Anschober: Mit heutigen Öffnungsschritten beginnt der Monat der Entscheidung

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Anschober: Mit heutigen Öffnungsschritten beginnt der Monat der Entscheidung

“Die Bevölkerung hat es sich hart arbeitet und wirklich verdient: Der heutige 1. Mai ist ein wichtiger Schritt in Richtung eines Alltags, wie wir ihn kannten. Wir haben die richtigen Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt gesetzt und die in Österreich lebenden Menschen haben sie großartig umsetzt. Daher konnten wir vor über zwei Wochen mit Phase zwei, der schrittweisen, gesicherten Rückkehr hin zum Alltag starten. Diese Phase ist die schwierigste Herausforderung für uns alle,” schreibt Anschober in einer Aussendung.

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Die französische Fluggesellschaft Air France will bis Ende Juni schrittweise wieder mehr Flüge anbieten. Dies gelte vorbehaltlich der Aufhebung der Reisebeschränkungen, teilte die Airline mit. Dabei sollen die Zahl der Frequenzen und Ziele, insbesondere nach Frankreich, in die französischen Überseegebiete und innerhalb Europas schrittweise erhöht werden. Von Paris aus sollen demnach auch Ziele in Deutschland angeflogen werden – das sind Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover und München. London, Wien, Madrid oder Mailand sind ebenfalls im Flugplan, der täglich aktualisiert werden soll.

Air France erhöht bis Ende Juni schrittweise Zahl der Flüge

Schwere Verletzungen erlitt am späten Montagnachmittag ein Autolenker bei einem Verkehrsunfall auf der Sattledter Straße bei Steinerkirchen an der Traun (Bezirk Wels-Land).

Autolenker bei Kollision mit Linienbus in Steinerkirchen an der Traun schwer verletzt

Wer in Frankreich ab Dienstagmittag das Haus verlassen will, kann dies nur noch mit einem Formular tun. Wegen der im Kampf gegen das Coronavirus verhängten Ausgangssperre sollen die Menschen nur vor die Tür, wenn es unbedingt notwendig ist. Erlaubt ist: Lebensmittel einkaufen, zur Arbeit fahren, zum Arzt gehen, Kinder zur Betreuung bringen, Bededürftigen helfen oder allein Sport machen. Auch Menschen, die nicht im Home-Office arbeiten können, dürfen ihre Wohnung verlassen. Den Grund müssen die Menschen auf einem Formular ankreuzen sowie ihren Namen, ihr Geburtsdatum und den Wohnort eintragen. Das Dokument lässt sich auf der Regierungsseite herunterladen und ausdrucken. Wer keinen Drucker hat, muss ein selbst geschriebenes Formular mit sich führen. Menschen, die sich nicht an die Vorgaben halten, müssen bis zu 135 Euro Strafe zahlen.

Frankreich: Nur mit Formular vor die Türe

Das Standortressort des Landes setzt Kontrollen und Prüfungen bei Förderungen aus. Die Begutachtungsfrist für die Raumordnungs-Novelle wird noch um ein weiteres Monat verlängert. „Und mit Ministerin Aschbacher wurde vereinbart, dass die Arbeitsinspektorate sich jetzt nur auf Beratungen konzentrieren“, berichtet LRAchleitner. „Besondere Umstände erfordern auch besondere Flexibilität: Daher haben wir uns entschlossen, aufgrund der Ausnahmesituation durch das Coronavirus die Begutachtungsfrist für die Novelle zum Raumordnungsgesetz, die an sich mit Ende März abgelaufen wäre, noch um ein weiteres Monat zu verlängern. Damit soll sichergestellt werden, dass trotz der aktuell schwierigen Lage alle Anregungen und Änderungsvorschläge für die Raumordnungsgesetz-Novelle eingebracht werden können“, gibt Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner bekannt. „Auch unsere Betriebe benötigen in dieser Krisensituation größtmögliche Flexibilität seitens der Vorgaben und Überprüfungen der Behörden. Daher werden alle Überprüfungen, die nicht unmittelbar der Einhaltung von Sicherheitsstandards dienen, seitens des Standortressorts des Landes OÖ ausgesetzt. Und mit Arbeitsministerin Christine Aschbacher wurde vereinbart, dass die Arbeitsinspektorate sich jetzt nur auf Beratungen der Unternehmen konzentrieren, insbesondere zur Umsetzung der Maßnahmen zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus“, erklärt Landesrat Achleitner. „Unsere Betriebe stehen jetzt unter größtem Druck. Um ihre Existenz und damit auch den Weiterbestand von Arbeitsplätzen absichern zu können, müssen wir sie bestmöglich entlasten. Daher wurde mit Arbeitsministerin Aschbacher vereinbart, dass die Arbeitsinspektorate vorerst keine Kontrollen in den Unternehmen durchführen, sondern sich jetzt auf die Beratung konzentrieren, vor allem bezüglich der Umsetzung der von der Bundesregierung erlassenen Maßnahmen zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus“, erläutert Landesrat Markus Achleitner. „Auch im Verantwortungsbereich des Standortressorts des Landes OÖ werden Überprüfungen so weit wie vertretbar ausgesetzt, sowohl was die Auszahlung von Förderungen betrifft, als auch die Einhaltung von Vorgaben des Landes. Hier wird möglichst kulant vorgegangen, um den Druck von den Betrieben zu nehmen“, erklärt Wirtschafts-Landesrat Achleitner.  

