Amazon schränkt Auswahl in Italien und Frankreich ein

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Amazon schränkt Auswahl in Italien und Frankreich ein

Amazon nimmt in Italien und Frankreich in der Coronavirus-Krise keine Bestellungen mehr für einige Artikel an, die nicht für das tägliche Leben wichtig sind. Das hängt auch damit zusammen, dass die Mitarbeiter in den Verteilzentren mehr Abstand voneinander halten, um die Ansteckungsgefahr zu verringern.

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400.000 Euro Strafe und 15 Punkte Abzug für die Konstrukteurswertung lautet das Urteil des Internationalen Automobilverbandes (FIA) im Protest von Renault gegen die Autos von Racing Point. Konkret geht es um den Formel 1-Grand-Prix der Steiermark, die Fahrer Sergio Perez (6.) und Lance Stroll (7.) behalten ihre Punkte. Verwarnungen gibt es für die Grands Prix von Ungarn und Großbritannien. Die Entscheidung wurde kurz vor dem ersten Training für den zweiten Formel-1-Grand-Prix in Silverstone veröffentlicht. Racing Point muss im Detail je Auto 200.000 Euro Strafe zahlen und verliert 7,5 Punkte. Renault protestierte insgesamt dreimal, Konsequenzen gibt es aber nur für den zweiten Lauf in Österreich, weil das Vergehen nach Ansicht der FIA in allen Fällen identisch war. Das Werksteam aus Frankreich beanstandete, dass mehrere Komponenten (Bremsbelüftungen) der Racing-Point-Wagen verbotenerweise Kopien jener Teile seien, die Mercedes im Vorjahr verwendet hatte. Der Rennstall bezieht die Motoren und weitere verschiedene Komponenten von Mercedes. Der pinke RP20 ähnelt auch dem Silberpfeil aus dem vergangenen Jahr. Die FIA musste entscheiden, ob das Vorgehen von Racing Point durch das Regelwerk gedeckt ist, was laut Urteil nicht der Fall ist. Die Rennkommissare bestätigten nun das französische Team in der Frage nach der Rechtmäßigkeit des Designs des RP20. Racing Point betonte stets, vom alten Mercedes nur inspiriert worden zu sein. Racing Point lag vor dem Urteil mit 42 Zählern auf Rang fünf der Konstrukteurswertung und fällt damit hinter Renault auf Platz sechs zurück. Das Team kann nun innerhalb von 24 Stunden Einspruch einlegen. “Wir müssen das Urteil verdauen und mehr Informationen einholen”, sagte Teamchef Otmar Szafnauer dem TV-Sender Sky, erst dann werde man darüber entscheiden, ob man einen Einspruch einlege.

Harte Strafe: Racing Point muss 400.000 Euro zahlen, 15 Punkte Abzug

Seit Kanye Wests jüngstem Twitter-Rant im Rahmen seiner verwirrenden Präsidentschaftskandidatur brodelt die Gerüchteküche. Am Dienstag schrieb Kanye West in mehreren mittlerweile gelöschten Tweets, dass er versucht habe, sich von Kim Kardashian scheiden zu lassen, und dass sie sich in einem Hotelzimmer mit Rapper Meek Mill getroffen habe, um mit ihm über die Gefängnisreform zu sprechen. Er nannte Kris Jenner in einem Tweet außerdem “Kris Jong-Un” und bezeichnete Kim und Kris als “White Supremacists”. Laut InsiderInnen soll es zwischen Kim und Kanye schon länger Turbulenzen geben. Wie “The Sun”berichtet, sollen sie schon einige Zeit getrennt voneinander leben. So soll Kim Kanye mit einer Scheidung gedroht haben, wenn er nicht aus dem Wahlkampf aussteige. Nach Kanyes Wahlkampfrede, in der er Details über Kims Schwangerschaft mit North ausplauderte und erzählte, dass er erst gewollt habe, dass Kim das Baby abtreibt, soll Kim wütend gewesen sein. Bei seinem Auftritt sagte er: “Selbst wenn meine Frau sich nach dieser Rede von mir scheiden lassen will, hat sie North geboren, als ich es nicht wollte.”

