Amerika wird zum globalen Epizentrum

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Amerika wird zum globalen Epizentrum

Weltweit sind die USA jetzt das Land mit den meisten gemeldeten Coronavirus-Infektionen. Die Behörden haben dort inzwischen fast 86.000 Fälle erfasst. Die USA überholten damit China, wo die Krankheit im Dezember erstmals auftrat. Bis Freitag wurden nach Angaben der Johns Hopkins Universität knapp 81.900 Fälle gemeldet. An dritter Stelle folgt Italien mit 80.600 Infektionen.

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Kinder erkranken viel seltener als Erwachsene an Covid-19. Noch seltener gibt es schwere Verläufe. Wegen oft unspezifischer Symptome sollte die Erkrankung aber nicht übersehen werden, stellten Experten der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) gegenüber der APA fest. Die Zahl der bisher wegen Covid-19 in Österreich hospitalisierten Kinder dürfte nur einstellig sein. Ein Experte betonte aber, dass man das Problem nicht verharmlosen dürfe: “Man darf nicht sagen, Kinder trifft’s sowieso nicht.” Aus einer Pariser Klinik sei von rund einem Dutzend Kindern berichtet worden, die in Intensivstationen aufgenommen werden mussten, einige davon auch ohne schwere chronische Grunderkrankung.

Kinder selten von Coronavirus betroffen aber nicht "gefeit"

Der Trend der SARS-CoV-2 Zuwachsraten in Österreich nimmt nach einer Abflachung am Sonntag wieder zu: Am Montag stiegen die Neuinfektionen innerhalb eines Tages von 3.026 auf 3.611 (Stand: 8.00 Uhr). Das bedeutet im 24-Stunden-Vergleich eine Zunahme von 19,33 Prozent, nach dem geringsten täglichen prozentuellen Zuwachs von 15 Prozent am Vortag.

Steigerung im 24-Stunden-Vergleich von 19,33 Prozent

Die Regierungschefs der EU-Staaten werden das Ergebnis der umstrittenen Präsidentenwahl in Weißrussland nicht anerkennen und Sanktionen gegen das Land verhängen. Die Abstimmung sei weder fair noch frei gewesen, erklärte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch nach einem Sondergipfel zur politischen Krise in Weißrussland. EU-Ratspräsident Charles Michel verkündete baldige Strafmaßnahmen. Es gebe keinen Zweifel daran, dass es massive Regelverstöße bei der Wahl gegeben habe, so Merkel. “Wir verurteilen die brutale Gewalt gegen Menschen.” Alle Gefangenen müssten bedingungslos freigelassen werden. Zudem setze man sich – wie von der Opposition gefordert – für einen nationalen Dialog ein. Die Europäische Union wird nach Aussage von Ratspräsident Michel in Kürze Sanktionen gegen Weißrussland verhängen. Die Strafmaßnahmen sollten die Personen treffen, die für den Betrug bei der Präsidentschaftswahl und das Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten verantwortlich seien, sagte Michel am Mittwoch in Brüssel nach dem EU-Gipfel. Es handle sich dabei um eine “substanzielle” Zahl an Personen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) schlug nach dem Gipfel in die gleiche Kerbe wie Merkel. “Wenn es um Rechtsstaat, Demokratie und Menschenrechte geht, darf die EU nicht wegschauen”, erklärte der Bundeskanzler, “alle waren wir uns heute auch einig darin, die Gewalt gegen friedliche Demonstranten auf das Schärfste zu verurteilen, die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl nicht anzuerkennen, die Freilassung politischer Gefangener sowie einen politischen Dialog zwischen Lukaschenko und der Opposition zu fordern.” In einigen Monaten sollten in Belarus freie und faire Neuwahlen stattfinden, “so wie es auch das weißrussische Volk fordert”, bekräftigte Kurz. “Wir unterstützen den Vorschlag der OSZE, hier für den Dialog tätig zu werden. Auch Russland sollte in diese Bemühungen eingebunden werden.” Die Präsidentschaftswahl vom 9. August in Weißrussland (Belarus) hatte der seit 26 Jahren regierenden Staatschef Alexander Lukaschenko nach offiziellen Angaben mit 80 Prozent der Stimmen gewonnen. Die Opposition und westliche Regierungen werfen der Regierung aber Wahlbetrug vor und kritisieren Gewalt gegen friedliche Demonstranten. Bei Massenprotesten wird seit Tagen der Rücktritt Lukaschenkos gefordert. Indes gibt es einen weiteren toten weißrussischen Demonstranten. Der Mann sei am Mittwoch in einem Militärkrankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte das Gesundheitsministerium in Minsk mit. Er war bei einer Demonstration vor einer Woche in der Stadt Brest schwer verletzt worden. An diesem Tag hatten Sicherheitskräfte nach Angaben des Innenministeriums bei Protesten scharfe Munition eingesetzt. Bei den seit mehr als einer Woche andauernden Demonstrationen nach der umstrittenen Präsidentenwahl sind bisher mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.

