Anschober für Beibehaltung der Maskenpflicht

Merken
Anschober für Beibehaltung der Maskenpflicht

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat sich am Mittwoch bei einer Pressekonferenz für die Beibehaltung der derzeit gültigen Maskenpflicht ausgesprochen. Mund-Nasenschutz muss unter anderem in Geschäften und in Öffentlichen Verkehrsmittel getragen werden. “In der jetzigen Situation erfüllt die Maske eine wesentliche Funktion.”

Allerdings könne er sich sehr wohl vorstellen, dass es “irgendwann eine gewisse Flexibilität geben könnte”. Bereits mehrfach angekündigt hat der Gesundheitsminister eine große Detailevaluierung aller Maßnahmen in der ersten Junihälfte. “Da werden wir uns solche Fragen dann ansehen”, kündigte Anschober an. Allerdings könne er definitiv keinen Zeitpunkt sagen, “wann wir einzelne Maßnahmen reduzieren können”. Weiterhin müsse Vorsicht das primäre Ziel sein. Ihm sei es lieber, zwei Wochen später zu reagieren mit Lockerungsmaßnahmen. Die WHO habe zuletzt geraten, dass sich Europa auf eine zweite Welle vorbereiten müsse. Auch das “soll uns animieren, auf der vorsichtigen Seite zu bleiben”.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Mailänder Justizbehörden ermitteln gegen den Leiter des bekannten Mailänder Seniorenheims “Pio Albergo Trivulzio”, in dem seit Beginn der Coronavirus-Epidemie am 20. Februar über 100 Menschen gestorben sind. Einige Medien berichteten von sogar 150 Todesopfern. Die Untersuchung wurde nach Anzeigen von Familienangehörigen der Todesopfer und Mitarbeiter des Seniorenheims eingeleitet. Vermutet wird, dass Sicherheitsvorkehrungen ignoriert worden seien, berichtete die Mailänder Tageszeitung “Corriere della Sera” (Samstagsausgabe). Das italienische Gesundheitsministerium entsendete Inspektoren zur Kontrolle der Lage in dem Seniorenheim, das zu den größten Italiens zählt. Die Justizbehörden ermitteln wegen der Todesfälle in mehreren anderen lombardischen Seniorenheimen. Von den über 10.000 Todesopfern, die in der Lombardei dem Covid-19 erlegen sind, lebten 1.822 in Seniorenheimen, berichtete der Präsident von Italiens Oberstem Gesundheitsinstitut, Silvio Brusaferro, am Freitag.

100 Tote in Mailänder Seniorenheim, Justiz ermittelt

Gerhard Kroiß (Vizebürgermeister) im Talk.

In einer Änderung der Verordnung zur Verhinderung der Verbreitung von Covid-19 wurde festgelegt, dass östereichische Spitzensportler, die ihre Tätigkeit beruflich ausüben und an internationalen Wettkämpfen teilnehmen, ab 20. April trainieren dürfen. Wichtig ist dabei für die Sportler und deren Betreuer, dass u.a. ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten ist. Kaderspieler, Betreuer und Trainer der zwölf Fußball-Bundesligavereine sowie des ÖFB-Cup-Finalisten Austria Lustenau dürfen in Kleingruppen von maximal sechs Kaderspielern mit gleichbleibender personeller Zusammensetzung trainieren. Die Maßnahmen gelten auch für Behindertensportler.

Spitzensportler dürfen ab Montag trainieren

Aufgrund der angespannten Situation durch die Corona-Krise will die griechische Regierung hunderte inhaftierte Straftäter vorzeitig freilassen. Alle Gefangenen, die maximal noch 12 Monate ihrer Gesamtstrafe (unabhängig der Höhe) verbüßen müssen, sollen gemäß eines im Kampf gegen das Coronavirus geschaffenen Gesetzes die Gefängnisse verlassen dürfen.

Griechenland will Häftlinge vorzeitig freilassen

Tschechien schließt seine Grenzen nun auch für tägliche Berufspendler, die in die Nachbarstaaten zur Arbeit fahren. Sie könnten entweder daheimbleiben oder sich für mehrere Wochen eine Unterkunft im jeweiligen Land suchen, sagt Innenminister Jan Hamacek.

Tschechien schließt Grenzen für tägliche Berufspendler

Wer in Frankreich ab Dienstagmittag das Haus verlassen will, kann dies nur noch mit einem Formular tun. Wegen der im Kampf gegen das Coronavirus verhängten Ausgangssperre sollen die Menschen nur vor die Tür, wenn es unbedingt notwendig ist. Erlaubt ist: Lebensmittel einkaufen, zur Arbeit fahren, zum Arzt gehen, Kinder zur Betreuung bringen, Bededürftigen helfen oder allein Sport machen. Auch Menschen, die nicht im Home-Office arbeiten können, dürfen ihre Wohnung verlassen. Den Grund müssen die Menschen auf einem Formular ankreuzen sowie ihren Namen, ihr Geburtsdatum und den Wohnort eintragen. Das Dokument lässt sich auf der Regierungsseite herunterladen und ausdrucken. Wer keinen Drucker hat, muss ein selbst geschriebenes Formular mit sich führen. Menschen, die sich nicht an die Vorgaben halten, müssen bis zu 135 Euro Strafe zahlen.

Frankreich: Nur mit Formular vor die Türe