13 Tonnen Schutzausrüstung für oö. Spitäler

Merken
13 Tonnen Schutzausrüstung für oö. Spitäler

Ein Passagier-Flugzeug der Austrian Airlines hat Freitagfrüh 13 Tonnen Schutzkleidung für oberösterreichische Spitäler und sonstige Einrichtungen der kritischen Infrastruktur im Bundesland aus Shanghai nach Österreich gebracht. Von einem Zentrallager aus soll das Material nach einem festgelegten Verteilungsschlüssel an alle Bedarfsträger verteilt werden, teilte das Land mit.

Die aus 500.000 OP-Masken, 50.000 Face-Shields, 50.000 FFP 2-Masken, 15.000 Schutz-Overalls und einer halben Million Handschuhe bestehende Fracht wurde nach der Landung in Wien auf Lkw verladen und sollte im Lauf des Tages in Oberösterreich eintreffen. Kommende Woche sind weitere Flüge geplant.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Ab 29. Mai sind in Österreich wieder Hochzeiten und Begräbnisse mit bis zu 100 Personen erlaubt. Das geht aus der vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Novelle der “COVID-19-Lockerungsverordnung” hervor. Ebenfalls ab Freitag gilt in Schlaflagern und Gemeinschaftsschlafräumen ein Sicherheitsabstand von eineinhalb Metern – nicht wie ursprünglich angekündigt zwei Meter. Festgeschrieben ist auch die Mund-Nasenschutz-Pflicht. Diese gilt nicht im Freiluftbereich, etwa auf Ausflugsschiffen oder in Museen. Prinzipiell ist ab Freitag überall ein Mindestabstand von einem Meter zu Personen vorgeschrieben, die nicht im selben Haushalt leben oder diesen gleichgestellt sind, wie beispielsweise eine Gästegruppe. Auch Veranstaltungen werden wieder mit mehr Besuchern erlaubt, wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bereits angekündigt hatte. Mit 1. Juli 2020 sind Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen für bis zu 250 Personen und im Freiluftbereich für bis zu 500 Personen zulässig. Mit 1. August 2020 sind Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen mit bis zu 500 Personen und im Freiluftbereich mit bis zu 750 Personen gestattet. Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, sind in diese Höchstzahlen nicht einzurechnen, heißt es in der Verordnung. Ab 1. August sind Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen mit bis zu 1.000 Personen und im Freiluftbereich mit bis zu 1.250 Personen mit Bewilligung der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde zulässig. Voraussetzung ist ein Präventionskonzept des Veranstalters. Öffnen dürfen am Freitag auch wieder Fitnessstudios. Hier muss ein Zwei-Meter-Abstand eingehalten werden, kann laut Verordnung aber “ausnahmsweise kurzfristig unterschritten werden”. Geschlossen bleiben “Einrichtungen zur Ausübung der Prostitution”, hier gilt weiterhin ein Betretungsverbot.

Ab 29. Mai Hochzeiten mit 100 Personen wieder erlaubt

Gute Nachrichten: TV-Entertainer Stefan Raab und der Eurovision Song Contest verbindet eine lange Freundschaft. Die fällt, im Gegensatz zum diesjährigen ESC, auch nicht aus: Raab wird am 16. Mai den “Free European Song Contest” veranstalten.

Stefan Raab organisiert Ersatz-Songcontest

Auch die Städte und Gemeinden bekommen nun finanzielle Unterstützung in der Coronakrise. Der Bund stellt (bis Ende 2021) eine Milliarde Euro an Investitionszuschüssen zur Verfügung, gab die Regierungsspitze am Montag in einer Pressekonferenz bekannt. Vertreter der Kommunen zeigten sich zufrieden, auch wenn damit nicht alle Forderungen erfüllt werden.

Eine Mrd. Euro Zuschuss für Städte und Gemeinden

Ein Brand in einer Wohnung in Wels-Vogelweide führte Sonntagnachmittag zu einem größeren Einsatzaufgebot an Feuerwehr- und Rettungskräften.

