4047 Neuinfektionen und 87 Verstorbene

Merken
4047 Neuinfektionen und 87 Verstorbene

Mit 4.047 Neuinfektionen, die vom Innen- und Gesundheitsministerium am Sonntag gemeldet wurden, gab es sowohl gegenüber dem Vortag (4.669) als auch gegenüber dem Sonntag der Vorwoche (5.226) einen Rückgang. Da die Zahl der Genesenen mit 6.301 wieder höher als die Zahl der Neuerkrankten ausfiel, sank jene der aktuell Infizierten auf 59.605 (minus 2.341).

Zudem wurden am Sonntag 87 Tote gemeldet, was deren Zahl auf insgesamt 3.105 ansteigen ließ. Bisher gab es in Österreich 279.708 positive Corona-Testergebnisse. Nahezu unverändert gegenüber dem Vortag waren die Spitalszahlen: In Österreichs Krankenhäusern wurden 4.251 (minus 28) Menschen behandelt, davon befanden sich 691 (plus 3) auf Intensivstationen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Nach einer Reihe von Zugeständnissen an die “sparsamen” Länder scheint eine Einigung zum Corona-Wiederaufbaupaket am vierten Tag des EU-Gipfels zumindest in Reichweite. Es gebe einen “Rahmen für eine mögliche Einigung”, sagte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel am Montag in Brüssel. Es werde aber “nicht einfach werden”. Die Verhandlungen sollen am Abend wieder aufgenommen werden. Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der niederländische Premier Mark Rutte und der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez äußerten am Montag die Hoffnung auf eine Einigung. Die Staats- und Regierungschefs verhandeln seit Freitag über den Wiederaufbauplan für die Bewältigung der Coronakrise, für den 750 Milliarden Euro schwerer schuldenfinanzierter Aufbaufonds geschaffen und das nächste EU-Budget auf 1.074 Milliarden Euro aufgestockt werden soll. Bisher gab es keinen Durchbruch. Merkel sprach am vierten Gipfel-Tag von “unglaublich harten Verhandlungen”. Es sei aber gelungen, “hier doch einen beträchtlichen Teil an Zuschüssen zu vereinbaren”, sagte sie, ohne Zahlen zu nennen. Der Widerstand von Österreich, Schweden, Dänemark, Finnland und den Niederlanden gegen die Vergabe der Corona-Hilfen als nicht-rückzahlbare Zuschüsse galt bisher als Knackpunkt in den Verhandlungen. Die Regierungschefs Österreichs und der Niederlande, Sebastian Kurz (ÖVP) und Mark Rutte, hatten sich zuvor zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Verhandlungen gezeigt. Kurz hob hervor, dass der Anteil der Zuschüsse in dem geplanten Fonds deutlich gesenkt wurde. Auch dass die Rabatte, die Österreich auf seine Beiträge zum Gemeinschaftsbudget erhält, “sehr stark” gestiegen seien, begrüßte der Kanzler. Nach dem ursprünglichen Vorschlag sollten 500 der 750 Milliarden Euro als Zuschüsse fließen. Darum wurde seit Samstag knallhart gefeilscht. EU-Ratspräsident Charles Michel senkte den Betrag zunächst auf 450 Milliarden Euro. Dann bot er 400 Milliarden Euro an. Die restlichen Mittel sollen als Kredite vergeben werden. Nach Informationen aus Verhandlungskreisen stehen nun 390 Milliarden Euro an Zuschüssen zur Debatte, die “Sparsamen” hatten 350 Milliarden angestrebt. “Noch ist nichts beschlossen, ich bleibe also extrem vorsichtig”, sagte Macron. In den vergangenen nächtlichen Verhandlungen hatte er seinen Unmut über die Haltung der “sparsamen” Länder kundgetan. “Er hat auf den Tisch gehauen und gewarnt, dass eine derartige Haltung schlecht enden wird”, sagte ein Mitglied der Delegation eines EU-Landes. Der Niederländer Rutte tat die Kritik ab. “Mir ist das nicht so wichtig”, sagte er im Anschluss an die Gespräche. Er lasse sich davon nicht “ablenken” und werde weiter die Interessen seiner Bürger vertreten. Kurz hob den insgesamt “sehr professionellen” Umgang aller miteinander hervor. “Dass da bei manchen, wenn sie vielleicht wenig schlafen, irgendwann die Nerven blank liegen, das ist nachvollziehbar”, sagte er in Anspielung an Macron, der Kurz nach Medienberichten im Plenum scharf angegriffen hatte. Neben dem Corona-Fonds war auch noch ein weiterer Streitpunkt offen: Ungarn und Polen wehren sich vehement gegen Pläne, die Auszahlung von EU-Budgetmitteln mit der Rechtsstaatlichkeit in den Mitgliedstaaten zu verknüpfen. Beide Länder stehen wegen der Untergrabung von Werten wie der Pressefreiheit und Unabhängigkeit der Justiz seit Jahren in der EU am Pranger. Der Gipfel ist bisher der längste seit einem legendären EU-Spitzentreffen in Nizza im Dezember 2000. EU-Parlamentspräsident David Sassoli kritisierte das Ausbleiben einer Einigung: “Wir sind besorgt über eine Zukunft, in der die europäische Solidarität und die Gemeinschaftsmethode verloren gehen”, erklärte der Italiener, der zugleich mit einem Veto des EU-Parlaments gegen eine den Erwartungen der Volksvertretung nicht entsprechende Einigung drohte.

