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Die katholische Kirche hat einen Nothilfe-Fonds für die Opfer der Coronakrise in ärmeren Länder eingerichtet. Wie der vatikanische Informationsdienst “Fides” mitteilte, soll der Fonds kirchliche Spitäler, Heime und Schulen unterstützen, die durch die Pandemie besonders betroffen sind. Für den bei den Päpstlichen Missionswerken angesiedelten Fonds habe Papst Franziskus ein Startkapital von 750.000 Dollar (694.000 Euro) angewiesen. Gleichzeitig bitte er alle kirchlichen Organisationen, soweit es ihnen möglich ist, diesen Fonds über die Missionswerke in ihren Ländern zu unterstützen. In Österreich, Deutschland und der Schweiz sind dies die Päpstlichen Missionswerke (“Missio”) mit Sitzen in Wien, Aachen, München, und Freiburg. Damit rufe der Papst das gesamte weltweite Netzwerk der Kirche dazu auf, sich den anstehenden Herausforderungen zu stellen, erklärte Kardinal Luis Tagle, Leiter der Päpstlichen Missionskongregation.

Vatikan richtete Nothilfe-Fonds für arme Länder ein

Die britische Regierung wurde zuletzt für ihre Untätigkeit in der Coronakrise scharf kritisiert, nun verschärft sie die Maßnahmen: Außenminister Dominic Raab. “Ich habe mich deshalb entschieden, allen britischen Staatsbürgern von allen nicht zwingenden internationalen Reisen abzuraten.” Die Anweisungen gelten zunächst für 30 Tage. Beobachter erwarten allerdings, dass die Regierung in London in den kommenden Tagen weitere Einschränkungen des Alltags verkünden wird. Dazu könnte auch eine dreimonatige Ausgangssperre für Menschen mit schweren Vorerkrankungen zählen.

Briten verschärfen nun doch die Maßnahmen

Während die Zahl der Covid-19-Infektionen sinkt, denkt die Lombardei an die “Phase 2” im Kampf gegen die Pandemie – die Wiederaufnahme der produktiven Tätigkeiten und die Lockerung der Ausgangssperre ab dem 4. Mai. “Wir sind in einer positiven Phase. Wir bereiten uns auf eine Wiederöffnung vor”, sagte der Gesundheitsbeauftragte der italienischen Region, Giulio Gallera, dem TV-Sender “SkyTg24”. “Die Lage in der Lombardei ist heute wesentlich besser. Die Zahl der neuen Infizierten und der Patienten auf der Intensivstation ist rückläufig”, erklärte Gallera. Jetzt sei es wichtig, die Zahl der neuen Infektionen in Mailand zu drücken, wo weiterhin ein Zuwachs gemeldet wurde. Die Gesundheitsberufe zahlen in Italien einen hohen Preis für ihren Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie. Weitere sechs Ärzte sind zuletzt der Lungenkrankheit Covid-19 erlegen. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Epidemie am 20. Februar gestorbenen Ärzte auf 115, berichtete die italienische Ärztekammer. Hinzu starben acht Apotheker.

