Anschober im Krankenhaus - aber nur zur Routineuntersuchung

Merken
Anschober im Krankenhaus - aber nur zur Routineuntersuchung

Von “Sorge in der Regierung”, weil sich Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) im Krankenhaus befindet, berichtet die Tageszeitung “Österreich” auf ihrer Titelseite am Mittwoch. Im Gesundheitsministerium war man um Beruhigung bemüht: Anschober hat sich einer lange geplanten Routineuntersuchung unterzogen und das Spital schon wieder verlassen.

Anschobers Gesundheit war in der Vergangenheit bereits Thema in den Medien, weil er sich in seiner Zeit als Landespolitiker 2012 wegen eines Burn-Outs eine dreimonatige Auszeit genommen hatte.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Mit Tee und Qigong – und den Spaziergängen mit seinem Hund hält sich Sozial- und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) fit. Der Minister appelliert auch an Absolventen des Sozialjahres, sich für Hilfsdienste zu melden. Die Jugend sei höchst aktiv, vor allem auch Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Rudolf Anschober über die "höchst aktive Jugend"

Die Zahl der bekannten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist erneut leicht gestiegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bis Donnerstagabend 1.449 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages. Höher lag der Wert zuletzt am 1. Mai mit 1.639 registrierten Neuinfektionen. Seit Beginn der Coronakrise haben sich mindestens 221.413 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert, wie das RKI als zuständige Seuchenbehörde am Freitag im Internet meldete (Datenstand 14.8., 0.00 Uhr). Seit dem Vortag wurden 14 neue Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben nun bei 92.25. Bis Freitagfrüh hatten 200.200 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen war Anfang April bei mehr als 6.000 gelegen. Die Zahl war nach den immer noch über 1.000 liegenden Werten im Mai in der Tendenz gesunken, seit Ende Juli steigt sie wieder. Experten sind besorgt, dass es zu einem starken Anstieg der Fallzahlen kommen könnte, der die Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung von Ansteckungsketten an Grenzen bringt. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 13.8., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 0,91. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Zudem gibt das RKI ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 13.8., 0.00 Uhr, bei 1,06. Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen. Die R-Werte liegen nach RKI-Angaben seit Mitte Juli 2020 wieder bei 1 beziehungsweise leicht darüber. “Dies hängt mit einer größeren Anzahl kleiner Ausbrüche, aber auch mit den bundesweiten Fallzahlen zusammen, die seit den Lockerungen der Maßnahmen sowie durch zunehmende Fälle unter Einreisenden in den letzten Wochen stetig gestiegen sind”, hieß es. In Mexiko und Peru überschritt die Zahl der verzeichneten Infektionen die Schwelle von jeweils einer halben Million Fälle. In Mexiko wurden zuletzt 7.371 neue Ansteckungen registriert, womit die Gesamtzahl auf 505.293 stieg, teilte das Gesundheitsministerium mit. In Peru wurde am selben Tag die Rekordzahl von 9.441 Neuinfektionen registriert. Die verzeichnete Gesamtzahl der Ansteckungen wuchs damit auf 507.996, wie Vizegesundheitsminister Luis Suarez sagte. Die beiden Länder sind nach Brasilien die am härtesten von der Pandemie betroffenen Länder in Lateinamerika. Das gilt sowohl für die Infektions- als auch die Totenzahlen. Südkorea meldete unterdessen 103 neue Corona-Neuinfektionen. In 85 dieser Fälle hätten sich die Betroffenen in Südkorea angesteckt, teilen die Behörden mit. Das sei die höchste Zahl lokaler Übertragungen seit Ende März. Insgesamt kommt Südkorea nunmehr auf 14.873 bestätigte Infektionen und 305 Todesfälle. Nordkorea hob die Abriegelung der Großstadt Kaesong an der innerkoreanischen Grenze wegen eines Corona-Verdachtsfalls nach drei Wochen wieder auf. Machthaber Kim Jong-un habe aber angeordnet, wegen der weltweiten Verschärfung der Pandemie-Situation müsse “die Grenze noch dichter geschlossen werden”, berichteten die staatlich kontrollierten Medien des abgeschotteten Landes am Freitag.