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Vertreter der Bundesregierung und des Landes Tirol sind in der Nacht auf Montag ohne Ergebnis auseinandergegangen, was die Frage betrifft ob das Land ganz oder zumindest teilweise isoliert werden soll. Damit treten heute auch in Tirol sämtliche Lockerungen in Kraft, Handel, Dienstleistungen und Museen dürfen aufsperren – wie auch der Tiroler Wirtschaftskammerpräsident Christoph WalserSonntagabend in der ZiB2 bestätigte. Aus dem Landhaus hatte es gegen Mitternacht gelautet, die Gespräche seien vertagt worden, der weitere Fahrplan stehe noch nicht fest. Dieser werde vom Bund bestimmt und voraussichtlich am Montag besprochen. Der Verhandlungsmarathon dürfte sich mehr als gespießt haben und kontrovers verlaufen sein. Ein Streitpunkt soll allein schon die Faktenlage gewesen sein – etwa was die Verbreitung der südafrikanischen Mutation angeht. Zuletzt war sogar eine Isolation bzw. Quarantäne oder eine Lockdown-Verlängerung für Tirol im Raum gestanden. Seitens Anschobers hatte es geheißen, dass bis Sonntagabend “Bilanz” gezogen und dann eine Entscheidung bekanntgegeben wird. Wie das Land mitteilte, lagen mit Stand Sonntagabend weiter nur acht aktiv-positive Fälle der “Südafrika-Mutante” vor. Die Gesamtzahl der zum Großteil im Nachhinein festgestellten Südafrika-Mutationen in Tirol lag bei insgesamt 165 bestätigten Fällen. Diese Zahlen wurden auch bereits am Samstag kommuniziert. Bei 230 weiteren Fällen liege ein Mutationsverdacht vor – davon seien 118 Fälle bereits teilsequenziert. Der Verdacht wird laut Land gemäß den von der AGES vorgegebenen Standards weiter abgeklärt. Bei den restlichen 112 Fällen liege der Verdacht aus einer PCR-Testung vor, wurde der Bericht der ZiB2 am Sonntag bestätigt. Dieser Verdacht ergebe sich aus einer Vorsequenzierung, so das Land. Bei den 118 teilsequenzierten Fälle sei die Sequenzierung jedoch bereits etwas detaillierter erfolgt. Tiroler Politik machte sich gegen Abschottung stark Indes wuchs der politische Druck aus Tirol am Wochenende – und vor allem am Sonntag – stetig an. Die schwarzen Präsidenten von Arbeiter-, Landwirtschafts- und Wirtschaftskammer sowie alle Tiroler ÖVP-Nationalratsabgeordneten machten mobil, sprachen sich gegen Verschärfungen aus und forderten dieselben “bedachtsamen Öffnungsschritte” für Tirol analog zum Bund. “Die Zahlen geben weder eine Verlängerung noch eine Abschottung Tirols her. Es kann doch nicht sein, dass man die Tiroler bestraft, weil wir hier schneller und vorsichtiger als andere agiert haben. Wir waren die ersten, die zu sequenzieren begonnen haben und nun darf uns daraus kein Strick gedreht werden”, erklärte Landwirtschaftskammerpräsident Abg. Josef Hechenberger. “Die Menschen im Lande haben über Monate alle Maßnahmen geduldig über sich ergehen lassen – jetzt ist aber wirklich genug”, meinte AK-Chef Erwin Zangerl in Richtung Türkis-Grün in Wien. Und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser, der bereits am Samstag Gesundheitsminister Anschober scharf attackiert hatte, ließ wissen, eine Abschottung wäre ein “Schlag unter die Gürtellinie” und würde das Vertrauen in die Entscheidungsträger zerstören. “Wir dürfen und werden uns das nicht gefallen lassen”, so Walser, schließlich liege man bei allen Zahlen unter dem Bundesschnitt. Walser: “Wir sperren auf” In der ZiB2 legte Walser nach. “Wir sperren morgen auf”, meinte er. Tirol wolle einfach nur gleich behandelt werden wie alle anderen Bundesländer. Hinsichtlich der Corona-Zahlen warf er dem Gesundheitsministerium ein falsches Spiel vor: Er glaube, dass “massiv falsch informiert” bzw. mit falschen Daten gearbeitet werde, so Walser und wies auf die lediglich acht aktiv positiven Fälle hin. Und schließlich stimmten am Sonntag auch die Tiroler ÖVP-Nationalräte Kira Grünberg, Alexandra Tanda, Rebecca Kirchbaumer, Franz Hörl und Hermann Gahr in den Chor ein und ließen die Parteifreunde und den Koalitionspartner im Bund wissen: “Wir stehen zu unserem Land und lehnen überschießende und sachlich nicht begründbare Schikanen ab. Die Betrachtung darf nicht nur aus virologischer Sicht passieren, sondern muss gesamtgesellschaftlich erfolgen. Diese Position werden wir auch in Wien in aller Klarheit vertreten.” Die Verschärfungs-Debatte ins Rollen gebracht hatte die Innsbrucker Virologin Dorothee von Laer, die sich für eine Isolation sowie einen verlängerten Lockdown ausgesprochen hatte. Landeshauptmann Platter erteilte solchen Maßnahmen jedoch eine Absage, man setze stattdessen auf die mit dem Bund abgestimmten Maßnahmen wie etwa flächendeckende Tests und intensiviertes Contact-Tracing.

