83-jährige Frau in der Steiermark gestorben

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83-jährige Frau in der Steiermark gestorben

Das ist bereits der fünfte Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in der Steiermark! Wie die Landessanitätsdirektion in einer Aussendung mitteilt, ist letzte Nacht eine Frau gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert gewesen ist. Die 83-Jährige aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld hatte mehrere Vorerkrankungen und war in stationärer Behandlung im LKH Graz West.

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Bei einer Covid-19-Erkrankung lässt sich anscheinend anhand von zwei Typen von Abwehrzellen im Blut vorhersagen, ob ein Patient einen schweren Verlauf oder nur milde Symptome entwickelt. Dies ergibt eine Studie an 40 Covid-19-Patienten im chinesischen Wuhan. Die Befunde seien in Deutschland bei mehreren Patienten bestätigt worden, sagt Ko-Autor Ulf Dittmer. Bei einem der beiden Immunzell-Typen handelt es sich um sogenannte Killer-T-Zellen mit einem bestimmten Oberflächenmarker (CD8). Sie töten virusinfizierte Körperzellen ab und unterbrechen damit die Vermehrung des Coronavirus. “Wenn die Patienten nur wenige von diesen Zellen haben, haben sie ein hohes Risiko, schwere Symptome wie etwa eine Lungenentzündung oder Gerinnungsstörungen zu entwickeln”, erläutert Dittmer. Der andere Zelltyp sind sogenannte Neutrophile. “Die sind eigentlich dafür da, Bakterien abzuwehren. Sie können aber auch T-Zellen in ihrer Funktion unterdrücken.” Demnach wurden in Blutproben mit vielen Neutrophilen nur wenige Killer-T-Zellen gefunden.

Blutwerte erlauben Prognose über Covid-19-Verlauf

In Mali sind am Freitag Zehntausende einem Aufruf der Opposition gefolgt und haben gegen Präsident Ibrahim Boubacar Keita demonstriert. Die Demonstranten versammelten sich zu einem muslimischen Freitagsgebet in der Hauptstadt Bamako und sangen danach die Nationalhymne. Sie hielten Schilder mit Parolen in die Höhe und forderten den Rücktritt Keitas, der das westafrikanische Land seit 2013 regiert. Bereits vor zwei Wochen war es in Mali zu ähnlichen Protesten gekommen – die neue Oppositionsbewegung aus religiösen und zivilgesellschaftlichen Gruppen hat sich selbst “Bewegung des 5. Juni – Versammlung der patriotischen Kräfte” genannt. An ihrer Spitze steht der Imam und islamische Hardliner Mahmud Dicko. Die Demonstranten eint die Unzufriedenheit über schleppende Reformen und die anhaltende Gewalt in dem vom Bürgerkrieg gezeichneten Land. Der 75-jährige Präsident Keita gerät zunehmend unter Druck, weil es ihm nicht gelungen ist, einen seit 2012 andauernden jihadistischen Aufstand im Norden des Landes unter Kontrolle zu bringen, der sich inzwischen auch ins Zentrum des Landes ausgedehnt hat. Tausende Soldaten und Zivilisten wurden dabei getötet, Hunderttausende Menschen sind geflohen. Verschleppte politische Reformen, eine schwächelnde Wirtschaft und die weit verbreitete Annahme, die Regierung sei korrupt, haben die Stimmung gegenüber Keita weiter verschlechtert. Am Dienstag hatte Keita der Opposition angeboten, eine Einheitsregierung zu bilden, konnte seine Kritiker damit aber nicht zum Einlenken bewegen. Das österreichische Bundesheer ist mit zwei Soldaten in Mali als Teil der UN-geführten Mission MINUSMA vor Ort, die einen Beitrag zur Stabilisierung des westafrikanischen Krisenstaats leisten soll. An MINUSMA beteiligen sich derzeit mehr als 50 Länder mit insgesamt knapp 13.000 Blauhelmsoldaten und 1.700 Polizisten. Zudem sind einige österreichische Soldaten an der EU-Ausbildungsmission EUTM Mali beteiligt.

