Andy Borg moderiert TV-Show am Samstag von zu Hause aus

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Andy Borg moderiert TV-Show am Samstag von zu Hause aus

Der Fernsehmoderator und Schlagersänger Andy Borg (59) plant mit dem deutschen Südwestrundfunk (SWR) eine musikalische Sondersendung zur Corona-Krise. Unter dem Motto “Wir halten zusammen” erfülle er zwei Stunden lang live im Fernsehen Musikwünsche, teilte der SWR am Mittwoch in Baden-Baden mit. Die Sendung werde an diesem Samstag (28. März) von 20.15 Uhr an im SWR-Fernsehen gezeigt.

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Österreichs Fußball-Bundesliga steuert auf eine neue, herausfordernde Saison mit Ampelregelungen, Obergrenzen und ohne Gästefans in den Stadien zu. Die Clubs brauchen auf die Infrastruktur abgestimmte Konzepte, die ab September geltende Obergrenze von 10.000 Personen stößt nicht überall auf Gegenliebe. Hinzu kommt die geplante Corona-Ampel, deren Auswirkungen auf die Liga völlig offen sind. Die maximale Stadionauslastung ist schon jetzt von der Einschätzung der lokalen Behörde abhängig. Für die Austria besagt diese laut ihrem Finanzvorstand Markus Kraetschmer, dass ab September zwischen 7.500 und 8.000 Zuschauer in die Generali Arena (Fassungsvermögen rund 17.000) dürfen. “Damit können wir auch den Abo-Verkauf starten und den Leuten eine gewisse Perspektive geben”, erklärte Kraetschmer. Allerdings hat das von der Politik angekündigte Ampelsystem zur Eindämmung des Coronavirus auch Auswirkungen auf den Fußball. “Da gibt es auch erste Ideen, inwieweit wir von grünen, gelben, orangen Phasen nicht nur wiederum im Spiel, sondern auch im Training beeinflusst werden können”, sagte Kraetschmer. Viele Fragen sind offen, etwa ob sich bei einer Rotphase automatisch wieder die Stadiontore schließen, und damit die Clubs gegenüber ausgesperrten Abonnenten finanziell wieder ersatzpflichtig werden. Selbes gilt für regionale Differenzierungen. Kraetschmer: “Gilt die Ampel dann für ganz Wien oder ist die Ampel in Wien-10 anders als in Wien-14? Und was machen wir, wenn die Ampel in Linz einen Tag bevor wir nach Linz fahren, anders ausschaut?” Thomas Tebbich, Geschäftsführer-Wirtschaft von Sturm Graz, plädiert allgemein für ligaweite – also bundesweite – Regelungen. “Es gibt noch einige offene Baustellen, die nicht österreichweit abgehandelt werden. Das finde ich prinzipiell nicht gut, weil die Unterschiedlichkeit die Kommunikation und Abstimmung (innerhalb der Liga, Anm.) schwieriger macht”, sagte Tebbich im APA-Gespräch. Eine Stadionbegehung der Veranstaltungsbehörde der Stadt Graz brachte zuletzt Erfreuliches zutage. Sturm kann laut Tebbich wie Rapid und Salzburg die Obergrenze von 10.000 Personen (inklusive Ordner, Rettung, Gastro-Bedienstete etc.) in der Merkur Arena (Fassungsvermögen: 15.750) ausschöpfen. Die Grazer beziehen die in der Covid-19-Lockerungs-Verordnung festgehaltene Höchstzahl auf alle Personen im Stadion. “Zwischen 9.800 und 9.900 Zuschauer werden es dann sein”, sagte Tebbich. Am härtesten trifft die ab 1. September geltende Obergrenze Rapid. Dass die Hütteldorfer als Zuschauermagnet der Liga (Saison-Schnitt: 18.700) mit der von der Politik vorgegebenen Zahl nicht zufrieden sind, ist kein Geheimnis. Geschäftsführer Christoph Peschek formulierte die Hoffnung auf eine flexible Regelung. Konkret: “Eine prozentuelle Orientierung an der jeweiligen Stadionkapazität mit entsprechenden Präventionskonzepten”. Die Situation wird für Grün-Weiß vorerst unbefriedigend bleiben, Sportminister Werner Kogler (Grüne) nagelte die Marke erst kürzlich als absolute Obergrenze fest. In Hartberg hingegen ist der operative Boss, Erich Korherr, ganz zufrieden. “Wir dürfen grundsätzlich jeden unserer 2.500 Sitzplatz besetzen, allerdings mit Maskenpflicht”, erzählte Korherr der APA. “2.500 Sitzplätze statt wie zuletzt ein Geisterspiel mit null Einnahmen, das ist viel wert.” Der LASK überlegt indes in der Hoffnung auf mehr zugelassene Zuschauer von Pasching auf die Linzer Gugl auszuweichen. Sehr wahrscheinlich ausgesperrt werden vorerst – wie in Liga zwei – die (organisierten) Fangruppen von Gastteams. “Meine Einschätzung ist, dass es bis Ende des Jahres keine Auswärtsfans geben wird”, sagte Sturms Tebbich. “Rapid und wir bei Sturm bemühen uns in den laufenden Arbeitsgruppen noch darum, dass Auswärtsfans möglich sind, aber der Großteil der Clubs ist dagegen.” Das Gros der Liga argumentiert neben wirtschaftlichen Gründen mit dem Wunsch der lokalen Behörden nach weniger Reisetätigkeit, dem laut APA-Informationen zehn der zwölf Clubs auch nachkommen würden. Hartbergs Korherr erwartet deshalb in diesem Belang “großes Einverständnis”, auch wenn dies wirtschaftlich für Hartberg “ein Wahnsinn” sei. “Normalerweise kommen 1.200 Rapid- oder Sturmfans zu uns – das ist schon ein großer Verlust.” Eine normale Tageskarte zu kaufen, sei aber natürlich möglich, betonte Korherr. Dass zunächst nur Sitzplatz-Karten in Österreichs Stadien verkauft werden, darauf wollen sich die Club-Vertreter bereits geeinigt haben. Er sah die allermeisten Eckpfeiler für den Pflichtspielauftakt Ende August bereits eingeschlagen. “Zur Challenge wird noch die Verköstigung der VIP-Gäste, da haben wir zu wenig Sitzplätze.” Die gastronomische Verpflegung von Otto Normalverbraucher soll analog zur Kasse im Supermarkt in gelenkten Bahnen und dem nötigen Abstand geschehen. Die behördlichen Vorgaben, schränkte Korherr ein, würden sich allerdings “im Vierzehn-Tage-Rhythmus ändern” – selbst vor Inbetriebnahme der Corona-Ampel.

