Aktuelle Coronavirus Zahlen in Österreich

Merken
Aktuelle Coronavirus Zahlen in Österreich
Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Bisher 20 Infizierte, Bezirkshauptmannschaft sucht jetzt nach Kontaktpersonen. In Oberösterreich ist am Samstag ein Cluster in einem Fleischverarbeitungsbetrieb in Wels-Land mit derzeit 20 Infizierten bekannt geworden. Das Kontaktpersonenmanagement seitens der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde wurde in die Wege geleitet. Die Fallhäufungen bei dem Fleischbetrieb im Bezirk Ried haben sich im Vergleich zu gestern mit fünf neuen Infizierten auf 66 (64 Mitarbeiter und zwei Folgefälle) leicht erhöht, gab der Krisenstab in einer Aussendung bekannt. Von neun auf zehn Erkrankte ist auch der Schremser Hochzeitscluster leicht angewachsen, nachdem 50 der 350 Gäste in Oberösterreich ihren Hauptwohnsitz hatten. Keine Änderung gab es bei der türkischen Hochzeit im Palais Kaufmännischer Verein in Linz, wo es nach wie vor eine erkrankte Person gab, berichtete der Krisenstab auf APA-Nachfrage. Schwierig sei aber die Nachverfolgung: Von 200 Gästen gebe es Namen und teilweise Telefonnummern, vereinzelt seien auch Adressen bekannt. Eine Kontaktaufnahme gestalte sich wegen mangelnder Kooperationsbereitschaft äußerst schwierig, weil viele Telefonnummern von vermerkten Gästen entweder falsch oder die Personen nicht erreichbar wären. Daher habe man die Polizei zur Ermittlung der ausständigen Gäste herangezogen, teilte der Krisenstab mit. Andere Cluster sind stabil Stabil waren auch alle anderen bekannten Corona-Hotspots: Bei dem Paketdienstleister im Bezirk Linz-Land blieb es bei 122 Fällen gesamt (59 Mitarbeiter und 63 Folgefälle in deren Umfeld). Im Zusammenhang mit einer Musikkapelle im Bezirk Grieskirchen ergaben sich mit 16 erkrankten Mitgliedern und zwei Folgefällen ebenso keine Änderungen. Der Krisenstab des Landes Oberösterreich machte darauf aufmerksam, dass ein Fahrgast der ÖBB Postbuslinie 270 positiv getestet wurde. Von Montag bis Mittwoch war die Person ab der Einstiegsstelle “Bad Leonfelden”, Abfahrt 06:35 Uhr, bis zur Haltestelle “Linz Rechte Donaustraße”, Ankunft ca. 07:17 Uhr, unterwegs. Personen, die in diesem Zeitraum mit der Buslinie  unterwegs waren, wird präventiv geraten, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten und bei Bedarf die telefonische Gesundheitsberatung 1450 zu kontaktieren.

Oberösterreich hat einen neuen Corona-Cluster

Zwei Anfragebeantwortungen von Bundesministerin Klaudia Tanner zeigen, dass auch künftig kaum in die Infrastruktur und das Equipment der Hessenkaserne investiert wird. „Die budgetierten Mittel decken gerade das nötigste ab. Wie sollen die 430 MitarbeiterInnen arbeiten, wenn die entsprechenden Geräte nicht vorhanden sind und die Gebäude saniert werden müssen?“, fragt Petra Wimmer. Sie ergänzt, dass das Bundesministerium und insbesondere die Bundesministerin in der Verantwortung stehe, dass diese sicher ihren Dienst versehen können.

Wenig Budget für die Hessenkaserne: Petra Wimmer besorgt über die Zukunft des Standorts

Indien verlängert die Ausgangssperren wegen des Coronavirus um mindestens zweieinhalb Wochen. Die ursprünglich bis Dienstag befristete Maßnahme werde bis mindestens 3. Mai verlängert, sagte Premierminister Narendra Modi am Dienstag. In wirtschaftlicher Hinsicht zahle das Land zwar einen “hohen Preis” für die Ausgangssperren, aber Menschenleben seien wichtiger. Der Bundesstaat Maharashtra, in dem auch die Finanzmetropole Mumbai liegt, ist mit mehr als 1600 Infektionsfällen und mehr als 110 Toten besonders stark betroffen. Zudem herrscht große Besorgnis angesichts einer möglichen Ausbreitung des Virus in den dicht besiedelten Slums der Großstädte. In Indien sind mittlerweile 10.363 Infektionsfälle bestätigt. 339 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Ansteckung gestorben.

