Aktuelle Zahlen aus OÖ

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Der Chef der “Zaandam”-Reederei Holland America Line hat vor weiteren Corona-Toten auf dem Kreuzfahrtschiff gewarnt, wenn dieses nicht bald im US-Staat Florida anlegen darf. “Vier Gäste sind bereits gestorben, und ich fürchte, dass weitere Leben in Gefahr sind”, schrieb Unternehmenschefs Orlando Ashford in einem Beitrag für die Zeitung “South Florida Sun Sentinel” am Dienstag.

Mehr Tote auf Kreuzfahrtschiff vor Florida befürchtet

Eine Twitter-Nutzerin hat geteilt, wie ihr Vater während der Pandemie modisch bleibt. Und alle lieben es. Eigentlich war Twitter-Userin @ki_eeks kein großer Fan der Covid-Fashion ihres Vaters, Twitter jedoch liebt es: Auf Bildern ist zu sehen, dass der Mund-Nasen-Schutz des Mannes stets auf seine Krawatte abgestimmt ist. Binnen weniger Stunden hatten sich mehrere Hunderttausend Likes gesammelt. Kurz darauf haben auch andere NutzerInnen stolz Fotos ihrer Väter präsentiert. Wie es aussieht, scheint es sich bei abgestimmten Krawatten um ein Papa-Phänomen zu handeln – auf jeden Fall ist es nicht nur herzerwärmend, sondern auch modisch. Je nachdem, wie lange die Pandemie noch andauern wird, könnte sich daraus ein echter Trend entwickeln.

Maske und Krawatte abgestimmt: Dieser modische Vater geht viral

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben ihr erstes Atomkraftwerk in Betrieb genommen. Der Reaktorblock I des AKW Barakah an der Nordwestküste der Emirate sei am Samstag erfolgreich hochgefahren worden, schrieb der Vertreter Abu Dhabis bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Hamad Alkaabi, im Kurzbotschaftendienst Twitter. Es handelt sich um das erste Atomkraftwerk im arabischen Raum. Die Inbetriebnahme des Reaktors sei ein “historischer Meilenstein” für die Emirate, schrieb Alkaabi. Ziel sei es, “eine neue Art der sauberen Energie für die Nation” zu etablieren. Lange Verzögerung Nach seiner vollständigen Inbetriebnahme soll das Akw Bakarah aus vier Reaktorblöcken bestehen. Betrieben wird es von der Nawah Energy Company. Gebaut wurde es von einem Konsortium aus der Emirates Nuclear Energy Corporation (Enec) und dem südkoreanischen Energiekonzern Kepco. Die Baukosten wurden auf 24,4 Milliarden Dollar (22,5 Milliarden Euro) geschätzt. Eigentlich sollte der erste Reaktor schon Ende 2017 in Betrieb gehen. Nach der Fertigstellung aller vier Reaktoren soll das Kraftwerk über eine Leistung von 5.600 Megawatt verfügen und ein Viertel des steigenden Energiebedarfs decken. Die Emirate haben immer wieder die friedliche Ausrichtung ihres Atomprogramms betont und in den vergangenen Jahren Kontrollen der IAEA und des Weltverbands der Kernkraftwerksbetreiber (Wano) zugelassen. Katar bezeichnet das Atomkraftwerk Barakah allerdings als “Gefahr für den Frieden in der Region”.

