3.283 Neuinfektionen österreichweit

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3.283 Neuinfektionen österreichweit

Bisher gab es in Österreich 556.012 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (3. April 2021, 9:30 Uhr) sind österreichweit 9.434 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 509.550 wieder genesen. Derzeit befinden sich 2.197 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 531 auf Intensivstationen betreut.

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Die Zahl der Asylanträge in Europa ist im April angesichts der Grenzschließungen wegen der Coronapandemie auf den niedrigsten Stand seit über einem Jahrzehnt gefallen. Einer Statistik des Europäischen Asylhilfsbüros zufolge wurden im April noch 8.730 Anträge gestellt. Dies ist ein Rückgang von 86 Prozent gegenüber Februar, als bei den Behörden noch 61.421 Asylgesuche eingingen. Die EU hatte wegen der Ausbreitung des Coronavirus im März ihre Außengrenzen geschlossen. Viele der 27 Mitgliedstaaten setzten auch die Registrierung von Asylanträgen aus. “Es ist klar, dass der Zugang potenzieller Asylbewerber in den vergangenen Monaten massiv eingeschränkt war, vor allem zu Beginn”, sagte die Chefin der EU-Behörde, Nina Gregori, den Medien gegenüber. “Die Situation der Asylbedürftigen ist seither zweifellos sehr herausfordernd. Während sie ohnehin schon auf der Flucht vor Gewalt und Verfolgung sind, hat die Covid-19-Krise ihre Lage sicher noch verschlimmert.” Die meisten Asylanträge im April kamen von Syrern, gefolgt von Afghanen, Venezolanern und Kolumbianern.

Asylanträge in EU auf tiefstem Stand seit Jahren

Vom Start der Impfkampagne am 27. Dezember bis zum vergangenen Freitag haben 302 Personen in Österreich vermutete Nebenwirkungen nach einer Covid-19-Impfung gemeldet. Bis dahin wurden 199.277 Impfungen im e-Impfpass eingetragen. Die an das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) berichteten Beschwerden waren überwiegend leicht. Es gab 66 Meldungen über Kopfweh, 50 zu Übermüdung und 46 Personen bekamen Fieber.Allergische Reaktionen wurden bisher zehn erfasst. Vereinzelt kam es auch zu schwerwiegenden Beschwerden nach Impfungen. “Nebenwirkungen werden als schwerwiegend betrachtet, wenn sie tödlich oder lebensbedrohend sind, einen Spitalsaufenthalt erforderlich machen oder verlängern, zu bleibender oder schwerwiegender Behinderung oder Invalidität führen oder einen Schaden beim Un-/Neugeborenen verursachen bzw. einen Geburtsfehler darstellen”, erläuterte das BASG in dem Bericht auf seiner Internetseite. Bei drei Patienten wurde bisher eine vermutete Nebenwirkung als lebensbedrohend gemeldet. Bei einer Person sei der Gesundheitszustand wiederhergestellt worden, zwei weitere sind “noch in Abklärung bzw. konnten keine weitere Information eingeholt werden”, berichtete das BASG. Bei zwölf Patienten war im zeitlichen Zusammenhang mit der Covid-19-Impfung ein Spitalsaufenthalt erforderlich oder ein solcher wurde verlängert. Acht davon sind bereits wieder genesen, bei vier ist die Abklärung noch nicht abgeschlossen. Bis zum 29. Jänner wurden 18 Todesfälle in zeitlicher Nähe zu einer Impfung gegen Covid-19 erfasst. Bei zwei Verstorbenen wurde bei einer Obduktion ein Zusammenhang mit der Impfung ausgeschlossen. Bei zwei weiteren fiel die Impfung in die Inkubationszeit einer Covid-19-Erkrankung im Rahmen derer die Patienten verstarben. Fünf Verstorbene hatten schwerwiegende Vorerkrankungen, die vermutlich todesursächlich waren, berichtete das BASG. Neun Todesfälle sind noch in Abklärung. “Bis dato gibt es keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Impfung”, wurde betont. Speziell am Beginn der Impfaktion werden hauptsächlich hochbetagte Personen geimpft, hieß es in dem Bericht. Die erwartete Zahl der natürlichen Todesfälle eine Woche nach Impfung beträgt bei Risikopersonen im Alter von 80 Jahren und älter 3,5 pro 1.000. Demnach sei “mit einem Todesfall pro 290 Personen dieser Altersgruppe innerhalb einer Woche, unabhängig von einer Impfung, zu rechnen”. Überwiegend Frauen Von den bisherigen 302 Personen, die Nebenwirkungen gemeldet hatten, waren mit 219 überwiegend Frauen. 116 Meldungen stammten aus der Altersgruppe 18 bis 44 Jahre, 111 von 45- bis 64-Jährigen und 50 von über 75-Jährigen. 301 Betroffene berichteten über mögliche Nebenwirkungen nach einer Impfung mit dem Biontech/Pfizer-Vakzin, das bis zum 29. Jänner laut e-Impfpass 196.077 mal in Österreich verabreicht wurde. Zu den bis dahin eingetragenen 3.200 Moderna-Vakzinen wurde eine Meldung erfasst. Somit gab es insgesamt bei beiden bisher verimpften mRNA-Wirkstoffen 1,52 Nebenwirkungsmeldungen pro 1.000 Impfungen. “Nicht jedes Krankheitszeichen, das im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung auftritt, ist auch auf die Impfung zurückzuführen”, betonten die BASG-Experten. Wenn Impfstoffe an sehr viele Personen verabreicht werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass nach einer Impfung Beschwerden auftreten, die nicht durch die Impfung ausgelöst wurden. Schüttelfrost, Schmerzen an der Stichstelle Zu den zehn häufigsten vermuteten Nebenwirkungen gehörten außerdem Schüttelfrost sowie Schmerzen an der Impfstelle (je 35 Meldungen), Übelkeit(33) und Schwindel (31). 28 Personen berichteten über Schmerzen in Extremitäten, 25 über Ausschläge und 22 über Schwellungen von Lymphknoten (Lymphadenopathie). Bei elf Impflingen wurden außerdem Beschwerden an den Gesichtsnerven (Fazialisparese bzw. orale Parästhesie) gemeldet. Bei allen trat das Problem nur vorübergehend auf.

