30 Monate teilbedingt für Messerstich an Freund

Merken
30 Monate teilbedingt für Messerstich an Freund

Eine 45-jährige Ukrainerin, die im Herbst 2019 in Haslach ihren Lebensgefährten mit einem Fleischmesser attackiert und schwer verletzt haben soll, ist am Mittwoch im Landesgericht Linz zu 30 Monaten Haft, davon zehn unbedingt, verurteilt worden. Die Geschworenen sahen keinen Mordversuch, sondern nur eine absichtlich schwere Körperverletzung. Die Frau muss dem Opfer 1.200 Euro zahlen. Als mildernd wurden die Unbescholtenheit und der bisherige Lebenswandel der Frau gewertet, als erschwerend, dass eine Waffe im Spiel war und sich die Tat gegen den Lebensgefährten gerichtet hat. Der Strafrahmen für absichtlich schwere Körperverletzung hätte ein bis zehn Jahre betragen. Die Staatsanwaltschaft hatte Mordversuch angeklagt. Dem widersprachen den Geschworenen aber mit sieben zu einer Stimme.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Feuerwehr wurde Mittwochabend zu einem Brandverdacht beziehungsweise zu einer starken Rauchentwicklung nach Wels-Waidhausen alarmiert.

Brandverdacht: Starke Rauchentwicklung aus Kamin eines Hauses in Wels-Waidhausen

Der britische Billigflieger Easyjet hat wegen der Reisebeschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus den Flugbetrieb eingestellt. Derzeit sei unklar, wann die Maschinen wieder abheben können, teilte Easyjet mit. Um die Auswirkungen auf die Bilanz möglichst gering zu halten, würden Kosten reduziert. Zudem wurde mit der Gewerkschaft eine Urlaubsregelung für das Kabinenpersonal getroffen, die ab 1. April für einen Zeitraum von zwei Monaten gilt. In der Zeit erhält die Besatzung 80 Prozent ihres Durchschnittslohns.

Easyjet lässt Flieger am Boden

Die Menschen in Deutschland sind zu Beginn der Coronakrise einer Studie zufolge ins Bargeld geflüchtet. Die Krise scheine dazu zu führen, dass die Menschen noch mehr Bargeld unter das Kopfkissen legten, erklärte die Direktbank ING Deutschland. Der Umlauf von Scheinen und Münzen im Euroraum stieg im März um fast 100 Milliarden Euro oder 8 Prozent.

Deutsche setzten zu Coronabeginn auf Bargeld

Als Folge der Corona-Pandemie droht der Welt nach UN-Angaben auch eine massive Verbreitung psychischer Störungen. Selbst wenn das Virus unter Kontrolle sei, würden danach noch von der Krise ausgelöste “Trauer, Angst und Depression” Menschen und Gemeinschaften rund um den Globus beeinträchtigen, sagte UN-Generalsekretär António Guterres in einer am Donnerstag veröffentlichten Videobotschaft.

UNO warnt vor mentalen Störungen

Der Österreichische Ski-Verband plant aufgrund der Unsicherheit, in welcher Form und vor welcher Kulisse seine Alpinweltcup-Heimrennen der nächsten Saison möglich sein werden, mit mehreren Varianten. “Da zurzeit nicht gesagt werden kann, ob und unter welchen Bedingungen Veranstaltungen überhaupt stattfinden können, werden immer mindestens zwei Varianten angedacht”, verlautete der ÖSV am Samstag. Demnach sei für den Ende Oktober angesetzten Saisonauftakt in Sölden beispielsweise das Vorziehen des Damenrennens auf Freitag zwei Tage vor den Herren angedacht. Dadurch könne man im Hinblick auf mögliche Corona-Gefahren eine größere Kumulation von Aktiven, Trainern und Betreuern verhindern, so der Verband nach der Präsidentenkonferenz in Pörtschach. Verbandspräsident Peter Schröcksnadel hofft natürlich auf die Abhaltung sämtlicher Rennen. “Der Sport ist unsere und der Aktiven Lebensader, wir müssen schauen, dass wir unsere Events möglichst alle durchführen können, auch wenn wir keine Zuschauer zulassen dürfen, denn nur dann können wir den Aktiven die notwendigen Voraussetzungen schaffen”, sagte der 78-Jährige. Über die vom italienischen Veranstalter beantragte Verschiebung der Alpin-WM 2021 in Cortina d’Ampezzo um ein Jahr werde am 2. Juli eine Entscheidung des FIS-Vorstandes erwartet, hieß es außerdem.

ÖSV plant für Heimrennen mit mehreren Varianten