Abschlussprüfungen in Russland fallen wegen Corona aus

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Abschlussprüfungen in Russland fallen wegen Corona aus
Millionen Schüler in Russland kommen wegen der Corona-Krise um ihre Abschlussprüfung herum. Ein entsprechendes Dekret unterschrieb Ministerpräsident Michail Mischustin am Donnerstag in Moskau. Jugendliche, die nach der Schule eine Ausbildung beginnen, können demnach mit ihrem Abschlusszeugnis an eine Berufsschule wechseln. Wer an einer Universität studieren will, muss aber eine Aufnahmeprüfung ablegen.

 

Die Abschlussprüfungen waren immer wieder verschoben worden. Die Schulen im flächenmäßig größten Land der Erde wurden bereits Mitte März geschlossen, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. 16 Millionen Schüler lernten in den vergangenen Wochen von zu Hause aus. In Russland sind bereits Sommerferien.
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Wohl niemand kann derzeit sagen, ob die Planungen für die Wiederaufnahme der Tennis-Tour im August am Ende nicht genau das bleiben: ein schöner Plan. Gewiss ist, dass Veranstaltungen wie die Einladungsturniere in Kitzbühel oder nun Berlin funktionieren: kleine Spielerfelder, ein paar Zuschauer, strenge Hygienemaßnahmen. Fest steht bisher, dass in zweieinhalb Wochen die Damen-Tour mit dem WTA-Turnier in Palermo wieder starten soll, eine Woche darauf sind die Veranstaltungen in Lexington in den USA und in Prag vorgesehen. Die Herren sollen am 14. August in Washington wieder einsteigen. Ob die US Open ab 31. August stattfinden werden, ist weiter ungewiss. Dominic Thiem betonte in Berlin nach seinem Sieg auf Rasen am Mittwochabend, dass er mehr für möglich hält als Turniere mit zwölf Teilnehmern. “Von den Spielern ist ein normales Turnier auf jeden Fall möglich. Wenn alle Spieler, alle Betreuer negativ (auf Corona, Anm.) sind, ist es möglich, so eine Bubble zu schaffen in einem größeren Rahmen. Kitzbühel und auch jetzt waren sehr gute Beispiele, wie es gehen könnte”, betonte der Weltranglisten-Dritte. 800 Zuschauer, die im Steffi-Graf-Stadion in Berlin erlaubt gewesen wären, könnten für Stimmung sorgen. Es gebe viele Spiele auf der Tour, bei denen vor allem in den ersten Runden weniger dabei wären, merkte Thiem an. Wie viele Fans in Zukunft zugelassen werden könnten, darauf wollte sich der Niederösterreicher nicht festlegen. “Das ist nicht meine Aufgabe.” In Palermo umfasst das Einzelfeld 32 Spielerinnen, Doppel soll mit 16 Paaren gespielt werden. Alles müsse vorsichtig ausprobiert werden, sagte Berlin-Teilnehmerin Anastasija Sevastova dem lettischen Rundfunk: “Wir werden es in Prag und Palermo versuchen und schauen, ob es geht, ob wir es ein gesamtes Turnier lang aushalten.” Vielspieler der vergangenen Wochen wie Thiem oder sein Berlin-Finalgegner Matteo Berrettini fühlten sich fast schon wieder im Turniermodus und haben auch kein Problem damit, wie sonst auch nur zwischen Hotel und Anlage zu pendeln. Sie waren aber ausschließlich in Europa unterwegs, wo ab dem 27. September in Paris die French Open stattfinden sollen. In den USA ist die Lage schwieriger. Bedenken wegen der Corona-Fallzahlen und mögliche Reisebeschränkungen lassen momentan keine gesicherte Planung für die Profis zu, wenn es um Übersee-Events geht. Wenn die US Open nicht in diesem Monat doch noch abgesagt werden, müssen die Aktiven selbst entscheiden. Der Italiener Berrettini geht nun kurz in den Urlaub, dort will sich der Weltranglisten-Achte mit seinem Team Gedanken machen. Thiem stand am Donnerstag schon wieder auf dem Trainingsplatz. In einem Hangar des ehemaligen Berliner Flughafens Tempelhof wird ab Freitag auf Hartplatz gespielt. “Man spielt vielleicht nur einmal im Leben in einem Hangar”, scherzte Thiem. Österreich habe schon einmal im Hangar in Wien-Schwechat Davis Cup gespielt, merkte er an. “Aber da war ich noch nicht dabei.” 2011 war es, als Jürgen Melzer und Co. gegen Frankreich mit 2:3 unterlagen.

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Italien will ab 2021 mit Massenimpfungen gegen das Coronavirus starten. Die italienische Regierung rechnet, dass schon ab Jänner 3,4 Millionen Dosen Impfstoff im Land verfügbar sein werden. “Innerhalb einiger Monate können wir mit Impfungen auf breitem Niveau starten”, berichtete Regierungskommissar Domenico Arcuri laut Medienangaben. Italien bemühe sich bereits um Einkäufe in großem Ausmaß von Spitzen für die Impfungen. Vorerst sei keine Impfpflicht vorgesehen. “Wir hoffen, dass wir bis zum dritten Quartal 2021 einen Großteil der Italiener geimpft haben werden. Wir wissen aber nicht wie viele Italiener sich impfen lassen wollen”, sagte Arcuri. Geplant sei eine Informatik-Plattform zur Registrierung der Namen geimpfter Bürger. Geimpfte sollen eine Bescheinigung erhalten, so Arcuri. Der Regierungskommissar meinte, dass die strengen Anti-Covid-Maßnahmen der Regierung auf regionaler Basis Resultate zeigen. Die Zahl der Neuinfizierten wachse geringer als in den vergangenen Tagen. Die Regierung bemühe sich, die Plätze auf den Intensivstationen der Krankenhäuser von 8.885 auf über 11.200 aufzustocken. In Italien ist am Donnerstag die Zahl der Coronavirus-Infizierten in 24 Stunden weiter gestiegen. Die Zahl der Neuansteckungen stieg von 34.283 auf 36.176. 653 Tote wurden gemeldet, am Vortag waren es 753, teilte das Gesundheitsministerium mit. Somit starben seit Beginn der Pandemie in Italien am 20. Februar 47.870 Personen mit oder an dem Coronavirus.

