Aktuelle Zahlen

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1018 Menschen sind derzeit in Österreich mit dem Coronavirus infiziert – das gab das Gesundheitsministerium am Montag mit Stand 10 Uhr bekannt. Damit ist die Zahl erstmals vierstellig. Bisher wurden 8490 Tests durchgeführt.

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Eine junge Frau ist in der Nacht auf Montag vor beziehungsweise in ihrer Wohnung von einem jungen Mann – die beiden kennen sich offenbar – niedergestochen und schwer verletzt worden.

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In Österreich hingegen setzt der erfreuliche Trend fort: “Die Massnahmen wirken weiterhin, es sind die richtigen Massnahmen zum richtigen Zeitpunkt. Und weiterhin macht die Bevölkerung vorbildlich mit“, erklärte Gesundheitsminister Rudi Anschober. Das Zwischenergebnis: – die Zahl der Anrufe bei 1450 nimmt schrittweise ab (gestern 2200), – nur mehr ein Prozent der gestern durchgeführten Testungen sind positiv. – mit 3694 Personen gibt es weniger als 4000 aktiv Erkrankte – auch die Zahl der Hospitalisierten (805) sinkt genauso wie die darin enthaltene Zahl der Menschen auf Intensivstationen (194) – die tägliche Steigerung positiv Getesteter liegt im Durchschnitt der letzten 10 Tage mittlerweile nur mehr bei 1,04 Prozent (Spanien: 2,6; Frankreich 2,7; Schweden 4,6; GB 6,3 Prozent).

Anschober: Trend in Österreich weiter sehr erfreulich

Eine Kunstausstellung in Tokio hat ihre Gäste zum “Diebstahl” von Kunstwerken aufgefordert und ist daraufhin binnen weniger Minuten von Hunderten Menschen ausgeräumt worden. Ziel der Ausstellung sei es gewesen, die Beziehung zwischen Künstler und Besucher zu verändern, so Veranstalter Tota Hasegawa zur AFP. Angesetzt war die Laufzeit der Ausstellung eigentlich auf rund zehn Tage. Der Aufruf der Ausstellungsorganisatoren hatte sich im Internet aber so schnell verbreitet, dass sich am Donnerstagabend fast 200 Menschen vor der Galerie versammelten. Die eigentlich für Mitternacht geplante “Plünderung” begann wegen des großen Andrangs eine halbe Stunde früher als geplant – knapp zehn Minuten später waren alle Ausstellungsstücke weg. Den Abtransport der Kunstwerke mussten die Besucher selbst organisieren. “Wir helfen Kunstdieben nicht beim Verpacken oder beim Transport der Ausstellungsstücke”, hieß es auf einem Hinweis am Eingang der Galerie. Offenbar waren aber nicht alle “Diebe” mit ihren Kunstwerken zufrieden. Manche Ausstellungsstücke wurden wenig später in Onlinemarktplätzen zum Verkauf angeboten – zu Preisen von bis zu 100.000 Yen (830 Euro). Veranstalter Hasegawa zog trotz des schnellen Endes der Ausstellung ein positives Fazit. Alle Diebe hätten sich “ordentlich verhalten”. Einer der “Plünderer” gab demnach sogar eine verlorene Tasche mit einem Geldbeutel bei den Galeriemitarbeitern ab.

Besucher stahlen auf Aufforderung Kunstausstellung in Tokio

Einen Leichtverletzten forderte Freitagnachmittag ein Verkehrsunfall in einem Kreuzungsbereich in Pennewang (Bezirk Wels-Land).

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Die Folgen der Corona-Pandemie könnten die Fortschritte der vergangenen 20 Jahre bei der Reduzierung von Kinderarbeit zerstören. Davor warnen die Vereinten Nationen zum Internationalen Tag gegen die Kinderarbeit am Freitag. Eigentlich sollte die Kinderarbeit bis 2025 völlig eliminiert werden. Stattdessen liefen Millionen junge Menschen nun Gefahr, wieder in die Kinderarbeit gestoßen zu werden. Konkrete Zahlen haben das Kinderhilfswerk UNICEF und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) noch nicht. Es gebe aber bereits Anzeichen, das die Kinderarbeit steigt, während weltweit Schulen zur Reduzierung der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus geschlossen sind, wurde mitgeteilt. Nach den jüngsten Schätzungen arbeiteten im Jahr 2016 weltweit etwa 152 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren. Mehr als 90 Prozent aller Lernenden seien von vorübergehenden Schulschließungen betroffen, weltweit seien das 1,6 Milliarden junge Menschen. Schulen schützten Kinder auch vor Ausbeutung, diese Kontrolle sei nun weggefallen. Wenn die Klassen wieder starten, dürften es sich manche Eltern nicht mehr leisten können, ihre Kinder in die Schule zu schicken.

UNO befürchtet rasanten Anstieg der Kinderarbeit

Eine Allianz aus 40 Umweltschutzorganisationen sowie Vertretern aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft warnt vor einem “ungezügelten” Ausbau der Wasserkraft auf Kosten der Allgemeinheit. Die Initiative von WWF Österreich und Umweltdachverband forderte am Dienstag von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) wirksame Naturschutzkriterien für das geplanten Erneuerbaren Ausbau Gesetz. Ziel ist es, dass “keine neuen Kraftwerke in Schutzgebieten sowie an den letzten intakten Flussstrecken subventioniert werden”. Mit dem geplanten Erneuerbaren Ausbau Gesetz wird die Ökostrom-Förderung neu geregelt. Die Regierung hat das Ziel, dass bis 2030 bilanziell übers Jahr gerechnet 100 Prozent der Stromversorgung aus Erneuerbaren Quellen kommen. Dafür müssten weitere rund 27 Terawattstunden (TWh) Erneuerbare dazukommen. Davon wird bei Photovoltaik in Zubau von 11 TWh angestrebt, bei Wind sind 10 TWh vorgesehen, bei Wasserkraft 5 TWh und bei Biomasse 1 TWh. Österreich habe einen viel zu hohen Energieverbrauch, so WWF-Programmleiterin Hanna Simons. Es reiche daher nicht aus, nur auf Ausbau zu setzen, es müsste stattdessen massiv Energie gespart und das Steuersystem komplett ökologisiert werden, um die Abhängigkeit von Öl und Gas stark zu verringern. Anstatt auch noch die letzten freien Fließgewässer zuzupflastern, müsse das Fördersystem grundlegend reformiert und auf Modernisierung und Effizienzsteigerung bestehender Kraftwerke gesetzt werden, so Umweltdachverband-Präsident Franz Maier.  

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