5.000 Euro für Oktoberfest-Tische

Merken
5.000 Euro für Oktoberfest-Tische

Obwohl in München das Oktoberfest auf der Kippe steht, werden im Internet für Tausende Euro Platzreservierungen in den Bierzelten angeboten. Sie werden nicht von den Wirten verkauft, sondern von Zwischenhändlern. Tische für zehn Personen werden teils für 5.000 Euro und zur Reservierung angeboten – obwohl es diese Plätze vielleicht nie geben wird.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Einen Schwerverletzten forderte Montagnachmittag ein Unfall mit einem Traktor auf einer Wiese in Pennewang (Bezirk Wels-Land).

Schwerverletzter bei Traktorunfall auf einer Wiese in Pennewang

Es geht wieder los. Die fünfte Jahreszeit steht vor der Tür und startet nächste Woche. Die Rede ist vom Fasching. Die wichtigste Zeit auch für einen Marchtrenker Traditionsverein. 1993 gegründet, lädt die Faschingsgilde immer noch alle zwei Jahre zu den großen Faschingssitzungen. Und da rechnet man auch heuer mit einem vollen Haus an allen acht Abenden.

Malau - Marchtrenker Fasching startet

Immer wieder tauchen auch in Österreich Plagiatsfälle auf. In den vergangenen Wochen führten zwei davon zu drastischen Konsequenzen: Die Uni Linz trennte sich von einer Mitarbeiterin, die Wirtschaftsuniversität entzog einer anderen Forscherin das Doktorat. Plagiate sind aber nicht die einzige Form des Fehlverhaltens, zeigt der neue Jahresbericht der Kommission für wissenschaftliche Integrität. Die Kommission ist ein Organ der 2009 als Verein gegründeten Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität (OeAWI). Ihr gehören mittlerweile alle Unis sowie die großen Forschungseinrichtungen und Förderagenturen an. Die aus internationalen Experten zusammengesetzte unabhängige Kommission untersucht Vorwürfe wissenschaftlichen Fehlverhaltens in Österreich, bewertet die Schwere eines Verstoßes und unterbreitet Vorschläge für weitere Maßnahmen. Ob und in welcher Form diese gesetzt werden, obliegt aber den betroffenen Einrichtungen. Beide Universitäten begründeten ihre Schritte mit den Resultaten der von der Kommission beauftragten Gutachten. Die Forscherin an der Uni Linz schaffte es etwa, in einem Artikel auf einen Anteil von 66 Prozent Fremdmaterial zu kommen, das nicht im Literaturverzeichnis aufgeführt wurde. Auch in ihrer (mittlerweile zurückgezogenen) Habilitationsschrift fanden die Gutachter schon bei einer stichprobenartigen Überprüfung “einige Textblöcke, die einfach übernommen worden waren” und regten eine weitergehende Überprüfung durch die Uni an. Das tat diese offenbar auch und beendete daraufhin das Dienstverhältnis mit der Mitarbeiterin, wogegen diese sich gerichtlich wehrt. An der WU betraf der Plagiatsfall die Dissertation einer auch bei ihr beschäftigten Wissenschafterin. Nach Aufkommen der Vorwürfe stellte die Universität die Forscherin dienstfrei und bat bei der Kommission um die Nennung möglicher Gutachter – auf Basis derer Expertise entzog sie dann der Forscherin das Doktorat, wogegen diese ebenfalls Rechtsmittel angekündigt hat. Letzterer Fall findet sich noch nicht detaillierter im (anonymisierten) Jahresbericht 2019, da er erst heuer schlagend geworden ist. Dafür sind andere Plagiatsfälle aufgelistet – wobei diese nicht einmal den Löwenanteil der von der Kommission bearbeiten Fälle ausmachen. Rund die Hälfte dreht sich vielmehr um Konflikte zu wissenschaftlichem geistigem Eigentum oder wissenschaftlicher Korrektheit – also etwa verweigerte oder unberechtigte Autorschaft, Ideendiebstahl oder Zweifel an der Korrektheit von Publikationen. “Auffällig ist, dass dies meist Konflikte zwischen arrivierten Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler sind”, heißt es im Bericht. Lediglich ein Drittel betreffen dagegen Plagiate – wobei die Kommission nur solche Fälle aufgreift, in denen die Vorwürfe ausreichend belegt sind. Auf bloßen Verdacht wird sie nicht tätig. Anders als die Fälle zu geistigem Eigentum oder wissenschaftlicher Korrektheit betreffen Plagiatsfälle dagegen mehrheitlich Qualifikationsarbeiten von Nachwuchsforschern, konstatiert der Bericht: “Hier stellt sich der Kommission verschiedentlich die Frage, ob die Betreuung solcher Arbeiten in den betroffenen Einrichtungen adäquat geregelt ist und mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt wird.” Deutlich wird das an einem im Bericht aufgezeigten Fall: Darin geht es um zwei Diplomarbeiten aus den Jahren 2003 und 2004, die noch dazu beim gleichen Betreuer eingereicht wurden (und wiederum auf einer anderen Diplomarbeit an einer anderen Uni fußen). Die ersten 80 Seiten der zweiten Arbeit seien laut Bericht ein “eindeutiges Plagiat der Diplomarbeit gewesen, sogar die Formatierung war übernommen und ganze Textteile kopiert worden, ohne auf die vorherige Diplomarbeit zu verweisen.” Insgesamt hat die Kommission 2019 14 Anfragen erhalten – das ist etwas weniger als 2017 (25) und 2018 (22), entspricht aber in etwa dem langjährigen Schnitt. Inklusive von noch aus den Vorjahren offenen Fällen wurden 19 Anfragen abgeschlossen.