Brand einer Steckdose in einem Hochhaus in Wels-Vogelweide löst größeren Einsatz aus

Wie die APA aus Regierungskreisen erfuhr, bereitet das Gesundheitsministerium in Absprache mit dem Außenministerium ein Landeverbot für Flüge aus den Vereinigten Königreich vor. Dort verbreitet sich eine Mutation des Corona-Virus, die offenbar um 70 Prozent ansteckender ist. In London gilt daher wieder ein harter Shutdown mit weitreichenden Ausgangssperren. An einer entsprechenden Verordnung wird im Gesundheitsministerium gerade gearbeitet. In Kraft treten wird sie voraussichtlich am Dienstag. “Wir haben Großbritannien bereits darüber informiert, dass wir zum Schutz unserer Bevölkerung diese einschneidende Maßnahme treffen müssen”, sagt Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP). Am Flughafen Wien landen laut Flugplan am heutigen Sonntag fünf Flugzeuge aus Großbritannien, in Innsbruck sechs, in Salzburg eines. Am Flughafen Graz und in Klagenfurt gibt es heute keine Ankünfte aus England. Schon derzeit gebe es strenge Auflagen, betonte das Gesundheitsministerium: Großbritannien wird als Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko angesehen, weshalb für Einreisende eine Quarantänepflicht gilt. Ein Freitesten aus der zehntägigen Quarantäne ist frühestens nach dem fünften Tag möglich. Auch andere Länder verbieten Flüge Die Niederlande sprachen wegen der Virus-Mutation als erstes Land ein Flug-Verbot aus: Ab heute bis zunächst 1. Jänner darf dort kein Flugzeug aus England mehr landen. Die niederländische Regierung begründete ihren Schritt mit einer Empfehlung des Instituts für Umwelt und Gesundheit RIVM, die Einschleppung dieses Virusstammes aus dem Vereinigten Königreich so weit wie möglich zu begrenzen, indem die Reisebewegungen aus dem Vereinigten Königreich so weit wie möglich eingeschränkt oder kontrolliert würden. Bereits Anfang Dezember sei bei einer Stichprobe in den Niederlanden ein Virus mit der im Vereinigten Königreich beschriebenen Variante identifiziert worden, hieß es weiter. Nach der Meldung aus Großbritannien werde dieser Fall weiter untersucht und geprüft, wer betroffen sei, wie es zu der Infektion gekommen sei und ob verwandte Fälle bekannt seien. Auch Belgien kappt die Flug- und Zugverbindungen aus Großbritannien ab Mitternacht, kündigte ein Regierungsvertreter in Brüssel am Sonntag an. Regierungschef Alexander De Croo sagte im Fernsehsender VRT, die Aussetzung der Flug- und Zugverbindungen werde für mindestens 24 Stunden gelten. In Deutschland wird ein ähnlicher Schritt erwogen.

Regierung verhängt Landeverbot für Flüge aus Großbritannien

Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer ist in Italien auf ein Rekordtief gesunken. Drei Menschen sind von Samstag auf Sonntag in Italien nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben. In der Region Lombardei, dem Zentrum des Corona-Ausbruchs in Italien, wurden innerhalb von 24 Stunden erstmals seit dem 22. Februar keine Toten gemeldet. Insgesamt 35.045 Menschen sind seit Beginn der Pandemie am 20. Februar mit oder am Coronavirus in Italien gestorben. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurden 219 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet, am Vortag waren es 249. Die Zahl der noch aktiv Infizierten sank auf 12.440, jene der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten fiel auf 743 Personen, das sind 14 weniger als am Vortag. 49 Patienten lagen auf Intensivstationen. Am Höhepunkt der Pandemie im März waren über 4.000 Patienten auf Intensivstationen behandelt worden. Die Gesundheitsbehörden in der Lombardei berichteten, dass es erstmals binnen 24 Stunden keine Todesopfer in der Region gegeben habe. Das war seit dem 22. Februar nicht mehr der Fall gewesen, als in der Kleinstadt Casalpusterlengo bei Mailand die 77-jährige Giovanna Carminati als erstes lombardisches Covid-19-Todesopfer gemeldet wurde. Die Gesamtzahl der in der Lombardei Verstorbenen blieb damit auf 16.788 stabil. 33 Neuinfizierte gab es am Sonntag in der Region. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten in den lombardischen Spitälern lag bei 148. Nur noch 22 Patienten lagen auf einer lombardischen Intensivstation.

Erstmals keine Corona-Todesopfer in der Lombardei