28 Millionen Operationen weltweit wegen Pandemie aufgeschoben

Merken
28 Millionen Operationen weltweit wegen Pandemie aufgeschoben

Millionen von operativen Eingriffen werden derzeit weltweit wegen der Corona-Pandemie aufgeschoben. Eine am Freitag veröffentlichte Studie der internationalen Chirurgenvereinigung CovidSurg Collaborative kommt zu dem Schluss, dass insgesamt 28,4 Millionen Operationen in diesem Jahr davon betroffen sein könnten.

Für die Studie sammelten Wissenschafter der Universität Birmingham die Daten von 359 Krankenhäusern in 71 Ländern zu den abgesagten Eingriffen. Daraus erstellten sie ein Modell für rund 190 Staaten weltweit und kamen zu dem Ergebnis, dass jede zusätzliche Woche, in der die Coronakrise den normalen Krankenhausalltag umwirft, weltweit zu etwa 2,4 Millionen weiteren OP-Aufschüben führt.

Abgesagt werden demnach vor allem orthopädische Eingriffe. Doch auch 2,3 Millionen Krebsoperationen sind betroffen. CovidSurg Collaborative gehören über 5.000 Chirurgen aus 120 Ländern an. Die Studie wurde im “British Journal of Surgery” veröffentlicht.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Aktuell werde an Plänen für die Zeit nach Ostern gearbeitet. Diese hängen jedoch von eben diesen Zahlen ab. “Bitte verabschieden Sie sich davon, die Lage tageweise beurteilen zu können.” Es gehe hier um einen längeren Zeitraum. Ziel sei es, bis Ende April die Maßnahmen schrittweise zurückzunehmen. Kurz warnte jedoch vor voreiligem Optimismus: “Wir werden nach Ostern in einer Phase sein, die der heutigen mehr ähnelt, als der Zeit davor.”

Kurz: Lage nach Ostern wird ähnlich wie jetzt sein

Unter dem Verdacht des Millionen-Betruges mit Mundschutz-Masken und desinfizierendem Handgel ist ein 39-Jähriger laut Europol-Angaben in Singapur festgenommen worden. Der Mann soll eine Firma um rund sieben Millionen Euro betrogen haben, wie die europäische Polizeibehörde am Montag in Den Haag mitteilte. Europol hatte die Polizei von Singapur eingeschaltet; die nahm den Mann fest. Der Verdächtige soll die Identität einer echten Firma missbraucht und unter deren Email-Adresse medizinische Hilfsmittel im Kampf gegen das Coronavirus angeboten haben. Ein europäisches Pharmaunternehmen hatte nach Angaben von Europol Mundschutz-Masken im Wert von fast sieben Millionen Euro bestellt und auch bezahlt. Doch sobald das Geld auf ein Konto in Singapur überwiesen worden war, sei der Mann abgetaucht. Die Masken waren nie angekommen. Die europäische Polizeibehörde hat eine Zunahme von Verbrechen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie registriert. Kriminelle nutzen demnach die Krise und die Ängste der Menschen aus.

Millionen-Betrug mit Mundschutz-Masken

Finanzminister Gernot Blümel von der ÖVP hat heute eine Lösung zur schnelleren Kreditvergabe an Unternehmer bekanntgegeben. In Abstimmung mit Banken und der Finanzmarktaufsicht (FMA) kommt es nun zu Vereinfachungen, da viele Unternehmen zu lange auf ihr Geld warten mussten. Das lag vor allem an der strengen Auslegung der regulatorischen Erfordernisse durch die FMA und die Banken. So soll es etwa eine Selbstverpflichtung bei Garantieerfordernissen geben und Erleichterungen bei der Bonitätsprüfung bei bestehenden Kreditkunden. ́

Lösung für schnelle Kredite

Die “Stellungsstraßen” des Bundesheeres bleiben heuer auch im Sommer durchgehend geöffnet. Wie das Verteidigungsministerium am Montag mitteilte, startet ab Dienstag wieder der Regelbetrieb bei der Musterung der Wehrpflichtigen. Die Sommerpause entfällt, weil wegen der Corona-Sicherheitsvorkehrungen weniger junge Männer pro Woche als sonst untersucht werden können. Die Musterung der Wehrpflichtigen erfolgt in sechs “Stellungshäusern” in Wien, St. Pölten, Linz, Graz, Klagenfurt und Innsbruck. Am 16. März wurde der Betrieb wegen der Coronakrise unterbrochen. Vorige Woche gab es dann erste Nachuntersuchungen. Ab 2. Juni startet nun auch der Regelbetrieb – allerdings mit deutlich geringerer Frequenz. So können in Wien statt bisher 200 nur 80 Wehrpflichtige pro Woche untersucht werden. Zum Schutz der jungen Stellungspflichtigen habe man die Abläufe verändert und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen getroffen, teilte das Ministerium mit. “Im Rahmen der Stellung erhalten die jungen Österreicher eine umfangreiche medizinische Rückmeldung. Um diese Leistung das ganze Jahr über anbieten zu können, bleiben heuer die sechs Stellungshäuser im Sommer durchgehend geöffnet”, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

Bundesheer hält "Stellungsstraßen" heuer im Sommer offen

Im Burgenland gibt es den ersten bestätigten Todesfall durch eine Covid-19-Erkrankung. Im Krankenhaus Oberpullendorf ist ein 73-jähriger Mann aus dem Bezirk Oberpullendorf verstorben. Das teilte der Koordinationsstab Coronavirus des Landes Burgenland am Freitag mit. Der Mann habe auch an Vorerkrankungen gelitten, sagte ein Sprecher. Im Burgenland gab es bis Freitagnachmittag insgesamt 31 bestätigte Krankheitsfälle.

Erster Todesfall durch Covid-19-Virus im Burgenland

Das erfolgreichste Shopping-Center der Stadt setzt auf einen neuen Auftritt. „Ich max“ – so der Titel der neuen Kampagne im Maxcenter. Die einen Schwerpunkt auf die Regionalität legt. Und nicht nur in punkto Werbeauftritt tut sich etwas. Auch ein neues Modegeschäft und ein Italiener werden demnächst im Center eröffnen.