1967 Neuinfektionen in Österreich

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1967 Neuinfektionen in Österreich

In den vergangenen 24 Stunden wurden vom Gesundheitsministerium insgesamt 1967 Neuinfektionen und 22 Todesfälle erfasst. Am Mittwoch waren 1735 Corona-Fälle gemeldet worden, am Dienstag 1427. Damit ist der erwartete Anstieg nach den Lockdown-Lockerungen vor weniger als zwei Wochen belegt.

Bisher gab es in Österreich 439.841 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand sind österreichweit 8312 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 416.431 wieder genesen. Derzeit befinden sich 1.307 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 258 auf Intensivstationen betreut.

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Das Gesundheitsministeirum hat am Montag auf APA-Anfrage klar gestellt, dass private Treffen trotz der seit Mitte März geltenden Ausgangsbeschränkungen zulässig sind. Eine missverständliche Formulierung auf der Homepage des Ministeriums, die ein Verbot von Besuchen bei Familienmitgliedern und Freunden nahelegt, wurde entsprechend korrigiert.

Gesundheitsministerium: Private Treffen sind erlaubt

Einen eindringlichen Appell an die heimischen Unternehmen hat Wirtschafts- und Arbeitsmarkt-Landesrat Markus Achleitner gemeinsam mit Arbeitsministerin Christine Aschbacher und im Namen auch aller Arbeitsmarkt-Landesrätinnen und –landesräte in den anderen Bundesländern gerichtet: „Betriebe sollen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen schwierigen Zeiten nicht kündigen, sondern zur Kurzarbeit anmelden. Das neue Corona-Kurzarbeitsmodell der Bundesregierung bietet sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer höchst attraktive Bedingungen. Und mit der Anmeldung zur Kurzarbeit anstelle von Kündigungen werden nicht nur Arbeitsplätze gesichert, sondern Betriebe verschaffen sich auch einen Startvorteil für die Zeit nach der Krise: Wenn sie ihre Beschäftigten mittels Kurzarbeit halten, dann haben sie für ihren Neustart ihre eingespielten und vertrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung“, bekräftigt Landesrat Achleitner.   „Das neue Corona-Kurzarbeitsmodell ist nicht nur für alle Betriebe geeignet, sondern bietet auch höchst attraktive Bedingungen für Dienstgeber und Dienstnehmer: Je nach Höhe des bisherigen Nettogehalts vor der Coronakrise erhalten Dienstnehmer durch die Kurzarbeitsbeihilfe des AMS zwischen 80 und 90 % Nettoersatzrate als Einkommen. Wobei auch Lehrlinge in das neue Kurzarbeitsmodell aufgenommen wurden, sie erhalten die volle Lehrlingsentschädigung weiter“, erklärt Landesrat Achleitner. „Mit dem neuen Kurzarbeitsmodell kann ein Arbeitnehmer sogar die ersten 11 Wochen mit 80 bis 90 % des Nettoentgelts zu Hause bleiben“, hebt LR Achleitner hervor und erläutert dies anhand eines konkreten Beispiels: „Wenn mit einem Vollzeitarbeitnehmer mit 38,5 Wochenstunden 3 Monate Kurzarbeit, die 13 Wochen entsprechen, mit der niedrigstmöglichen Arbeitszeit von 10 Prozent vereinbart wird, dann kann der Arbeitnehmer zunächst die ersten 11 Wochen mit 80 bis 90 Prozent des Nettoentgelts zu Hause bleiben und steigt dann in der 12. Woche mit 11 Stunden 33 Minuten wieder ein und leistet in der 13. Woche wieder 38,5 Stunden Vollarbeit. Der Arbeitgeber bezahlt dafür nur rund 10 % des bisherigen Dienstgeberanteils“, so Landesrat Achleitner.   „Über diese Vorteile des neuen Kurzarbeitsmodells hinaus appelliere ich an alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer, in diesen schwierigen Zeiten zusammenzustehen. Der Wirtschaftsstandort Oberösterreich ist deshalb immer so erfolgreich gewesen, weil Unternehmer und ihre Mitarbeiter stets gemeinsam an einem Strang gezogen haben. Das sollte nun in dieser Ausnahmesituation umso mehr der Fall sein“, unterstreicht Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.

Kurzarbeit sichert nicht nur Arbeitsplätze, sondern bringt Betrieben auch Startvorteil nach der Krise

Deutschland hat die Einstufung der beiden Enklaven Kleinwalsertal (Vorarlberg) und Jungholz (Tirol) als Risikogebiet am Freitagnachmittag aufgehoben. Das geht aus der aktualisierten Liste der Risikogebiete hervor, die das deutsche Robert Koch-Institut (RKI) führt. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) und Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) zeigten sich gegenüber der APA erfreut, der Schritt bedeute eine “wichtige Erleichterung”. Nehammer habe die Erleichterungen in Telefonaten mit dem deutschen Bundesinnenminister Horst Seehofer und dem bayrischen Innenminister Joachim Herrmann vereinbart, hieß es am Freitag gegenüber der APA. Staatssekretär Brunner sei mit den deutschen Partnern im Kleinwalserstal vor Ort in Kontakt gewesen, so ein Statement aus seinem Büro. Nur über Bayern erreichbar “Die Enklaven Kleinwalsertal und Jungholz und haben bereits in der ersten Phase des Lockdowns mit großen Einschränkungen kämpfen müssen – weit mehr als in anderen Bereichen des Landes. Die Ausnahmen für die Österreicherinnen und Österreicher, die in diesen Regionen wohnen, sind eine wichtige Erleichterung”, so Nehammer in einem schriftlichen Statement gegenüber der APA, der sich bei den deutschen Regierungskollegen für die gute Zusammenarbeit bedankte. “Die Aufhebung der Einstufung als Risikogebiet ist eine große Erleichterung für knapp 5.400 Menschen in den Enklaven Kleinwalsertal und Jungholz. Wir haben uns auf allen Ebenen für eine rasche Lösung eingesetzt. Die Situation in den letzten Tagen war sehr schwierig für die Menschen vor Ort, denn die mit der Einstufung verbundenen Reisewarnungen haben Unmut und Verunsicherung in der Bevölkerung ausgelöst. Umso größer ist heute die Freude, dass die beiden Gebiete nun nicht mehr als Risikogebiet geführt werden”, so Brunner. “Unser Ziel ist es weiterhin, Vorarlberg und Tirol von der Liste der Risikogebiete zu bringen, um den Wintertourismus nicht weiter zu gefährden und so viele Arbeitsplätze wie möglich zu sichern.”

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