Aktuelle Coronavirus Zahlen in Österreich

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In den USA ist es erneut zu Protesten gekommen, nachdem erneut ein Schwarzer bei einem Polizeieinsatz schwer verletzt worden ist. Polizisten hätten auf den Mann in der Stadt Kenosha im Bundesstaat Wisconsin geschossen, als sie wegen eines “häuslichen Zwischenfalls” am Sonntagabend alarmiert worden seien, teilte die Polizei mit. Unterdessen gehen Proteste in der US-Stadt Portland weiter. Ein Video, das in sozialen Medien und der Presse kursiert, zeigt, wie der Mann auf ein Auto zugeht gefolgt von zwei Polizisten, von denen einer auf ihn schießt, als er die Autotür öffnet. Der Mann sei sofort in ein Krankenhaus gebracht worden, hieß es. Wie es zu den Schüssen gekommen sei, wurde nicht erklärt. Es Untersuchung wurde eingeleitet. Medienberichten zufolge bildeten sich am Tatort Demonstrationen. Molotowcocktails und Steine wurden auf die Polizisten geworfen und mehrere Brände gelegt. Portland kommt trotz des angekündigten Rückzugs der von US-Präsident Donald Trump gesandten Bundespolizei nicht zur Ruhe. In den vergangenen Wochen kam es vermehrt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Rechtsradikalen und Polizeibefürwortern sowie Anti-Rassismus-Aktivisten. Am Samstag kam es nach einem angekündigten Aufmarsch von Rechtsradikalen zu einer weiteren Eskalation. Knapp 100 Protestierende einer Pro-Polizei-Bewegung fanden sich vor dem Multnomah Justizgebäude im Stadtzentrum von Portland ein, das in den vergangenen Wochen das Zentrum der “Black Lives Matter”-Proteste in der Stadt gewesen war. Frauen und Männer mit amerikanischen Fahnen, Pro-Polizei-“Back the Blue”-Flaggen, aber auch zahlreiche mit Gewehren bewaffnete Militante traten vor dem Justizgebäude in Erscheinung. Eine Gegendemonstration von Autonomen und BLM-Aktivisten umfasste knapp 200 Leute. Infolge einer Schlägerei dürfte die Situation am Samstagnachmittag dann eskaliert sein. Gewaltbereite beider Fraktionen attackierten einander mit Pfefferspray, Wurfgeschoßen und Schlagstöcken. Kurz danach löste die Polizei unter Einsatz von Tränengas die Versammlung auf. In der größten Stadt des US-Bundesstaats Oregon gehen die täglichen Anti-Rassismus-Proteste in Folge des Tods des Afroamerikaners George Floyd in Polizeigewahrsam in Minnesota unvermindert weiter. Seit mehr als 80 Tagen wird dabei in Portland tagtäglich protestiert. In den vergangenen Wochen hatten sich die Proteste vom Stadtzentrum in den Norden von Portland verlagert. Die Proteste werden jedoch weiter mit unverminderter Härte geführt und fast tagtäglich kommt es dabei zu Gewalt und Festnahmen. In den vergangenen Wochen wurden vermehrt Mitglieder der aus der US-Neonaziszene bekannten Gruppierungen “Proud Boys” und “Patriot Prayer” in Portland gesichtet. Erst am 15. August gab es ebenfalls einen Aufmarsch von Rechtsradikalen in Portland, dabei dürften zudem auch Schüsse gefallen sein. US-Präsident Donald Trump hatte in Folge der Eskalationen in Portland spezielle Bundespolizeibeamte zum Schutz von Regierungsgebäuden entsandt, war damit aber bei der Stadtregierung und den Demonstranten auf starken Widerstand gestoßen. Diese Beamten hätten sich nun den Angaben zufolge wieder zurückgezogen. Das dürfte jedoch nur vorübergehend für Entspannung gesorgt haben.