Verhaltener Optimismus am vierten Tag des EU-Sondergipfels

Während die Öffnung der Schulen ab Montag die Mobilität der Österreicher merklich miterhöht hat, hält sich der Effekt der Gastronomie-Öffnung unter Auflagen noch in Grenzen. Das zeigen neue Auswertungen anonymisierter Bewegungsdaten, die das Telekomunternehmen A1 und das Grazer Unternehmen Invenium an den Covid-19-Krisenstab liefern. Der Öffi-Verkehr ist demnach weiter im Hintertreffen. Vor allem die Schul- und Geschäftsöffnungen trugen in den vergangenen Werktagen spürbar dazu bei, dass sich die Bewegungsmuster der Österreicher noch ein Stück weiter in Richtung jenes Niveaus verschoben haben, auf dem sie vor der Coronakrise waren. “Das war auch so zu vermuten”, so das Fazitvon Mario Mayerthaler von A1 und Michael Cik von Invenium angesichts der weiteren Schritte in Richtung “neue Normalität”.

Schul-Neustart hat Mobilität wieder merklich erhöht

In Stadl-Paura (Bezirk Wels-Land) hat sich Mittwochabend ein Auto in Folge eines Wildunfalls – vermutlich mehrmals – überschlagen. Die zwei Insassen wurden leicht verletzt.

Autoüberschlag nach Wildunfall auf Gmundener Straße in Stadl-Paura fordert zwei Verletzte

Die wegen der Corona-Pandemie verhängten Grenzkontrollen zwischen Österreich und Deutschland werden ab Samstag gelockert. Ab Mitternacht dürfen Österreicher neben Ehe- und eingetragenen Partnern auch Lebensgefährten und Verwandte in Deutschland besuchen. Gründe für die Einreise sind außerdem wichtige familiäre Anlässe wie Hochzeiten, Begräbnisse oder religiöse Feiern.

Grenzkontrollen werden gelockert

Während die Zahl der Covid-19-Infektionen sinkt, denkt die Lombardei an die “Phase 2” im Kampf gegen die Pandemie – die Wiederaufnahme der produktiven Tätigkeiten und die Lockerung der Ausgangssperre ab dem 4. Mai. “Wir sind in einer positiven Phase. Wir bereiten uns auf eine Wiederöffnung vor”, sagte der Gesundheitsbeauftragte der italienischen Region, Giulio Gallera, dem TV-Sender “SkyTg24”. “Die Lage in der Lombardei ist heute wesentlich besser. Die Zahl der neuen Infizierten und der Patienten auf der Intensivstation ist rückläufig”, erklärte Gallera. Jetzt sei es wichtig, die Zahl der neuen Infektionen in Mailand zu drücken, wo weiterhin ein Zuwachs gemeldet wurde. Die Gesundheitsberufe zahlen in Italien einen hohen Preis für ihren Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie. Weitere sechs Ärzte sind zuletzt der Lungenkrankheit Covid-19 erlegen. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Epidemie am 20. Februar gestorbenen Ärzte auf 115, berichtete die italienische Ärztekammer. Hinzu starben acht Apotheker.

Lombardei denkt an Start der "Phase 2" im Mai

Ein schwerer Verkehrsunfall Sonntagnachmittag in Buchkirchen (Bezirk Wels-Land) forderte ein Todesopfer und drei Verletzte gefordert.

Ein Toter und drei teils Schwerverletzte bei Verkehrsunfall in Buchkirchen