24-Stunden-Betreuung: Land NÖ und WKNÖ organisieren Sonderflüge, um Betreuerinnen ins Land zu bringen

Merken
24-Stunden-Betreuung: Land NÖ und WKNÖ organisieren Sonderflüge, um Betreuerinnen ins Land zu bringen

Unermüdlich im Einsatz sind in diesen Tagen auch jene, die 33.000 Menschen in Österreich im Rahmen der 24-Stunden-Pflege betreuen. „In NÖ gibt es rund 8.000 Menschen, die so betreut werden. In 70 Fällen wird es in absehbarer Zeit Betreuungsprobleme geben, die es zu lösen gilt“, erklärt Robert Pozdena, Obmann der Personenbetreuer in der WKNÖ und betont: „Wir sind bestens organisiert, stehen in engem Kontakt mit Land Niederösterreich und NÖ Pflegehotline und versuchen wirklich alles, um die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher flächendeckend betreuen zu können.“

Die Maßnahmen, die die Fachgruppe gemeinsam mit dem Land Niederösterreich dabei setzt, sind umfangreich. „Am Montag landen mit Sondergenehmigung die ersten beiden Maschinen in Schwechat, die 250 Betreuerinnen aus Rumänien und Bulgarien nach Österreich bringen“, geben der Obmann und Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister Auskunft. Der Flug wird vom Land Niederösterreich bezahlt. Die Wirtschaftskammer übernimmt die Kosten der 14-tägigen Quarantäne, die die Betreuerinnen in einem niederösterreichischen Hotel verbringen werden. „Die Quarantäne ist leider notwendig, weil die Gruppe der Personenbetreuer nicht als systemrelevant anerkannt wird, und somit keinen Zugang zu Schnelltests hat. Das gehört aber schnellstens korrigiert. Denn die Quarantäne kostet nicht nur Geld, sondern vor allem auch wertvolle Zeit, die verstreicht, ehe die Betreuerinnen ihre dringend benötigte Arbeit aufnehmen können“, fordert der Obmann die zuständige Bundespolitik zum Handeln auf.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Italien verschärft angesichts zunehmender Infektionszahlen die Vorbeugungsmaßnahmen bei Reisenden aus dem Ausland. Bei Einreisen aus Kroatien, Griechenland, Malta und Spanien nach Italien müssen sich Personen einem Abstrich unterziehen. Die Maßnahme wird viele Italiener betreffen, die zurzeit in den vier Mittelmeerländern urlauben. Auch Kolumbien zählt jetzt zur Liste von Ländern, aus denen man nicht nach Italien einreisen darf, kündigte Gesundheitsminister Roberto Speranza am Mittwochabend per Facebook an. “Wir müssen auf dem Weg der Vorsicht beharren, um die Resultate zu verteidigen, die wir in den vergangenen Monaten mit vielen Opfern errungen haben”, so Speranza. Italien hatte bereits Ende Juli die vierzehntägige Quarantänepflicht bei Einreisen aus Bulgarien und Rumänien wegen der Corona-Pandemie unbefristet verlängert. Einreisen aus Algerien sind zudem fortan nur noch bei besonderen Anlässen möglich, und es besteht ebenfalls eine 14-tägige Quarantänepflicht. Das italienische Gesundheitsministerium erwägt die Einführung von Schnelltests, mit denen in wenigen Stunden die Resultate von Anti-Covid-Kontrollen bekanntgegeben werden können. Mit den Schnelltests sollen zehntausende Italiener getestet werden, die demnächst aus dem Urlaub im Ausland zurückkehren. Zu Meinungsverschiedenheiten mit den italienischen Regionen kam es bei einem Vorschlag der Regierung, Diskotheken im Freien zu verbieten. Die Regionen wehrten sich gegen diesen Vorschlag. Am Mittwoch zählte Italien 481 neue Corona-Fälle nach 412 am Dienstag. Die Zahl der noch aktiv Infizierten lag bei 13.791, jene der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank von 801 auf 779. Zehn weitere Patienten starben, so dass die Gesamtzahl der Toten mit nachgewiesener Corona-Infektion 35.225 Menschen erreichte.