302 Personen in Österreich meldeten bisher Nebenwirkungen

Die Nutzung von Big Data im Kampf gegen das Coronavirus ist laut dem Datenschutzexperten Viktor Mayer-Schönberger zulässig. “Die Datenschutzgrundverordnung, die in Österreich und in der gesamten Europäischen Union gilt, sagt ganz klar: Gesundheit geht vor,Leben retten ist wichtiger als Datenschutz hochhalten”, sagte der Experte im Ö1-Frühjournal am Montagmorgen.

"Leben retten ist wichtiger als Datenschutz"

Bessere Informationsangebote zum Thema Impfen könnten dazu führen, dass sich mehr Menschen impfen lassen. Bei einer Impfpflicht kann es dagegen zu einer größeren Skepsis gegenüber der gesamten Impfpolitik kommen, hieß es Dienstagabend bei einer Online-Diskussion des Wissenschaftsfonds FWF und der “Wiener Zeitung” mit Sozialwissenschafterin Katharina Paul und Immunologin Ursula Wiedermann-Schmidt.   “Wir sprechen ein bisschen viel über eine sehr kleine Gruppe, die sich fürchtet”, sagte Paul von der Universität Wien. Die Politikwissenschafterin meinte damit Impfgegner, denen medial viel mehr Platz geboten werde als jenen Menschen, die sich tatsächlich gegen eine Krankheit impfen lassen.   Sie zitierte dabei aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Austrian Corona Panel Projects der Universität Wien, wonach sich fast die Hälfte der 1.500 telefonisch Befragten gegen das Coronavirus impfen lassen würde, sobald es einen Impfstoff gibt. Eine Impfpflicht gegen das Virus würden dagegen nur 37 Prozent unterstützen. “Ich persönlich als Sozialwissenschaftlerin bezweifle ebenfalls, ob das ein adäquates Politikinstrument ist”, sagte sie.