Knapp 1.500 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Im Schweizer Dorf Charmey hat am Samstag ein Drive-In-Musikfestival auf einem Bergbahn-Parkplatz begonnen. Das Publikum kann dabei durchs offene Autofenster in mehreren Konzerten verschiedenste Stile hören, vom barocken Lied über Streichquartette und Volkslieder bis zu Liedern von Ella Fitzgerald und Nina Simone. Das Festival dauert bis kommenden Freitag (31. Juli). Die Idee für die “Auto-Konzerte” stammt von der Freiburger Sängerin Marie-Claude Chappuis, der Gründerin des “Festival du Lied”. Zu hören sein werden Künstlerinnen und Künstler von Weltruf, etwa der Blockflötist Maurice Steger und das Stradivari-Quartett. Die Musikerinnen und Musiker treten im Freien auf einer Bühne auf. Das Publikum kann sie auf einer Großleinwand sehen – und durch das offene Autofenster hören. Wenn es regnet, wird die Musik via Radio übertragen. In jedem Auto dürfen bis zu vier Personen sitzen. Jedem Fahrzeug wird entsprechend der Größe ein Standplatz zugewiesen. Damit sollen die wegen des Coronavirus geltenden Distanzregeln eingehalten werden können. Bei der Eröffnung am Samstagabend standen rund 40 im allgemeinen gut besetzte Autos auf dem Parkplatz, und etwa 70 Personen wohnten dem Konzert auf Stühlen bei.

Kultur-Neustart: Drive-In-Musikfestival in der Schweiz

Supermärkte dürfen wegen der Coronakrise bald nur noch mit Masken betreten werden. Das hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei einer Pressekonferenz Montagvormittag angekündigt. Der Start der Maßnahme erfolgt, sobald genug Mund-Nasen-Schutz in den Supermärkten ausgegeben werden kann, vermutlich ab Mittwoch.

Kurz: "Wir werden auf das Tragen von Masken setzen"

Auf der brasilianischen Ferieninsel Fernando de Noronha sind vorerst nur Touristen erwünscht, die schon eine Coronavirus-Infektion durchgemacht haben. Die Behörden kündigten am Donnerstag im Online-Netzwerk Instagram an, die Insel ab September schrittweise wieder für Besucher zu öffnen – allerdings unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. In einer ersten Phase dürften daher “nur Touristen an Land gehen, die schon Covid-19 hatten”. Touristen müssen einen positiven PCR-Test vorlegen, der zumindest 20 Tage alt ist, oder einen positiven  Antikörpertest.  Die Insel, die zur gleichnamigen Inselgruppe im Atlantik gehört und für ihre paradiesischen, unberührten Strände bekannt ist,war wegen der Corona-Pandemie vor fünf Monaten für Touristen gesperrt worden. Nach der Lockerung des Touristen-Verbots müssen Besucher bei der Einreise nun neben der Zahlung einer Umweltschutzabgabe einen positiven Coronavirus-Test vorlegen. “Wir öffnen verantwortungsvoll, vorsichtig und ohne Eile”, sagte Behördenchef Guilherme Rocha. “Eile ist der Feind des Lebens. Wir können nicht alles gleichzeitig machen.” Fernando de Noronha hat gut 3000 Einwohner, hinzu kommen normalerweise aber zahlreiche Touristen aus Brasilien und anderen Ländern. Zum Schutz vor dem Coronavirus hatte die Insel am 21. März allen Besuchern die Einreise untersagt. Sogar Einwohner, die auf dem Festland waren, durften von April bis Mitte Juni nicht auf die Insel zurück. 

Inselparadies fordert von Urlaubern positiven Test

Sie sitzt lachend in ihrem Bett, umringt von Ärzten und Pflegern, die die Daumen hochhalten. Alma Clara Corsini ist die älteste Patientin in der Provinz Modena, die mit 95 Jahren vom Corona Virus geheilt wurde. Es ist ein Bild, das den Italienern Mut macht angesichts der grassierenden Epidemie, gegen die das Land, gegen die die ganze Welt seit Wochen, teilweise seit Monaten kämpft.

95-jährige Italienerin besiegt Corona