97.500 Arbeitslose mehr, großes Interesse an Kurzarbeit

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97.500 Arbeitslose mehr, großes Interesse an Kurzarbeit

Die Zahl der Arbeitslosen nimmt in Österreich seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen am Montag weiterhin stark zu – derzeit gibt es 97.500 mehr Arbeitslose als noch am Sonntagabend. Das Interesse an Kurzarbeit ist sehr hoch .

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Mehr Muskeln als Thor: Schauspieler Chris Hemsworth (36, u. a. “Thor” und “Rush – Alles für den Sieg”) sieht bei dem Film über den bekannten WWE-Wrestler Hulk Hogan (66) viel Arbeit auf sich zukommen. Die Vorbereitung auf die Rolle werde “wahnsinnig körperlich sein. Ich werde mehr Masse zulegen müssen als je zuvor, sogar mehr als ich für Thor zugelegt habe”, sagte Hemsworth dem britischen Filmmagazin “Total Film”. Der Australier wurde schon einmal zum “Sexiest Man Alive” gekürt.

Chris Hemsworth muss für Wrestler-Biopic Muskeln zulegen

Die von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) wiederholt angekündigten Sommerschulen in den beiden letzten Ferienwochen sollen sich vor allem der Deutschförderung widmen. Zielgruppe sind laut einem Bericht des “Standard” Schüler mit Problemen in der Unterrichtssprache, die Teilnahme daran ist grundsätzlich freiwillig. Laut einem Schreiben der Bildungsdirektion Oberösterreich an die Pflichtschuldirektoren des Bundeslands sind die Zielgruppe “außerordentliche Schülerinnen und Schüler, jene mit einem Nicht Genügend im Fach Deutsch im laufenden Schuljahr sowie jene, die in Deutsch zwischen den Noten 4 und 5 stehen”. Unterrichtet wird jeweils am Vormittag an ausgewählten Standorten, die Teilnahme für die Schüler ist kostenlos. Trotz Freiwilligkeit kann den Schülern eine Teilnahme bei erkannter Notwendigkeit “nachdrücklich empfohlen” werden. Unterrichtet werden soll in Kleingruppen von acht bis 15 Personen. Als Pädagogen fungieren jeweils zwei Lehramts-Studenten im Tandem. Dafür erhalten sie für ihr Studium fünf ECTS-Punkte angerechnet. Auf freiwilliger Basis können auch Lehrer mitwirken, sie bekommen dafür Mehrdienstleistungen – also Überstunden. Kooperiert werden soll mit den Sommerbetreuungsangeboten in den einzelnen Bundesländern – in Wien gibt es etwa eine umfassendere Lernförderung im Rahmen der “Summer City Camps”. Die SPÖ wertet die Sommerschulen auch als eigenen Erfolg und fordert eine Ausweitung zumindest auf Mathematik. Ab Herbst solle es außerdem kostenlose Nachhilfekurse in allen Schularbeitsfächern geben, so Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid in einer Aussendung.

Sommerschulen mit Schwerpunkt Deutschförderung

Mit dem Abschluss der Übergabe- bzw. Übernahme-Verfahren am Freitagnachmittag wird die Miliz erstmals die Grenze zur Slowakei, zu Ungarn und Slowenien im Burgenland schützen. Darauf hat am Donnerstag das Militärkommando des Bundeslandes hingewiesen. Die Kompanien haben eine Gesamtstärke von etwa 500 Soldaten der Miliz und des Aktivstandes. Ihre Aufgaben sind sicherheitspolizeilicher Assistenzeinsatz in den Bereichen Migration und Covid-19 sowie Assistenzeinsatz zur Unterstützung gesundheitsbehördlicher Maßnahmen im Rahmen der Grenzkontrolle, teilte das Militärkommando Burgenland mit.

Miliz schützt erstmals Grenze im Burgenland

251.000 Schutzmasken aus dem Jahr 2006 hat das Bundesheer im Auftrag des Gesundheitsministeriums geprüft und als für tauglich gefunden. Diese Masken wurden Oberösterreichs Gesundheitseinrichtungen zur Verfügung gestellt und vergangenen Freitag, 13. März, übergeben. „200.000 dieser Masken wurden an verschiedene Spitäler ausgegeben, weitere Maskenkontingente an einzelne Bezirkshauptmannschaften sowie an die Ärztekammer“, berichtet LH Mag. Stelzer. 251.000 Schutzmasken vom Typ FFP1 aus dem Jahr 2006 hat das Bundesheer im Auftrag des Gesundheitsministeriums im Februar geprüft und als für tauglich gefunden. Diese Masken wurden Oberösterreichs Gesundheitseinrichtungen zur Verfügung gestellt und vergangenen Freitag, 13. März, übergeben. 200.000 dieser Masken wurden an verschiedene Spitäler ausgegeben, weitere Maskenkontingente an einzelne Bezirkshauptmannschaften sowie an die Ärztekammer. In Oberösterreich lagern weiters Schutzmaskenbestände aus der Bevölkerungsaktion der früheren Gesundheitsministerin Rauch-Kallat. Jene in den vergangenen Tagen mehrmals in Diskussion gebrachten 40.000 Stück FFP1 Masken, die in Feldkirchen (Bezirk Urfahr-Umgebung) gelagert sind, müssen ebenfalls, so wie auch andere älteren Schutzmaskenbestände auf ihre Tauglichkeit geprüft werden. Diese 40.000 werden derzeit durch das Amt für Wehrtechnik in Wien geprüft. Aufgrund der teils unterschiedlichen Lagerung der Schutzmasken ist von unterschiedlichen Prüfergebnissen auszugehen. Sobald das Prüfergebnis vorliegt, wird in diesem Fall die Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung entscheiden, an wen die Masken ausgegeben werden, wobei auch hier wieder vorrangig Einrichtungen des Gesundheitswesens, z.B. Ärzte und Apotheken, sowie Alten- und Pflegeheime, zum Zug kommen werden. „Das Land Oberösterreich erwartet sich in jedem Fall rasch Klarheit darüber, ob bestehende Schutzmaskenkontingente tauglich sind und wann sie ausgegeben werden können“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer und LH-Stv. Christine Haberlander.

