AK Wien testete Streamingdienste

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AK Wien testete Streamingdienste

Da Kinos und Konzerthäuser zur Eindämmung des Coronavirus aktuell geschlossen sind, nutzen viele Österreicher Streamingdienste wie Netflix oder Spotify. Viele der Anbieter machen allerdings keine klaren Angaben darüber, was mit den Daten der Nutzern passiert. Die Arbeiterkammer Wien plant daher eine Beschwerde nach der Datenschutzgrundverordnung einzubringen, wie am Montag mitgeteilt wurde.

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Vor dem Hintergrund der fortgesetzten Spannungen mit China hat Taiwan einen neuen Trainings-Jet enthüllt. Präsidentin Tsai Ing-wen bezeichnete den Jungfernflug der “Brave Eagle” (tapferer Adler) genannten Maschine am Montag als “historischen Moment” für ihr Land. Der Trainings-Jet für Kampfpiloten wurde in Taiwan hergestellt und soll dazu beitragen, nach und nach die veraltete Luftwaffe des Landes zu modernisieren. Seine Inbetriebnahme sei ein “großer Tag für die Luftwaffe” Taiwans und “ein wichtiger Meilenstein für die inländische Luftfahrtindustrie”, sagte Tsai. Die Präsidentin weigert sich zum Ärger Pekings, Taiwan als Teil “eines China” anzuerkennen. Seit ihrem Amtsantritt 2016 hat China den militärischen, diplomatischen und ökonomischen Druck auf Taipeh erhöht. Die Volksrepublik sieht die eigenständige Insel, die aber nur zu knapp mehr als einem Dutzend Staaten offizielle diplomatische Beziehungen unterhält, als Teil ihres Territoriums an und hat mehrfach damit gedroht, Taiwan wenn nötig mit Gewalt zu erobern. Allein in den vergangenen zwei Wochen drangen nach Angaben der Regierung in Taipeh chinesische Jets sieben Mal in den taiwanischen Luftraum ein. Angesichts der massiven Aufrüstung in China und der nur zögerlichen Waffenlieferungen westlicher Staaten baut Taiwan inzwischen eigene Waffen wie Raketen, Schiffe oder den neuen Trainings-Jet. Derzeit verfügt Taiwan über rund 300 Kampfflugzeuge, die seit den 90er Jahren in Betrieb sind. Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump ist die Regierung in Washington geneigter, ihrem Verbündeten Taiwan Rüstungsgüter zu liefern. Im vergangenen Jahr gab Washington bekannt, 66 hochmoderne F-16-Jets an Taiwan verkaufen zu wollen. China bedrohte daraufhin alle an dem Geschäft beteiligten Firmen mit Sanktionen. Der Konflikt um den Status Taiwans geht auf den Bürgerkrieg in China zurück, als die Truppen der nationalchinesischen Partei (Kuomintang) unter Chiang Kai-shek nach ihrer Niederlage gegen die Kommunisten Mao Zedongs nach Taiwan geflüchtet waren. Seit Gründung der Volksrepublik 1949 betrachtet Peking die Insel als eigenen Landesteil.

Taiwan stellt neuen Trainings-Jet vor

Ab heute dürfen Kinder unter 14 in Spanien wieder an die frische Luft. Sechs Wochen lang war das ja verboten. Die jüngsten Einwohner des Landes haben diese Zeit nur zu Hause verbracht. Mit heute dürfen die Kids in Begleitung eines Erwachsenen den Haushalt verlassen, aber nicht länger als für eine Stunde und sie müssen in der Nähe der Wohnung bleiben. Spielplätze bleiben zwar geschlossen, aber Ball spielen und Roller fahren soll erlaubt sein. Die Ausgangsbeschränkungen gelten in Spanien vorläufig noch bis zum 9. Mai.

