Analyse: Handel und Produktion leiden am meisten unter Coronakrise

Merken
Analyse: Handel und Produktion leiden am meisten unter Coronakrise

Die Corona-Pandemie und die Maßnahmen zu deren Eindämmung setzen der Wirtschaft schwer zu. Anders als in der Weltwirtschaftskrise im Jahr 2008 sind diesmal alle Sektoren betroffen. Der Thinktank “Agenda Austria” hat die Schäden nun näher analysiert.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Joggen oder Spucken verboten: In der Corona-Krise haben mehrere französische Städte die Maßnahmen verschärft. In Paris sind ab Mittwoch tagsüber alle sportlichen Aktivitäten im öffentlichen Raum untersagt. Im Badeort Biarritz dürfen Bürger nicht mehr länger als zwei Minuten auf Bänken Platz nehmen. Eine Kleinstadt in Nordfrankreich untersagte sogar das Spucken und Niesen ohne Schutz. Das Pariser Sportverbot gilt täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr, wie Bürgermeisterin Anne Hidalgo und Polizeipräfekt Didier Lallement mitteilten. “Jede Art von Nachlässigkeit würde die kollektiven Anstrengungen gefährden”, mahnten sie. Neben dem Grenzgebiet zu Deutschland ist der Pariser Großraum von der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus besonders stark betroffen. Dort hatten am Wochenende die Osterferien begonnen, nicht zwingende Reisen sind in Frankreich aber untersagt. Viele Hauptstadtbewohner nutzten die milden Temperaturen daher zum Spazierengehen oder Joggen.

Paris verbietet tagsüber Sport im Freien

Die Polytechnischen Schulen erhalten ab dem kommenden Schuljahr einen neuen Lehrplan. Unter anderem wird der Fächerkanon neu zusammengestellt, der Gegenstand “Berufsorientierung und Lebenskunde” wird umbenannt und mit mehr Stunden ausgestattet. Außerdem wird an allen” Polys” der alternative Pflichtgegenstand “Angewandte Informatik” eingeführt. Derzeit besuchen rund 15.000 Schüler ein “Poly”. Zum Vergleich: 2006 waren es noch mehr als 21.000. “Ich möchte die Attraktivität dieser Schulform wieder erhöhen und dem Rückgang der Schülerzahlen an der Polytechnischen Schule entgegenwirken”, so Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) in einer Aussendung. “Der neue Lehrplan beinhaltet eine stärkere Berufsorientierung und fokussiert insbesondere auf Kompetenzen, die den Anforderungen der modernen Arbeitswelt entsprechen.” Unter anderem wird der Kanon der Pflichtgegenstände neu geordnet: Aus “Deutsch” wird “Deutsch und Kommunikation” (drei Wochenstunden), aus “Mathematik” wird “Angewandte Mathematik” (drei Wochenstunden), aus “Politische Bildung und Wirtschaftskunde” wird “Politische Bildung, Wirtschaft und Ökologie” (zwei Wochenstunden) – dafür entfällt das Pflichtfach “Naturkunde und Ökologie, Gesundheitslehre” (bisher eine Wochenstunde). Die so gewonnene Stunde fließt in das Fach “Berufs- und Lebenswelt” (früher: “Berufsorientierung und Lebenskunde”), das nun drei statt zwei Wochenstunden umfasst. Dazu kommen wie bisher die Pflichtgegenstände “Lebende Fremdsprache (Englisch)” mit drei Wochenstunden, “Bewegung und Sport” (zwei) sowie Religion (zwei). Neu geordnet wurden auch die alternativen Pflichtgegenstände – das sind Fächer, aus denen eine bestimmte Anzahl verpflichtend ausgewählt werden müssen. Diese sind je nach Poly-Cluster bzw. -Fachbereich (z.B. Holz, Bau, Elektro, Handel und Büro, Tourismus) unterschiedlich (z.B. Technisches Zeichen, Buchführung und Wirtschaftsrechnen, Naturwissenschaftliche Grundlagen und Übungen). Neu ist dabei das Fach “Angewandte Informatik”, das in allen Fachbereichen gewählt werden kann. Darüber hinaus wurden die Inhalte des großteils aus dem Jahr 1997 stammenden Lehrplans in den einzelnen Gegenständen überarbeitet. Außerdem wird die bisher ohne Zeitvorgabe gestaltete Orientierungsphase am Beginn des Schuljahrs mit der Empfehlung einer Mindestdauer von vier Wochen versehen. Dazu wird als zweite Phase des Schuljahrs die Umsetzung einer Schwerpunktphase empfohlen, in der neben dem gewählten Fachbereich ausgewählte Lernergebnisse von bis zu zwei anderen Fachbereichen als Ergänzungsbereich vorgesehen werden können. “Am Ende der allgemeinen Schulpflicht brauchen die Jugendlichen die bestmögliche Unterstützung bei der Berufsorientierung”, betonte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) in einer Aussendung. “Viele Schülerinnen und Schüler der Polytechnischen Schule wollen unmittelbar nach der Schulpflicht einen Beruf erlernen. Durch die stärkere Fokussierung auf die Berufsorientierung werden die Jugendlichen optimal bei ihrer Entscheidungsfindung begleitet. Gleichzeitig geht der neue Lehrplan auf die Anforderungen der Wirtschaft ein und sieht erstmals auch die Stärkung der digitalen Kompetenzen vor.”