Italien führt Tests bei Einreisen aus Kroatien ein

Der von einer Coronavirus-Infektion genesene Schauspieler Tom Hanks hat einen Brief an den achtjährigen Australier Corona De Vries geschrieben, der wegen seines Namens von Mitschülern gemobbt worden ist. Hanks schenkte dem Schüler zudem eine Schreibmaschine vom Typ Corona und forderte ihn auf: “Lass dir von einem Erwachsenen zeigen, wie sie funktioniert. Und benutze sie, um mir zurückzuschreiben”.

Tom Hanks schrieb Brief an Bub namens Corona

Der kanadische Rockstar Bryan Adams (“Summer of ’69”) hat sich für seine umstrittenen Äußerungen über die Ausbreitung des Coronavirus entschuldigt. Auf Instagram schrieb der 60-Jährige am Dienstag (Ortszeit), er bitte bei allen um Verzeihung, die sich durch seine Veröffentlichung vom Vortag verletzt fühlten. “Keine Ausrede, ich wollte nur über diese schreckliche Tierquälerei auf diesen Feuchtmärkten schimpfen und für Veganismus werben”, schrieb er. Seine Gedanken seien bei all jenen, die mit der Pandemie zu tun hätten. Am Montag hatte Adams ein Video gepostet, in dem er sein Lied “Cuts Like A Knife” spielt. Bezogen auf den pandemiebedingten Ausfall seiner Shows in der Londoner Royal Albert Hall schrieb der Musiker dazu, die ganze Welt sei gerade auf Eis gelegt, nur weil es gierige virusmachende Mistkerle gebe, die Fledermäuse auf sogenannten Nassmärkten verkauften und äßen. Ihnen empfehle er, Veganer zu werden. Viele Nutzer kritisierten die Aussagen als rassistisch und enttäuschend.

Bryan Adams entschuldigte sich

Schauspieler Damian Hardung bekommt bei Instagram nach eigenen Angaben immer wieder anzügliche Fotos von anderen Nutzern. “Es ist manchmal merkwürdig, wenn man Nachrichten und Bilder geschickt bekommt, die man gar nicht sehen möchte. Das geht definitiv zu weit und ist sexuelle Belästigung”, sagte Hardung. “Und das sage ich aus einer männlichen Position heraus. Man sollte sich immer bewusst sein, wie dramatisch und extrem solche Belästigungen für Frauen sind”, so der 21-Jährige. Er nutze soziale Medien wie Instagram oder Facebook vor allem für seine Arbeit. “Ich freue mich, die Menschen über meinen Beruf zu informieren, aber muss nicht jedem zeigen, wie ich mein Müsli esse.” Hardung wurde durch die Vox-Serie “Club der roten Bänder” bekannt. Im Netflix-Hit “How To Sell Drugs Online (Fast)” spielt er einen jugendlichen Drogenhändler. Die dritte Staffel wird derzeit in der Nähe von Köln gedreht, wo der Schauspieler nebenbei Medizin studiert.

Damian Hardung bekommt anzügliche Bilder auf Instagram

Zwei Tschetschenen stehen am Dienstag in Wels nach einem versuchten Raubüberfall auf einen Geldtransporter in Wels vor Gericht.

Prozess nach Raubüberfall auf Geldtransporter in Wels

“Siegfried & Roy”-Magier Roy Horn hat sich seinem Sprecher zufolge mit dem Coronavirus infiziert. Der 75-Jährige spreche gut auf die Behandlung an. “Siegried & Roy” sind für ihre Auftritte mit weißen Tigern und Löwen weltbekannt. Ihre Karriere endete im Oktober 2003, als ein Tiger Roy Horn bei einer Vorstellung schwer verletzte. Von dem schwerem Blutverlust, Schlaganfällen und einer Gehirnoperation nach dem Unfall konnte sich Horn nie mehr vollständig erholen.

Magier Roy Horn mit Coronavirus infiziert