Proteste in den USA nach Polizeischüssen auf Schwarzen

Die Bundesheer-Reformpläne waren Donnerstagnachmittag auch Thema beim Besuch von Verteidigungsministerin Claudia Tanner (ÖVP) bei der am steirisch-slowenischen Grenzübergang eingesetzten Miliz. Zum Erhalt von Kasernen bzw. Einheiten wollte sich Tanner nicht festlegen. Auch in der Nachfolge-Frage für Eurofighter/Saab 105 verwies Tanner auf die für Ende Juni/Anfang Juli angekündigte Entscheidung. Tanner absolvierte den Besuch bei den Milizsoldaten des Jägerbataillons Steiermark am Grenzübergang Spielfeld in Begleitung des steirischen Landeshauptmannes Hermann Schützenhöfer (ÖVP). Auf die Turbulenzen rund um die Reformpläne angesprochen sagte Tanner u.a., sie sei sehr froh, dass auch Schützenhöfer am Grenzübergang den Faktor der militärischen Landesverteidigung als Aufgabe des Bundesheeres angesprochen habe. Sie könne in diesem Zusammenhang ankündigen, dass weitere gepanzerte Mannschaftstransporter “Pandur” angeschafft würden, gesamt 30 Stück. Wo diese stationiert werden, werde noch entschieden. Das Kompentenzzentrum dazu befinde sich ja im nahen Straß in der Erzherzog Johann-Kaserne. Schützenhöfer hatte zuvor in einer leidenschaftlichen Ansprache an die Milizsoldaten die Ereignisse von 2015 mit den Flüchtlingen in Erinnerung gerufen, als “die Republik für einige Stunden die Kontrolle verloren hat” über ihre Grenzen. Das Bundesheer sei unerlässlich, betonte der Landeshauptmann. Österreich und Europa hätten alles zu unternehmen, um die Grenzen zu schützen. “Angesichts irritierender Meldungen der vergangenen Tage hoffen wir, dass die militärische Landesverteidigung die Hauptaufgabe des Bundesheeres bleibt”, so Schützenhöfer bei regnerischem Wetter in Spielfeld. Auf mögliche Kasernenschließungen oder die Auflösung von Einheiten angesprochen, sagte Tanner, sie wolle eine Stärkung der Militärkommanden. Die militärische Landesverteidigung stehe an erster Stelle der Aufgaben des Heeres: “Das steht ja außer Zweifel.” Kasernen seien auch wirtschaftlichen Zentren von Regionen. Auf die Frage, ob denn bei einer Reduktion von schweren Waffen – wie etwa den im oststeirischen Feldbach, in Mistelbach (NÖ) bzw. Horn und Allentsteig (alle NÖ) stationierten Panzerhaubitzen M-109 der drei Aufklärungs-Artilleriebataillone – diese Standorte erhalten werden könnten, sagte Tanner: “Das kann man nicht vorwegnehmen.” Allerdings wurde von ihrem Kabinett darauf hingewiesen, dass für die Kaserne im oststeirischen Feldbach ab Herbst 2020 ein Bauvorhaben für ein Mannschaftsgebäude für eine Kompanie um rund sieben Millionen Euro vorgesehen sei. Hinsichtlich Hubschrauberpaket sprach die Ministerin vom obersteirischen Aigen im Ennstal als einem der wichtigsten Standorte. Bezüglich Eurofighter bzw. der Nachfolge der Saab 105 Ö verwies Tanner einerseits auf das Regierungsprogramm und andererseits auf Ende Juni/Anfang Juli. Dann werde eine Entscheidung kundgetan. Seitens der FPÖ stießen Tanners Vorhaben nicht gerade auf Gegenliebe: FPÖ-Chef Norbert Hofer forderte am Donnerstag Tanner zum “Abrüsten” in eigener Sache, sprich zum Rücktritt auf. Verschiedene steirische FPÖ-Politiker hatten in den vergangenen Tagen ihre Besorgnis über den Erhalt steirischer Kasernen geäußert. Der Präsident der Österreichischen Unteroffiziersgesellschaft, Othmar Wohlkönig, sagte hingegen in einer Stellungnahme: “Mit jedem Kabinett kam eine neue Struktur, es ist die Frage, wie lange System und Personal das aushalten. Genug ist genug.”

Bundesheer-Reformpläne Thema bei Tanner-Besuch in Spielfeld

Die Weihnachtsaktion „Pimp The Christmas Tree“ (auf Deutsch „Motze den Christbaum auf“) erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Nach dem bewährten Konzept, das in Marchtrenk seinen Ursprung hat, wird altes, aber gebrauchsfähiges Kinder- und Jugendspielzeug gesammelt und von freiwilligen HelferInnen zu Weihnachtsgeschenken verpackt.

Weihnachtliche Benefizaktion: Der Christbaum wird doppelt „gepimpt“

Die Feuerwehr wurde Mittwochvormittag zu einem Flurbrand im Bereich der Autobahnabfahrt in Wels-Waidhausen alarmiert.

