17.000 Zuschauer sollen zum NFL-Start im Stadion sein

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17.000 Zuschauer sollen zum NFL-Start im Stadion sein

Etwa 17.000 Zuschauer sollen zum Start in die NFL-Saison in das Heimstadion von Super-Bowl-Champion Kansas City Chiefs dürfen. Der Titelverteidiger veröffentlichte am Montag (Ortszeit) seine Bedingungen für den Ticketverkauf und will das Arrowhead Stadium in Kansas City für die drei ersten Heimspiele mit ungefähr 22 Prozent auslasten.

Das betrifft den für den 10. September geplanten Auftakt gegen die Houston Texans sowie die Partien gegen die New England Patriots und die Las Vegas Raiders. Zunächst haben nur Dauerkarteninhaber Zugriff auf die Tickets, die gruppiert werden.

Die Zuschauer müssen im Stadion eine Maske tragen. Das Zusammenkommen vor dem Spiel auf dem Parkplatz, das in den USA sehr beliebte Tailgating (Parkplatz-Party auf Heckklappe eines Autos) mit Grillen und Trinken, soll erlaubt sein – allerdings nur direkt hinter dem eigenen Fahrzeug und mit Menschen aus der eigenen Ticket-Gruppe. Die Chiefs wollen ihren Kartenverkauf nach Beratung von Gesundheitsexperten je nach Verlauf der Corona-Pandemie anpassen.

Die USA sind unverändert stark von der Pandemie betroffen und stehen trotz einer Verbesserung zuletzt seit etwa einem Monat über der Marke von 50.000 neuen Infektionen täglich. In Kansas liegt die Zahl der betroffenen Personen derzeit bei etwa 500 Fällen pro Tag, in Missouri sind es deutlich über 1.000 Menschen, die jeden Tag positiv auf das Coronavirus getestet werden.

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Nach den Bildern von Menschenmassen vor den Einstiegsstellen von Liften und Gondeln hat das Gesundheitsministerium am Dienstag mit einem Erlass reagiert. Darin heißt es unter anderem: “Im Fall der wiederholten mangelhaften Umsetzung von ausreichenden Schutzmaßnahmen sind Betretungsverboteauszusprechen.” Die Überprüfung der Einhaltung der Maßnahmen der Corona-Maßnahmen seien zu verstärken. Weiters wird festgehalten: “Es hat eine verstärkte Überprüfung der Präventionskonzepte für Seil- und Zahnradbahnen dahingehend zu erfolgen, dass vom Betreiber jeder Seil- und Zahnradbahn die Vorlage des Covid-19-Präventionskonzeptes zu verlangen ist und die Präventionskonzepte stichprobenweise dahingehend zu überprüfen sind, ob die Konzepte dem Stand der Wissenschaft entsprechen und zur Minimierung des Infektionsrisikos geeignet sind.” “Menschenansammlungen verhindern” Der Betreiber habe die Einhaltung der Bestimmungen durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen. “Jedenfalls sind epidemiologisch bedenkliche Situationen, wie Menschenansammlungen, zu verhindern, dies beispielsweise durch Leitsysteme und zahlenmäßige Limitierungen“, wird in dem Erlass des Gesundheitsministeriums ausgeführt. Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) betonte in einer heutigen Stellungnahme dazu: “Um sicherzustellen, dass die aktuellen Regelungen im Wintersport flächendeckend konsequent eingehalten und umgesetzt werden, geht heute Nachmittag ein entsprechender Erlass meines Ressorts an die Landeshauptleute. Wir fordern die zuständigen Behörden darin auf, verstärkt zu kontrollieren, ob die vorgeschriebenen Maßnahmen vor Ort eingehalten werden. Ist dies nicht der Fall, sind im Wiederholungsfall Betretungsverbote auszusprechen.” Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) ergänzte. “Wir werden nicht dulden, dass der überwiegende Teil der Skigebiete, die sich an alle Regeln halten, unter diesen Einzelfällen leidet.” Die Kapazitätsbeschränkungen bei den Seilbahnen und Liftanlagen werden bleiben. “Künstliches Aufbauschen einzelner Bilder” Zuvor hatte sich Lifteobmann und ÖVP-Abgeordneter Franz Hörl in einer Aussendung noch zufrieden mit den Corona-Sicherheitskonzepten bei den Liften gezeigt. Diese hätten “nach dem Sommer auch jetzt wieder funktioniert”. Kein Verständnis zeigt er für das “künstliche Aufbauschen einzelner Bilder”, die “in keiner Weise als Abbild des tatsächlichen Geschehens in Österreich herangezogen werden können”. “Es war zu befürchten, dass manche Kritiker genau diese Bilder ausschlachten werden, auch wenn sie nichts mit der Realität in vielen Gebieten des Landes zu tun haben”, so Hörl. Er verbiete sich dabei auch Kritik an stadtnahen Skigebieten, wie etwa Hinterstoder. “Wenn eine Familie am Lift zusammensteht, dann ist das absolut ok, wird aber von manchen als Missachtung der Abstandsregelung dargestellt”, kritisiert Hörl.