Ungewissheit im Ungang mit Corona fordert Bundesliga weiter

Diese Rechnung präsentierte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Freitag vor Allerheiligen. Die Hauptunfallursachen sind Schnellfahren, Ablenkung und Unachtsamkeit. Der VCÖ forderte verstärkte Maßnahmen, unter anderem sollten Handys am Steuer ein Vormerkdelikt werden und Raser deutlich höhere Strafen bekommen. Heuer gab es laut VCÖ bisher 292 Verkehrstote. Der Verkehrsclub stellte das in Relation zur Schweiz, wo bei annähernd gleicher Bevölkerungszahl im gesamten Vorjahr 187 Menschen ums Leben kamen, obwohl es 2019 keinen Lockdown gab. Als Ursache für die deutlich niedrigere Opferzahl sieht der VCÖ unter anderem die niedrigeren Tempolimits in der Schweiz mit Tempo 80 auf Freilandstraßen und 120 auf Autobahnen. Und es gebe beim Überschreiten von Limits de facto Null-Toleranz, auch die Strafen für Raser seien deutlich höher. Schweiz als Vorbild “Die Schweiz ist nicht nur beim Bahnverkehr ein Vorbild, sondern auch bei der Verkehrssicherheit. Viele Menschen könnten heute noch am Leben sein, wenn Österreich das gleich hohe Verkehrssicherheitsniveau wie die Schweiz hätte”, sagte VCÖ-Sprecher Christian Gratzer. Abgesehen von verschärften Regeln gegen Raser und unachtsame – etwa vom Handy abgelenkte – Autofahrer sind für den VCÖ Maßnahmen, die Kinder stärker schützen, besonders wichtig. Im Ortsgebiet ist verstärkte Verkehrsberuhigung sowie Tempo 30 statt 50 wichtig. Tempo 50 soll im Ortsgebiet nur dort erlaubt sein, wo es aus Sicht der Verkehrssicherheit zulässig ist.

Mehr als 13.000 Verkehrstote in Österreich seit dem Jahr 2000

Tennis-Superstar Rafael Nadal hat einen eindringlichen Spendenaufruf an Spaniens Sportstars gerichtet. Der 33-jährige Mallorquiner hofft, dass es gelingt, elf Millionen Euro zu sammeln, um das Coronavirus zu bekämpfen. Nach Italien ist Spanien mit inzwischen mehr als 56.000 Infektionen und über 4.000 Todesfällen das von der Pandemie am schwersten betroffene Land Europas. Nadal sagte, dass er bereits mit NBA-Star Pau Gasol darüber gesprochen habe, was man tun könne, um zu helfen. Daraus entstand die Idee zu einer Initiative, um das Rote Kreuz bei der Beschaffung von Schutzausrüstung sowie hilfsbedürftige Familien, die direkt vom Virus betroffen sind, in Spanien zu unterstützen. “Ich denke, wir sind die Athleten, die wir sind, größtenteils aufgrund eurer Unterstützung. Und jetzt ist es an der Zeit, dass diese Athleten euch nicht im Stich lassen”, betonte Nadal in einer Videobotschaft.