Experten zu Impfpflicht: Informieren besser als zwingen

Der Grüne Vizekanzler Werner Kogler hält seinen Koalitionspartner für weniger europafreundlich als früher: “Die ÖVP war sicher schon europäischer”, sagte er im APA-Interview. Gleichzeitig lobt er aber die türkis-grüne Zusammenarbeit und verteidigt die ÖVP gegen Populismusvorwürfe der Opposition. Für Wien geht Kogler davon aus, dass nach der Wahl kein Weg an der SPÖ vorbei führen wird. Dass ein Grüner Bürgermeister etwas Gutes sei, sehe man an Innsbruck, wo Georg Willi die Stadt führt. Dass dies nach der Wahl im Oktober mit Birgit Hebein auch in Wien gelingen könnte, hält Kogler allerdings für “sehr unwahrscheinlich”. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,9 Prozent werde weiterhin kein Weg an der SPÖ vorbei führen. Für eine Zusammenarbeit von Grünen mit ÖVP und NEOS bleiben damit nur 0,1 Prozent übrig. Damit bleibe die Frage, ob die SPÖ mit der ÖVP oder wieder mit den Grünen regieren wolle. Letzteres würde die Stadt jedenfalls, meint Kogler, noch lebenswerter und zur “Klimahauptstadt” machen. Für die Grünen wünscht sich der Parteichef “deutliche Zugewinne” und “das historisch beste Ergebnis”, also mehr als die 14,6 Prozent im Jahr 2005. In den Wahlkampf werde sich das gesamte Grüne Regierungsteam in Absprache mit Hebein einbringen. Zur Europapolitik seines Koalitionspartners stellte der Grüne Vizekanzler fest: “Die ÖVP hat schon mal einen europäischeren Anschein gehabt.” Die Grünen wären “europäischer im Sinne von mutiger” gewesen, was die Corona-Hilfen betrifft – wo die ÖVP einen größeren Anteil an Krediten im Vergleich zu den Zuschüssen angestrebt hat. Gleichzeitig lobte Kogler aber das Ergebnis des jüngsten EU-Gipfels. Die “wirkliche Sensation” sei, dass das Geld über gemeinsame Anleihebegebungen aufgebracht werde und diese gemeinsamen Schulden würden dann gemeinsam abgetragen im Wesentlichen über ökologische und über Konzernabgaben. “Grüner geht’s nicht.” Und außerdem habe Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) auch die gemeinsame Position vertreten, dass die Auszahlung an die Rechtsstaatlichkeit geknüpft werde. Dies wertet Kogler auch als Beleg dafür, dass die Nähe von Kurz etwa zum ungarischen Regierungschef Viktor Orban unter Türkis-Blau größer gewesen sein als jetzt unter Türkis-Grün. Gegen den Vorwurf der Opposition, dass die ÖVP manchmal populistisch agiere, nimmt Kogler seinen Koalitionspartner in Schutz. “Bei manchen Oppositionspolitikern mag der Eindruck entstanden sein, insbesondere wenn man mit der Geschwindigkeit der Entscheidungen der Regierung nicht mitkommt.” In der Koalition erlebe er das aber anders, sagte Kogler. Und er stehe dazu, dass die Entscheidungen in der Coronakrise in Hochgeschwindigkeit getroffen worden seien. Die guten Umfragewerte für seinen Gesundheitsminister Rudolf Anschober, der sogar schon Kurz überholt hat, hält der Vizekanzler für “richtig und gerecht”. Und er glaubt nicht, dass die ÖVP ein Problem damit hat und deshalb vielleicht jetzt schärfer den Grünen gegenüber agieren könnte. Für die Arbeit in der Koalition hat Kogler lobende Worte: “Die Zusammenarbeit funktioniert gut.” Als Beleg für den Zusammenhalt führt der Vizekanzler die gemeinsame Einsicht an, dass man aus der Krise hinausinvestieren müsse. Das geplante “massive Maßnahmenbündel” sei für eine konservative Partei nicht selbstverständlich. Als Beispiele führte er die vielen ökologischen Investitionen an, wie das 1-2-3-Ticket, den Schienenausbau, den Ausbau der erneuerbaren Energie, die Gebäudesanierung, den Kesseltausch und das Gemeindepaket mit den Klimaschutzinvestitionen. Damit werde Österreich von einem Nachzügler zu einem Vorreiter.

Vizekanzler Kogler: "Die ÖVP war sicher schon europäischer"

Um während der Ausgangssperre frische Luft schnappen zu dürfen, sind einige Spanier in puncto Gassigehen kreativ geworden. Mit einem Haustier dürfen die Bürger weiterhin zu einem Spaziergang vor die Tür. Statt mit offenbar fehlenden Hunden seien Bürger unter anderem mit Ziegen, Schweinen und sogar Kanarienvögeln gesichtet worden, schrieb die Zeitung “La Vanguardia”.

In Spanien müssen Ziegen zum Gassigehen herhalten