1838 Corona-Neuinfektionen - 654 mehr als am letzten Sonntag

Merken
1838 Corona-Neuinfektionen - 654 mehr als am letzten Sonntag

Ingesamt 1838 Neuinfektionen sind innerhalb der vergangenen 24 Stunden (Stand Sonntag, 9.30 Uhr) im gesamten Bundesgebiet gemeldet worden. Ein deutlicher Anstieg: Vor einer Woche waren noch 1184 neue Fälle registriert worden waren. Seit Samstag starben innerhalb eines Tages 18 weitere Menschen an oder mit einer Coronavirus-Infektion.

Die Sieben-Tages-Inzidenz – die Zahl der Neuinfektionen in diesem Zeitraum pro 100.000 Einwohner – lag am Sonntag bei 133,5. Am Vortag hatte sie 126,3 betragen. Die 14-Tage-Inzidenz lag bei 241,9. Im Durchschnitt haben sich in den vergangenen sieben Tagen täglich 1.698 Personen angesteckt.

Bisher gab es in Österreich 445.374 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (21. Februar 2021, 9:30 Uhr) sind österreichweit 8.386 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 420.509 wieder genesen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die weitverbreitete Faustregel zum Alter von Hunden, wonach ein Jahr in etwa sieben Menschenjahren entspricht, halten US-Forscher für unpräzise. Erbgutanalysen zufolge altern die Vierbeiner nämlich nicht in einem konstant schnelleren Tempo als ihre Herrchen, schreiben Trey Ideker von der University of California San Diego und sein Team im Fachjournal “Cell Systems”. Stattdessen altern junge Hunde besonders rasch im Vergleich zum Menschen, später verlangsamt sich der Alterungsprozess dann aber. Statt der einfachen 7-Jahre-Faustregel schlagen die Forscher aufgrund ihrer Untersuchungen an 104 Labrador Retrievern eine etwas kompliziertere Formel vor: “Menschenalter = 16 ln(Hundealter) + 31”. Demnach wäre ein einjähriger Hund altersmäßig nicht mit einem sieben, sondern mit einem 31 Jahre alten Menschen vergleichbar, ein vier Jahre alter Hund mit einem 53 Jahre alten Menschen. Mit neun hätte ein Hund dann das vergleichbare Menschenalter von 66 Jahren erreicht. Bei ihrer Analyse konzentrierten sich die Forscher auf winzige Veränderungen der DNA. Diese zahlreich vorkommenden DNA-Methylierungen gibt es sowohl beim Menschen als auch bei Hunden. Die Methylierungen bilden bestimmte Muster im Erbgut, die auf die Lebensphase eines Individuums schließen lassen. Das machten sich die Forscher zunutze und stellten einen Zusammenhang zwischen den altersabhängigen Mustern bei Hunden und denen bei Menschen her. Aus ihren Ergebnissen leiteten sie die neue Formel ab. Es sei wichtig, den Alterungsprozess von Hunden besser zu verstehen, sagte Ideker laut Pressemitteilung seiner Universität. So nutzten Tierärzte oft noch die alte 7-Jahre-Faustregel und machen davon diagnostische und therapeutische Entscheidungen abhängig. Es müsse aber noch weitere Untersuchungen geben, schreiben die Forscher. So sei die neue Formel nur auf Grundlage der untersuchten Labrador Retriever entstanden. Für andere Hunderassen, die eine niedrigere oder höhere Lebenserwartung haben, könnte die Formel abweichen. Seinen eigenen Hund sehe er jetzt mit anderen Augen, sagte Ideker. “Ich habe eine sechs Jahre alte Hündin. Sie geht noch mit mir joggen, aber ich realisiere jetzt, dass sie vielleicht doch nicht mehr ganz so jung ist, wie ich dachte.”

1 Hundejahr = 7 Menschenjahre? Forscher widersprechen

Ein größerer Brand in einer Halle eines Abfallverwertungsunternehmens in Wels-Schafwiesen beschäftigte Freitagnachmittag die Einsatzkräfte von drei Feuerwehrenen.