Lombardei denkt an Start der "Phase 2" im Mai

Die Kosten für die Impfungen übernehme die Republik Österreich, versicherte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gestern am Rande einer Pressekonferenz. Die Kosten für die Impfungen, Test sowie für Logistik und das Personal seien “irrelevant im Vergleich zu wirtschaftlichen Schäden eines Lockdowns, von den Freiheitseingriffen gar nicht zu sprechen”. Die Kosten für die Massentests werden “zum wesentlichen Teil” vom Bund übernommen hatte sich zuvor Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) merklich zögerlicher geäußert. Der Bund zahle die Tests und die Grundkosten, sagte Anschober. Der Vorarlberger Landesrat Christian Gantner hatte zuvor in den “Vorarlberger Nachrichten” (“VN”, Freitagausgabe) gefordert, dass der Bund den Ländern auch die Personalkosten ersetzt. “Wir werden da sicher zu einem Ergebnis kommen”, so Anschober. Die Vorarlberger Landesregierung bezahle vorerst die Überstunden für Gemeindemitarbeiter sowie eine Aufwandsentschädigung für das medizinische Personal von 45 Euro pro Stunde und für alle anderen freiwilligen Helfer von 15 Euro, berichtete Gantner. “Wir befinden uns in harten Verhandlungen mit dem Bund, damit er die Kosten ersetzt”, sagte er den “VN”. Über die Kostenstruktur sei schon mit den Landeshauptleuten gesprochen worden, erläuterte Anschober. Wenn es da “Zusatzwünsche gibt”, werde das bei der nächsten Landeshauptleute-Konferenz besprochen. Das Burgenland wünscht sich für die geplanten Massentests der Bevölkerung eine Kompensation der Kosten durch den Bund. Bisherige Zusagen reichen nicht, hieß es aus dem Büro von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Freitag auf APA-Anfrage. So könne etwa der zugesagte Kostensatz nicht die Kosten des medizinischen Personals decken. Auch die Kosten für das Material solle der Bund tragen, lautet eine Forderung. Verhandlungen am Montag Durch die derzeit zugesagte Unterstützung des Bundes könnten die Kosten für den Mehraufwand durch die Massentests keinesfalls abgedeckt werden. In einer gemeinsamen Videokonferenz sei den Ländern zwar Unterstützung versprochen worden. Eine komplette Abdeckung der Mehrkosten wolle die Bundesregierung derzeit jedoch nicht zusagen, hieß es aus dem LH-Büro. Weitere Verhandlungen sollen am Montag stattfinden. Im Bereich des Personals verspreche der Bund zehn Euro netto für Freiwillige und 20 Euro netto für medizinisches Personal bzw. Ärzte. “Eine Deckung der Personalkosten für das medizinische Personal ist mit diesem Satz schier unmöglich”. Der Bund wolle lediglich für die Lehrertestungen im vollen Ausmaß aufkommen. Hinsichtlich der restlichen Testungen seien die Länder angewiesen, zuerst eigene Ressourcen aufzubrauchen. Erst, wenn darüber hinaus Bedarf bestehe, sollten sich die Länder an Bund wenden, um Bestellungen aufzugeben. Knackpunkt: Personalkosten Angesichts der Debatte um die Kosten der Corona-Massentests geht das Land Tirol davon aus, dass der Bund auch die Personalkosten übernimmt. Der Bund habe stets kommuniziert, dass neben den Kosten für Testkits, Schutzausrüstung und Hygieneartikel auch Personalkosten übernommen werden, hieß es auf APA-Anfrage. Bisher gebe es keine Informationen, dass der Bund von dieser Zusage abgegangen sei. Daher gehe das Land Tirol davon aus, dass diese Zusage selbstverständlich gelte. Auch aus Salzburg hieß es, die Massentests müssten wie andere Covid-Zusatzkosten auch vom Bund übernommen werden. In der Steiermark sollen die Massentests am 12. und 13. Dezember stattfinden. Unklar ist auch in der Steiermark noch, wie sich Bund und Land die Kosten aufteilen werden, denn sowohl Tests als auch Schutzausrüstung und vor allem das Personal müssen finanziert werden. Diesbezüglich sei die Steiermark noch in Gesprächen mit dem Bund. Das Land Kärnten will die Kosten für die geplanten Massentests vom Bund refundiert haben. Die Ausrüstung wie Testkits, Schutzkleidung und Ähnliches werde vom Bund zur Verfügung gestellt, was die Personalkosten betrifft, werde man versuchen, sich das Geld vom Bund zurückzuholen, hieß es am Freitag beim Land auf Anfrage der APA. In Klagenfurt sind für die Massentests 100 Teststraßen geplant, über die Standorte wird in den kommenden Tagen entschieden, wie die Stadt in einer Aussendung mitteilte. Die derzeitige Planungsannahme ist, dass sich rund 60.000 bis 70.000 Menschen in Klagenfurt testen werden. “Freiwillige Helden” Das Land Oberösterreich sucht in Kooperation mit dem Team Österreich “freiwillige Helden”: Gemeint sind Leute, die mithelfen wollen, die Corona-Massentests von 11. bis 14. Dezember abzuwickeln. Beim Einsatz ist man über das Rote Kreuz versichert, informierten LH Thomas Stelzer und LHStv. Christine Haberlander (beide ÖVP) am Freitag. Nach den Tests für die Lehrer am 5. und 6. Dezember sowie die Polizei am 7. und 8. Dezember können sich von 11. bis 14. Dezember rund 1,4 Millionen Oberösterreicher testen lassen. Etwa 570 Teststraßen sollen installiert werden, 1.700 Mitarbeiter pro Tag werden allein für die Testabnahme benötigt, insgesamt dürfte der Bedarf bei 3.500 Leuten täglich liegen. Der Knackpunkt ist somit das Personal. Gesucht werden Ärzte, Sanitäter und Medizin-Studierende für Testabnahmen, aber auch Leute für administrative und Ordnertätigkeiten sowie Personen, die sich um die Versorgung und den Nachschub von Material kümmern. Freiwillige, die sich beim Team Österreich registriert haben, werden – so in ihrer Region noch Hilfe gebraucht wird – per SMS verständigt. Bei der Registrierung werden bereits Ausbildung, Verfügbarkeit etc. abgefragt, damit das Rote Kreuz die Leute punktgenau einsetzen kann.

