Aktueller Stand der Infizierten in Oberösterreich

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Die bet-at-home ICE Hockey League hat den Saisonstart am 25. September fixiert. Nach einem Meeting mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Vortag und einer Video-Konferenz der Clubvertreter bestätigte die länderübergreifende Liga den bisher geplanten Beginn der neuen Saison endgültig, gab die ICE am Donnerstag bekannt. Zudem wurde der Transferstopp per sofort aufgehoben. “Im vollen Vertrauen auf die positive Grundhaltung der öffentlichen Stellen wurde der Start für die Saison 2020/21 in der bet-at-home ICE Hockey League … für 25. September 2020 endgültig fixiert”, erklärte die Liga in einer Aussendung. Ob und wieviele Zuschauer in den Hallen erlaubt sein werden, ist noch offen und soll in einer weiteren Gesprächsrunde nächste Woche geklärt werden.

Eishockey-Liga fixiert Saisonbeginn am 25. September

Höhepunkt des alljährlichen Phänomens heuer für Europa zu ungünstiger Zeit – Maximum am Mittwoch zwischen 15.00 und18.00 Uhr. Der alljährliche Meteorstrom der Perseiden fällt heuer in die Nachmittagsstunden und den frühen Abend des kommenden Mittwoch (12. August). Die Konkurrenz durch das Tageslicht wird laut der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) daher den Blick auf den Sternschnuppenregen stark trüben. In der Nacht stört dann zusätzlich der Mond. Alljährlich Mitte August kreuzt die Erde die Bahn des Kometen 109P/Swift-Tuttle, dessen Staubspur den Sternschnuppen-Regen der Perseiden erzeugt. Das geschieht, weil die Staubkörner mit ungefähr 60 Kilometern pro Sekunde mit der Erdatmosphäre kollidieren. Dort verdampfen sie in großer Höhe und bringen dabei die Luft hinter sich zum Leuchten. Der Name “Perseiden” kommt daher, weil es so aussieht, als würden Sterne aus dem Sternbild des Perseus fallen. Der Meteorstrom wird auch “Tränen des Laurentius” genannt, weil sein Erscheinen mit dem Namenstag des Märtyrers Laurentius am 10. August zusammenfällt und als Tränen des Himmels über dessen Martyrium gedeutet wurden. Heuer fällt das Maximum des Phänomens auf die Zeit um den 12. August.Auf ihren Höhepunkt steuern die Perseiden just in den Tagesstunden zwischen 15.00 und 18.00 Uhr zu. Die eigentlich für diesen erweiterten Zeitraum möglichen 100 bis 110 Sternschnuppen-Erscheinungen pro Stunde in diesem Jahr in Europa auch tatsächlich zu sehen, ist laut WAA-Präsident Alexander Pikhard nicht möglich. Eher realistisch seien um die 30 Sichtungen pro Stunde unter maximal dunklen Bedingungen – also ohne störendes Mond-und künstliches Licht in der Umgebung des Beobachtungsplatzes. Theoretisch würde dieser Wert bis ungefähr 5.00 Uhr am 13. August auf 100 Sichtungen ansteigen. Da jedoch ungefähr um Mitternacht der abnehmende Mond aufgeht, wird auch dann die Rate an tatsächlich sichtbaren Ereignissen deutlich reduziert sein. Angesichts der aktuellen Covid-19-Situation warnt Pikhard vor der Bildung nächtlicher Menschenmengen: “Zur Beobachtung der Meteore braucht es nur das freie Auge, kein Fernrohr oder Fernglas, also auch keine Sternwarte, und einen dunklen Ort. Suchen Sie diesen höchstens in kleinen Gruppen auf, so dass der erforderliche Abstand eingehalten werden kann.” Coronabedingt sowie aufgrund der heuer nicht idealen Voraussetzungen zur Beobachtung organisiert die WAA diesmal keine Veranstaltung zum gemeinschaftlichen Sternschauen auf der Wiener Sophienalpe, wo sich in der Vergangenheit zu dem Ereignis mitunter Tausende Interessenten getroffen haben.

Perseiden heuer mit viel Lichtkonkurrenz

Ein Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten Fahrzeug auf der Grünbachtalstraße in Gunskirchen (Bezirk Wels-Land) hat Samstagnachmittag fünf Verletzte gefordert.