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Die Feuerwehr stand Samstagnachmittag bei einem gemeldeten PKW-Brand auf einem Parkplatz eines Baumarktes in Wels-Waidhausen im Einsatz.

Kleinbrand im Motorraum eines Autos in Wels-Waidhausen vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht

Nicht-pharmazeutische Interventionen (NPIs) mit persönlichem Distanzhalten, Mobilitätseinschränkungen, Verbieten von Versammlungen, Maskenpflicht etc. sind Eckpunkte der Bekämpfung von Covid-19. Ein Wissenschafterteam hat den Effekt freiwilliger Zurückhaltung und staatlicher Maßnahmen für 13 europäische Staaten bestimmt: Beides reduziert die Zahl der Todesopfer. Österreich schnitt sehr gut ab. “Die Studie zeigt, dass NPIs die Mortalität durch Covid-19 deutlich reduziert haben. Wichtig: Der Effekt freiwilliger Verhaltensänderungen ist von ähnlicher Größenordnung wie von der Regierung verordnete Maßnahmen”, schreiben Julian Jamison von der britischen Universität Exeter und die Co-Autoren in der wissenschaftlichen Untersuchung noch ohne Peer Review. Die Wissenschafter identifizierten per Google-Mobilitätsdaten die freiwilligen Verhaltensänderungen ab Anfang März 2020 und recherchierten die staatlichen Verordnungen in 13 europäischen Ländern: Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Niederlande, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz und Großbritannien. Der Beobachtungszeitraum erstreckte sich bis 16. Mai. Der Punkt, ab wann die Epidemie wirklich zu laufen begann, wurde mit dem Zeitpunkt festgelegt, an dem in einem Fünf-Tages-Zeitraum die Zahl der Covid-19-Opfer stark zu steigen begann. Laut den Experten war das in Österreich spätestens ab dem 24. März der Fall, in Italien bereits ab 1. März, in Spanien und in Frankreich ab dem 8. März. Die Google-Mobilitätsdaten zeigten in den meisten Ländern einen Abfall der Mobilität in der Bevölkerung zwischen 8. und 12. März. In Italien galt das schon ab dem 24. Februar. Die Bekanntgabe nationaler Empfehlungen oder Verordnungen, zu Hause zu bleiben, recherchierten die Wissenschafter für Österreich mit dem 6. März, in Italien für den 10. März, an hinterer Stelle liegt in der Liste Großbritannien mit dem 23. März (danach nur noch Irland. 26. März). Auch Frankreich (17. März) und Portugal (19. März) waren relativ spät dran. Die staatlichen Maßnahmen begannen laut den Statistiken in Österreich bereits mit 22. bis 26. März die Covid-19-Todesfälle zu reduzieren. Das erscheint im Vergleich der 13 Staaten der frühest feststellbare Zeitpunkt. In Italien war das bei wesentlich höheren Zahlen erst zwischen 26. und 30. März der Fall, in Dänemark zwischen 29. März und 2. April. Großbritannien erfolgte das zwischen 8. und 12. April (Irland: 11. bis 15. April). Für den “freiwilligen” Rückgang der Mobilität und ihre Auswirkung auf die Covid-19-Sterblichkeit geben Wissenschafter für Österreich keinen Wert an. Italien mit früherem Epidemiebeginn und Gegenmaßnahmen wird hier schon mit dem Zeitraum 11. bis 15. März genannt. Für alle anderen Länder sind es die letzten Tage des März. Sowohl freiwillige Selbstbeschränkung als auch verpflichtende Verordnungen oder Ähnliches wirken jedenfalls etwa gleich gut und kombiniert. Die Studienautoren: “Freiwillig reduzierte Mobilität vor staatlichen Verordnungen verringert die Veränderung bei den Todeszahlen (Anstieg; Anm.) pro Tag um 9,2 Prozentpunkte. Staatliche Einschränkungen reduzierten die prozentuelle Veränderung (wiederum: Anstieg; Anm.) pro Tag um 14 Prozentpunkte.” Die wirksamsten Maßnahmen seien Beschränkungen im Verkehr zwischen Städten und Ballungsräumen, die Absage öffentlicher Veranstaltungen und der Lockdown von nicht-essenziellen Arbeitsstätten. Das Schließen des Schulbetriebs und Ausgangsbeschränkungen zeigten kleinere und statistisch nicht signifikante Effekte. Die Statistik der Studienautoren zeigt insgesamt, wie vergleichsweise gut Österreich in den ersten Wochen der Covid-19-Pandemie davonkam: Es gab zwischen Anfang März und Mitte Mai in Österreich 71 Covid-19-Todesfälle pro Million Einwohner. Belgien lag mit 728 Opfern pro Million Einwohner an der traurigen Spitze der Statistik, gefolgt von Spanien (590/Million), Italien (523/Million) und Großbritannien (511/Million). Auch in Deutschland (98 Opfer je Million Einwohner) und in der Schweiz (178 pro Million) waren es deutlich mehr.

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