Indien verlängert Ausgangsbeschränkungen bis 3. Mai

Die Situation auf den Intensivstationen ist weiter stabil: Aktuell befinden sich 37 Menschen österreichweit in intensivmedizinischerBehandlung, den Höchststand gab es am 8. April mit 267 Patienten, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. “Erstmals haben wir mit 838 Aktiv-Erkrankten wieder die Grenze von 1.000 unterschritten.” Auch die Prognose bis nächste Woche lasse “keine großen Veränderungen” erwarten. Er verwies aber darauf, dass Covid-19-Patienten eine “überdurchschnittliche Belagsdauer von rund 20 Tagen” auf den Intensivstationen benötigen.

Situation auf Intensivstationen laut Anschober stabil

Die Gesundheitsberufe zahlen in Italien einen hohen Preis für ihren Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie. Am Donnerstag wurde die Schwelle von 100 toten Ärzten erreicht, berichtete die italienische Ärztekammer. Allein seit Mittwoch seien vier Mediziner gestorben. Tausende Sanitäter wurden infiziert. Inzwischen wächst die Sorge wegen der zunehmenden Zahl von Todesopfern in den norditalienischen Seniorenheimen. Weitere zwölf Senioren sind allein am Donnerstag im Mailänder Altersheim “Pio Albergo Trivulzio”, dem größten in Italien mit über 250 Patienten, gestorben. Gegen die Leitung der Einrichtung wurden Justizermittlungen eingeleitet. Sie soll die Gefahr des Covid-19 unterschätzt haben. Circa 110 in dem Heim lebende Personen sind seit März gestorben. Mehrere Krankenpfleger, die dort tätig sind, haben sich infiziert, berichteten italienische Medien.

100 italienische Ärzte der Pandemie erlegen

Bundespräsident Alexander Van der Bellenfordert “einen strukturierten und wohldurchdachten Plan: vom Einhalten der Corona-Regeln über das Impfen bis hin zum Neustart der Wirtschaft”. Gleichzeitig ruft das Staatsoberhaupt am Donnerstagabend in einer Fernsehansprache die Bürger zur Teilnahme an den Massentests auf. “Es ist sehr wichtig, dass wir uns alle auch weiterhin an die Corona-Regeln halten: Händewaschen, Abstand halten, Mund-Nasenschutz tragen, gut lüften, und jetzt neu: testen gehen. Bitte gehen Sie hin! Damit können wir alle die Verbreitung des Virus entscheidend einschränken”, appelliert der Bundespräsident. Gleichzeitig müsse man auch “ein funktionierendes, planvolles und überlegtes Tracing-System umsetzen. Denn wir müssen die jeweiligen Infektionsquellen verlässlich finden. Ohne weitere Anstrengungen und Maßnahmen wird das nicht gehen.” Nach dem Impfen der Aufbau “Dasselbe gilt für das Impfen“, betonte Van der Bellen. “Bis wir damit beginnen können, muss die Zeit genutzt werden, auch diesen Vorgang präzise und umsichtig vorzubereiten.” In diesem Zusammenhang mahnt der Bundespräsident auch Kooperation ein: “Wir kämpfen nicht gegeneinander, wir kämpfen gegen eine Pandemie. Und das am besten miteinander.” Als dritten, außerordentlich wichtigen Punkt seines Planes nennt Van der Bellen den Aufbau der Wirtschaft. “Ich wünsche mir einen geordneten, systematischen Plan, wie es mit unserer Wirtschaft und damit mit unseren vielen Arbeitsplätzen weiter geht.” Er verweist auf viele offene Fragen, die für die Planbarkeit der Wirtschaft extrem wichtig seien und nennt als Beispiele: Was ist mit den Steuerstundungen? Wie geht es mit den Staatsgarantien weiter? Wie steht es um das Eigenkapital? Was ist eine gute Home Office-Regelung? Van der Bellen: “Diese Fragen müssen in einem Plan sorgsam balanciert und gemeinsam überlegt werden. Auch im gesamteuropäischen Kontext. Denn es steht viel auf dem Spiel: Unser Wohlstand, unsere Existenz, unsere Zukunft.” Warnung vor dem Jojo-Effekt Der Bundespräsident warnt vor einen “Jojo-Effekt”, den man nur durch eine Veränderung des Lebensstils und planvolles Handeln vermeiden könne. “Und das müssen wir gemeinsam jetzt über die Feiertage und den Winter auch tun.” Zum Abschluss appellierte das Staatsoberhaupt an die Bürger: “Wir dürfen jetzt nicht lockerlassen. Wenn wir jetzt alle gemeinsam dranbleiben, wenn die Verantwortlichen umsichtig handeln, dann kriegen wir das gemeinsam hin. Und dann kommt der Sommer schneller, als wir glauben.”

Wiederaufbau: Bundespräsident Van der Bellen fordert "durchdachten Plan"