dass er keinen Profisport mehr betreiben will, hatte der Madrilene unter anderem im Frühjahr mit der Bekanntgabe seiner Kandidatur um den Vorsitz des spanischen Fußball-Verbandes RFEF angedeutet. Im Juni und damit zwei Monate vor der für den 17. August angesetzten Abstimmung zog er seine Bewerbung allerdings zurück. Damit dürfte der umstrittene Luis Rubiales wiedergewählt werden. Casillas wurde fünf Mal in Serie zum Welttorhüter gekürt und mit “La Roja” auch zwei Mal Europameister. Er spielte von 1989 bis 2015 für Real, mit dem Verein gewann unter anderem fünf Mal die Liga und drei Mal die Champions League. Für die Königlichen bestritt er 349 Ligaspiele, bevor er 2015 zu Porto wechselte. Mit dem Club aus dem Norden Portugals wurde er am Mittwoch zum zweiten Mal Landesmeister, im Tor stand er diese Saison aber kein einziges Mal.

Casillas kehrt als Berater zu Real zurück

Vor einem Überschwappen von Entwicklungen auf Österreich, die auf eine zweite Welle an Covid-19-Infektionen hindeuten, warnt der Komplexitätsforscher Stefan Thurner. Auch hierzulande gebe es erste Anzeichen für regionale Verschiebungen in diese Richtung – etwa im Raum Linz und Wien. Die Entwicklung positiv getesteter Corona-Fälle im Ländervergleich stellt eine neue “Corona-Ampel” der Forscher dar. Corona-Ampelsystem Im von Wissenschaftern um den Leiter des Complexity Science Hub (CSH) Viennaentwickelten Ampelsystem sind dieser Tage wieder mehrere Bezirke von “grün” auf “gelb” umgesprungen. Das heißt, dass sich dort die Anzahl positiv getesteter Fälle pro 10.000 Einwohner im Vergleich der vergangenen 14 Tage merklich auf über eins erhöht hat. Das betrifft vor allem Linz, Wels und das Umland dieser Städte sowie St. Pöltenund den NÖ-Bezirk Neunkirchen. Wien bleibt nach wie vor “gelb”. Nach diesem System haben nun die Visualisierungsforscher Johannes Sorger und Wolfgang Knecht auf Basis der täglich von der Johns Hopkins-Universität in Baltimore (USA) pro Land zusammengetragenen, weltweiten Covid-19-Fälle eine ähnliche Ampel konstruiert, die nun auf der Website des CSH online gegangen ist. Sehe man sich die täglichen Fallmeldungen im Zeitverlauf an, zeige sich in einigen Ländern bereits ein “zweiter Hügel”, erklärte Thurner im Gespräch mit der APA – “die zweite Welle ist da”. Voneinander abgegrenzte zweite Wellen sieht man dementsprechend in einigen Ländern besonders gut, die die Epidemie zunächst auch gut unter Kontrolle gebracht haben. Das passiert aktuell etwa in Israel, wo die täglichen neuen Fälle schon einmal fast bei null lagen. In Kroatien zeichnet sich – bei insgesamt immer noch wenigen Fällen – momentan ein “massiver zweiter Hügel” ab. Nahezu am gesamten Balkan sehe man ein ähnliches Bild, erklärte Thurner. Etwas anders ist die Situation in den USA oder in Schweden, wo bekanntlich ein deutlich weniger rigider Eindämmungskurs gefahren wurde. Thurner: “Dort fährt die zweite Welle sozusagen in die erste Welle hinein oder drüber.” Das liegt daran, dass es dort immer relativ viele Fälle gab und die Zahlen in den vergangenen Wochen auch nicht so stark zurückgegangen sind. Diese Staaten erscheinen im Ampelsystem nun auch rot (mehr als zehn Fälle pro 10.000 Einwohner). Dazu kommen in dieser Kategorie auch beispielsweise noch die Republik Moldau, Saudi Arabien und der Oman, Südafrika und eine Reihe südamerikanischer Länder. “Es fängt gerade an” “Es gibt aber auch jede Menge Länder, wo es sich gerade so abzeichnet, dass eine zweite Welle vor der Tür steht bzw. wo es gerade anfängt”, so der Komplexitätsforscher, der hier auch Nachbarländer Österreichs wie Tschechien, Slowenien, die Slowakei oder ein Stück weniger deutlich die Schweiz bzw. andere Eindämmungs-“Musterländer” wie Island oder Neuseeland einschließt. In Europa “wird sich in den nächsten Tagen relativ sicher einiges in Richtung gelb (zwischen einem und zehn Fälle pro 10.000 Einwohner, Anm.) ändern”, prognostizierte der Wissenschafter. In Österreich habe man die Eindämmung zeitlich einfach “relativ gut erwischt”, sagte Thurner. Dadurch ist man hierzulande aber auch angesichts der beginnenden Urlaubssaison nicht vor einem erneuten Aufkommen der Erkrankten-Zahlen gefeit. Die Idee hinter der internationalen Ampel ist daher auch zu zeigen, dass etwa Reisen in grün eingefärbte Länder – mit weniger als einem neuen Fall pro 10.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen – bedenkenlos angetreten werden könnten. “In gelb eingefärbte Länder würde ich schon einmal nicht mehr fahren. Rot kommt gar nicht in Frage”, betonte Thurner, der die aktuelle Karte nicht in Übereinstimmung mit den momentanen Reisewarnungen der Behörden sieht. Betrachte man auch die Entwicklung in Österreich, zeige sich vor allem in den vergangenen Tagen, dass es etwa in der Stadt Linz deutliche Zunahmen gegeben hat. “Dort waren es vor 14 Tagen noch fünf Fälle und jetzt sind es fast 40”, so der Forscher.

