20 Prozent der Kleinstbetriebe bangen um Existenz

Merken
20 Prozent der Kleinstbetriebe bangen um Existenz

Die Coronakrise ist für viele Firmen existenzgefährdend, auch für die Kleinsten. Jede Fünfte beziffert die Wahrscheinlichkeit, den Betrieb einstellen zu müssen, mit 50 Prozent oder höher. Das berichtet der “Kurier” (Freitagsausgabe) auf Basis einer Umfrage des Instituts für Volkswirtschaftslehre der Uni Wien unter 564 Firmen (Einpersonenunternehmen und Unternehmen mit bis neun Mitarbeiter).

Demnach sind die Einpersonenunternehmen (EPU) und die anderen ganz kleinen Firmen extrem unzufrieden mit den staatlichen Hilfsmaßnahmen. Nur zwei Prozent der EPU vergeben dafür ein “Sehr gut”, aber gleich 56 Prozent ein “Nicht genügend”. “Mit der Verfügbarkeit von Informationen über das Hilfspaket waren die meisten halbwegs zufrieden, daran liegt es nicht”, sagt Paul Pichler, Mitautor der Studie, der Zeitung. Allerdings seien viele enttäuscht, weil sie mit der ersten Tranche aus dem Härtefallfonds(Phase zwei) nur 500 Euro erhielten, weitaus weniger als vielfach erwartet. Neben dem bürokratischen Aufwand und der Berechnung sei auch die Geschwindigkeit ein Kritikpunkt.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Auch heute Nachmittag ist die Wiener Börse weiter abgerutscht. Kurz nach 14 Uhr ist der österreichische Leitindex ATX um 8,04 Prozent auf 1.626,33 Punkte eingebrochen. Die Coronavirus-Krise hat aber auch die internationalen Börsen weiter im Griff. Der deutsche DAX ist zuletzt 5,4 Prozent im Minus gelegen.

Wieder Kursrutsch an Wiener Börse

Der Geschäftseinbruch durch die Coronapandemie hat der AUA-Mutter Lufthansa im ersten Quartal einen hohen Verlust eingebrockt. Von Jänner bis März summierte sich der Fehlbetrag nach Steuern und Abschreibungen auf 2,1 Mrd. Euro, teilte die Lufthansa am Mittwoch mit.

Lufthansa machte zwei Milliarden Euro Verlust

Eine jüngere Person ist Freitagnachmittag in Wels-Innenstadt von einem Auto erfasst und schwerer verletzt worden. Rettungsdienst, Notarzt und Polizei standen im Einsatz.

Notarzteinsatz: Person in Wels-Innenstadt von Auto erfasst und schwerer verletzt

Über eine Milliarde Menschen haben in Indien den Sonntag bei einer landesweiten Ausgangssperre zu Hause verbracht. Premierminister Narendra Modi hatte angesichts der Corona-Krise für das Land eine auf 14 Stunden begrenzte Ausgangssperre von 7 bis 21 Uhr ausgerufen. Zugleich sollte die Zeit genutzt werden, Indiens Kapazitäten im Kampf gegen die Pandemie besser einzuschätzen. In Indien sind aktuell 315 Menschen an dem Virus erkrankt, vier Personen sind bisher daran gestorben.

Ausgangssperre in Indien für einen Tag

Auch die Staaten rund um Österreicher kontrollieren und sperren ihre Grenzübergänge. Das führt mitunter zu starken Verkehrsbehinderungen. Vor Nickelsdorf entstanden auf der A4 30 Kilometer Rückstau. Ab 21.00 Uhr sollte die Grenze für Rumänen und Bulgaren kurz geöffnet werden.

Megastaus: Österreichs Nachbarn machen Grenzen dicht

TV-Star und Jungunternehmerin Kylie Jenner (22) ist von “Forbes” zum bestbezahlten Promi des Jahres erklärt worden. Nach der am Donnerstag veröffentlichten Aufstellung des US-Wirtschaftsmagazins hat Jenner in den vergangenen zwölf Monaten mit 590 Millionen Dollar (525 Mio. Euro) mehr verdient als jeder andere Prominente weltweit. Ein Großteil ihrer Einnahmen stamme aus dem lukrativen Verkauf ihre Kosmetik-Marke an den Konzern Coty. Im Jahr zuvor hatte Jenner mit 170 Millionen Dollar den zweiten Platz hinter der Spitzenverdienerin Taylor Swift belegt, die Sängerin musste sich jetzt mit dem 25. Rang begnügen. Platz zwei ging in diesem Jahr an ihren Schwager Kanye West, Ehemann von Jenners Halbschwester Kim Kardashian. Der Rapper verdiente nach “Forbes”-Schätzungen 170 Millionen Dollar (151 Mio. Euro), teils aus seinem Werbevertrag mit Adidas. Auf den nächsten Top-Rängen folgen die Sportstars Roger Federer, Cristiano Ronaldo und Lionel Messi. “Forbes” schätzte nach eigenen Angaben die vorsteuerlichen Einnahmen der Berühmtheiten von Juni 2019 bis einschließlich Mai dieses Jahres, dazu zählen etwa auch Einnahmen aus Werbung und Merchandising.

"Forbes"-Liste: Kylie Jenner ist bestbezahlte Prominente