Drei Feuerwehren bei Brand bei Abfallverwertungsunternehmen in Wels-Schafwiesen im Einsatz

Im ersten Quartal, in dessen später Phase die Coronakrise begonnen hat, gab es deutlich weniger Unternehmenspleiten und weniger Privatinsolvenzen als im Vorjahreszeitraum. Wie heftig sich die Krise schlussendlich auswirkt, ist offen: “Wie viele Insolvenzen es über das ganze Jahr geben wird, hängt davon ab, wie sich die nächsten drei Monate entwickeln”, sagte KSV-Experte Hans-Georg Kantner zur APA.

Corona-Stillstand sorgt bei Insolvenzen für Ruhe vor möglichem Sturm

Der Verband unabhängiger selbstständiger Reisebüros (VUSR) in Deutschland spricht sich angesichts der Corona-Infektionen auf Kreuzfahrtschiffen für eine allgemeine Testpflicht aus. “Es sollte für den Kreuzfahrtgast eine Testpflicht vor dem Antritt der Reise geben”, sagte Vorsitzende Marija Linnhoff in der “Rheinischen Post” (Montagausgabe). Die Kosten sollten von den Gästen selbst getragen werden: Wer sich eine Kreuzfahrt leisten könne, könne sich auch einen Test leisten, erklärt Linnhoff. Der Verband fordert zudem einen verpflichtenden Corona-Test für Urlaubsrückkehrer, “egal in welcher Region sie waren”, so die Vorsitzende des Verbandes.

Reisebüro-Verband will Corona-Testpflicht für Kreuzfahrten

Die italienische Regierung hat eine Einigung über ein Dekret zur Legalisierung der in der Landwirtschaft schwarz beschäftigten Saisonarbeiter erreicht. Damit könnten rund 300.000 Schwarzarbeiter und 200.000 illegal beschäftigte Haushaltshilfen legalisiert werden. Ausländer, die schon 2019 in der Landwirtschaft gearbeitet haben, sollen zunächst Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen für sechs Monatebekommen. Hausangestellte mit abgelaufenen Aufenthaltsgenehmigungen sollen legalisiert werden, hieß es. Das Dekret muss noch offiziell präsentiert werden. Der Agrarsektor hat im April bereits 35 Prozent seiner Produktion wegen der fehlenden Erntehelfern verloren, im Mai und in den nächsten Monaten könnte der Rückgang sogar 40 Prozent betragen.

Italien will in der Landwirtschaft arbeitende Migranten legalisieren

Die seit Anfang Mai geltende Quadratmeterbeschränkung für Geschäfte und Museen ist seit Samstag Geschichte. Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat aus der “Covid-19-Lockerungsverordnung” die bisherige Regelung entfernt, wonach in Kundenbereichen pro zehn Quadratmeter nur eine Person zugelassen werden durfte. Weiterhin gilt aber die Pflicht, Abstand zu halten und eine Maske zu tragen. Die nun gestrichene Zehn-Quadratmeter-Regel galt bisher in Kundenbereichen von Betriebsstätten – also etwa Handel und Dienstleistungen – sowie für die Besucherbereiche in Museen und Ausstellungen. Ebenfalls gestrichen wurde mit der Freitagnacht veröffentlichten Novelle die Maskenpflicht für Kundenbereiche im Freien – also etwa Gartencenter. Für die Gastronomie gelten weiterhin eigene Regeln. Wie angekündigt fixiert hat Anschober zudem, dass Autokinos auch dann aufsperren dürfen, wenn mehr als 100 Personen anwesend sind. Grundsätzlich gilt für Veranstaltungen eine Obergrenze von 100 Personen, die erst ab Juli erhöht wird. Davon ausgenommen sind neben Demonstrationen, privaten Veranstaltungen sowie politischen Veranstaltungen und Betriebsversammlungen nun auch “Betretungen von Theatern, Konzertsälen und -arenen, Kinos, Varietees und Kabaretts, die mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen erfolgen”.

Quadratmeterbeschränkung für Geschäfte gestrichen