Schwerer Verkehrsunfall bei Gunskirchen fordert fünf Verletzte

Für die polnische LNobelpreisträgerin Olga Tokarczuk zeigt die Corona-Krise die Schwächen der Europäischen Union auf: “Die EU hat im Grunde kapituliert”, schrieb sie in einem Gastbeitrag für die “FAZ”. Und: “Das Virus erinnert uns: Die Grenzen existieren weiter, es geht ihnen gut.”

Literaturnobelpreisträgerin

In die Verhandlungen der National Football League (NFL) mit den Spielern über den Umgang mit der Corona-Pandemie kommt Bewegung. Wie mehrere US-Medien am Montag (Ortszeit) übereinstimmend berichteten, ist die Liga bereit, auf Testspiele vor der Saison zu verzichten und die Profis mindestens für die ersten 14 Tage im Training täglich auf das Virus zu testen. Beide Punkte hatten in den vergangenen Tagen zu Spannungen zwischen der Spielergewerkschaft NFLPA und der NFL geführt und für teilweise enttäuschte Kommentare von Profis in den sozialen Netzwerken gesorgt. Die NFL will ihre Saison am 10. September mit dem Spiel des Titelverteidigers Kansas City Chiefs gegen die Houston Texans eröffnen. Wie die beiden in New Jersey beheimateten Teams der New York Giants, bei denen der Tiroler Sandro Platzgummer als Running Back im erweiterten Kader steht, und der New York Jets am Montag (Ortszeit) mitteilten, wird es bei deren Heimspielen bis auf weiteres keine Zuschauer geben. In den USA melden die Behörden seit knapp zwei Wochen 60.000 bis 77.000 Neuinfektionen pro Tag – mehr als je zuvor seit Beginn der Pandemie. Besonders betroffen sind die Bundesstaaten Florida, Georgia, Texas, Arizona und Kalifornien, in denen es mindestens jeweils ein NFL-Team gibt. Seit Februar gab es Daten der Universität Johns Hopkins zufolge in den USA bereits über 3,8 Millionen bestätigte Infektionen und knapp 141.000 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Annäherung in NFL bei Umgang mit Pandemie