Nach Stau bei Skiliften schärft Regierung nach

In Großbritannien sind nach neuesten Zahlen mehr als 40.000 Menschen nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. Darin enthalten sind auch Angaben der Nationalen Statistikbehörde ONS (Office of National Statistics). Etwa jeder vierte Todesfall wurde aus einem Pflegeheim gemeldet. Großbritannien ist damit das Land mit den meisten Corona-Opfern in Europa. In den Statistiken des Gesundheitsministeriums sind bisher mehr als 32.000 Todesfälle registriert. Dort werden die Daten aber anders erhoben als beim ONS, so etwa beim Umgang mit Verdachtsfällen. Forscher warnen zum Teil vor dem direkten Vergleich solcher Zahlen auch zwischen Ländern. Zu unterschiedlich seien die Methoden bei der Erhebung, Bevölkerungszahl, Altersstruktur und andere Faktoren.

Mehr als 40.000 Tote in Großbritannien

 Der laut dem Guinness-Buch der Rekorde älteste Mann der Welt ist in Großbritannien im Alter von 112 Jahren gestorben. “Mit großer Trauer gibt die Familie Weighton den Tod unseres geliebten Bob Weighton bekannt”, teilte seine Familie am Donnerstag mit. Der ehemalige Lehrer und Ingenieur aus der englischen Grafschaft Hampshire sei am Morgen friedlich im Schlaf gestorben, erklärten seine Angehörigen. Seine Familie sei dankbar, dass der 112-Jährige “bis zum Schluss” geistreich, freundlich, kenntnisreich und ein guter Gesprächspartner geblieben sei. “Er hatte viele, viele Freunde und las und sprach bis zu seinem Tod über Politik, Theologie, Ökologie und mehr. Er kümmerte sich auch sehr um die Umwelt”, hieß es in der Erklärung von Weightons Angehörigen weiter. Seinen letzten Geburtstag musste Bob Weighton durch den coronabedingten Lockdown alleine verbringen. Weighton wurde am 29. März 1908 im nordenglischen Yorkshire geboren und hatte sechs Geschwister. Er hinterlässt drei Kinder, zehn Enkelkinder und 25 Urenkel. Nach dem Tod seines Vorgängers, des Japaners Chitetsu Watanabe, hatte Weighton erst im Februar den Titel des ältesten Mannes der Welt übernommen. Der Südafrikaner Fredi Blom gibt an, der älteste Mann der Welt zu sein und in diesem Monat seinen 116. Geburtstag gefeiert zu haben. Seine Angaben wurden bisher jedoch noch nicht vom Gremium des Guinnessbuchs der Rekorde überprüft.

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Mit dem heutigen Freitag erwacht das Kulturgeschehen in Österreich aus seinem coronabedingten Dornröschenschlaf – zumindest in gewissen Branchen. Denn während Theater, Kinos und Museen unter entsprechenden Auflagen ihre Betriebe wieder hochfahren können, vermissen Veranstalter von Pop- und Rockkonzerten weiterhin Lösungen. Diese seien “nicht vorhanden”, so Nova-Rock-Chef Ewald Tatar.