Flurbrand im Bereich der Autobahnabfahrt in Wels-Waidhausen

“Technologien, wie vom Projekt Ocean Cleanup vorgeschlagen, werden uns nicht dabei helfen, das Plastikproblem zu lösen”, meint Agostino Merico vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung in Bremen laut einem Bericht vom Sonntag.   Technologien, wie vom Projekt Ocean Cleanup vorgeschlagen, werden uns nicht dabei helfen, das Plastikproblem zu lösen AGOSTINO MERICO VOM LEIBNIZ-ZENTRUM FÜR MARINE TROPENFORSCHUNG IN BREMEN   “Wir müssen dringend überdenken, wie wir Plastik produzieren, konsumieren und entsorgen und wie wir nachhaltige Alternativen vorantreiben können”, so der Mitautor der Studie, die jüngst in der Zeitschrift “Science of the Total Environment” veröffentlicht wurde. Plastik im Meer bedroht das Ökosystem. Meeresbewohner fressen oder verschlucken Kunststoffteile mit oft tödlichen Folgen. Bei der Zersetzung des Plastiks können giftige und hormonell wirksame Stoffe in die Meeresumwelt gelangen und schließlich auch von Menschen aufgenommen werden. Mehrere private Initiativen setzen sich dafür ein, Müll aus den Meeren zu holen. Die niederländische gemeinnützige Organisation “The Ocean Cleanup” sammelt mit einer Abfangvorrichtung Plastikmüll im Pazifik. Der Studie zufolge sind solche Initiativen bewundernswert und nützlich, lösen das große Problem aber nicht. Die Wissenschafter schätzen, dass derzeit 399 000 Tonnen Plastik an der Wasseroberfläche der Ozeane schwimmen. Die gesamte Menge an Kunststoffmüll im Meer – also auch in tieferen Schichten – beläuft sich nach Angaben von Umweltorganisationen auf viele Millionen Tonnen. Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass die Plastikmenge an der Meeresoberfläche bis zum Jahr 2052 auf mehr als das Doppelte der heutigen Menge ansteigt. Mit mathematischen Modellen untersuchten die Forscher die Auswirkungen von 200 schwimmenden Barrieren, die Plastik sammeln, um es später an Land zu recyceln oder zu verbrennen. Nach dem Szenario könnten die Vorrichtungen über einen Zeitraum von 130 Jahren etwas mehr als fünf Prozent der geschätzten globalen Gesamtmenge aus den Meeren holen. “Angesichts der riesigen Mengen an Plastikmüll, die fortwährend die Ozeane verschmutzen, ist das ein eher geringer Beitrag”, so der Mitautor der Studie, Sönke Hohn vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung in Bremen.   Angesichts der riesigen Mengen an Plastikmüll, die fortwährend die Ozeane verschmutzen, ist das ein eher geringer Beitrag SÖNKE HOHN VOM LEIBNIZ-ZENTRUM FÜR MARINE TROPENFORSCHUNG IN BREMEN   Die Wissenschafter befürchten zudem, dass Technologien wie schwimmende Müllschlucker eine Rechtfertigung für eine weitere Verschmutzung der Umwelt liefern könnten. Sie verweisen darauf, dass der im Meer gesammelte Müll schwer zu recyceln ist, weil er vielfältig und oft mit Mikroorganismen bewachsen sei. Der Aufwand für eine Sortierung ist demnach sehr hoch. Verbrennen oder Vergraben sei aus ökologischen Gründen unpraktisch, denn so könnte der Boden verunreinigt werden oder CO2 in die Atmosphäre gelangen. “Es gibt nur eine Lösung: Wir müssen die Produktion von Kunststoffen einstellen und alternative, nachhaltigere Lösungen wie die Verwendung biologisch abbaubarer Materialien fördern”, sagte Merico. An der Studie beteiligten sich Wissenschafterinnen und Wissenschafter des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung, der Jacobs University, des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin, der University of Exeter in England und der Organisation “Making Oceans Plastic Free”.

Keine sauberen Meere durch schwimmende Müllschlucker

Sie galten als Symbole für den weltweiten Siegeszug von Kapitalismus und Globalisierung: die riesigen Bürotürme in den Geschäftsvierteln der Metropolen in aller Welt. Doch wegen der Coronapandemie haben Unternehmen ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Es wurde still in den Hochhäusern – und das vielleicht auf Dauer. Denn viele Chefs gehen davon aus, dass ihre Angestellten nach der Krise weiter von zu Hause arbeiten. Angenehmer Nebeneffekt für die Unternehmen: Sie könnten teure Büromieten in den Citys sparen. Der französische Autobauer PSA erwägt, die Telearbeit für Mitarbeiter, die nicht in der Produktion tätig sind, zur neuen “Referenz” zu erklären. Betroffen wären davon zehntausende Angestellte. Der US-Dienst Twitter will einigen Mitarbeitern sogar dauerhaft grünes Licht fürs Homeoffice geben.

Coronakrise gefährdet Zukunft der Bürotürme