Anschober deutet beschleunigte Öffnung ab Juni an

Merken
Anschober deutet beschleunigte Öffnung ab Juni an

Geht es nach den offiziellen Tests, ist ein Drittel Österreichs “coronafrei”. Gemäß den vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Daten wurde nämlich in 33 von 94 Bezirken seit 14 Tagen keine Neuinfektion registriert. Ein “Ampelsystem” wie in Deutschland lehnt Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zwar ab. Sollte alles gut gehen, könnte die Öffnung ab Juni aber beschleunigt werden.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht trotz des Widerstands Österreichs und anderer Nettozahler gegen zu hohe Transferzahlungen an Krisenländer “eine gute Zusammenarbeit” mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Im Ö1-“Morgenjournal” warb sie am Donnerstag für ihren Wiederaufbauplan und drängte: “Wir brauchen dieses Aufbaupaket und den europäischen Haushalt so schnell wie möglich.”

Von der Leyen sieht "gute Zusammenarbeit" mit Wien

Die Regierung hat das Budget für die Kurzarbeit von 400 Mio. auf eine Milliarde Euro aufgestockt. Dafür kam heute breites Lob von den Sozialpartnern. Arbeiterkammer, ÖGB, Industriellenvereinigung und WKÖ begrüßten die Ankündigung von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Laut SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch ist auch die Milliarde wahrscheinlich noch zu wenig. Für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter wegen der Corona-Krise in Kurzarbeit schicken müssen, soll es zudem Überbrückungskredite geben. Damit soll gesichert werden, dass auch finanzschwache Firmen die Löhne vorfinanzieren können. Österreichische Banken seien bereit, unkomplizierte Überbrückungskredite zu gewähren, sagte Robert Zadrazil, stv. Obmann des Fachverbands Banken in der Wirtschaftskammer, im gemeinsamen Pressegespräch mit Blümel.

Breites Lob für Kurzarbeits-Milliarde

Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) hat die vorübergehende Abschaffung des EU-Beihilfenrechts gefordert. Damit solle ermöglicht werden, dass Staatshilfen an Unternehmen auch ohne Genehmigung der EU ausgegeben werden können.

Abschaffung der EU-Beihilfen gefordert

Die heimischen Unternehmen nutzen in der Coronakrise weiter stark die Kurzarbeit. Mit Stand vom 24. April lagen 88.604 genehmigungsfähige Corona-Kurzarbeitsanträge für 1,1 Mio. Arbeitsplätze vor, teilte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) am Montag mit. Das entspricht einem Plus von mehr als 25.000 Anträgen und zusätzlich rund 230.000 potenziell betroffenen Jobs im Vergleich zur Vorwoche.

Kurzarbeit steigt weiter rasant

“Ich würde gerne alle Sportarten zurück haben können”, sagte der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, Anthony Fauci, in einem am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Interview der “New York Times”. “Aber als ein Gesundheitsbeamter, Arzt und Wissenschafter muss ich jetzt sagen, wenn man sich das Land anschaut, sind wir dazu noch nicht bereit.” Die großen Sport-Ligen sind entweder seit Mitte März unterbrochen oder haben ihren Saisonstart verschoben. Einzige Ausnahme ist die NFL, die erst im September beginnt, aber zumindest die Saisonvorbereitung anders gestalten muss als üblich.

USA laut Trump-Berater nicht bereit für Profisport

Die fünfte Jahreszeit hat Wels fest im Griff. Höhepunkt ist dabei das große Faschings-Revue Ende Februar. Wofür die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen.