Annäherung in NFL bei Umgang mit Pandemie

Merken
Annäherung in NFL bei Umgang mit Pandemie

In die Verhandlungen der National Football League (NFL) mit den Spielern über den Umgang mit der Corona-Pandemie kommt Bewegung. Wie mehrere US-Medien am Montag (Ortszeit) übereinstimmend berichteten, ist die Liga bereit, auf Testspiele vor der Saison zu verzichten und die Profis mindestens für die ersten 14 Tage im Training täglich auf das Virus zu testen.

Beide Punkte hatten in den vergangenen Tagen zu Spannungen zwischen der Spielergewerkschaft NFLPA und der NFL geführt und für teilweise enttäuschte Kommentare von Profis in den sozialen Netzwerken gesorgt.

Die NFL will ihre Saison am 10. September mit dem Spiel des Titelverteidigers Kansas City Chiefs gegen die Houston Texans eröffnen. Wie die beiden in New Jersey beheimateten Teams der New York Giants, bei denen der Tiroler Sandro Platzgummer als Running Back im erweiterten Kader steht, und der New York Jets am Montag (Ortszeit) mitteilten, wird es bei deren Heimspielen bis auf weiteres keine Zuschauer geben.

In den USA melden die Behörden seit knapp zwei Wochen 60.000 bis 77.000 Neuinfektionen pro Tag – mehr als je zuvor seit Beginn der Pandemie. Besonders betroffen sind die Bundesstaaten Florida, Georgia, Texas, Arizona und Kalifornien, in denen es mindestens jeweils ein NFL-Team gibt. Seit Februar gab es Daten der Universität Johns Hopkins zufolge in den USA bereits über 3,8 Millionen bestätigte Infektionen und knapp 141.000 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

In der Schweiz sind mittlerweile mindestens 1.000 Menschen an der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Dies hat die Zählung am Karfreitag ergeben, die sich auf offizielle Angaben der Kantone stützt. Das Bundesamt für Gesundheit gab die Zahl der Todesopfer am Freitagmittag mit 805 an.

Rund 1.000 Covid-19-Tote in der Schweiz

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr standen Freitagnachmittag bei einem Brand in der Liftkabine eines Mehrparteienwohnhauses in Wels-Lichtenegg im Einsatz.

Brand in der Liftkabine eines Wohnhaues in Wels-Lichtenegg sorgt für Einsatz der Feuerwehr

Der britische Premierminister Boris Johnson ist wegen seiner Covid-19-Erkrankung ins Krankenhaus gebracht worden. Das teilte der Regierungssitz in London am Sonntagabend mit. Demnach dient der Spitalsaufenthalt für Tests, nachdem die Corona-Symptome bei dem Regierungschef bisher nicht abgeklungen sind.

Boris Johnson für Tests ins Krankenhaus eingeliefert

Die Theatersaison ist in Österreich Anfang März zu Ende gegangen. Am Freitag gab die Regierung Bedingungen bekannt, unter denen die Bühnen die nächste Saison vorbereiten können. Burgtheaterdirektor Martin Kusej lässt im Interview kein gutes Haar an den Vorgaben: “An Theaterarbeit, wie ich sie verstehe, ist nicht zu denken.” Unter diesen Auflagen zu arbeiten sei eigentlich “völlig plemplem!”. Proben im Juni seien nicht möglich, der Saisonstart dürfte nach hinten verschoben werden.

Burgtheaterdirektor Martin Kusej: "Es geht fast gar nichts"

Die Corona Krise trifft natürlich auch die Innenstadt mit voller Härte. Zuerst der Lockdown, und einbrechenden Frequenzen, jetzt viele Sicherheitsmaßnahmen die eingehalten werden müssen. Wie es dem Welser Handel in dieser schwierigen Zeit geht?

Da heuer die Note des Zeugnisses der letzten Klasse zur Hälfte zur Maturanote zählt, kann man nämlich nicht mehr durchfallen, wenn man in dem Fach im Zeugnis zumindest einen Dreier hat. Bei der Deutsch-Zentralmatura am Dienstag sollen 30 Klausuren unbearbeitet abgegeben wurden sein. Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) will jetzt gegensteuern, und die Regeln ändern, wie der “Standard” und der “Kurier” (Donnerstagausgabe) berichten. “Wir müssen diskutieren, ob in solchen Fällen eine mündliche Kompensationsprüfung angehängt werden soll”, auch an der Gewichtung von Matura- und Jahreszeugnisnote werden noch getüftelt. Zudem erwägt der Minister, “dass wir die Note der schriftlichen Klausur auf dem Maturazeugnis transparent machen”, so der Minister. Die heurigen Maturaklassen betrifft das nicht mehr, denn: “Im laufenden Prüfungsgeschehen die Spielregeln zu ändern, wäre unfair”, findet Faßmann. Die Details zur neuen Maturabewertung will er “bis zum Schulbeginn im Herbst” erarbeiten – damit sich alle darauf einstellen können.

Nach früher Abgabe Maturaregeln sollen wieder geändert werden