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht noch erheblichen Aufklärungsbedarf bei den Fragen nach Herkunft und erster Verbreitung des Virus Sars-CoV-2. Es komme in China nicht nur Wuhan als erster Verbreitungsort infrage, sagte WHO-Experte Michael Ryan am Montag in Genf. “Es gibt Lücken in der epidemiologischen Landschaft”, erklärte der WHO-Experte. Es seien noch viel umfassendere Untersuchungen nötig, um festzustellen, wo das Virus – in Wuhan oder anderswo – vom Tier auf den Menschen übergesprungen sei. Zwar sei in der chinesischen Stadt wegen der neuartigen Lungenentzündung zuerst Alarm geschlagen worden, das bedeute aber nicht notwendigerweise auch, dass es auch der Ort der ursprünglichen Verbreitung gewesen sei. Erst wenn die ersten Patienten ausfindig gemacht worden seien, könne man daran gehen, nach der tierischen Quelle zu suchen. “Sonst ist es die Suche nach einer Stecknadel im Heuhaufen”, sagte Ryan. Entsprechende Studien seien von einem Zwei-Mann-Team der WHO zusammen mit chinesischen Experten nun vorbereitet worden. Sie dienten als Grundlage für das von der WHO angeführte internationale Team, das dann in China alle Fragen gründlich untersuchen solle. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus warb erneut für das Tragen einer Schutzmaske. Sie sei neben dem Schutz auch ein Zeichen der Solidarität. Er selbst habe einen Mund-Nasen-Schutz immer dabei und trage ihn immer, wenn mehr Menschen zusammenkämen. Nach jüngsten WHO-Angaben sind bisher weltweit 17,7 Millionen Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert worden, 681.000 Patienten sind nach offizieller Erfassung mit oder an Covid-19 gestorben. Experten schätzen die Dunkelziffer nicht erfasster Infektionen und Todesfälle allerdings als hoch ein.

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Gegen Ferienende holen auch in Wels viele Schüler die Schulbücher und -hefte wieder hervor und wiederholen den Stoff der vergangenen Klasse. Die Stadt unterstützt hier mit zwei Angeboten. Die Schulstartwochen finden heuer von Montag, 24. August bis Freitag, 4. September jeweils Montag bis Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr in der Volksschule 8 Vogelweide (Dr.-Breitwieser-Straße 8) statt. Die Teilnehmer von sechs bis zehn Jahren frischen mit pädagogisch geschulten Lernbegleitern den Lernstoff auf und bereiten sich so auf das kommende Schuljahr vor. Zwischendurch steht Spielen und Basteln auf dem Programm. Die Anmeldung erfolgt – wie bei allen Programmpunkten der Sommererlebniswochen – ausschließlich online hier. Bei Fragen steht Marija Dzalto von der Dienststelle Schule, Sport und Zukunft unter Tel. +43 7242 235 6180 zur Verfügung. An Unterstufenschüler der 1. bis 4. Klasse Mittelschule und Allgemeinbildende Höhere Schule richten sich die kostenlosen Englisch-Startwochen. Diese finden beginnend mit Montag, 31. August in den letzten beiden Ferienwochen jeweils Montag, Mittwoch und Freitag von 09:00 bis 11:00 Uhr im Quartier Gartenstadt (Otto-Loewi-Straße 2) statt. Auch hier wird der Lernstoff des vergangenen Schuljahres wiederholt, Hörübungen und Spiele sorgen für Auflockerung. Infos und Anmeldungen bei der Dienststelle Schule, Sport und Zukunft, Adelheid Harmach, E-Mail sz@wels.gv.at oder Tel. +43 7242 235 5051. Vizebürgermeister Gerhard Kroiß (Referent für Jugend und Integration): „Die Stadt leistet damit einen Beitrag, dass möglichst viele junge Welser fit für das kommende Schuljahr sind!“

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Erstmals in der Geschichte des Goldenen Balles wird in diesem Jahr wegen der Corona-Krise kein Fußballer als bester Spieler der Welt ausgezeichnet. Weil unter anderem zahlreiche Ligen nicht zu Ende gespielt werden konnten und die EM und die Copa America verschoben werden mussten, sei diese Entscheidung getroffen worden, hieß es in einer Mitteilung. Die Gewinner des seit 1956 vergebenen Ballon d’Or werden von internationalen Fachjournalisten gewählt. “Wir können dies nicht als ein typisches Jahr betrachten. Außergewöhnliche Umstände führten zu einer außergewöhnlichen Entscheidung”, sagte Pascal Ferre, Herausgeber von “France Football”, am Montag auf der Homepage der französischen Fachzeitschrift. Unter diesen Umständen wäre die Wahl nicht fair gewesen. Zwischen 2010 und 2015 fand die Wahl unter dem Dach des Weltverbandes FIFA statt, als Ersatz für die Wahl zum Weltfußballer des Jahres. Seit 2016 vergibt “France Football” den Goldenen Ball wieder selbst. Rekordsieger ist Lionel Messi vom FC Barcelona, der sechsmal gewann.

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