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Man müsse hier unbedingt zwischen jenen unterscheiden, deren Kinder tatsächlich wegen einer Vorerkrankung keine Maske tragen können und jenen, die die Maske aus einer Verweigerungshaltung heraus ablehnen, so Netzer. Sprechen gesundheitliche Gründe gegen das Maskentragen, könne das Kind im Fernunterricht bleiben. Auf der anderen Seite gebe es derzeit eine Flut von Massen-Emails, die unabhängig vom Schulstandort an Bildungsdirektionen in mehreren Bundesländern geschickt werden. “Da geht es ein bisschen um eine Verweigerungshaltung grundsätzlicher Natur, die oft auch von gesellschaftlichen Randgruppen ausgeht. Und da haben wir kein Verständnis.” Immerhin gehe es bei der Maskenpflicht nicht um das eigene Wohlbefinden, sondern um eine Verantwortung gegenüber seinem Umfeld. Insgesamt seien die Bildungsdirektionen aber bisher mit dem Thema Maskenverweigerung kaum konfrontiert. “Das war größer angekündigt als es tatsächlich war”, sagt Netzer. Sowohl in Kärnten als auch in Oberösterreich hätten angekündigte Elternproteste schlussendlich “nur sehr minimal” stattgefunden. Die Handlungsanleitung des Ministeriums, die Ende vergangener Woche für den Fall von Klagsandrohungen an die Schulen gegangen ist, sei eher eine Vorsichtsmaßnahme gewesen. Es handle sich sicher um kein Massenphänomen, eher um “wenige sehr laute Stimmen”, betont auch AHS-Lehrergewerkschafter Herbert Weiß (FCG). Viele Eltern seien vielmehr froh über die zusätzlichen Schutzmaßnahmen, in den AHS-Unterstufen hätten manche Schüler bereits vor dem Lockdown aus Sorge vor einer Ansteckung freiwillig Mund-Nasenschutz getragen. Unter den Pädagogen habe es durchaus Sorge gegeben wegen der Klagsdrohungen, allerdings habe das Ministerium mittlerweile schon festgehalten, dass es sich bei der Durchsetzung der Maskenpflicht um eine Dienstpflicht der Lehrer handelt und diese deshalb auch nicht haftbar gemacht werden können. Auch der oberste Lehrervertreter Paul Kimberger (FCG) bekommt nach seinen Angaben vor allem Anfragen von Eltern, die sich mehr und nicht weniger Schutzmaßnahmen im Unterricht wünschen. Bei den wenigen Fällen, in denen Eltern sich gegen die Maskenpflicht wehren, reiche allerdings in den meisten Fällen gute Kommunikation aus. Die Lehrer seien punkto Maskenpflicht ohnehin dazu angehalten, den Schülern regelmäßige Maskenpausen zu ermöglichen, betont Netzer; etwa beim Stoßlüften oder indem die Klassen auch kurze Pausen nutzen sollen, um ins Freie zu gehen. “Wir wollen definitiv nicht, dass zehn-, elf-, zwölfjährige Kinder sechs Stunden mit Maske in der Klasse sitzen müssen und sich nicht trauen, einen Snack zu essen.” In der Praxis gebe es allerdings noch Aufholbedarf bei der “Umsetzung mit Augenmaß”, die das Ministerium einfordert, berichtet Elisabeth Rosenberger, Sprecherin der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen (BEV). “Momentan gibt es die gesamte Bandbreite an Wahnsinnigkeiten”, sagt sie. Ihr sei etwa aus der Steiermark von Turnunterricht mit Maske berichtet worden. Die Lehrer müssten die Maskenpausen auch wirklich nutzen und die Maskenpflicht “mit Hausverstand umsetzen”, so ihre Forderung. Insgesamt sei eine Maskenpflicht auch im Unterricht auf jeden Falle eine Belastung für die Schüler. “Aber es ist genauso eine große Belastung, nicht in die Schule gehen zu können.” Nicht nur unter Eltern, auch unter den Lehrern kommt Maskenverweigerung derzeit kaum vor. “Das sind absolute Einzelfälle”, sagt Ministeriums-Generalsekretär Netzer. In Österreich hätten die Pädagogen vielmehr dafür gekämpft, über den normalen Mund-Nasen-Schutz hinaus flächendeckend FFP2-Masken zu bekommen. Auch AHS-Lehrervertreter Weiß und der Vorsitzende der ARGE Lehrer Kimberger wissen nur von ganz vereinzelten Fällen. Die Rechtslage ist hier allerdings klar: Das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes gehört zu den Dienstpflichten der Pädagogen, Verweigerer haben dementsprechend mit dienstrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Die Bildungsdirektion Wien prüft etwa derzeit den Fall eines Klassenvorstands, der laut einem Bericht in “Heute” (Mittwochausgabe) einen Musterbrief der “Rechtsanwälte für Grundrechte – Anwälte für Aufklärung” an seine Schüler verteilt haben soll, laut dem der Mund-Nasen-Schutz gegen geltendes Recht verstößt. Man versuche derzeit herauszufinden, um welchen Lehrer es sich handelt, und behalte sich dienstrechtliche Schritte vor, heißt es aus der Bildungsdirektion gegenüber der APA. In dem vierseitigen Schreiben der Gruppe von Juristen, die sich laut Homepage gegen eine “weitgehend konzeptlose und auch völlig intransparente” Anlassgesetzgebung in der Coronakrise engagiert, werden Lehrern, Schulen, Schulerhaltern und den zuständigen Behörden rechtliche Schritte angedroht.  