Polytechnische Schulen erhalten neuen Lehrplan

In Japan hat eine Densuke-Wassermelone bei einer Auktion den “Schnäppchenpreis” von umgerechnet rund 1.800 Euro erzielt. Die 220.000 Yen sind weniger als ein Drittel des Rekordpreises, den eine solche Premium-Melone noch im vergangenen Jahr beim traditionellen Auftakt der Saison auf der nördlichsten Hauptinsel Hokkaido erzielt hatte.   Dies sei aber zu erwarten gewesen, schuld sei die Coronakrise, sagte ein Sprecher des Frischemarktes in Asahikawa laut Medien. Damit erlitt die rare Wassermelone das gleiche Schicksal wie kürzlich zwei der ebenfalls berühmten Yubari-Melonen, die für “nur” 1.000 Euro versteigert worden waren.

Densuke-Wassermelone für "nur" 1.800 Euro versteigert

Nachdem am Sonntag die Zahl der täglichen Covid-19-Todesopfer klar zurückgegangen war, muss Italien eine kalte Dusche hinnehmen. Am Montag kletterte die Zahl der Coronavirus-Toten innerhalb von 24 Stunden um 636 auf 16.523. Am Sonntag waren in 24 Stunden 525 Todesopfer gemeldet worden, das ist der niedrigste Wert seit dem 19. März. Die Zahl der Infizierten in Italien kletterte auf 93.187 Personen, teilte der Zivilschutz am Montag mit. Die Zahl der Patienten auf der Intensivstation lag bei 3.898 Personen. Am dritten Tag in Folge war die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen rückgängig, was eine wichtige Entlastung für die Krankenhäuser bedeute, sagte Zivilschutzchef Angelo Borrelli. 28.976 Personen befanden sich noch in den italienischen Spitälern. Die Zahl der Genesenen kletterte auf 22.837. Der lombardische Gesundheitsbeauftragte Giulio Gallera sprach von einem ständigen Rückgang bei Neuinfizierten. Es sei wichtig, diesen Trend zu konsolidieren und sich weiterhin an die Vorbeugungsmaßnahmen zu halten. Die strenge Ausgangssperre brächten Resultate.

Tägliche Opferzahl in Italien wächst wieder

Past-Präsident Markus Nöttling besuchte persönlich das Straßenkinder-Projekt im Südsudan.

KIWANIS hilft vor Ort in Afrika

In der Corona-Krise muss der größte Lebensmittelmarkt Europas nun Särge aufnehmen: Eine Halle des Pariser Großmarkts Rungis sei dafür beschlagnahmt worden, teilte die Polizeipräfektur am Donnerstag mit. Ab Freitag sollen in dem südlichen Pariser Vorort die ersten Särge mit Menschen eintreffen, die am neuartigen Coronavirus gestorben sind. Polizeipräfekt Didier Lallement begründete die Zwangsmaßnahme mit dem großen Druck auf die Bestatter im Pariser Großraum, der nach seinen Angaben “noch mehrere Wochen anhalten” dürfte. Ab Montag sollen die Angehörigen in der Großmarkt-Halle unter strengen Hygiene-AuflagenAbschied von den Verstorbenen nehmen können. Der Marktbetrieb geht unterdessen weiter. Die neue Leichenhalle liege am Rande des Großmarkts und sei “von den anderen Pavillons isoliert”, betonte der Polizeipräfekt. Von der Markthalle aus sollen die Särge auf Friedhöfe oder zu Krematorien in Frankreich oder im Ausland gebracht werden. Mit mehr als 4.000 Toten ist Frankreich eines der am meisten vom Coronavirus betroffenen EU-Länder.

Lebensmittel-Großmarkt muss Särge aufnehmen