Emirate betreiben erstes AKW im arabischen Raum

Österreich ist laut der Umweltorganisation Greenpeace der viertgrößte Importeur von Plastikmüll in der EU. Die Umweltschützer berufen sich dabei auf eine eigene Analyse auf Basis von Eurostat-Zahlen. Demnach liegen nur Deutschland, die Niederlande und Belgien vor Österreich. Jährlich werden den Angaben zufolge 240.000 Tonnen Plastikmüll aus dem Ausland importiert, so Greenpeace am Mittwoch. Viele dieser Abfälle stammen laut Greenpeace aus Deutschland, Polen und Slowenien, aber auch aus Übersee, etwa Taiwan, Thailand oder Mexiko. Der importierte Plastikmüll werde in Österreich großteils verbrannt oder teilweise für Recycling verwendet. Greenpeace kritisierte “den intransparenten und klimaschädlichen Handel mit Plastikmüll, der die Umweltprobleme durch Plastik verlagert und hinter falschen Versprechen verschleiert.” Die Umweltschutzorganisation forderte das Aus von Einwegverpackungen und den Ausbau von Mehrwegsystemen. “Mit dem Verschiffen von Plastikmüll und dem Versprechen von Recycling täuschen die Unternehmen vor, dass sie das Plastikproblem im Griff haben. Doch in Wahrheit wachsen die Müllberge noch immer rapide an. Politik und Unternehmen müssen unnötige Verpackungen deutlich reduzieren und Mehrweg-Verpackungen anbieten”, betonte Lisa Panhuber, Konsumexpertin bei Greenpeace in Österreich. Greenpeace brachte das Beispiel PET-Flaschen: Rund 40 Prozent des PET, das jährlich in Österreich im Zuge des Recyclings verarbeitet werde, sei PET-Müll aus dem Ausland. Der Großteil davon stamme offiziell aus Italien. Allerdings sei nicht gesichert, dass Italien und andere EU Länder wirklich die Ursprungsländer des Plastikmülls sind. Plastikabfall wird weltweit gehandelt, umsortiert und dann häufig innerhalb der EU weiter transportiert. In den offiziellen Statistiken kann das Ursprungsland der Rohstoffe nicht zurückverfolgt werden. Der Umweltorganisation zufolge ist Recycling nicht das alleinige Mittel gegen die wachsenden Müllberge. Denn die Wiederverwertung stoße schnell an ihre Grenzen. Nur 25 Prozent der Kunststoffe in Österreich würden überhaupt recycelt. Und selbst beim Recycling-Vorzeigebeispiel PET-Flaschen würden nur 30 Prozent des Materials wieder zu Flaschen verwertet. Fast die Hälfte des PET-Mülls werde in Österreich klimaschädlich verbrannt. “Unser Ziel muss sein, Verpackungen zu vermeiden oder wiederzuverwenden, damit sie so lange wie möglich im Kreislauf bleiben und nicht zu Müll werden. Die Politik muss sich an der Abfallvermeidung-Pyramide orientieren – das heißt primär Maßnahmen zur Vermeidung und Wiederverwendung unterstützen”, forderte Panhuber.

Österreich viertgrößter EU-Importeur von Plastikmüll

Sebastian Vettel und das gesamte Ferrari-Team hoffen beim Großen Preis von Ungarn auf mehr als nur einen Stimmungsaufheller. Eine Woche nach dem Desaster von Spielberg mit der folgenreichen Karambolage beider Formel-1-Ferraris ist der Druck auf die Scuderia enorm. Ex-Weltmeister Vettel hat nach zwei Rennen erst einen mageren Punkt angeschrieben. “Ich bin generell optimistisch und zumindest muss ich nicht lange warten, bis ich wieder ins Auto kann”, sagte Vettel, dessen Rennen zuletzt nach einer Runde vorbei gewesen war. Teamkollege Charles Leclerc, der die Kollision verursacht hatte, war einige Runden später mit seinem Wagen in die Box gefahren. An den WM-Kampf gegen die dominierenden Silberpfeile mit dem sechsfachen Weltmeister Lewis Hamilton und dem aktuellen WM-Führenden Valtteri Bottas braucht beim italienischen Traditionsteam niemand denken. Beim dritten Rennen innerhalb von drei Wochen der Notsaison ist Schadensbegrenzung angesagt. Die Nebengeräusche dürften den Rennstall und Teamchef Mattia Binotto aber auch in der Puszta begleiten. Hinzu kommt, dass Vettel sich Medienberichten zufolge derzeit auch noch in Verhandlungen mit einem möglichen neuen Team fürs kommende Jahr befindet – bei Ferrari wird der 33 Jahre alte vierfache Weltmeister zum Saisonende ausgemustert. Ob das künftige Team Aston Martin, aktuell Racing Point, tatsächlich eine Option für Vettel ist, wird sich zeigen. Ebenso, ob aus der Hoffnung auf Besserung bei Ferrari mehr wird. “Meine Zukunft ist weiterhin offen. Es ist noch gar nichts entschieden”, sagte Vettel “sport1.de”. “Auch ein Jahr Pause, vieles ist noch möglich.” Stand jetzt hat er nach Ablauf der aktuellen Saison keinen Job in der Motorsport-Königsklasse. “Das einzige, was sicher ist: Ich werde bis Saisonende alles versuchen, um mit Ferrari aus dem momentanen Tal zu kommen”, betonte Vettel. Nach Platz zehn und dem Ausfall in der ersten Runde in den beiden Auftaktrennen in Spielberg braucht Vettel unbedingt ein Erfolgserlebnis.

Vettel und Ferrari schon beim 3. Saison-Rennen unter Druck