Kinder dürfen in Spanien wieder raus

Die italienische Regierung will Kontakte zu den alpinen Nachbarländern, darunter Österreich, aufnehmen, um über eine mögliche Schließung der Skipisten über die Weihnachtszeit zu diskutieren. Ziel sei, auf europäischer Ebene Skiurlaub zu verbieten und die Verbreitung der Coronavirus-Epidemie zu verhindern, berichtete die römische Tageszeitung “La Repubblica” (Montagsausgabe). Laut der italienischen Regierung sollten die Skipisten erst Ende Jänner geöffnet werden, wenn die Infektionszahlen sinken und die EU-Länder mit Impfkampagnen beginnen können. Angesichts der noch hohen Zahl von Neuinfektionen und Todesopfern in Italien dürfe es über die Weihnachtszeit zu keiner Lockerung der Anti-Covid-Maßnahmen kommen. Die Gefahr sei ansonsten, dass Italien nach den Feiertagen im Jänner mit einer dritten Coronavirus-Infektionswelle konfrontiert sei. Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser hält “auf den ersten Blick” nichts von einem solchen Skiurlaub-Verbot. Wobei alles von der epidemiologischen Entwicklung abhänge, wie er Dienstag im Ö1-Morgenjournal sagte. Kaiser hinterfrage, warum man unter Einhaltung entsprechender Maßnahmen nicht im Freien Skifahren können sollte. Geschlossene Kabinen sollten jedenfalls vermieden werden. Die Regierung von Premier Giuseppe Conte prüft diese Woche die Anti-Covid-Maßnahmen, die für die Weihnachtszeit gelten sollen. Einen Beschluss muss die Regierung bis zum 3. Dezember ergreifen. An diesem Tag läuft die Verordnung aus, mit der in Italien das sogenannte Ampel-System aus gelben, orangen und roten Regionen eingeführt worden ist. Um dem Handel während der Adventzeit Luft zum Durchatmen zu geben, sollen in allen Regionen unabhängig von den Infektionszahlen Geschäfte bis 22 Uhr offen halten können. Mit den längeren Öffnungszeiten will man Menschenansammlungen verhindern. Die Sicherheitskräfte sollen kontrollieren, dass es in Einkaufszentren und Supermärkten zu keinen Staus kommt. Im Rahmen der Anti-Covid-Maßnahmen für die Weihnachtszeit will die Regierung bis zum 11. Jänner die Schulen geschlossen halten. Fast alle Schulen – mit Ausnahme von Volksschulen – sowie die Universitäten sollen bis dahin auf Fernunterricht setzen, lautet das Vorhaben des Kabinetts. Proteste gegen Plan Pläne der italienischen Regierung bezüglich einer möglichen Schließung der Skipisten über die Weihnachtszeit als Maßnahme gegen die Coronapandemie hat in Italien zu heftigen Reaktionen geführt. Sechs norditalienische Regionen, darunter Österreichs Nachbarregionen Trentino Südtirol und Friaul Julisch Venetien, appellierten an die Regierung in Rom zum Verzicht auf ihre Pläne. Die Gefahr sei, dass die Wirtschaft in den Berggebieten in eine noch tieferen Krise stürze. “Die Skipisten über die Weihnachtsfeiertage zu schließen, bedeutet, die Berggemeinden zum Tode zu verurteilen. Während man in Österreich, in der Schweiz und in Frankreich Ski fahren wird, will die Regierung in Italien alles schließen. Dabei haben die norditalienischen Regionen Anti-Covid-Vorkehrungen für die Skianlagen entworfen, dank denen man in voller Sicherheit Ski fahren kann”, betonte Massimo Sertori, Beauftragter für die Berggemeinden der Region Lombardei, am Montag. Der Südtiroler Landeshauptmann, Arno Kompatscher, forderte ein Treffen mit der Regierung, um die Problematik der Skisaison zu diskutieren. Der Präsident der norditalienischen Region Venetien, Luca Zaia, urgierte eine europaweite Einigung in Sachen Wintersport. “Es wäre absurd, wenn die Skipisten bei uns geschlossen bleiben, während man in Saint Moritz ganz normal Ski fahren darf”, sagte Zaia. Die italienische Ski-Weltcupsiegerin Federica Brignone warnte vor katastrophalen Schäden, sollten die Skianlagen über die Weihnachtszeit geschlossen bleiben. “Zu Weihnachten muss man ein positives Signal senden und die Skipisten öffnen”, forderte Brignone. Anders sieht die Lage der italienische Vize-Gesundheitsminister Pier Paolo Sileri. “Das Coronavirus nimmt keine Rücksicht auf die Weihnachtszeit. Wir dürfen keine übereilten Schritte machen und zu früh alles wieder öffnen”, warnte Sileri. Man dürfe nicht denselben Fehler wie im August machen, als sich viele Italiener in den Ferien angesteckt haben In Italien ist am Sonntag zum zweiten Tag in Folge sowohl die Zahl der Coronavirus-Infizierten als auch jene der Todesopfer in den letzten 24 Stunden gesunken. Die Zahl der Neuansteckungen fiel von 34.767 auf 28.337. 562 Tote wurden gemeldet, am Vortag waren es 692, teilte das Gesundheitsministerium mit. Somit starben seit Beginn der Pandemie am 20. Februar in Italien 49.823 Personen mit oder am Coronavirus. Innerhalb von 24 Stunden wurden 188.747 Tests durchgeführt, 15 Prozent davon fielen positiv aus.

Italien fordert europaweites Verbot von Skiurlaub zu Weihnachten

Die Regierung will nun “Kapazitäten schaffen”, was Schutzbekleidung und Testmöglichkeiten betrifft. In den nächsten Wochen treffen viele Lieferungen ein, 20 Millionen Schutzmasken werden z.B. aus China geliefert. “Unser wichtigstes Ziel nun: Testen, testen testen.” Bis zu 15.000 Tests sollen pro Tag durchgeführt werden, unter anderem dank Schnelltests. Diese haben zwar “nicht die gleiche Qualität”, aber es sei die einzige Möglichkeit, mehr Menschen zu testen.

