Aktuelle Coronavirus Zahlen in Österreich

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Hauptsächlich Reisende aus Europa und nicht aus Asien haben das Coronavirus Sars-CoV-2 Studien zufolge in den Großraum der US-Metropole New York gebracht. Zudem zirkulierte das Virus bereits seit Mitte Februar und damit Wochen, bevor der erste bestätigte Infektionsfall bekannt wurde.

US-Studien: Virus in New York stammt aus Europa

Erster Blick in die neue Welios Sonderausstellung! Das Superhirn, spannende Zahlen und Fakten ab 19. September im Welios.

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Durch die Covid19-Pandemie steht unser Gesundheitssystem vor außergewöhnlichen Herausforderungen. Eine dieser Herausforderungen betrifft die Beschaffung von adäquatem Arbeitsschutz für das medizinische Personal mit direktem menschlichem Kontakt. An vorderster Front stehen hier Allgemeinmediziner und Pflegekräfte. Der Lions Club Marchtrenk/Welser Heide konnte eine limitierte Auflage an Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP2 erwerben und spendete diese dem Bezirksalten- und Pflegeheim Marchtrenk.

Lions Club spendet Masken an Pflegepersonal und Allgemeinmediziner

Andreas Wohlmuth, der Generalsekretär des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ), hat an ältere Menschen appelliert, am Dienstag nicht Bau- und Gartenmärkte zu stürmen. “Gesundheit ist wichtiger als Rindenmulch oder das Salatpflänzchen.” Nach Ostern treten nach dem Ausbruch Corona-Krise die ersten Lockerungsmaßnahmen im Handel in Kraft. Wohlmuth befürchtet am ersten Tag der Wiedereröffnung einen regelrechten Kunden-Ansturm auf Bau- und Gartenmärkte. Das würde aber zu einem erheblichen Covid-19-Ansteckungs-Risiko führen. Viele Senioren seien begeisterte Hobby-Gärtner und Heimwerker, so Wohlmuth, der daher die Pensionisten aufrief: “Denken Sie an die vielen Professionisten und an die ,Häuselbauer’, die dringend Material brauchen, um weiterarbeiten zu können. Sie werden am Dienstag nach Ostern in großer Zahl in die Baumärkte kommen.”

Pensionistenverband: Nicht Bau- und Gartenmärkte stürmen

England und Irland trauern um die Fußball-Ikone Jack Charlton. Wie sein langjähriger Club Leeds United und seine Familie mitteilten, starb der Engländer am Freitagabend im Alter von 85 Jahren nach langer Krankheit. “Big Jack” wurde 1996 im Wembley-Stadion Weltmeister, stieg bei Leeds zur Club-Legende auf und wird in Irland bis heute vergöttert, weil er das Nationalteam zu drei Endrunden führte. Der groß gewachsene Abwehrspieler gehörte 1966 zur englischen Mannschaft, die mit einem 4:2-Erfolg nach Verlängerung gegen Deutschland das legendäre Endspiel in der Wembley-Arena gewann. “Jacky” stand gemeinsam mit seinem zweieinhalb Jahre jüngeren Bruder Bobby Charlton auf dem Platz, als auch das berühmt-berüchtigte Wembley-Tor gegen Deutschland fiel. “Wieder ein trauriger Tag für den Fußball”, twitterte der damalige Torschütze Geoff Hurst. “Er war ein großartiger und liebenswerter Charakter. Ruhe in Frieden, alter Freund.” “Er war nicht nur ein Freund vieler, sondern auch ein sehr verehrter Ehemann, Vater, Großvater und Urgroßvater”, hieß es in einem Statement seiner Familie. “Er war ein durch und durch ehrlicher, freundlicher, lustiger und aufrichtiger Mann, der immer Zeit für Menschen hatte.” Die englische Nationalmannschaft zeigte sich bei Twitter “am Boden zerstört” von der Todesnachricht. Der irische Fußball-Verband schrieb am Samstag, Charlton sei der Trainer gewesen, “der den irischen Fußball für immer verändert” habe. Als Teamchef führte er die Underdog-Mannschaft von der Insel zur Europameisterschaft 1988 und den Weltmeisterschaften 1990 und 1994. 1988 gewann er bei der EM in Deutschland die erste Partie – ausgerechnet gegen England mit 1:0. In der englischen Nationalmannschaft war er selbst ein Spätberufener. Erst 1965, im Alter von 30 Jahren, gab Jack Charlton unter Nationaltrainer Sir Alf Ramsey sein Debüt im Trikot der “Three Lions”. Bei der Heim-WM 1966 absolvierte er inklusive des legendären Finales alle Spiele. 1967 wurde er zum “Fußballer des Jahres” in England gewählt – als direkter Nachfolger seines Bruders Bobby. “Big Jack”, so sein Spitzname wegen seiner Körpergröße, absolvierte 35 Länderspiele und 773 Partien für Leeds United – Vereinsrekord. 1950 kam er als 15-Jähriger zum Club, am 25. April 1953 feierte er beim 1:1 an der Elland Road sein Debüt gegen die Doncaster Rovers. 1973 beendete er seine Karriere, ohne je für einen anderen Club gespielt zu haben. Als Trainer hießen seine Stationen Middlesbrough, Sheffield Wednesday und Newcastle United, ehe er für ein Jahrzehnt in Irland eine neue Heimat fand.

