Alle Altersheime sollen durchgetestet werden

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Alle Altersheime sollen durchgetestet werden

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat am Donnerstag eine Ausweitung der Tests auf SARS-CoV-2 angekündigt. Wie Anschober ankündigte, sollen alle Bewohner sowie alle Mitarbeiter in Pflege- und Altersheimen in Österreich getestet werden. “Da geht es insgesamt um 130.000 Menschen“, sagte er während einer Pressekonferenz in Wien.

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Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat trotz der Coronasorgen eine Lanze für diejenigen Österreicher gebrochen, die ihren Sommerurlaub an der kroatischen Adria verbringen wollen. “Es kann ihnen genauso passieren in Tirol, in Kärnten und im schönen Salzburg, und wir haben kein Meer”, sagte Van der Bellen am Mittwoch nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Slowenien und Kroatien. “Insofern habe ich volles Verständnis für Menschen, die Meer genießen wollen. Ich weiß, was das ist, und ich bin ein überzeugter Tiroler”, sagte Van der Bellen. “Wir sollten uns nicht in Panik versetzen lassen und in den eigenen vier Wänden verkriechen”, sagte der Bundespräsident mit Blick auf die Tatsache, dass die Coronadaten in Kroatien seines Wissens zufolge “geradezu auffallend gut gewesen (sind) während der gesamten Krise”. Allerdings räumte er ein, dass möglicherweise auch Touristen in Kroatien einen neuen Infektionsherd auslösen könnten, “worauf dann zu reagieren sein wird”. Van der Bellen äußerte sich, nachdem der kroatische Präsident Zoran Milanović von Journalisten auf Vorwürfe angesprochen wurde, dass die niedrigen Fallzahlen in seinem Land durch zu wenig Tests zustande gekommen seien. “Ich kann das nicht widerlegen”, räumte der Ex-Premier mit Blick auf die zuständige Regierung ein. Was man aber sehen könne, seien “das Ausbleiben von Folgen in unserer Testpolitik”, verwies er auf die weiterhin leeren Spitäler und niedrigen Todeszahlen. “Faktum ist, dass das gesamte epidemiologische Bild und die Morbidität in Kroatien sehr niedrig ist”, sagte er. “Im Vorjahr waren die Beatmungsgeräte mehr im Einsatz, als wir die Grippe hatten.” Der seit Februar amtierende Milanović hatte seinen ersten Auftritt beim traditionellen Jahrestreffen der Staatsoberhäupter Österreichs, Sloweniens und Kroatiens genützt, um offensiv um österreichische Urlauber zu werben. “Unsere Küste ist lang und nicht so dicht besiedelt. Wir haben wenig Bevölkerung dort. Es gibt keinen sichereren Ort für Urlaube zurzeit”, sagte der Präsident unter anderem zur Erheiterung seines slowenischen Amtskollegen Borut Pahor, dessen Land nur einen sehr kleinen Meereszugang rund um die Stadt Piran besitzt. Pahor hielt von Tourismuswerbung Abstand, rief aber die Bürger aller drei Staaten auf, sich an die Coronaregeln zu halten. “Wenn sich die Slowenen, Österreicher und Kroaten an die Regeln der Behörden halten werden, dann werden sie damit am meisten dazu beitragen, dass die Grenzen offen bleiben können”, betonte der slowenische Präsident, der wie Milanović ein ehemaliger sozialdemokratischer Regierungschef ist. Slowenien hat Kroatien wegen der steigenden Infektionszahlen bereits von der “grünen Liste” epidemiologisch sicherer Staaten gestrichen. Die Grenzen bleiben offen, und selbst im Fall einer Schließung will das Land den Transit etwa österreichischer Urlauber weiterhin ermöglichen. Milanović berichtete, dass die Auslastung in Kroatien derzeit nur rund 30 Prozent des Rekordjahres 2019 erreiche. Selbst dies sei in großem Maße Touristen aus Slowenien, Österreich und Süddeutschland zu verdanken, fügte er hinzu. Van der Bellen, Pahor und Milanović waren am Dienstagabend zum bereits siebenten jährlichen Treffen der Staatsoberhäupter Österreichs, Sloweniens und Kroatiens zusammengekommen. Die drei Länder wechseln sich dabei in der Gastgeberrolle ab, kommendes Jahr wird Pahor das Treffen ausrichten. Das Format wurde nach dem EU-Beitritt Kroatiens im Jahr 2013 ins Leben gerufen. Im Vorjahr musste das Treffen in der kroatischen Hafenstadt Å ibenik wegen der Ibiza-Krise von Mai auf September verschoben werden, kommendes Jahr soll es in Slowenien stattfinden.

