606 Infizierte in Oberösterreich

Merken
606 Infizierte in Oberösterreich
Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

In der Debatte um eine Lockerung der massiven Beschränkungen im öffentlichen Leben hat der Chef des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, vor einem festen Ausstiegsdatum gewarnt. “Die Politik soll sich jetzt auf eine Exitstrategie festlegen”, sagte Montgomery der “Bild”-Zeitung vom Montag. Der Beginn des Ausstiegs sei aber “kein Kalenderdatum”, sondern müsse sich richten nach der “Dauer, in der sich Infektionen in einem Gebiet verdoppeln”. Er warnte “vor einem Jojo-Effekt bei den Ansteckungen“. Unterdessen stieg die Gesamtzahl an weltweit Infizierten laut Johns Hopkins-University auf 1.277.962 (Stand Montag, 11.20 Uhr)

Weltärztebund fordert Exit-Strategie

Der Coronavirus-Kontagionsindex in Italien ist erstmals unter 1 gesunken. Dies bedeutet, dass jeder Infizierte durchschnittlich nur eine weitere Person ansteckt. “Das ist ein außerordentliches Resultat, wenn man bedenkt, dass noch bis vor einigen Wochen jede positive Person bis zu vier weiteren Menschen ansteckte”, sagte Gesundheitsminister Roberto Speranza.

In Italien fiel Ansteckungsrate unter 1

Nach einem Konzert in Moskau am 15. März ist Till Lindemann schon vor einigen Tagen krank nach Deutschland gereist. Laut “Bild”-Zeitung bestand sogar kurz Lebensgefahr. Till Lindemann, der Sänger von “Rammstein”, hatte sich nach seiner Rückreise von einem Konzert in Moskau am 15. März offenbar sehr schlecht gefühlt. Bei dem 57-Jährigen wurde Corona festgestellt und er musste sofort in ein Berliner Krankenhaus eingeliefert werden. Kolportiert wird, dass er wegen Komplikationen wie einer Lungenentzündung und hohem Fieber in die Intensivstation musste, es soll sogar Lebensgefahr bestanden haben. Mittlerweile ist der Gesundheitszustand von Lindemann, der sich weiterhin in Quarantäne befindet, allerdings wieder stabil.

Rammstein-Sänger hat Corona Till Lindemann in Intensivstation

Tragische Folgen hatte Montagvormittag ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem LKW samt Anhänger auf der Wiener Straße bei Gunskirchen (Bezirk Wels-Land).

Tödliche Kollision zwischen Auto und LKW auf Wiener Straße bei Gunskirchen

Der Direktor von Italiens Oberstem Gesundheitsinstitut (ISS), Silvio Brusaferro, schließt nicht aus, dass nach Ostern das Ausgangsverbot in Italien aufgelockert werden könnte. “Wir warten bis Ostern und werden dann die Zahlen prüfen, um weitere Schritt zu unternehmen. Auch nachdem es zu keinen neuen Infektionen kommen wird, werden wir nicht zum alten Leben zurückkehren”, sagte Brusaferro. “Wir beobachten, dass sich die Infektionskurve abflacht. Es gibt zwar noch keine Signale eines Rückgangs, doch es geht besser. Die ergriffenen Maßnahmen zeigen Auswirkungen, doch es muss zu einem beträchtlichen Rückgang der Infektionen über mehrere Tage hinaus kommen”, sagte Brusaferro im Interview mit der römischen Tageszeitung “La Repubblica” (Montagsausgabe). Solange es weder Impfstoff noch Medikamente gegen das Coronavirus gibt, werde das Leben nicht wie früher sein.

Auflockerung der Verbote nach Ostern in Italien möglich

EU-Budgetkommissar Johannes Hahn begrüßt die Einigung der Eurogruppe auf das dreigliedrige EU-Hilfspaket zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise. “Dies ist ein guter Tag für Europäische Solidarität”, freute sich Hahn am Freitag auf Twitter. Die EU-Kommission werde weiterhin an einem Wiederaufbau-Plan arbeiten, in dessen Zentrum ein angepasstes mehrjähriges EU-Budget stehe. Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die EU-Finanzminister am Donnerstag auf ein Hilfspaket geeinigt, das Mitgliedsstaaten, Unternehmen und Arbeitnehmer mit rund einer halben Billion Euro unterstützen soll. Die Summe setzt sich zusammen aus Kreditzusagen des Euro-Rettungsfonds ESM von bis zu 240 Milliarden Euro, Darlehen der Europäischen Investitionsbank für Firmen von bis zu 200 Mrd. Euro sowie weitere 100 Mrd. Euro zur Förderung von Kurzarbeit, um Entlassungen in der Krise zu verhindern.

EU-Kommissar Hahn: "Guter Tag für europäische Solidarität"