Angespannte Lage am Ölmarkt: "OPEC+" ringt um Einigung

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Angespannte Lage am Ölmarkt: "OPEC+" ringt um Einigung

Die Folgen der Coronakrise und der Preiskampf zwischen Russland und Saudi-Arabien hat den Ölpreis in den vergangenen Wochen in den Keller rauschen lassen. Am Donnerstag will nun das Ölkartell OPEC gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern (“OPEC+”) in einer Videokonferenz über die angespannte Lage am Ölmarkt beraten. Im Raum stehen drastische Produktionskürzungen – sofern denn auch die USA mitziehen werden. Diese Unterstützung, so kristallisierte es sich zuletzt heraus, ist dieser Tage für die “OPEC+” womöglich die entscheidende Bedingung.

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Der Cabrio-Bus ist startklar: Am Mittwoch hat die Donauinselfest-Tour durch Wien mit einem Kick-off-Event auf der Donauinsel begonnen. Bis 18. September werden 100 heimische Künstler und Bands mit einem Bus unterwegs sein und öffentliche Plätze beschallen. Den Anfang macht heute die Band Deladap. Sie wird am Nachmittag in der Brigittenau und der Donaustadt spielen. Wo genau, wird nicht verraten. Beim heutigen Kick-Off-Event war auch Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) mit dabei. Die Wiener SPÖ ist Veranstalter des Donauinselfests und auch der Tour. “Es freut mich sehr, dass die Organisatorinnen und Organisatoren einen Weg gefunden haben, dem Donauinselfest auch heuer treu zu bleiben, und das unter Beachtung der wichtigsten Regel für uns alle: Die Gewährleistung der Sicherheit und Gesundheit des Publikums und aller Beteiligten”, sagte er. Die Donauinselfest-Tour findet statt des coronabedingt abgesagten Donauinselfests statt. Dabei wird ein Bus 80 Tage lang in Wien unterwegs sein und die Städter mit Pop-Up-Events an öffentlichen Plätzen überraschen. Wer auftritt, wird angekündigt – aber nicht wann und wo dies passieren wird. Das bleibt nämlich geheim. “Damit sollen größere Menschenansammlungen vermieden werden”, erklärte eine Donauinselfest-Sprecherin der APA. Insgesamt sind 240 Pop-Up-Events angekündigt. Mit dabei sind etwa Ex-Song-Contest Teilnehmer Nathan Trent, Wienerlied-Sängerin Birgit Denk oder der österreichisch-isländische Musiker Thorsteinn Einarsson. Neben Konzerten wird es auch Lesungen und Kabarettdarbietungen geben. Bei jedem Tourbus-Stopp werden laut Veranstalter geschulte Ordnerinnen und Ordner notfalls dafür sorgen, dass im Publikum Sicherheitsabstände eingehalten werden. Darüber hinaus verteilen sie auf Nachfrage MNS-Masken sowie Desinfektionsmittel bzw. achten darauf, dass keine Höchstzahlen überschritten werden. Zum Abschluss gibt es dann am 19. und 20. September Konzerte auf der Insel selbst, pro Tag drei Shows – aber nur auf einer Bühne und mit deutlich weniger Publikum als sonst. Die Karten dazu werden verlost. Ab heute können sich die Fans auf dafür anmelden. Die Ziehung der Gewinner findet im August statt, wenn eine größtmögliche Sicherheit über die erlaubte Anzahl an Besucherinnen und Besuchern besteht und somit klar ist, wie viele Karten ausgegeben werden dürfen, hieß es. Die Tickets werden übrigens personalisiert und fälschungssicher sein. Das Programm der stationären Shows wird zu einem späteren Zeitpunkt präsentiert.

