Angelina Jolie lässt das Thema Krieg nicht los

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Angelina Jolie lässt das Thema Krieg nicht los

Die Schauspielerin und Regisseurin Angelina Jolie lässt das Thema Krieg nicht los: Als Regisseurin zeichnete sie schon für “In the Land of Blood and Honey” verantwortlich. Der Film folgt dem serbischen Polizisten Danijel und der bosnisch-muslimischen Künstlerin Ajla, die sich in einem Tanzlokal kennenlernen. Als im ehemaligen Jugoslawien der Bürgerkrieg ausbricht, wird ihre Beziehung auf eine harte Probe gestellt.

Jolie drehte 2014 das Kriegsdrama “Unbroken”, die Verfilmung der  Lebensgeschichte des Olympia-Athleten und späteren Kriegsgefangenen Louis Zamperini. Außerdem drehte Jolie 2017 “Der weite Weg der Hoffnung”: Der Film thematisiert eine Kindheit während der Zeit des Regimes der Roten Khmer in Kambodscha.

Das neueste Filmprojekt widmet sich Don McCullin: Der britische Fotojournalist ist 85 und hat mit “Unreasonable Behaviour” eine Autobiografie vorgelegt, die Jolie mit Thomas Hardy als Produzent verfilmen wird. Der gebürtige Londoner McCullin hat für die Fotoagentur “Magnum” gearbeitet und dokumentierte Kriege in Vietnam oder Kambodscha. Für seine Fotos vom Zypern-Krieg erhielt er 1964 den World Press Photo Award. Jolie schätze seine “einzigartige Kombination von Furchtlosigkeit und Menschlichkeit”.

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