EU-Staaten verhängen Sanktionen gegen Weißrussland

Die Schweiz hat sich wegen der Coronavirus-Pandemie im Personenverkehr mit dem Ausland weiter abgeschottet: Seit Mitternacht ist die Einreise nur noch Schweizer Bürgern erlaubt, sowie Personen mit einer Aufenthalts- oder einer Grenzgängerbewilligung. Bisher waren nur Italien, Deutschland, Frankreich, Österreich und Spanien sowie alle Nicht-Schengen-Staaten von diesen Einreisebeschränkungen betroffen. Durch die Ausweitung der Maßnahmen auf die verbleibenden Schengen-Staaten unterliegen nun alle Flüge aus dem Ausland denselben Einreisekontrollen, hatte das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (Justizministerium, Anm.) am Mittwoch mitgeteilt.

Einreise in die Schweiz weiter eingeschränkt

Savoir-vivre – so nenne die Franzosen die Kunst, das Leben zu genießen. Ab heute Mittwoch, 02. September kehren die Südfranzosen beim Provence Markt auf den Welser Stadtplatz zurück. Bis inkl. Samstag, 05. September könnt ihr zahlreiche Köstlichkeiten der Grand Nation probieren. Französischer Wein würziger Käse krosse Baguettes Croissants knusprige Crème Brûlée und Quiches mit allen erdenklichen Belägen – der Provence Markt bietet alles was das begehrt. Frankreich-Feeling am Stadtplatz – Mittwoch, 2. September bis Samstag, 5. September, täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr

Französischer Markt in Wels
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Während des Lockdowns sind deutlich mehr Senioren mit Verletzungen nach Stürzen und Ähnlichem auf dem Operationstisch der Unfallchirurgie gelandet als in anderen Jahren. Das ergab eine Untersuchung im Krankenhaus Braunau in Oberösterreich. Primar Jürgen Barth führt das u.a. darauf zurück, dass die Betroffenen “mehr als sonst auf sich selbst angewiesen” waren. In der Gruppe der Über-65-Jährigen habe die Zahl der alterstypischen Verletzungen wie Frakturen an Oberschenkeln, Wirbeln und Oberarmen um fast 40 Prozent zugenommen, berichtete Barth. Im Zeitraum von Mitte März bis Ende Mai zählte er 51 Patienten mit diesen Diagnosen, im Vergleichszeitraum des Jahres davor waren es nur 33. Ein großer Teil der Verletzungen war auf Stürze etwa mit dem Rad, aber auch im Haushalt zurückzuführen. Die Untersuchung bezieht sich zwar nur auf das Spital in Braunau, laut dem Primar habe man aber auch in anderen Häusern ähnliche Erfahrungen gemacht. Generation 65+ besonders betroffen Besonders stark betroffen war die Gruppe der 65- bis 80-Jährigen. “Das sind vor allem jene Personen, die noch zuhause und nicht in Pflegeheimen betreut werden”, so Barth. Daheim sei aber die eine oder andere Pflegekraft ausgefallen und die Angehörigen seien weniger präsent gewesen, weil man ihnen geraten hat, den Kontakt zu betagten Menschen einzuschränken. “Dadurch waren die älteren Personen viel mehr auf sich selbst angewiesen und das Resultat waren mehr Unfälle als sonst in diesem Zeitraum.” Todesfälle während des Spitalsaufenthalts oder der Remobilisierung waren laut Barth in Braunau nicht zu beklagen. Allerdings würden manche Verletzungen wie etwa Oberschenkelhalsbrüche sehr häufig zu Pflegebedarf oder letztlich sogar zu geringerer Lebenserwartung führen.

Studie zeigt: Mehr verletzte Pensionisten während Lockdowns