Ägyptens Moscheen bleiben während Ramadan zu

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Ägyptens Moscheen bleiben während Ramadan zu

Die islamischen Gotteshäuser blieben während des Ramadan, der in etwa zwei Wochen beginnt, geschlossen, teilte das für Moscheen zuständige Ministerium am Dienstag mit.

Nach offiziellen Angaben haben sich in Ägypten mehr als 1.300 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert, 85 coronainfizierte Menschen sind gestorben. Die Moscheen in dem nordafrikanischen Land würden erst wieder öffnen, wenn es keine neuen Infektionen gebe, hieß es. Moscheen und Kirchen hatten wegen der drohenden Ausbreitung des Virus bereits vergangenen Monat schließen müssen.

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Zum 40er eine neue Single gegen die Corona-Not

Der Blick auf die immer gleichen Höhlenwände könnte unsere entfernten Vorfahren entweder an und über den Rand des Wahnsinns oder zu kulturellen Höchstleistungen getrieben haben. Die Fähigkeit zum sinnvollen Nutzen der einst klimatisch erzwungenen langen Einengung könnte ein großer Innovationsmotor gewesen sein, so eine Theorie. Ein Wiener Wissenschaftler hat das Konzept nun auf die Corona-Situation umgelegt und Spuren der “Höhlenkompetenz” im Heute gefunden. Genetischer Flaschenhals Im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte ist der Mensch vermutlich mehrmals nur knapp dem Verschwinden entronnen. Genetische Untersuchungen legen u.a. nahe, dass unsere Spezies in grauer Vorzeit neben den normalen Eiszeiten das eine oder andere Mal möglicherweise in Folge von Vulkanausbrüchen rapiden Klimaänderungen und folgenden Kaltzeiten ausgesetzt war, was ihre Anzahl stark dezimierte. Wissenschaftler nennen das einen genetischen Flaschenhals. In diesen Zeiten war der Mensch besonders auf Höhlen als halbwegs sichere Zufluchtsorte und die clevere Nutzung der Umgebung angewiesen. Gerade in der erzwungenen Einschränkung der Perspektive könnte sich Erstaunliches ereignet haben. Denn laut Paläoanthropologen dürften solche Phasen unsere Vorfahren technisch und kulturell vorangebracht haben, wie sich in eindrucksvollen Höhlenmalereien oder Werkzeug-Innovationen zeigt. Der Grund könnte darin liegen, dass sich “im Schutzraum das Bewusstsein geweitet” hat, wie es der Kommunikationswissenschaft Jürgen Grimm von der Universität Wien ausdrückte.   Höhlenkompetenz Die Fähigkeit, unter solchen Umständen nicht in rigide geistige Zustände wie Depression, Paranoia oder Verleugnung zu verfallen, sondern vielmehr geistig flexibler zu werden, bezeichnet er als “Höhlenkompetenz”. Wer diese Fähigkeit nicht besaß, hatte vermutlich deutlich geringere Chancen, solche Zeiten zu überleben. Unter dieser “Höhlenpathologie” versteht Grimm auch die Neigung zu irrationalen Übersprungshandlungen und -gedanken. Da die Coronakrise rasch Ausmaße einer existenzbedrohlichen “kapitalen Zivilisationskrise” angenommen habe, die mit starker, höhlenähnlicher Einengung einhergeht, ging der Wissenschaftler in einem fächerübergreifenden Forschungsansatz daran, nach dem archaischen, kognitiven Echo aus der Vorzeit zu suchen. Die Forscher haben dazu einen umfassenden, auf psychologischen Instrumenten basierenden “Höhlentest” entwickelt und diesen 607 Studenten im Rahmen einer Untersuchung im Sommer vorgelegt, um ihren Hypothesen nachzugehen.Einerseits gebe es momentan einen Teil der Menschen, die “teils bizarren Verschwörungstheorien” zusprechen, auf der anderen Seite steht erstaunlich hohe Zustimmung “für eine Regierung, die mehr oder weniger durch die Krise holpert. Das ist auch ungewöhnlich”, so Grimm. In der Untersuchung zeigte sich, dass unter den Befragten zwischen 20 und 30 Prozent eher in Richtung “Höhlenpathologie” und verschwörungstheoretische Anfälligkeit tendierten.   Geschenk der Evolution Die Mehrheit war aber eher geneigt, beim Umgang mit der Krise konstruktiv mitzuwirken “und zeigt immer noch diese Unterstützung – die ja auch mirakulös ist”, sagte Grimm: “Die Idee für die Erklärung ist also, dass das die Mehrheit ist, die eben ‘Höhlenkompetenz’ hat.” Die erscheine in dieser Situation fast wie “ein Geschenk der Evolution an uns”, weil sie “aus einer existenzbedrohenden Situation erwachsen ist, aber unsere Kulturoffenheit definiert”. Im Rahmen der Studie habe sich gezeigt, dass dies vor allem mit Mitgefühl oder Empathie zusammenhängt. Zudem scheinen diese wenig verschwörungstheoretisch anfälligen Leute eher auch die Fähigkeit zu haben, “ihr Weltbild relativ differenziert zu gestalten” und die Einengung auch weniger als bedrängend erleben, so der Wissenschaftler. Erlebt man umgekehrt die Situation quasi als Gefängnis, “bin ich eingeschränkt, um damit in einer adäquaten und komplexen Weise umzugehen. Das sehen wir in der Studie auf allen Verhaltensebenen”. Auch wenn die noch nicht in einem Fachmagazin veröffentlichte Untersuchung nur unter Studenten und damit einer eher privilegiert-aufgeklärten, vielfach eher links orientierten Gruppe durchgeführt wurde, habe man ähnliche Ausprägungen bei der Verschwörungstheorie-Neigung gefunden wie etwa in repräsentativen Umfragen aus Deutschland. Trotzdem werde diese recht laute Gruppe in ihrer Größe momentan stark überschätzt, so Grimm. Insgesamt zeige die Krise doch eher, dass man sie als Individuum oder auch einzelnes Land nicht in den Griff bekommen kann. “Es gibt schon so etwas wie eine Kosmopolitisierung der Gesellschaft durch die Krise”, so der Forscher: “Das ist eigentlich auch meine Hoffnung.”

