Amazon will in Corona-Krise weitere 75.000 Mitarbeiter einstellen

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Amazon will in Corona-Krise weitere 75.000 Mitarbeiter einstellen

In der Corona-Krise entlassen US-Unternehmen Beschäftigte im Rekordtempo, doch bei einigen laufen die Geschäfte rund. So will der weltgrößte Online-Händler Amazon weitere 75.000 Mitarbeiter anheuern, um den großen Andrang von Kunden zu bewältigen.

Die Mitteilung am Montag kommt knapp einen Monat, nachdem der Konzern von US-Multimilliardär Jeff Bezos bereits die Einstellung von rund 100.000 Beschäftigten angekündigt hatte.

Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie haben die Nachfrage nach Amazons Lieferdiensten in vielen US-Regionen regelrecht explodieren lassen. Das Unternehmen tut sich mit dem Ansturm schwer, viele Kunden müssen derzeit lange warten oder können gar keine Bestellungen aufgeben. Amazon wird zudem vorgeworfen, in der Corona-Krise nicht genug für den Schutz der Mitarbeiter zu unternehmen. Der Konzern hatte deshalb schon mit Protesten und Arbeitsniederlegungen zu kämpfen.

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Happy Birthday, Ringo Starr! Richard Starkey, wie er bürgerlich heißt, wurde am 7. Juli 1940 in einem rauen Arbeiterbezrik in Liverpool geboren. Wie die Karriere von Ringo Starr wohl verlaufen wäre, wenn er im August 1962 “Nein” gesagt hätte? Sicher wäre er als Musiker nie so erfolgreich gewesen, hätte er das Angebot vonJohn Lennon, Paul McCartney und George Harrison abgelehnt, Nachfolger des gefeuerten Schlagzeugers Pete Best zu werden. Zum Glück für Ringo entschied er sich für die Beatles. Am heutigen 7. Juli wird er 80 Jahre alt. Richard Starkey wurde am 7. Juli 1940 als Einzelkind in Liverpool geboren. Er wuchs im rauen Arbeiterbezirk Dingle auf. Der kleine Richy träumte in der Hafenstadt von einer Karriere als Seefahrer. Zwei schwere Krankheiten prägten seine Kindheit. Im Grundschulalter überstand er eine Bauchfellentzündung. Mit 13 Jahren erkrankte er an Tuberkulose und musste zwei Jahre im Krankenhaus verbringen. In dieser Zeit soll er seine Leidenschaft fürs Trommeln entdeckt haben. “Wollte immer nur Schlagzeuger sein” Ende der 50er-Jahre etablierte er sich als Schlagzeuger in Liverpools Skiffle- und Rock’n’Roll-Szene und spielte mit verschiedenen Bands. Damals galt er vielen als bester Schlagzeuger der Region. Er habe immer nur ein Schlagzeuger sein wollen, sagte Ringo Starr später oft in Interviews, das habe ihm im Blut gelegen. Den Namen Ringo bekam er, weil er Schmuck mochte und viele Ringe an der Hand trug. Seine drei späteren Bandkollegen lernte er in Hamburg kennen, wo er im Kaiserkeller nahe der Reeperbahn mit Rory Storm And The Hurricanesauftrat – wie die Beatles. In Hamburg musizierte er bei einigen Gelegenheiten schon gemeinsam mit den Beatles. Und die bekamen den Eindruck, dass Ringo besser zu ihnen passen würde als Pete Best. Zurück in Liverpool sprang Starr auf Anfrage von Beatles-Manager Brian Epstein mehrfach für den verhinderten Best ein, bis er im August 1962 festes Mitglied der Band wurde. Auch Produzent George Martin soll sich dafür ausgesprochen haben. Fans reagierten anfangs verärgert. Nach einem Auftritt im berühmten Cavern Club protestierten Best-Anhänger gegen Ringo und