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China hat erneut den höchsten Anstieg der Corona-Neuinfektionen seit April verzeichnet. Insgesamt infizierten sich innerhalb von 24 Stunden 68 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus. Sorgen bereitet den Behörden ein neuer Infektionsherd in der Hafenstadt Dalian, der sich bereits in mehrere Regionen des Landes ausgebreitet hat. Die meisten Neuinfektionen wurden zwar bei Menschen in der nordwestlichen Region Xinjiang registriert. 57 Fälle meldeten die Behörden dort. Sechs weitere Fälle von Neuinfektionen gab es aber in Dalian in der nordöstlichen Region Liaoning. Ein Ausbruch in der Hafenstadt war bereits vergangene Woche in einem Verarbeitungsbetrieb für Fisch und Meeresfrüchte gemeldet worden, die Zahl der Infektionen in Dalian stieg dort nun auf insgesamt 44 an. Bei zwölf weiteren Menschen in Dalian wurde das Coronavirus ohne Symptome nachgewiesen – in China werden Infizierte ohne Symptome getrennt gezählt. Die Behörden hatten am Sonntag angekündigt, alle sechs Millionen Einwohner von Dalian innerhalb von vier Tagen zu testen. Wie die Behörden mitteilten, hat sich der Infektionsherd aus Dalian inzwischen auf neun weitere Städte in fünf Regionen ausgebreitet. Darunter ist die Provinz Fujian, deren Hauptstadt Fuzhou 1.500 Kilometer entfernt von Dalian liegt. Die Behörden in Fuzhou erklärten, in den “Kriegsmodus” schalten zu wollen, nachdem ein Coronavirus-Infizierter gemeldet wurde, der aus Dalian angereist war und keine Symptome zeigte. Die Maßnahmen sollten verstärkte Kontrollen von Reisenden einschließen. Auch in Peking wurde ein neuer Fall bei einem aus Dalian kommenden Infizierten gemeldet, der keine Symptome zeigte. Daraufhin seien die Bewohner des Gebäudes, in dem auch der Infizierte lebt, auf das Coronavirus getestet worden. In China liegen derzeit noch 391 Menschen wegen der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 im Krankenhaus. Insgesamt wurden nach offiziellen Angaben in dem Land rund 83.959 Infektionen registriert, davon starben 4.634 Menschen.

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Der Ibiza-Untersuchungsausschuss hat einen neuen Verfahrensrichter. Der bisherige Stellvertreter Wolfgang Pöschl ist Dienstag vom Geschäftsordnungsausschuss des Nationalrats einstimmig gewählt worden. Sein Vize wird Ronald Rohrer, der schon im Eurofighter-Ausschuss Verfahrensrichter war und die Tiroler Untersuchungskommission zum Krisenmanagement des Landes beim Corona-Ausbruch in Ischgl leitet. Huber hatte ihre Funktion am 26. Juni zurückgelegt und wurde seither von Pöschl vertreten, der nun auch formal ihre Nachfolge übernimmt. Dass sein Stellvertreter Rohrer noch für die Tiroler Untersuchungskommission arbeitet, sieht man im Parlament nicht als Hindernis. In welchem Umfang der stellvertretende Verfahrensrichter zum Einsatz komme, sei Vereinbarungssache zwischen ihm und dem Verfahrensrichter, sagte ein Sprecher auf APA-Anfrage. Aufgabe des Verfahrensrichters ist die Unterstützung von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) bei der Vorsitzführung, die Erstbefragung der Auskunftspersonen im Untersuchungsausschuss sowie die Erstellung eines Endberichts.

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Regierung empfiehlt Fortsetzung von Homeoffice