Donauinselfest-Tour offiziell gestartet, Auftakt mit Deladap

Wie US-Medien berichten, soll es bei Heidi Klum und Seal derzeit wegen ihrer gemeinsamen Kinder zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Laut US-Medien möchte Heidi Klum während der Dreharbeiten zur 16. Staffel “Germany’s Next Topmodel” ihre vier Kinder Leni, Henry, Johan und Lou in Deutschland dabei haben. Ihr früherer Mann Seal soll allerdings dagegen sein, dass sie mit den Kindern die USA verlässt. Eine Reise nach Europa sei für Seal derzeit wegen der Corona-Pandemie nicht denkbar, er fürchte um die Sicherheit ihrer Kinder, wie das “People”-Magazin berichtet. Heidi Klum und Seal teilen sich das Sorgerecht. Das Model soll nun laut dem Bericht eine gerichtliche Anhörung beantragt haben, um mit ihren Kindern im Oktober nach Deutschland fliegen zu können. In einer gerichtlichen Erklärung, die “People” vorliegt, soll Heidi Klum schreiben: “Mir sind alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem COVID-19-Virus bekannt, und ich würde unsere Kinder niemals einem Risiko aussetzen – ich habe alle Vorsichtsmaßnahmen für Deutschland genauso getroffen wie in den USA.” Außerdem würden die Kinder ohnehin die meiste Zeit bei ihr verbringen und seien “höchstens sporadisch” bei Seal. Das Model habe versucht, die Angelegenheit persönlich zu klären, nun aber sei sie “verzweifelt”, da die Kinder nicht in Los Angeles bei ihrem Vater bleiben wollen. Weder Heidi Klum noch Seal haben sich offiziell zu dem Sachverhalt geäußert.

Seal soll Heidi Klum verboten haben, mit ihren Kindern nach Deutschland zu fliegen

Der Spanier Fernando Alonso soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge 2021 sein Formel-1-Comeback geben. Wie die BBC am Dienstag berichtete, hat der zweifache Weltmeister bereits einen Vertrag unterschrieben und soll in der nächsten Saison wieder für Renault fahren. Offizielle Stellungnahmen lagen zunächst nicht vor. Der 38-Jährige würde demnach das Cockpit von Daniel Ricciardo übernehmen, der zu McLaren wechselt. Alonso wurde mit Renault 2005 und 2006 Weltmeister. Sein letztes Formel-1-Rennen hatte der Asturier beim Saisonfinale 2018 in Abu Dhabi bestritten. Seitdem war er unter anderem in der Rallye Dakar aktiv. “El Periodico” aus Spanien zufolge soll die Verpflichtung von Fernando Alonso am Mittwoch (13.00 Uhr) auf einer Video-Konferenz verkündet werden. Von einem Zweijahresvertrag für Alonso plus einer Option auf eine weitere Saison ist die Rede. Alonsos Berater Flavio Briatore, bei Renault früher auch sein Teamchef, hatte schon kurz nach Daniel Ricciardos angekündigtem Abgang gesagt, dass sein Klient motiviert und bereit für ein Comeback wäre. Zuletzt war Alonso unter anderem bei der Rallye Dakar aktiv und versuchte, sich vor allem den Traum von der sogenannten Triple Crown zu erfüllen. Erfolge beim Formel-1-Rennen in Monaco und Langstreckenklassiker von Le Mans hat Alonso bereits, ihm fehlt aber noch der Triumph beim Indy 500. Im August will er dort in einem McLaren starten.

Alonso soll 2021 zu Renault zurückkehren

Italien erwartet eine Großlieferung von Schutzmaterial aus China. Möglich gemacht wurde diese durch die logistische Unterstützung der österreichischen Regierung. “Über die Kontakte des Südtiroler Unternehmens Oberalp Group ist es uns gelungen, dass Südtirols Sanitätsbetrieb in China 1,5 Millionen Schutzmasken und 450.000 Schutzanzüge bestellen konnte”, erklärte Südtirols LH Arno Kompatscher (SVP).

Italien bekommt per AUA-Flug Schutzmaterial aus China

Ein Auto ist Freitagmittag in Wels-Puchberg über die Böschung gestürzt. Die Einsatzkräfte wurden zur Menschenrettung alarmiert.

