Aktuelle Zahlen aus OÖ

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Serena Williams hat das 31. Duell mit ihrer Schwester Venus für sich entschieden. Im Achtelfinale des WTA-Turniers der Tennis-Damen in Lexington gelang der an Nummer 1 gesetzten Serena am Donnerstag ein 3:6, 6:3, 6:4 gegen ihre 40-jährige Schwester Venus. In der 22 Jahre anhaltenden Rivalität der beiden Williams-Schwestern hat die 38-jährige Serena nun mit 19:12 Siegen die Nase vorn. Im Viertelfinale des erst zweiten Turniers der WTA-Tour nach langer Corona-Pause trifft Serena Williams nun auf die Siegerin des Duells zwischen Shelby Rogers (USA) und Leylah Fernandez (Kanada). Das mit 202.000 Dollar dotierte Turnier in Lexington dient als Vorbereitung auf die US Open, die am 31. August beginnen sollen.

Serena gewann 31. Spiel der Williams-Schwestern gegen Venus

Nach gut einem Monat regierungskritischer Proteste hat Bulgariens Ministerpräsident Boiko Borissow seinen Rücktritt in Aussicht gestellt. Allerdings soll dies erst nach einer Entscheidung des Parlaments für die Wahl einer verfassungsgebenden Volksversammlung geschehen, wie Borissow am Freitag in einer TV-Ansprache bekanntgab. Staatschef Rumen Radew lehnte Borissows Ankündigung entschieden ab. Seine bürgerliche Partei GERB werde dazu einen Entwurf für eine neue Verfassung mit Änderungen etwa bei der Justiz einbringen. “Es ist Zeit für Verantwortung und Entschlossenheit”, sagte Borissow. “Es ist Zeit für einen Neustart.” Einen Termin nannte er allerdings nicht. In dem EU-Mitgliedsland fordern Demonstranten bereits seit dem 9. Juli den Rücktritt der Regierung und eine Abstimmung über eine verfassunggebende Versammlung. Die Koalition aus Bürgerlichen und Nationalisten ist seit 2017 im Amt. Die Demonstranten begründen ihre Forderungen mit mafiösem Handeln und Abhängigkeit von Oligarchen. Die nächste reguläre Parlamentswahl wäre im März 2021. Ein Gespräch über Verfassungsänderungen sei nur “nach den von der Gesellschaft geforderten Rücktritten” der Regierung und des Generalstaatsanwalts möglich, sagte Radew am Abend in einer Ansprache an das Volk, die im Fernsehen und im Rundfunk übertragen wurde. “Kann die Mafia die Justiz reformieren? Die Antwort ist nein.” Demonstranten erklärten in einer ersten Reaktion, dass sie ihre Aktionen trotz der Ankündigung fortsetzen wollten. “Dies ist nur ein Versuch Borissows, Zeit zu gewinnen”, sagte einer der Organisatoren der Proteste, Nikolaj Hadschigenow, dem Staatsradio. Die angekündigten Verfassungsänderungen könnten auch von einem regulären Parlament gemacht werden. Borissow versuche, noch eine Weile an der Macht zu bleiben, kritisierte der Aktivist Arman Babikian. Die Protestler antworteten mit neuen Aktionen. In der Haupstadt Sofia versammelten sie sich zum 37. Mal im Zentrum zu einer abendlichen Demonstration. Vorübergehend wurde die Fernstraße von Sofia nach Belgrad blockiert. Aktivisten kündigten weitere Blockaden an. Die Polizei räumte am Morgen in Sofia eine nicht angemeldete Blockade an einer großen Kreuzung vor der Botschaft Rumäniens, ohne dass dabei jemand verletzt wurde. Ihr Eingreifen sorgte bei den Demonstranten für Empörung und Kritik. Drei weitere wichtige Straßenkreuzungen in Sofia sind seit Tagen durch nicht angemeldete Zeltlager versperrt. Eine Neuwahl fordern auch die aus den früheren Kommunisten hervorgegangenen Sozialisten und Präsident Rumen Radew, der ihnen nahesteht.

Bulgariens Premier Borissow stellt Rücktritt in Aussicht

Ein groß gewachsener, korpulenter Angestellter hat in der Nacht auf Donnerstag einen Räuber aus einem Wettbüro in Steyr vertrieben. Der Täter hatte kurz vor der Sperrstunde um 4.00 Uhr an der Eingangstür geläutet. Als ein Mitarbeiter öffnete, ging er zu einem Pult und forderte – mit einen Küchenmesser bewaffnet – mehrmals Geld, berichtete die Landespolizeidirektion Oberösterreich. Als der wuchtigere Kollege sich von einem Hocker erhob und den Täter ansprach, flüchtete dieser ohne Beute aus dem Lokal. Die Angestellten riefen die Polizei, eine Fahndung blieb vorerst ergebnislos. Der Täter wird als 20 bis 30 Jahre alt, 1,60 bis 1,65 Meter groß und schlank beschrieben. Er trug eine schwarze Jogginghose mit drei weißen Streifen bis zum Knie, schwarze Schuhe mit weißer Sohle, eine Jacke mit der Aufschrift “XIV”, die im oberen Drittel hell- und unten dunkelblau war, eine Haube, schwarze Handschuhe und einen Mund-Nasenschutz mit Totenkopf. Die Polizei ersucht um Hinweise unter der Telefonnummer 059133 40 3333.

Angestellter vertrieb Wettbüro-Räuber in Steyr

Die Sperre der Südbahnstrecke zwischen Mödling und Pfaffstätten infolge eines Verkehrsunfalls wird länger dauern als ursprünglich angenommen. Die Unterbrechung wird aufgrund der umfangreichen Aufräum- und Reparaturarbeiten voraussichtlich bis zum Betriebsbeginn Samstagfrüh dauern, teilte die ÖBB Freitagabend mit. Ursprünglich war mit der Wiederaufnahme des Betriebs Freitagabend gerechnet worden. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Mödling und Bad Vöslau wird für die Dauer der Streckensperre fortgeführt.Fernverkehrszüge werden über die Pottendorfer Linie umgeleitet. Der eingleisige Zugbetrieb ist voraussichtlich für Samstag Betriebsbeginn geplant. Es kann aber weiterhin zum Ausfall einzelner S-Bahnen kommen. Der Fernverkehr in Richtung Wien wird bis Betriebsbeginn kommenden Montag über die Pottendorferlinie umgeleitet. Beim Zusammenstoß zwischen einer Zuggarnitur und einem Lkw sind laut ÖBB große Mengen an Diesel und Hydrauliköl ausgeronnen. Das kontaminierte Erdreich sei heute Nachmittag ausgehoben worden und werde nun durch rund 100 Tonnen Gleisschotter ersetzt. Die umfangreichen Reparaturarbeiten an sicherheitstechnische Anlagen und Gleisen werden bis Samstag Betriebsbeginn andauern. Die Kollision ereignete sich gegen 7.00 Uhr. Der 28-jährige Lenker des Lastwagens dürfte am Eisenbahnübergang das Rotlicht der Signalanlage übersehen haben, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich in einer Aussendung. Er fuhr weiter und hielt das Kfz an, als sich die Schranken schlossen. Der 60 Jahre alte Zugführer bremste die Garnitur ab, dennoch kam es zur Kollision. Der Lastwagen wurde in der Folge rund 50 Meter verschoben.

Südbahnstrecke nach Unfall bis Samstag gesperrt