Am Mittwoch: Stars boykottieren Instagram für einen Tag

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Am Mittwoch: Stars boykottieren Instagram für einen Tag

Reality-Star Kim Kardashian sowie die Schauspieler Leonardo DiCaprio, Jennifer Lawrence und Sacha Baron Cohen wollen am Mittwoch bei einer Protestaktion gegen Hass-Botschaften den Bilderdienst Instagram boykottieren. “Ich kann nicht zuschauen und still bleiben, während diese Plattformen es zulassen, dass Hass, Propaganda und Falschinformation verbreitet wird”, schrieb Kardashian auf Twitter.

Der Boykott bleibt allerdings auf einen Tag beschränkt. Kim Kardashian hat auf Instagram, das zum Facebook-Konzern gehört, 188 Millionen Follower. Die TV-Ikone will auch ihre Seite im Facebook-Netzwerk einen Tag lang einfrieren. Die Stars folgen damit einem Aufruf von Bürgerrechtsorganisationen unter dem Schlagwort “#StopHateforProfit” (“Stoppt den Hass für Profit”). Die großen Onlinenetzwerke stehen im aktuellen US-Präsidentschaftswahlkampf unter stark gewachsenem öffentlichen Druck, gegen aufwiegelnde, manipulative und irreführende Inhalte auf ihren Seiten vorzugehen. Sie haben auch mehrere Schritte in diese Richtung unternommen, die aber nach Ansicht von Kritikern bei weitem nicht ausreichen. Mehrere Großunternehmen stellten vorübergehend ihre Werbeanzeigen auf Facebook ein, um auf ein energischeres Vorgehen gegen Hass- und Falschbotschaften hinzuwirken. 

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Wenn Menschen mit Behinderung in Corona-Kurzarbeit geschickt werden, übernimmt der Staat nun die Lohnkosten zur Gänze, teilte Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) am Mittwoch mit. Aber auch ohne Kurzarbeit werde der Zuschuss für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erhöht. Bei Kurzarbeit wegen der Coronakrise ersetzt das Arbeitsmarktservice den Großteil des Lohnentgangs. Mit einem neuen Arbeitsplatzsicherungszuschuss werden zusätzlich den Arbeitgebern aus dem Ausgleichstaxfonds alle nach Abzug der AMS-Kurzarbeitsförderung verbleibenden Kosten für die Dauer der Kurzarbeit ersetzt. “Mit dieser Maßnahme soll ein zusätzlicher Anreiz zum Erhalt der Arbeitsplätze gesetzt werden, da für begünstigte Behinderte in Zeiten der Kurzarbeit somit keine Lohn- oder Lohnnebenkosten anfallen”, schreibt Anschober in einer Aussendung.

Staat übernimmt für Menschen mit Behinderung vollen Lohn

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Bayern fordert ein deutschlandweites Konzept mit Pflicht-Test für Urlaubs-Heimkehrer aus Risikogebieten. Zugleich richtet das deutsche Bundesland an mehreren Autobahn-Grenzübergängen zu Österreich freiwillige Teststationen ein – ebenso an den Hauptbahnhöfen in München und Nürnberg, kündigte Ministerpräsident Markus Söder am Montag in München an. An den Flughäfen der beiden Großstädte hat Bayern bereits Zentren für freiwillige und kostenlose Tests eingerichtet. Der Bund müsse diese aber zur Pflicht machen. “Wir brauchen verpflichtende Tests an Flughäfen und zwar so schnell wie möglich”, sagte Söder. Er sprach sich zudem dafür aus, die Risikogebiete in Europa noch einmal genauer zu fassen. Rückkehrer aus diesen Regionen nach Deutschland müssen zwar eigentlich in Quarantäne, dies ist aber kaum zu kontrollieren. “Meine Sorge ist nicht, dass es ein großes Ischgl gibt, sondern viele Mini-Ischgls”, sagte er mit Blick auf den Tiroler Ski-Ort, der zu Beginn der Pandemie zum Corona-Hotspot wurde. Das deutsche Gesundheitsministerium prüft derzeit, ob Tests an Flughäfen Pflicht werden könnten. Gegebenenfalls könnte das Infektionsschutzgesetz dafür geändert werden. Söder äußerte sich zuversichtlich, dass es Pflichttests bei einer entsprechenden Möglichkeit dann deutschlandweit geben werde. “Corona kommt schleichend zurück, aber mit aller Macht”, warnte der CSU-Politiker. Die geplanten Tests an Autobahnen und Bahnhöfen werden allerdings zunächst freiwillig bleiben. Anders als an Flughäfen könne man hier die Urlaubsorte nur über Befragungen in Erfahrung bringen, was aufwendiger sei, als an Flughäfen mit klarem Abflugort. Söder appellierte an die Menschen, erst gar nicht in Risikogebieten Urlaub zu machen, sondern eher in Deutschland zu bleiben. In den vergangenen Tagen häuften sich Meldungen über Corona-Ausbrüche an Urlaubsorten – zuletzt am Wolfgangsee in Oberösterreich. Gesundheitsminister Jens Spahn sagte der Deutschen Presse-Agentur, er werde “eine Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten anordnen”. Dies diene dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger. “Wir müssen verhindern, dass Reiserückkehrer unbemerkt andere anstecken und so neue Infektionsketten auslösen”, sagte der CDU-Politiker. Die Tests sollen für die Reisenden kostenfrei sein.