Vor der Mittwoch geplanten Aussage von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) im Ibiza-Untersuchungsausschuss ist ein Teil seiner Chat-Nachrichten mit dem früheren Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) durchgesickert. Demnach hat Strache das Ibiza-Video in einer SMS kurz vor der Veröffentlichung noch als “halb so wild” bezeichnet, wie die Tageszeitung “Österreich” berichtet. Die Opposition hat mehrmals das Fehlen der Chatverläufe zwischen Strache und Kurz in den im U-Ausschuss vorliegenden Unterlagen moniert. Laut den nun veröffentlichten Protokollen gab es sowohl kurz vor und kurz nach Veröffentlichung des Videos allerdings sehr wohl einschlägige Unterhaltungen der beiden Politiker. Demnach hat Kurz bei seinem damaligen Vizekanzler am 16. Mai, also am Vorabend der Video-Veröffentlichung, nachgefragt: “Was kommt da genau?” Straches Antwort: “Halb so wild. Viele falsche Vorwürfe, welche so nicht stattgefunden haben….aber die Frage ist der Auftraggeber…da haben wir zurzeit ein paar Informanten.” Kurz äußert dann den – von ihm auch öffentlich wiederholten – Verdacht, der frühere SP-Berater Tal Silberstein könnte hinter dem Video stecken, was Strache aber zurückweist: “Wenn es so einfach wäre, wäre es schön!” Außerdem geben die Nachrichten Einblick in Konflikte in der türkis-blauen Koalition. So beschwert sich Kurz über Widerstand der FPÖ gegen geplante Einsparungen im Pensionsbereich, obwohl die ÖVP im Gegenzug Verbesserungen bei der Mindestpension mittragen würde. “Du vergisst leider immer deine Teile der Vereinbarungen”, hält Kurz Strache vor. Der antwortet genervt: “Du weißt, dass dies falsch ist und du hier unehrlich spielst.” Und einer Senkung der Körperschaftsteuer hätte die FPÖ laut einer Strache-SMS nur zugestimmt, wenn es ein Entgegenkommen bei der ORF-Gebühr und beim Verteidigungsbudget gegeben hätte. Für das Kanzleramt zeigen die SMS, “dass selbstverständlich eine völlig übliche und keine rechtlich bedenkliche Kommunikation des Bundeskanzlers stattgefunden hat”. Die Weitergabe an die Medien sei aber widerrechtlich erfolgt und einem Rechtsstaat unwürdig, sagte ein Sprecher auf APA-Anfrage. Für Straches nunmehrigen Parteimanager Christian Höbart zeigen die SMS dagegen, “wie standhaft Strache stets original freiheitliche Themen und Schwerpunkte vertreten hat”. Und FP-Fraktionsführer Christian Hafenecker möchte die SMS nun auch im U-Ausschuss haben, denn ihre “abstrakte Relevanz” für dessen Thema sei mit der Veröffentlichung nicht mehr zu bestreiten. Wie nun bekannt wurde, erfuhr ein Kriminalpolizist mehrere Tage vor dessen Veröffentlichung von der Existenz des Ibiza-Videos. Das geht aus der Aussage des Beamten gegenüber der Staatsanwaltschaft St. Pölten hervor, die dem U-Ausschuss und der APA vorliegt. Sein Informant, der wegen eines Drogendelikts angeklagt ist, soll demnach auch behauptet haben, Geschäftspartner des in der Causa Verdächtigen Julian H. gewesen zu sein. Die Ermittler in der Ibiza-Affäre hatten im November 2019 Hausdurchsuchungen durchgeführt. Betroffen waren Personen, die dem “engeren Kreis” des an der Affäre beteiligten H. zuzurechnen sind. Einer von ihnen war jener Mann, der dem Polizisten vom Video erzählt hatte. Er arbeitete als sogenannte Vertrauensperson für die Behörden, soll aber selbst ins Drogenmilieu abgerutscht sein. Eine Beteiligung am Ibiza-Video bestreitet er. Getroffen hat sich der Beamte mit dem V-Mann laut seinen schriftlichen Angaben gegenüber der Staatsanwaltschaft St. Pölten “einige Tage” vor der Veröffentlichung des Ibiza-Videos im Mai 2019. Sein Gegenüber soll dabei von einem Video erzählt haben, bei dem Strache nicht gut wegkommen werde. Der FPÖ-Obmann sei im “A….”, sagte der Mann laut der Aussage des Beamten. Der Schilderung des Beamten zufolge behauptete sein Informant außerdem, bereits seit 2018 von dem Video gewusst und schon damals das Bundeskriminalamt darüber informiert zu haben. Das Bundeskriminalamt wollte dies auf APA-Anfrage nicht kommentieren. “Aufgrund der laufenden Ermittlungen eines Verschlussaktes können wir keine Angaben machen”, sagte ein Sprecher. Auch zu möglichen Vertrauenspersonen, verdeckten Ermittlern und ähnlichem könne man auch aus datenschutzrechtlichen und vor allem sicherheitsrelevanten Gründen keinerlei Auskünfte erteilen. Protokolliert wurde die Aussage des Polizisten über sein Gespräch mit dem V-Mann im Zuge von Ermittlungen wegen Amtsmissbrauchs. Die Staatsanwaltschaft St. Pölten hat dabei Staatsanwälte und Polizisten im Visier, wie die Anklagebehörde der APA bestätigte. Sie sollen mit verdeckten Ermittlern gearbeitet, dies aber nie angegeben haben, lautet der Vorwurf. Einer von ihnen soll der nach der Hausdurchsuchung im Zuge der Ibiza-Affäre in Salzburg Inhaftierte gewesen sein. Mittlerweile gibt es eine Anklage gegen ihn wegen Drogendelikten. FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker spekulierte, dass das Bundeskriminalamt schon länger über das Material informiert gewesen sein könnte und vermutet weiterhin “ÖVP-Kreise” in der Behörde. “Interessant” ist für Hafenecker außerdem, dass in St. Pölten derzeit ein Strafverfahren gegen Staatsanwälte und Polizisten in Zusammenhang mit dem Umgang mit verdeckten Ermittlern geführt wird. “Klar ist, dass aufgrund der offensichtlichen Involvierung von Verdächtigen aus dem Ibiza-Netzwerk auch zu diesem Verfahren sämtliche Unterlagen dem U-Ausschuss vorgelegt werden müssen”, forderte der Freiheitliche.

Strache in SMS an Kurz - Ibiza-Video "halb so wild"