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71.000 Gäste besuchten Ars Electronica in Linz

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71.000 Gäste besuchten Ars Electronica in Linz

Nach zwei weitgehend im Netz ausgetragenen Festivals 2020 und 2021 hat die Ars Electronica heuer wieder großteils vor Ort in Linz stattgefunden. Auch wenn das Wetter nicht so mitspielte, zeigte man sich am Montag mit „mehr als 71.000 Besuche an elf Locations“ zufrieden. An das Rekordjahr 2019 mit 110.000 Gästen konnte nicht angeschlossen werden, da wegen Corona wohl eine noch verhaltene Reisetätigkeit für weniger internationale aber auch heimische Gäste sorgte.

Publikumsmagnet von „Welcome to Planet B“, so das diesjährige Festivalthema, war das Ars Electronica Center mit allein 8.800 Besuchern. Die täglich mehrmals angebotene Performance „Sh4d0WE“ in der Kepler Hall auf dem Campus der Johannes Kepler Uni, dem Hauptveranstaltungsort, war stets ausverkauft. Das galt auch für die beiden Konzerte der legendären amerikanischen Performance-Künstlerin
und Musikerin Laurie Anderson im Hof von Schloss Auhof.

Trotz einer düsteren Bestandsaufnahme, wonach „wir noch immer keinen blassen Schimmer davon haben, was die Klimakrise für uns
bedeuten wird“, blickte Ars-Electronica-Direktor Gerfried Stocker zuversichtlich nach vorn. Denn überall auf der Welt würden Künstler,
Forscher, Aktivisten und Studierende „längst alles daran setzen, die notwendige Veränderung einzuleiten. Die Entschlossenheit und
Kreativität, mit der sie das tun, macht Mut“, so Stocker.

Unirektor Meinhard Lukas pflichtete dem bei. Das Festival sei nicht in „Mut- und Ratlosigkeit“ verfallen, sondern „zeichnete eine
positive Vision unserer Erde nach einer globalen Transformation“. In Summe waren 953 Menschen aus 76 Ländern am Programm beteiligt. 337
Kooperationspartner haben 425 Veranstaltungen möglich gemacht. Das Team von Ars Electronica zählte zeitweise bis zu 439 Mitarbeiter,
hieß es in der Presseaussendung zur Festivalbilanz.

Am Mittwoch wird auch die zum zweiten Mal durchgeführte Festival University enden. 200 Studierende aus 70 Ländern versuchten diesmal
in drei Moot Courts eine Gerichtsbarkeit zum Thema Klimawandel zu entwickeln, anhand fiktiver Klimagrundrechte, die eigens gestaltet
wurden. Darüber hinaus profitierten sie von einem vielfältigen und interaktiven Angebot. „Der Workshop ‚Robotics Origami‘ hat mir
gezeigt, wie sehr wir davon profitieren, wenn wir die Funktionalität von Technologie und die Schönheit von Kunst kombinieren“, resümierte
etwa Sophia (24) von den Philippinen, sie studierte Industrial Engineering.

Maschinenbaustudent Lasse (23) aus Deutschland meinte, „ich habe hier viel Raum bekommen, um über die eigenen Grenzen zu schauen.“
Und genau das, da ist er sicher, werden wir brauchen, um unseren „Planet B“ zu gestalten: „In der Vergangenheit sind wir oft sehr
einspurig gefahren, das kann man nur aufbrechen, indem man zusammenarbeitet und interdisziplinär denkt. Die Festival University
zeigt, wie das funktionieren kann.“

Bildquelle: APA/THEMENBILD/ULRIKE INNTHALER

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