Kurz: "Unser wichtigstes Ziel: Testen, testen, testen"

Der Iran will nach Angaben von Präsident Hassan Ruhani die strengen Corona-Vorschriften im Land leicht lockern. Vom kommenden Samstag an sollen einige Geschäfte in den Provinzen unter besonders strengen hygienischen Auflagen wieder geöffnet werden, wie Ruhani am Sonntag bekanntgab. Für die Hauptstadt Teheran gilt diese Regelung erst eine Woche später vom 18. April an. Allerdings bleiben Sporthallen, Stadien, Schwimmbäder und andere Orte, an denen es zu größeren Menschenansammlungen und damit einer höheren Ansteckungsgefahr kommen könnte, weiterhin geschlossen. Größere Veranstaltungen bleiben verboten, um eine neue Ansteckungswelle zu vermeiden. Ab Samstag dürfen auch zwei Drittel der Beamten wieder zur Arbeit – allerdings nur in der Zeit von 7.00 bis 14.00 Uhr. Schulen und Universitäten bleiben mindestens bis zum 18. April geschlossen. Ebenso geschlossen bleiben bis dahin die religiösen Stätten, auch sollen bis auf Weiteres landesweit keine Freitagsgebete veranstaltet werden. Der iranische Corona-Krisenstab werde in seiner nächsten Sitzung am 12. April über weitere Maßnahmen beraten, sagte Ruhani dem Webportal des Präsidialamts zufolge. Der Iran wurde von dem Virus besonders hart getroffen. Nach jüngsten Angaben des Gesundheitsministeriums gab es bis jetzt mehr als 3.400 Tote und 55.000 Infizierte. Medienangaben zufolge hat die Corona-Krise 70 Prozent der iranischen Wirtschaft lahmgelegt. Ein großes Problem sind die öffentlichen Verkehrsmittel in den Großstädten, wo die erforderlichen Kontaktbeschränkungen wegen der vielen Passagiere nicht eingehalten werden können.

Iran will Vorschriften leicht lockern

Österreicher und andere Urlauber, die derzeit in Kroatien sind, werden weiterhin über Slowenien auflagenfrei nach Hause fahren können. Wie der Regierungssprecher Jelko Kacin am heutigen Donnerstag ankündigte, wird das Nachbarland mit Samstag herabgestuft. Für ausländische Urlauber, die aus Kroatien über Slowenen nach Hause fahren, ändert sich damit nichts. Mit der Herabstufung Kroatiens von der “grünen” auf die sogenannte “gelbe Liste” ändert sich für slowenische Bürger bei der Rückkehr nach Slowenien nichts: sie werden auch ab Samstag weiterhin ohne Quarantäne nach Hause zurückkehren können. Für Nicht-Slowenen kann es hingegen Auflagen in Form von Quarantäne geben, wenn sie aus Kroatien nach Slowenien kommen. Es gibt aber mehrere Ausnahmen. Österreicher und andere Urlauber, die derzeit in Kroatien sind, werden weiterhin über Slowenien auflagenfrei nach Hause fahren können. Der Transitverkehr gehört nämlich zu den Ausnahmen von der Quarantänepflicht. Allerdings muss die Durchfahrt innerhalb von zwölf Stunden ohne unnötiges Aufhalten erfolgen. Stopps auf Tankstellen oder Raststätten sind erlaubt, man darf in Slowenien aber nicht übernachten, geht aus Erklärungen der slowenischen Polizei hervor. Appell an Slowenien Die Herabstufung Kroatiens war erwartet gewesen, weil das Land den Grenzwert, bei dem Länder als epidemiologisch sicher gelten, schon vor Tagen überschritten hat. Ljubljana machte dem Nachbarland jedoch Zugeständnisse, nachdem man in Zagreb die Zusicherungen bekommen habe, dass sie potenzielle Infektionsquellen wie Nachtlokale schließen werden. Allerdings hat die kroatische Regierung eine solche Vereinbarung später abgestritten. Der slowenische Regierungssprecher appellierte an die Slowenen, die in Kroatien in großer Zahl in Urlaub sind, von Nachtlokalen und großen Veranstaltungen fernzubleiben. Die Infektionszahlen nehmen in dem Adrialand zu:nach 54 bestätigten Fällen am Mittwoch wurde am heutigen Donnerstag über 81 Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden berichtet. Auch in Slowenien sind die Infektionszahlen gestiegen: in den letzten 24 Stunden wurden insgesamt 21 neue Fälle bestätigt. Weil die Infektionen weiterhin aus dem Ausland, insbesondere Bosnien und Serbien importiert werden, wird die slowenische Polizei die Einreisekontrollen an den Grenzen mit Kroatien und Ungarn verstärken. Wie Kacin ausdrücklich betonte, bringen Slowenen selbst die Infektionen in ihr Land, indem sie Reisen in die beiden Balkanländern zu vertuschen versuchen. Die beiden Ländern befinden sich auf der “roten Liste”, was bei der Einreise nach Slowenien eine 14-tägige Pflichtquarantäne erfordert. Wegen der Verschlechterung der epidemiologischen Lage werden auch Tschechien und Frankreich von der “grünen Liste” der Länder, für die es keine Einreiseeinschränkungen gibt, am Samstag gestrichen. Hingegen rücken Belgien und die Niederlande auf die sichere Liste.

Slowenien streicht Kroatien von "grüner Liste"