Wissenschaftliche Integrität: Plagiatsfälle mit Konsequenzen

Die Mehrheit der Österreicher fühlt sich über das Coronavirus gut informiert. Die Informationen darüber bezieht die Bevölkerung vor allem aus den klassischen Medien wie Fernsehen, Radio und Zeitungen. Das geht aus einer Studie des Gallup-Instituts (1000 Befragungen online), die am Mittwoch präsentiert wurde, hervor. Mehr als die Hälfte gab aber auch an, mit “Fake News” konfrontiert gewesen zu sein. Die Krise habe zu einem veränderten Medienverhalten geführt, so Studienleiterin und Gallup-Geschäftsführerin Andrea Fronaschütz.

Mehrheit der Österreicher fühlt sich gut informiert

Das WKOÖ-Service-Center ist derzeit im Höchsteinsatz, um alle eingehenden Fragen zum Thema Coronavirus so zeitnah wie möglich zu beantworten. Aufgrund der mittlerweile an die 100.000 Anfragen, sei es telefonisch, via Mail oder digital, bitten sie um Verständnis, dass es zu Wartezeiten kommt. Die WKO Webseiten bieten umfangreiche Infos & Maßnahmen:  Ein Möglichkeit, Auskünfte auf unternehmensspezifischen Fragen rund um den Coronavirus zu erhalten, bietet auch der WKOÖ-Chatbot Vera wko.at/ooe Umfangreiche Informationen, die laufend aktualisiert werden, finden Unternehmen zusätzlich rund um die Uhr in den FAQs auf wko.at/coronavirus

Ab Freitag darf nach einer zweieinhalbmonatigen coronabedingten Pause in den heimischen Fitnessstudios wieder trainiert werden. Während es unmittelbar vor dem Lockdown Mitte März wegen einer möglichen Infektionsgefahr mit SARS-CoV-2 noch Zutrittsbeschränkungen gegeben hatte, sind solche nach derzeitigem Stand grundsätzlich nicht vorgesehen.   Hinsichtlich Personenbeschränkungen bei Sportstätten heißt es auf der Homepage des Gesundheitsministeriums ausdrücklich, es gebe “keine solche Regelung”. Möglich wäre, dass stark frequentierte Studios eigenverantwortlich von sich aus entsprechende Vorkehrungen ergreifen. Dass es Besucherlimits geben könnte, deutete am Donnerstagnachmittag auf APA-Anfrage die Fitnessstudio-Kette FitInn an, die in Österreich 43 Standorte betreibt.   Fest steht, dass beim Betreten und Verlassen von Fitnesscentern und in der Garderobe verpflichtend ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Beim Umziehen und beim Trainieren ist ein Zwei-Meter-Abstand zu anderen Sportlern einzuhalten. Mitarbeiter müssen Mund-Nasen-Schutzvorrichtungen durchgehend tragen, Kunden können beim Trainieren darauf verzichten. “Wer will, kann beim Sport freiwillig eine MNS-Maske benützen”, bekräftigte ein Mitarbeiter des Fitnesscenters John Harris am Wiener Schillerplatz auf APA-Anfrage. Der Wellnessbereich und die Nasszellen stünden uneingeschränkt zur Verfügung: “Auf Handhygiene und regelmäßiges Händewaschen ist dringend zu achten.” Um ausreichenden Abstand zu gewährleisten, haben die meisten Fitnessstudios vor dem Wiederaufsperren Trainingsgeräte entfernt bzw. deren Standort verändert. So steht im FitInn am Wiener Rathausplatz im Cardio-Bereich nur jedes zweite Gerät zur Verfügung. Die überzähligen Laufbänder, Ergometer, Crosstrainer und Rudergeräte wurden als derzeit nicht benutzbar gekennzeichnet, zeigte sich bei einem Lokalaugenschein am Donnerstag. Über 1.200 Fitnessstudios gibt es in Österreich, rund zwei Drittel davon allein in der Bundeshauptstadt. Die Branche hat 2018 einen Umsatz von 554 Millionen Euro erwirtschaftet. Fast 1,1 Millionen Österreicher sind als Mitglieder in Fitnessstudios eingeschrieben, das sind 12,3 Prozent der Bevölkerung. Im Durchschnitt kostet eine Mitgliedschaft der Wirtschaftskammer Österreich zufolge im Monat 43 Euro. Nicht jedes Studio öffnet vor Pfingsten die Pforten. Der Premium-Anbieter Holmes Place startet erst mit 1. Juni den Betrieb. Der Club Danube – seit 1983 am Markt und damit einer der ältesten Anbieter in Wien – sperrt vorerst überhaupt nur den Standort an der Alten Donau wieder auf. Die Studios in Erdberg und Ottakring bleiben dagegen bis September geschlossen. Ihr Betrieb in den Sommermonaten wäre “wirtschaftlich nicht sinnvoll”, heißt es auf der Homepage.

Fitnessstudios öffnen ohne Zugangsbeschränkungen