wurden sogar handgreiflich. George Harrison soll dabei ein blaues Auge kassiert haben. Beatlemania brauch aus Der Ärger war schnell vergessen, und ein Jahr später brach erst in Großbritannien und dann weltweit die Beatlemania aus. John, Paul, George und Ringo wurden rund um den Globus zu Superstars. Während ihres rund zehnjährigen aktiven Bestehens prägten die Beatles wie kaum eine andere Band die Musikgeschichte und tun es bis heute. Starr trommelte nicht nur. Er sang mit seinem markanten, etwas flachen und nasalen Bariton auf fast jedem Album einen Song als Leadsänger. Launige Nummern wie “Yellow Submarine” (auf “Revolver”, 1966), “With a Little Help from My Friends” (“Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band”, 1967) und “Octopus’s Garden” (“Abbey Road”, 1969) sind heute Kult, obwohl er nie ein brillanter Sänger war. “Bester Schlagzeuger der Beatles” Sogar für sein Schlagzeugspiel wurde der älteste Beatle kritisiert. Ein britischer Komiker scherzte Anfang der 80er-Jahre: “Ringo ist nicht der beste Schlagzeuger der Welt. Er ist nicht mal der beste Schlagzeuger der Beatles.” Der Witz verfolgt den Musiker bis heute. “Ich hatte nie ein Problem damit”, sagte er allerdings im BBC-Interview über die Kritik. “Das hat mir zwar nicht gefallen, aber deswegen hab ich doch nicht aufgehört so zu spielen, wie ich spiele.” Einige halten ihn für überbewertet, andere für einen genialen Taktgeber mit viel Gefühl. Fakt ist: Als Mitglied der Fab Four wurde Ringo Starr unsterblich.Nach der Trennung der Beatles begann er eine Solokarriere, deren Höhepunkt das Album “Ringo” (1973) war. Neben Stars wie Nilsson, T. Rex-Frontmann Marc Bolan und Soulsänger Billy Preston wirkten auch die anderen Ex-Beatles als Gastmusiker daran mit. Die Singles “Photograph” und “You’re Sixteen” wurden Nummer-eins-Hits in den USA. Privat fand Ringo Starr sein Glück mit seiner zweiten Frau Barbara Bach. Das Model und Ex-Bond-Girl (“Der Spion, der mich liebte”) lernte er beim Dreh der Slapstick-Komödie “Caveman – Der aus der Höhle kam” (1981) kennen. Die Ehe hält bis heute. Alkohol- und Drogenprobleme Starrs musikalische Karriere hingegen bekam Ende der 70er-Jahre einen Knick. Die Alben “Ringo The 4th” (1977), “Bad Boy” (1978) und “Stop And Smell The Roses” (1981) wurden kommerzielle Flops. Dazu kamen private Dramen. Starr überlebte einen schweren Autounfall, musste den Tod von John Lennon verkraften, und sein enormer Alkohol- und Drogenkonsum geriet zunehmend außer Kontrolle. Ende der 80er-Jahre machten Bach und er gemeinsam eine Entziehungskur. “Am Anfang hatte ich Angst”, sagte Starr im vergangenen Jahr dem Magazin “Rolling Stone”. “Ich wusste nicht, wie man irgendwas macht, wenn man nicht betrunken ist, soweit war es gekommen.” Seit über 30 Jahren ist das Paar trocken und lebt gesund. Nach dem Entzug gründete Ringo seine All-Starr Band, mit der er bis heute in wechselnder Besetzung tourt. Sänger und Musiker wie Steve Lukather (Toto), Gregg Rolie (Santana/Journey) oder Peter Frampton spielen mit Ringo seine Solo- und Beatles-Songs, performen aber auch ihre eigenen Hits. Das Publikum bei den stimmungsvollen Konzerten besteht aus mehreren Generationen. Zwischen den Liedern feiern die Fans den Kultmusiker mit “Ringo! 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