Wer bezahlt die Massentests?

“Technologien, wie vom Projekt Ocean Cleanup vorgeschlagen, werden uns nicht dabei helfen, das Plastikproblem zu lösen”, meint Agostino Merico vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung in Bremen laut einem Bericht vom Sonntag.   Technologien, wie vom Projekt Ocean Cleanup vorgeschlagen, werden uns nicht dabei helfen, das Plastikproblem zu lösen AGOSTINO MERICO VOM LEIBNIZ-ZENTRUM FÜR MARINE TROPENFORSCHUNG IN BREMEN   “Wir müssen dringend überdenken, wie wir Plastik produzieren, konsumieren und entsorgen und wie wir nachhaltige Alternativen vorantreiben können”, so der Mitautor der Studie, die jüngst in der Zeitschrift “Science of the Total Environment” veröffentlicht wurde. Plastik im Meer bedroht das Ökosystem. Meeresbewohner fressen oder verschlucken Kunststoffteile mit oft tödlichen Folgen. Bei der Zersetzung des Plastiks können giftige und hormonell wirksame Stoffe in die Meeresumwelt gelangen und schließlich auch von Menschen aufgenommen werden. Mehrere private Initiativen setzen sich dafür ein, Müll aus den Meeren zu holen. Die niederländische gemeinnützige Organisation “The Ocean Cleanup” sammelt mit einer Abfangvorrichtung Plastikmüll im Pazifik. Der Studie zufolge sind solche Initiativen bewundernswert und nützlich, lösen das große Problem aber nicht. Die Wissenschafter schätzen, dass derzeit 399 000 Tonnen Plastik an der Wasseroberfläche der Ozeane schwimmen. Die gesamte Menge an Kunststoffmüll im Meer – also auch in tieferen Schichten – beläuft sich nach Angaben von Umweltorganisationen auf viele Millionen Tonnen. Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass die Plastikmenge an der Meeresoberfläche bis zum Jahr 2052 auf mehr als das Doppelte der heutigen Menge ansteigt. Mit mathematischen Modellen untersuchten die Forscher die Auswirkungen von 200 schwimmenden Barrieren, die Plastik sammeln, um es später an Land zu recyceln oder zu verbrennen. Nach dem Szenario könnten die Vorrichtungen über einen Zeitraum von 130 Jahren etwas mehr als fünf Prozent der geschätzten globalen Gesamtmenge aus den Meeren holen. “Angesichts der riesigen Mengen an Plastikmüll, die fortwährend die Ozeane verschmutzen, ist das ein eher geringer Beitrag”, so der Mitautor der Studie, Sönke Hohn vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung in Bremen.   Angesichts der riesigen Mengen an Plastikmüll, die fortwährend die Ozeane verschmutzen, ist das ein eher geringer Beitrag SÖNKE HOHN VOM LEIBNIZ-ZENTRUM FÜR MARINE TROPENFORSCHUNG IN BREMEN   Die Wissenschafter befürchten zudem, dass Technologien wie schwimmende Müllschlucker eine Rechtfertigung für eine weitere Verschmutzung der Umwelt liefern könnten. Sie verweisen darauf, dass der im Meer gesammelte Müll schwer zu recyceln ist, weil er vielfältig und oft mit Mikroorganismen bewachsen sei. Der Aufwand für eine Sortierung ist demnach sehr hoch. Verbrennen oder Vergraben sei aus ökologischen Gründen unpraktisch, denn so könnte der Boden verunreinigt werden oder CO2 in die Atmosphäre gelangen. “Es gibt nur eine Lösung: Wir müssen die Produktion von Kunststoffen einstellen und alternative, nachhaltigere Lösungen wie die Verwendung biologisch abbaubarer Materialien fördern”, sagte Merico. An der Studie beteiligten sich Wissenschafterinnen und Wissenschafter des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung, der Jacobs University, des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin, der University of Exeter in England und der Organisation “Making Oceans Plastic Free”.

Keine sauberen Meere durch schwimmende Müllschlucker