Van der Bellen bricht Lanze für Kroatienurlauber

Der US-Kurznachrichtendienst Twitter hat am Freitag eine Reihe von Accounts der rechtsextremen “Identitären” gesperrt. Darunter sind u.a. die Profile der “Identitären Bewegung” in Österreich und Deutschland sowie ihres österreichischen Sprachrohrs Martin Sellner. Seinem Account folgten zuletzt etwa 40.000 Twitter-Nutzer. Warum die Sperre erfolgte, war vorerst unklar. Sellners Frau behauptete – via Twitter – dass keine Begründung genannt worden sei. Auf den gesperrten Nutzerprofilen prangte der allgemeine Hinweis: “Twitter sperrt Accounts, die gegen die Twitter-Regeln verstoßen.”

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Die Spice Girls seien im Kontakt gewesen, erzählte Mel C bei einer Pressekonferenz des Hamburger Reeperbahn-Festivals in Berlin. Die Frauen hätten es sogar geschafft, sich alle fünf zu treffen, was ein Wunder gewesen sei. Im Corona-Ausnahmezustand habe keine die Ausrede gehabt, sie sei nicht da. Die Band wolle wieder zusammen unterwegs sein. “Aber das wird ein paar Jahre dauern”, so die Sängerin. Zuletzt waren die Spice Girls (“Wannabe”) 2019 auf Tour. Unter dem Titel “Melanie C” bringt Chisholm im Oktober ein neues Album heraus. Das Musikprojekt und auch das “Versagen beim Homeschooling” ihrer elf Jahre alten Tochter hätten sie im Lockdown beschäftigt. In der Coronazeit hat sie sich demnach auch mit den sozialen Medien angefreundet, zu denen sie früher eher eine Art Hassliebe hatte. “Das hat mir wirklich geholfen, nicht nur mit den Freunden und der Familie, sondern auch mit den Fans in Verbindung zu bleiben.” Die britische Sängerin ist beim Hamburger Reeperbahnfestival (16. bis 19. September) Mitglied der Jury des Musikpreises Anchor. Sie komme als Musikliebhaberin und Unterstützerin von jungen Talenten, sagte sie. Zu ihren Jurykollegen gehören der Seeed-Musiker Frank Delle und der Moderator Markus Kavka. Das viertägige Clubfestival soll dieses Jahr in deutlich reduzierter Form als dezentrale Veranstaltung mit vielen kleinen Einzelkonzerten stattfinden. Abstands- und Hygieneregeln sollen dabei komplett eingehalten werden, wie die Veranstalter bereits früher angekündigt hatten.

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In der brasilianischen Millionenmetropole Rio de Janeiro und dem gleichnamigen Bundesstaat werden jeden Tag durchschnittlich fast fünf Menschen von der Polizei getötet. In den ersten fünf Monaten des Jahres kamen 741 Menschen bei Einsätzen der Sicherheitskräfte ums Leben, wie das Nachrichtenportal G1 am Montag berichtete. Das war die höchste Zahl seit Beginn der systematischen Erhebung vor 22 Jahren. Die Daten hat der Medienkonzern Globo über eine Anfrage auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes vom Institut für öffentliche Sicherheit erhalten. Die brasilianischen Sicherheitskräfte sind für ihr hartes Vorgehen bekannt. Wenn die schwerbewaffneten Spezialeinheiten der Polizei im Kampf gegen die Drogenbanden in die Elendsviertel einrücken, geraten auch immer wieder Unbeteiligte zwischen die Fronten. 78 Prozent der Opfer seien schwarz oder dunkelhäutig, berichtete G1. Die Anzahl der von Sicherheitskräften getöteten Menschen stieg seit 2018 deutlich, als sich die Streitkräfte in Rio de Janeiro an Polizeieinsätzen beteiligte. Kritiker machen Rios Gouverneur Wilson Witzel für die Polizeigewalt verantwortlich, weil er mit harter Hand gegen die Kriminalität in den Armenvierteln vorgeht. Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro spricht sich dafür aus, dass Polizisten nicht juristisch belangt werden können, wenn sie im Einsatz Menschen töten.

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