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Die Stadt verdreifacht ihre Soforthilfe für Welser Unternehmen, die durch die Coronavirus-Krise finanzielle Schäden erlitten haben. Statt 100.000 Euro ist der Fonds nun mit 300.000 Euro dotiert. Am ersten Tag gab es bereits 300 Anträge. Die Kriterien für die Förderungsauszahlung bleiben gleich: – Betriebssperre oder massiver Umsatzeinbruch – Hauptberufliche Gewerbetätigkeit – Kein persönlicher Anspruch auf Arbeitslosenentgelt Das Förderansuchen ist unter www.wels.at/coronavirus zu finden. Dieses bitte ausdrucken, die Fragen beantworten, eigenhändig unterschreiben, das unterzeichnete Formular einscannen und an soforthilfe@wels.gv.at mailen. Für nähere Infos stehen die Mitarbeiter der Dienststelle Finanzmanagement unter Tel. 43 7242 235 5610 gerne zur Verfügung. https://www.wels.gv.at/news/detail/welser-corona-soforthilfe-auf-300000-euro-aufgestockt/ #welswirgemeinsam

Wels stockt auf!

Es wurde ein Adieu im familiären Rahmen – und das nicht nur, weil sich coronagemäß nur 100 Besucher in der Wiener Staatsoper versammeln durften, um Direktor Dominique Meyer mit einem Ensembleabend zu verabschieden. “Man hätte natürlich nochmals eine Gala mit großen Stars machen können – aber ich habe mir gedacht: Ich mache lieber einen Abend mit all meinen Kindern”, so Meyer am Ende des Reigens. Drei Dutzend Sänger nutzten am Samstag die Gelegenheit, sich von Meyer zu verabschieden, der in den vergangenen zehn Jahren nicht nur die Geschicke des Hauses am Ring bestimmte, sondern auch einen guten Teil ihrer Karriere. So wurde der Abend zu einem Schaulaufen der Ära Meyer, der die Protagonisten in seiner Direktionszeit ans Haus geholt hatte. Von Olga Bezsmertna über Daniela Fally, Jongmin Park und Valentina Nafornita bis zu Chen Reiss, Adam Plachetka und dem großartigen Tomasz Konieczny reichte das Personaltableau ehemaliger und immer noch aktiver Ensemblemitglieder. Nicht alle haben die vergangenen zehn Jahre gleich gut überstanden – alle sind gereift, manche schon fast überreif, um im Obstbild zu bleiben. Geführt wurden alle vom unverwüstlichen Adam Fischer für das deutsche und Marco Armiliato für das italienische und französische Repertoire. “Ich liebe es, Sänger zu finden – das ist das gleiche wie Steinpilze suchen. Es gibt Tage, da findet man keinen, aber langweilig ist es nie”, sinnierte Meyer am Ende, bevor er aus den Händen von Bundestheater-Holding-Geschäftsführer Christian Kircher neben seinem im Dezember ebenfalls aus dem Amt scheidenden kaufmännischen Pendant Thomas Platzer die Ehrenmitgliedschaft der Staatsoper erhielt. “Man hat gespürt, mit welchem Elan, welcher Freude und Begeisterung er das gemacht hat”, würdigte Altbundespräsident Heinz Fischer als Laudator die Arbeit des gebürtigen Franzosen. Und so ging nach 3.800 Aufführungen von 122 unterschiedlichen Werken und zehn Jahren die Regentschaft von Dominique Meyer am Ring zu Ende. “Es war mir eine Ehre”, zollte der 64-jährige Opernimpresario, der künftig die Geschicke der Mailänder Scala bestimmt, der er bereits seit März in Doppelfunktion vorsteht, Wien seinen Respekt und verband diesen mit einem Wunsch für die Nach-Corona-Zeit: “Das Haus soll vibrieren und soll super voll sein jeden Tag.” Das Publikum des Samstagabend bedankte sich mit Stehenden Ovationen.

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