AMS-Schulungen ab 15. Mai wieder möglich

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AMS-Schulungen ab 15. Mai wieder möglich

Das Arbeitsmarktservice (AMS) darf ab Mitte Mai wieder Schulungen für Arbeitslose abhalten. “Schulungen durch das AMS und im Auftrag des AMS können ab 15. Mai durchgeführt werden”, heißt es in einer Unterlage des Bundeskanzleramts (BKA), die an die Parlamentsklubs verschickt wurde. Die AMS-Schulungen sind aufgrund der Coronavirus-Pandemie seit dem 16. März ausgesetzt.

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Am 31. Juli sorgte Elon Musk mal wieder mit einem Tweet für Aufregung. Diesmal kommentierte der Tesla-Chef den Bau der Pyramiden von Ägypten. Diese wurden laut Musk “offensichtlich von Aliens erbaut”, so der Multimillionär. Mit dieser Theorie, die nicht wissenschaftlich belegt wurde, sondern hauptsächlich auf YouTube und Reddit verbreitet wird, sorgte Musk auf Twitter für Aufregung. Auch in Ägypten reagierten Twitter-UserInnen mit wenig Verständnis auf Musks Aussage. Die ägyptische Ministerin für Internationale Zusammenarbeit Rania Al-Mashat riet Musk, sich mit der Geschichte Ägyptens zu befassen. “Ich lade Sie und Space X ein, die Schriften über den Bau der Pyramiden zu erforschen und auch die Gräber der Pyramidenbauer zu besichtigen”, so Al-Mashat. Auch der ägyptische Archäologe Zahi Hawass meldete sich zu Wort: Er erklärte in einem Video auf YouTube, dass Elon Musks Behauptungen eine “völlige Halluzination” seien. “Die Pyramiden wurden von den ÄgypterInnen erbaut”, sagte Hawass. Abgesehen von der Unwissenschaftlichkeit der Aussage Musks, werfen ihm einige UserInnen schlichtweg Rassismus vor. “Es ist für Weiße leichter, zu glauben, Außerirdische hätten die Pyramiden erbaut, als irgendwie zu begreifen, AfrikanerInnen hätten es gemacht”, schrieb der Komiker Yaaseen Barnes. Einen Tag nachdem Musk seine Theorie auf Twitter postete, fügte er einen ganzen Thread zum Thema Pyramiden hinzu. Musk veröffentlichte geschichtliche Fakten und behauptete schließlich, dass die ägyptischen Pyramiden doch durch Menschen erbaut wurden. “Die Große Pyramide war die höchste von Menschenhand geschaffene Struktur seit 3800 Jahren. Dreitausendachthundert Jahre”, so Musk.

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Am 9. Juli hat das Land Oberösterreich die Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz in allen öffentlich zugänglichen Räumen, Geschäften und Lokalen zu tragen, wieder eingeführt. Grund waren damals steigende Infektionszahlen. Am Mittwoch kündigte LH Thomas Stelzer (ÖVP) an, diese strengere Regelung ab Freitag an die weniger weitreichenden Bundesvorgabenanzugleichen. Damit soll vor der Einführung des Corona-Ampelsystems kommende Woche eine einheitliche Ausgangslage geschaffen werden. “Damit das Ampelsystem, die damit verbundene Risiko-Einstufung und dementsprechende Maßnahmen funktionieren, ist es sinnvoll, eine bundesweit gleiche Ausgangslage zu schaffen”, betonten Stelzer und LHStv. Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP) in einer Pressemitteilung. Eine österreichweite Ausdehnung der Maskenpflicht war laut Regierungskreisen zumindest vorerst noch kein Thema. Die Lage werde natürlich ständig evaluiert. Am kommenden Mittwoch findet jedoch der erste Ministerrat nach der Sommerpause statt, dort könnten dann je nach Entwicklung der Zahlen durchaus weitere Maßnahmen verkündet werden.

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Die Zahl der bekannten Corona-Infektionen unter Tourismusmitarbeitern in St. Wolfgang im oberösterreichischen Salzkammergut ist bis Freitag, Stand 23.00 Uhr, auf 28 gestiegen. Wie Alois Lanz, der Bezirkshauptmann von Gmunden, am Samstag im Ö1-Morgenjournal sagte, seien 26 der Betroffenen Praktikanten und zwei ihre Vorgesetzten. “Bis dato ist niemand schwerer erkrankt”, sagte Lanz. “Die Betroffenen wundern sich oft, wenn wir sie anrufen, dass sie überhaupt erkrankt sind.” Bisher sei bei keinem einzigen Gast eine Infektion festgestellt worden. “Die Praktikanten haben alle einen Mund-Nasen-Schutz bei der Arbeit getragen.” Es bestehe darum nur ein geringes Restrisiko für eine Ansteckung von Gästen. Lanz gab sich optimistisch, dass sich darum die Infektionen auf die Gruppe der Praktikanten – bei ihnen handelt es sich um Tourismusschüler – eingrenzen lassen. “Wir können nicht mit Sicherheit sagen, ob die Ansteckung in den Quartieren, wo sie wohnen, schlafen und auch gemeinsam essen, stattgefunden hat, oder in bestimmten Lokalen passiert ist.” Faktum sei, dass es sich bei den bis dato Erkrankten fast ausschließlich um Praktikanten handle. Einige von ihnen waren in den beiden Nachtlokalen “13er Haus” und “W3” unterwegs gewesen. Beide Betriebe bleiben vorerst über das Wochenende geschlossen. Dabei verteidigte Lanz im Radio-Interview, dass die Praktikanten miteinander gefeiert haben. “Wo auch immer und wie auch immer. Das haben wir alle gerne gemacht in unserer Jugend.” Mit Stand Freitagabend sind laut einer Information des Landes im Zusammenhang mit St. Wolfgang rund 210 Personen getestet worden. Alle mit einem positiven Test wurden in Quarantäne geschickt, das Kontaktpersonenmanagement laufe. Von Infektionen betroffen waren zuletzt die sieben Hotels Furian, Berau, Seevilla, St. Peter, Scalaria, Strandhotel St. Wolfgang und das Hotel Leopoldhof. Letztgenanntes liegt zwar nicht weit von St. Wolfgang, befindet sich geografisch aber bereits im St. Gilgener Ortsteil Ried im Bundesland Salzburg. Zudem wurden Infektionen im Umfeld der Pizzeria Mirabella und der beiden genannten Nachtlokale festgestellt. Das Land rät Gästen, die sich seit dem 17. Juli 2020 in einem dieser Tourismusbetriebe aufgehalten haben, präventiv dazu, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten. Im Falle auftretender Symptome wie Kurzatmigkeit, Halsschmerzen, Entzündungen der oberen Atemwege, Fieber, trockenem Husten oder plötzlichem Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinnes sollte umgehend die telefonische Gesundheitsberatung 1450 kontaktiert werden. Am Samstag werden weitere Testungen in den betroffenen Häusern stattfinden. Auch Gäste, die sich proaktiv testen lassen möchten, sollen dazu die Möglichkeit bekommen, erklärte Hans Wieser von der Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft am Samstag im APA-Gespräch. Unabhängig von den aktuellen Fällen findet ab heute in der Region auch das seit einem Monat geplante freiwillige Screening von mehr als 500 Tourismusmitarbeitern statt. Wie viele Praktikanten sich derzeit im Ort aufhalten, konnte Wieser zunächst nicht sagen. Es sei aber nicht geplant, Praktikanten andere Häuser präventiv zu testen oder abzuziehen.

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