Maskenverweigerer an Schulen nur Einzelfälle

Innerhalb von 24 Stunden wurden 1917 Neuinfektionen gemeldet, im Schnitt waren es in der vergangenen Woche somit täglich 1937 neue Fälle. Die Zahl der an oder mit Covid-19 gestorbenen Menschen stieg um 49 auf bereits 6868 Todesopfer, so die Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium. Weiterhin sehr hoch, aber seit Montag rückläufig ist die Zahl der Spitalspatienten. Am Mittwoch mussten 2179 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden, 122 weniger als am Montag. Innerhalb einer Woche ging die Zahl der Erkrankten in Spitälern um 204 zurück. Von den Hospitalisierten lagen am Mittwoch 354 auf Intensivstationen, 24 weniger als am Vortag. Innerhalb einer Woche hat sich die Zahl der Intensivpatienten um sieben verringert. 19.190 Menschen galten am Mittwoch als bestätigt aktiv infiziert – 262 weniger als am Dienstag. Den 1917 Neuinfektionen standen 2.130 neu Genesene gegenüber. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tages-Inzidenz) ist mit 152,3 weiterhin sehr hoch. Innerhalb einer Woche kamen 343 an oder mit Covid-19 Gestorbene hinzu. Pro 100.000 Einwohner sind bereits 77,2 SARS-CoV-2-Tote verzeichnet. Im Schnitt waren es in den vergangenen sieben Tagen täglich 49 Menschen, die an den Folgen oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion gestorben sind. Die Sieben-Tages-Inzidenz bei den Toten beträgt 3,9 – das heißt, dass in der vergangenen Woche pro 100.000 Einwohner vier Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben sind. Bisher gab es in Österreich 385.750 positive Testergebnisse. 359.692 Menschen haben eine Infektion überstanden. Die meisten Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden meldete Niederösterreich mit 383, gefolgt von Wien mit 361 und Oberösterreich mit 302. In der Steiermark kamen 296 neue Fälle hinzu, in Salzburg 188, in Kärnten 165 und in Tirol 104. Jeweils 59 Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden gab es im Burgenland und in Vorarlberg.

Beinahe wieder 2000 Neuinfektionen in Österreich