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Im Team des Österreichischen Skiverbands (ÖSV) gibt es den ersten Coronavirus-Fall. Betroffen sei ein Abfahrer der zweiten Weltcup-Abfahrtsgruppe, berichtete “Ö3” Freitagfrüh. Das postitive Ergebnis im Rahmen von Trainigstestungen bestätigte gegenüber dem Sender ÖSV-Sportdirektor Toni Giger. Der Skiläufer hätte demnach am Sonntag zum Training am Kaunertaler Gletscher anreisen sollen, er werde nun zuhause bleiben. Überprüft werde nunmehr, mit wem der Abfahrer im ÖSV-Team Kontakt hatte. Der Rennläufer dürfte sich dem Bericht zufolge in einem privaten Trainingszentrum angesteckt haben, dies werde jetzt genau nachverfolgt.

Erster Corona-Fall im ÖSV im Rahmen von Trainingstestungen

Rechtzeitig vor Ostern hat das Sozialministerium seine Vorgaben zu häuslichen Zusammenkünften in Zeiten der Corona-Pandemie konkretisiert. Laut einem am Samstag veröffentlichten Erlass werden Treffen in einem geschlossenen Raum, an denen mehr als fünf Personen teilnehmen, die nicht im selben Haushalt leben, untersagt. An Begräbnissen dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen, an Hochzeiten fünf. Der Erlass des Gesundheitsministeriums erging an die Landeshauptleute. Diese sollen die Bezirksverwaltungsbehörden anweisen, die privaten Zusammenkünfte bis auf Weiteres zu untersagen. Die Anweisung ist vor allem in Zusammenhang mit Ostern zu sehen. Die Bundesregierung empfahl zuletzt, auf Osterfeiern im großen familiären Rahmen aufgrund der Bedrohung durch das Coronavirus in diesem Jahr zu verzichten. Ausdrücklich erwähnt wird auch, dass Begräbnisse nur im “engsten Familienkreis” stattfinden dürfen. Befristet ist der Erlass mit 13. April, also Ostermontag.

Neuer Erlass regelt häusliche Zusammenkünfte