Nadal ruft Sportler zum Spenden auf

Für die Kreativwirtschaft werden zusätzliche 3,8 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung gestellt. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) betonte am Freitag bei einem Besuch in Dornbirn die Bedeutung dieser Sparte. “Unsere Wirtschaft muss resilienter werden, wir müssen es schaffen, Produktion nach Österreich zurückzubringen. Das gelingt durch Kreativität und Innovation”, so Schramböck. Die Wirtschaftsministerin wies darauf hin, dass mit 42.300 Unternehmen jede zehnte Firma in Österreich zur Kreativwirtschaft zähle, in der 153.000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz haben. Mit 22 Mrd. Euro jährlich – davon 7 Mrd. Euro im Bereich Software/Gaming – erwirtschafte die Kreativwirtschaft 3,8 Prozent des Bruttoinlandprodukts, beinahe das Doppelte der Kfz-Branche. Jeder Euro Wertschöpfung in der Kreativwirtschaft bewirke 1,7 Euro an Wertschöpfung in der Gesamtwirtschaft. “Als Volkswirtschaft können wir es uns nicht leisten, dieses große kreative Potenzial und Unternehmertum zu verlieren”, unterstrich Schramböck. Von der durch die Coronapandemie ausgelösten Wirtschaftskrise sei die Kreativwirtschaft besonders stark betroffen, da sie eng mit dem Event-, Gastro-, Tourismus- und Kulturbereich verflochten ist. Für die kleinteilige Struktur der Kreativwirtschaft sei das Instrument der Kurzarbeit “weniger geeignet” als für andere Branchen, so die Ministerin. Deshalb habe man einen 3,8 Mio. Euro-Innovationsschutzschirm für die Kreativwirtschaft aufgespannt. 3 Mio. Euro werden für Projekte ausgeschüttet, die Antworten auf neue Bedürfnisse liefern, die im Zuge der Coronakrise entstanden sind. 800.000 Euro stehen in Form von geförderten Workshops, Coachings, Mentorings, etc. zur Verfügung. Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) betonte die Rolle der Kreativwirtschaft als Impuls- und Ideengeber. Die Ziele im Bereich der Umwelt – etwa jenes, bis 2040 klimaneutral zu sein – werde man nur durch Innovation erreichen können. “Wir brauchen jede kreative Idee und jeden Funken Mut für das wirtschaftliche Comeback Österreichs”, so Brunner. Vorarlbergs Wirtschaftslandesrat Marco Tittler (ÖVP) berichtete von den Maßnahmen des Landes zur Ankurbelung der heimischen Wirtschaft. Das Paket sei mit rund 60 Mio. Euro dotiert. Tittler führte die drei Schwerpunkte Forschung und Entwicklung, Fachkräfte und Digitalisierung an, die gerade auch für die Kreativwirtschaft von großer Bedeutung seien. Besondere Aufmerksamkeit gelte dem Thema E-Commerce.

3,8 Mio. Euro zusätzliche Mittel für die Kreativwirtschaft

Rockstar Neil Young lässt nicht locker bei seiner kämpferischen Ablehnung von Donald Trump. Jetzt hat der gebürtige Kanadier (“Heart Of Gold”) einen 14 Jahre alten Song mit neuem Text zum Angriff auf den republikanischen US-Präsidenten umgeschrieben. “Looking For A Leader”, ursprünglich aus dem Young-Album “Living With War” (2006), ist zugleich ein flammender Appell, am 3. November die oppositionellen US-Demokraten zu wählen. Das Lied mit Akustikgitarre und Mundharmonika wurde am Wochenende nach seiner Veröffentlichung Zehntausende Mal auf YouTube abgerufen. “Ja, wir hatten Barack Obama/und wir bräuchten ihn jetzt wirklich/der Mann, der hinter ihm stand/muss irgendwie seinen Platz einnehmen”, singt Young, der auch die US-Staatsbürgerschaft besitzt, mit Blick auf den designierten demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden. Und über Trump: “Amerika hat einen Anführer/der Mauern um unser Haus baut/der “Black Lives Matter” nicht kennt/und wir haben eine Stimme, um ihn abzuwählen.” Wegen Verwendung seiner Songs bei einer Trump-Ansprache hatte Young kürzlich juristische Schritte gegen das Team der Republikaner eingeleitet. In einer Klage wegen Urheberrechtsverletzung schrieb der Singer-Songwriter unter anderem, er könne es nicht erlauben, dass seine Musik als “‘Titelsong’ für eine spalterische, un-amerikanische Kampagne von Ignoranz und Hass” benutzt werde. Die Vorwürfe drehen sich um die nicht genehmigte Verwendung der Songs “Rockin” In The Free World” und “Devil”s Sidewalk” im Juni bei einer Trump-Kundgebung in Tulsa/Oklahoma. Young verlangt unter anderem Schadenersatz. Schon 2015 hatte sich der Musiker beschwert, als Trump im US-Wahlkampf seine Songs verwendete.

Neil Young schreibt Song wegen Trump um

Mag. Norbert Krennmair (Psychotherapeut) im Talk