1966-Weltmeister Jack Charlton gestorben

Wie zerknülltes Papier liegt eine große Metallskulptur am Rand einer Wiese auf dem Salzburger Mönchsberg. Dort, wo 1890 ein erstes Opernhaus für Mozart-Festspiele entstehen hätte sollen. Die Skulptur der Wiener Künstlerin Esther Stocker ist Teil des Kunstprojektes “Der Traum von einem Feentempel”, das anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des Festivals an nicht realisierte Festspielhäuser erinnert. Das “Papier” – eigentlich ist es Aluminium – zeigt eine überdimensionale Reproduktion einer Seite aus der Broschüre, mit der ein “Actions-Comite” rund um die Salzburger Bürger Karl Demel und Eduard Bertel für den Bau des Festspielhauses warben. “Ich beschäftige mich viel mit Sprache”, sagte die Künstlerin am Montagabend bei der Präsentation ihrer Installation auf dem Mönchsberg. Sprache manifestiere Ideen und diese erzeugten Handlungen. Die Idee eines Festspielhauses hätte sich immer weiterentwickelt, auch wenn der erste Entwurf der Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer nicht verwirklicht worden sei. Dieses Weitertragen einer Idee stehe auch für Kulturarbeit. Der Standort auf dem Mönchsberg habe sie sofort angesprochen und inspiriert, erklärte Stocker: “Mir gefällt der Kontrast von Natur und Kultur.” Insgesamt drei zerknitterte Blätter aus Metall – sie zeigen Seiten aus der Broschüre – werden bis Jahresende auf dem Mönchsberg zu sehen sein. Die Arbeit von Esther Stocker ist eine von insgesamt vier Interventionen an Standorten, für die in Salzburg Festspielhäuser geplant worden waren. Dieser Beitrag zum Jubiläumsjahr soll diese nicht realisierten Architekturprojekte im öffentlichen Raum sichtbar machen. Sie sind bis Jahresende auf dem Mönchsberg, auf dem Kapuzinerberg, in Hellbrunn und im Mirabellgarten zu sehen. “Meine erste offizielle Handlung für das Jubiläum der Festspiele”, meinte Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler bei der Präsentation. Sie kann dem mangels Geld nicht realisierten Entwurf auch Gutes abgewinnen: Weil das Geld für den Bau eines Festspielhauses nicht gereicht habe, habe Max Reinhardt den “Jedermann” auf dem Domplatz inszeniert.

Festspiele: Am Mönchsberg liegt ein Feentempel aus Papier