Ägypten bereitet sich auf Militäreinsatz in Libyen vor

Merken
Ägypten bereitet sich auf Militäreinsatz in Libyen vor

Ägypten hat die Weichen für einen militärischen Einsatz im libyschen Bürgerkrieg gestellt. Das Parlament in Kairo gab am Montag grünes Licht für Kampfeinsätze im Ausland gegen “kriminelle Milizen” und “ausländische Terrorgruppen”. Truppen können damit in den “Westen” zum Schutz nationaler Interessen verlegt werden.

Zuvor hatte das ägyptische Präsidialamt mitgeteilt, Staatsoberhaupt Abdel-Fattah al-Sisi und US-Präsident Donald Trump seien sich in einem Telefonat einig gewesen, dass die Feuerpause in Libyen erhalten werden müsse. Ägypten unterstützt wie Russland und die Vereinigten Arabischen Emirate den General Khalifa Haftar im Osten des Landes. Haftar bekämpft die international anerkannte Regierung in Tripolis.

Seitdem die Türkei an ihrer Seite in die Kämpfe eingegriffen hat, musste der General Rückschläge einstecken und die Belagerung der Hauptstadt aufgeben. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan unterstützt die Regierung in Tripolis mit Waffenlieferungen und Milizionären.

Deutschland, Frankreich und Italien haben ausländischen Kriegsparteien angekündigt, bei Waffenlieferungen auch Sanktionen zu verhängen. Derzeit bewegen sich die Regierungstruppen auf Sirte zu. Die Hafenstadt spielt eine zentrale Rolle für die Ölexporte. Vergangene Woche hat Sisi erklärt, mit dem Angriff auf Sirte werde für Ägypten eine rote Linie überschritten.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

„Wir bleiben daher bei der Festlegung des Mindestabstandes in Öffentlichen Verkehrsmitteln. Nur in absoluten Ausnahmesituationen, wenn dies aufgrund des fehlenden Platzangebots nicht umsetzbar ist, kann dieser ausnahmsweise unterschritten werden. Denn dafür kann der Fahrgast nichts. Uns ist aber sehr wichtig: Es bleibt bei einem Meter Mindestabstand und bei der Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen”, sagte der Gesundheitsminister.

Anschober und Gewessler halten an Mindestabstand in Öffis fest

Der Online-Modehändler Zalando ist dank steigender Bestellungen im Internet mitten in der Coronakrise deutlich gewachsen. Der Umsatz kletterte im dritten Quartal um 22 Prozent auf 1,85 Mrd. Euro, teilte das Berliner Unternehmen am Mittwoch mit. Das bereinigte Betriebsergebnis legte auf 118,2 Mio. Euro zu nach lediglich 6,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Analysten haben im Schnitt mit einem Umsatz von 1,86 Mrd. Euro und einem Betriebsergebnis von 88 Mio. Euro gerechnet. Erst Anfang Oktober hatte das im MDax gelistete Unternehmen seine Jahresprognose angehoben und dabei bereits Spannen für die Quartalszahlen mitgeteilt. Zunehmende Digitalisierung Zalando profitiert von der zunehmenden Digitalisierung und der neuen Selbstverständlichkeit, Kleidung im Netz zu kaufen. Nach einem kurzen Dämpfer zum Ausbruch der Pandemie gewann das Unternehmen neue Kunden, die auch weniger Ware wieder zurückschickten, wodurch sich die hohen Retourenkosten reduzierten. Um Einzelhändlern zu helfen und das eigene Angebot auszubauen, will Zalando im kommenden Jahr die Zahl der an die eigene Plattform angebundenen Geschäfte verdreifachen. Bis Ende des ersten Quartals 2021 würden für solche Partner keine Provisionen fällig. Die Zalando-Aktie hat in diesem Jahr bereits mehr als 70 Prozent zugelegt.

In Coronakrise Zalando mit Umsatzplus von 22 Prozent

Das Hochsicherheitslabor in Wuhan, das von den USA als Ausgangspunkt für die Corona-Pandemie bezeichnet wurde, hat entsprechende Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Solche Anschuldigungen unter anderem von US-Präsident Donald Trump seien eine “reine Erfindung”, sagte Labor-Leiterin Wang Yanyi in einem am Samstagabend vom staatlichen Fernsehsender CGTN ausgestrahlten Interview. Das Wuhan-Institut für Virologie beherbergt die größte Virusbank Asiens. Es liegt wenige Kilometer von einem Fisch- und Wildmarkt entfernt, von dem aus sich das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 chinesischen Angaben zufolge im Dezember ausgebreitet hatte. Das hatte Spekulationen ausgelöst, das Virus könnte aus dem Labor gekommen oder sogar absichtlich geschaffen worden sein. US-Außenminister Mike Pompeo sprach von “überwältigenden Beweisen”, dass das Virus aus dem Labor stammt, ohne jedoch Details zu nennen. Die chinesische Regierung weist dies vehement zurück.

Labor in Wuhan weist Verantwortung für Ausbruch zurück

Die Inflationsrate ist im Oktober leicht zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahresmonat betrug sie 1,3 Prozent, teilte die Statistik Austria am Mittwoch mit. Stärkste Preistreiber waren einmal mehr Wohnung, Wasser und Energie, die um durchschnittlich 2,2 Prozent teurer wurden. Auch bei Bewirtungsdienstleistungen stiegen die Preise um 3,8 Prozent. Beherbergungsdienstleistungen kosteten dagegen um 0,3 Prozent weniger. Billiger wurde auch Haushaltsenergie (minus 2,4 Prozent). Das sei vor allem auf die starken Preisrückgänge bei Heizöl zurückzuführen, das um 32,7 Prozent weniger kostete, so die Statistik. Auch die Preise für Gas (minus 2,4 Prozent), Fernwärme (minus 1,6 Prozent) und feste Brennstoffe (minus 0,8 Prozent) gingen im Oktober zurück, während die Strompreise um 5,1 Prozent teurer wurden. Im Vergleich zum Vormonat September stieg die Inflation um 0,1 Prozent. Die nach EU-Standard harmonisierte Inflationsrate (HVPI) lag im Oktober bei 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Inflation sinkt auf 1,3 Prozent

In einem Hochhaus in Wels-Lichtenegg ist es Samstagnachmittag zu einem Wohnungsbrand gekommen. Drei Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt und ins Klinikum eingeliefert.

Wohnungsbrand in Wels-Lichtenegg fordert drei Verletzte

“Damit aus der Gesundheitskrise keine soziale Krise wird”: Die Minister Aschbacher, Anschober und Faßmann informierten über die Pläne. Regierung stellt rund 12.000 Endgeräte für Kinder an Bundesschulen bereit.

Regierung stellt 12.000 Endgeräte für Bundesschulen-Schüler bereit