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In Afrika hat die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen die Marke von 1.000 Fällen überstiegen. Das geht aus Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO und Berichten der betroffenen Länder hervor. Zudem gibt es laut WHO mindestens 17 Tote in Zusammenhang mit dem Virus SARS-CoV-2. Corona-Fälle gibt es in mehr als 40 afrikanischen Staaten. Besonders betroffen sind unter anderem Südafrika, Ägypten, Marokko und Algerien. Der Kontinent war anfangs vom Virus verschont geblieben. Experten schätzen das Risiko einer Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 in Afrika als sehr hoch ein, auch weil die Gesundheitssysteme in vielen Ländern schwach sind.

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Jahrelanger Hass und Streitereien waren das Motiv der Bluttat in Aschach an der Steyr am Sonntag. Ein 74-Jähriger soll mit einem Hammer auf Kopf und Oberkörper seiner 71-jährigen im Bett liegenden Frau eingeschlagen haben. Anschließend holte er drei Küchenmesser und stach unzählige Male auf die wahrscheinlich bereits Tote ein, erläuterte die Landespolizeidirektion Oberösterreich am Montag. Nach der Tat schrieb er einen Abschiedsbrief und versuchte, Selbstmord zu begehen. Der Bruder der 71-Jährigen hatte seine Schwester am Sonntag um 13.15 Uhr gefunden und die Polizei gerufen. Beamten entdeckten den schwerverletzten 74-Jährigen im Haus. Er überlebte den Suizidversuch und wurde festgenommen.

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Einen Tag bevor das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in Österreich wieder verschärft wird, ist der Anstieg der Coronavirus-Neuinfektionen in Österreich am Donnerstag binnen 24 Stunden in die Höhe geschnellt. Waren es zuletzt rund 100 Fälle täglich, wurden nun von den Behörden 170 Fälle von Mittwoch auf Donnerstag registriert. Somit laborieren derzeit 1445 Menschen an einer SARS-CoV-2-Infektion, berichtete das Innenministerium (Stand: Donnerstag 12 Uhr). Diese Zahl war bereits unter 1000. Mehr als 20.000 – exakt 20.099 – haben seit Ausbruch der Krankheit in Österreich von einem positiven Testergebnis erfahren. 711 Menschen überlebten Covid-19 nicht. Derzeit befinden sich 102 Menschen aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung. 15 der Erkrankten sind auf Intensivstationen. 17.943 haben sich allerdings nach einer Infektion wieder erholt. Die meisten Neuinfektionen innerhalb eines Tages gab es erneut in Wien mit 63 Fällen und Oberösterreich mit 50 Fällen. Salzburg hat 21, Niederösterreich 16, die Steiermark zwölf, Tirol fünf und das Burgenland drei neue Fälle zu verzeichnen. Kärnten und Vorarlberg sind weiterhin ohne Neuinfektionen. Am Freitag tritt eine Verschärfung der Maskenpflicht in Kraft. Weil die Zahlen weiter in die Höhe gegangen sind, hat die Regierung beschlossen, dass der Mund-Nasen-Schutz wieder in Supermärkten, Bank- und Postfilialen getragen werden müssen. Auch bei Gottesdiensten muss die Maske wieder getragen werden. Zuletzt waren bei Religionsgemeinschaften Infektionsfälle aufgetreten. Weiterhin getragen werden müssen die Masken u.a. in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, im Krankenhaus, beim Arzt und in Apotheken.

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