Kleintransporter bei Verkehrsunfall in Wels-Puchberg umgestürzt

Der Tiroler Kristallkonzern Swarovski hat am Dienstag angekündigt, im Herbst am Hauptstandort Wattens von den derzeit noch bestehenden 4.600 Stellen weitere 1.000 abzubauen. Der Konzern bestätigte der APA einen entsprechenden Bericht des ORF Tirol. Geschäftsführer Robert Buchbauer bezeichnete dies als “schmerzliche, aber alternativlose Entscheidung”. Mittelfristig würden in Wattens rund 3.000 Menschen beschäftigt sein. Denn bis 2022 soll sich der Mitarbeiterstand laut der Online-Ausgabe der “Tiroler Tageszeitung” noch einmal um 600 Stellen verringern. Mit dem massiven Personalabbau war in den vergangenen Wochen und Monaten gerechnet worden. Der Betriebsrat etwa hatte in dieser Hinsicht schon mehrmals Alarm geschlagen. Bereits Ende Juni hatte der Kristallkonzern bekannt gegeben, rund 200 Mitarbeiter in den Bereichen Marketing und Vertrieb abzubauen. Am Montag sollen die betroffenen Mitarbeiter per E-Mail von ihrer Kündigung informiert worden sein. Eine Vorgangsweise, die zu scharfer Kritik von Tiroler Oppositionsparteien führte. Große Umstrukturierung Bei der Maßnahme handle es sich um den Teil einer groß angelegten Umstrukturierungsphase des Unternehmens, so Buchbauer. Als Gründe wurden der immer stärker werdende Konkurrenzdruck sowie die Corona-Pandemie angeführt. Noch seien viele Arbeiter bei Swarovski auf Kurzarbeit, im Herbst wird rund ein Viertel von ihnen ihren Job verlieren, kündigte Buchbauer, der vor kurzem Markus Langes-Swarovski an der Spitze des Konzerns nachfolgte, an und sprach von Umsatzeinbußen im heurigen Jahr von rund 35 Prozent auf unter zwei Milliarden Euro. Auch im kommenden Jahr sei aufgrund der Rezession noch nicht mit einem normalen Geschäftsjahr zu rechnen. Prognosen seien aber schwierig. Für die gekündigten Mitarbeiter werde es einen Sozialplan geben. Swarovski sei qualitativ und auch was das Produktsortiment betrifft zwar nach wie vor weltweit führend, es hätten sich aber viele kleine Konkurrenzbetriebe entwickelt, die den Markt zunehmend schwieriger machten, meinte der Geschäftsführer. Die Coronakrise habe diese Spirale nach unten weiterhin beschleunigt. Ein-Marken-Strategie Die verschiedenen Geschäftsfelder des Konzerns würden zusammengeführt. Künftig laufe alles unter der Marke Swarovski. Zudem soll noch im Herbst der Beschluss gefasst werden, dass der Konzern zu einer nicht börsennotierten Aktiengesellschaft umgewandelt wird. Heftige Kritik an Swarovski gab es zuletzt auch deshalb, weil trotz staatlich finanzierter Kurzarbeit Kündigungen durchgeführt werden. Dieser Kritik kann Buchbauer offensichtlich nichts abgewinnen. Die öffentlichen Gelder für die Kurzarbeit würden nämlich nicht in die Konzernkasse, sondern direkt an die Mitarbeiter fließen. Unterdessen legte der stellvertretende Tiroler ÖGB-Landesvorsitzende Robert Koschin am Dienstag nach. Er forderte vom Konzern die Rückzahlung sämtlicher erhaltener Kurzarbeitsmillionen an das AMS. Mit diesem Geld könnten dann die gekündigten Beschäftigten unterstützt werden. Die Ankündigung von Swarovski, Mitarbeiter abzubauen und dann noch die öffentliche finanzielle Unterstützung der Steuerzahler in Anspruch zu nehmen, sei besonders verwerflich.

Swarovski baut im Herbst 1.000 Stellen in Wattens ab