Zehntausende demonstrieren in Mali gegen Präsident Keita

Vertreter von FPÖ, SPÖ und NEOS haben am Sonntagabend in der ORF-Fernsehsendung “Im Zentrum” eine Verlängerung der Corona-Kurzarbeit gefordert. Derzeit können Unternehmen zwei mal drei Monate die spezielle Kurzarbeitsregelung in Anspruch nehmen. Die türkis-grüne Regierung hat eine längere Anspruchsdauer noch nicht zugesichert. “Vorstellen kann man sich vieles”, sagte die Grüne Fraktionsobfrau Sigrid Maurer in der ORF-Sendung im Hinblick auf eine längere Dauer der Corona-Kurzarbeit. Das AMS (Arbeitsmarktservice) hat per 1. Mai über 91.000 Anträge für Covid-19-Kurzarbeit von Unternehmen mit einer Bewilligungssumme von fast 8,8 Mrd. Euro genehmigt. Anfang Mai waren insgesamt 104.000 Anträge auf Kurzarbeit in Bearbeitung, davon waren bei rund 100.000 Anträgen ausreichend Informationen vorhanden. Diese Anträge umfassen 1,25 Mio. Arbeitsplätze. Am Montag veröffentlicht das Arbeitsministerium aktuelle Zahlen zur Kurzarbeit und zum Arbeitsmarkt. Beim Corona-Kurzarbeitsgeld erhalten die Arbeitnehmer bei reduzierter Arbeitszeit je nach Verdiensthöhe 80 bis 90 Prozent des bisherigen Nettoentgeltes. Das AMS ersetzt dem Arbeitgeber bei Kurzarbeit die Kosten für die Ausfallstunden.

Opposition für Verlängerung der Corona-Kurzarbeit

Erstmals in der laufenden Meisterschaft der beiden höchsten Fußball-Spielklassen ist ein Spieler positiv auf Covid-19 getestet worden. Wie die Bundesliga am Freitag mitteilte, wurde bei einem Akteur des Kapfenberger SV das Coronavirus nachgewiesen. Das Ligaspiel der Steirer gegen Wacker Innsbruck am (heutigen) Freitagabend wurde daraufhin vorerst auf Samstag verschoben. Der Verein hat entsprechend dem Präventionskonzept reagiert und umgehend die zuständige Gesundheitsbehörde und die Liga informiert. Der betroffene Spieler – aus Datenschutzgründen wird der Name nicht genannt – wurde sofort unter Quarantäne gestellt. Er weist laut Liga-Informationen keine Symptome auf, es geht ihm nach eigenen Angaben gut. Zusätzlich zum Gesundheitstagebuch und der aktiven Beobachtung werden sämtliche Kontaktpersonen und somit der gesamte Kader der KSV unter Quarantäne gestellt und erneute Testungen veranlasst. Aktuell weisen die Personen der Roten Gruppe keinerlei Symptome auf und wurden in der letzten Testrunde allesamt negativ getestet. Aus Sicherheitsgründen entschlossen sich Kapfenberg und Wacker, das Spiel zu verschieben und die neuen Testergebnisse abzuwarten. Alle Spieler, die erneut negativ getestet werden, bleiben weiter spielberechtigt, da es ihnen in diesem Fall erlaubt ist, die nun bestehende 14-tägige Quarantäne für Trainingseinheiten und Spiele zu verlassen. Als neuer Termin für die Austragung der Partie der 26. Runde wurde der Samstagnachmittag (14.00 Uhr) ins Auge gefasst. Am Samstagvormittag sollten die neuen Test-Ergebnisse vorliegen. “Der aktuelle Fall verdeutlicht, wie wichtig es in Zeiten der Covid-19-Pandemie ist, ein funktionierendes Präventionskonzept zu haben, das im Anlassfall auch schnell greift”, sagte der Vorstandsvorsitzende der Liga, Christian Ebenbauer, in einer Aussendung. Kapfenbergs Präsident Erwin Fuchs gab an, sofort nach dem positiven Test-Ergebnis sämtliche Maßnahmen des Präventionskonzepts umgesetzt zu haben. “Diese konsequente Vorgehensweise ist für den Schutz aller Akteure ein wesentlicher Schritt”, so Fuchs. Kapfenberg liegt in der 2. Liga aktuell am letzten Tabellenplatz, Absteiger gibt es in dieser Saison keinen.

Zweitliga-Spiel nach positivem Corona-Test verschoben