Betriebe werden von Überprüfungen entlastet

Inzwischen kennt jeder Zweite in Österreich jemanden, der positiv auf Covid getestet wurde.Das ergab eine repräsentative Umfrage am 16. November, unmittelbar vor Beginn des zweiten Lockdowns. Im April waren es erst 18 Prozent, im Oktober 29 Prozent, geht aus Erhebungen von TQS Research & Consulting hervor. Parallel dazu ist auch die Angst der Österreicherinnen und Österreicher gestiegen, sich zu infizieren. 39 Prozent schätzen mittlerweile das Risiko sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren als eher bis sehr hoch ein. Im April, im ersten Lockdown, waren es nur 14 Prozent. Besonders besorgt sind Menschen mit Angehörigen über 65 Jahren bzw. pflegebedürften Verwandten. Angst muss nichts Schlechtes sein, sagt dazu Dieter Scharitzer, Geschäftsführer von TQS. “Die Menschen spüren, dass es ernst wird. Und dann halten sie sich auch eher daran”. Der Druck sei durch die veröffentlichten Zahlen deutlich gestiegen. Das zeige sich auch daran, dass vier von zehn Personen für scharfe Kontrollen eintreten. Die Menschen haben es jetzt verstanden. DIETER SCHARITZER In Summe zeigen die drei Umfragen von TQS im April, Oktober und November, “die Menschen haben es jetzt verstanden”, sagt Scharitzer. Auch die Maßnahmen seien gut verstanden worden, allerdings gebe es eine starke Polarisierung zwischen denen, die gut damit umgehen können und anderen, die es nicht so gut verkraften. Während im April erst 42 Prozent emotional betroffen waren, sind es inzwischen 65 Prozent. Im Vergleich zu 2019 leiden in diesem Jahr in Österreich doppelt so viele Personen unter einer Depression. 22 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen hatten einen Wert von elf oder mehr im “Patient Health Questionnaire”, was auf eine Depression hindeute. Zugleich ergab die Umfrage, dass 60 Prozent eine gute psychische Widerstandsfähigkeit bzw. Resilienz besitzen. Das bedeutet, dass resiliente Personen, obwohl sie übermäßigen Belastungen und Risiken ausgesetzt sind, psychisch gesund bleiben bzw. sich leichter erholen   Ambivalent sind die Umfrageergebnisse in Bezug auf die Impfbereitschaft.Lediglich die Hälfte der Befragten glaubt, dass die Coronapandemie mit einer Impfung erfolgreich bekämpft werden kann – und nur 46 Prozent zeigen eine sehr hohe bis hohe Bereitschaft sich impfen zu lassen, sobald ein Impfstoff verfügbar ist. Massentests vor Weihnachten unterstützen hingegen sechs von zehn Österreichern. Zwar glauben zwei Drittel der Österreicher, dass 2021 wieder Normalität einkehren wird, ein Viertel erwartet dies aber erst 2022.

Jeder Zweite in Österreich kennt jemand positiv getesteten

Das Gesundheitsministerium hat am Freitagabend die adaptierte Corona-Einreise-Verordnung herausgegeben. Die strengen Einreiseregeln wegen der Corona-Pandemie werden wie angekündigt ab Montag auf die Balearischen Inseln ausgeweitet. Personen, die durch Österreich durchreisen, müssen ein Formular ausfüllen. Mit kommendem Montag (00.00 Uhr am 24. August) gilt auch für die Balearischen Inseln eine Reisewarnung, außerdem müssen laut der abgeänderten Verordnung – analog zu bisherigen Risikogebieten – Balearen-Rückkehrer einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als drei Tage sein darf. Wer ab Montag bei der Einreise von den Balearischen Inseln keinen negativen PCR-Test vorweisen kann, für den gelten dieselben Bestimmung wie für die schon bestehenden Risikogebiete: Ohne Test muss man sich in zehntägige Heimquarantäne begeben und dort innerhalb von 48 Stunden einen Corona-Test veranlassen. Ist dieser negativ, darf man die Quarantäne verlassen. Diese Regelungen der Corona-Einreise-Verordnung von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) betreffen bereits mehr als 30 Risikogebiete. Zuletzt wurde die Liste der betroffenen Länder am 10. August um das spanische Festland erweitert, seit diesem Montag um Kroatien. Die neu betroffenen Balearischen Inseln sind: Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Damit sind in punkto Spanien nur jene Reisende, die von den Kanarischen Inseln nach Österreich zurückkommen, weiterhin von den strengen Maßnahmen ausgenommen. Die Maßnahmen für die Balearen vor dem Hintergrund steigender Corona-Zahlen betreffen rund 3.000 Personen – rund 1.000 Pauschalreisende sowie 1.500 bis 2.000 Individualtouristen aus Österreich, wie der Präsident des Österreichischen ReiseVerbands und TUI-Austria-Prokurist, Josef Peterleithner, am Mittwoch erklärte. Heimkommende von den Balearen, die von 14. bis 23. August nach Österreich eingereist sind oder noch einreisen werden, können sich ab sofort bis einschließlich Freitag, 28. August, kostenlos auf SARS-CoV-2 testen lassen. Sie sollen sich – auch ohne Symptome – dazu bei der Gesundheitsnummer 1450 melden. Aktuell gibt es 38 “Drive-Ins” für Gratis-Testmöglichkeiten in ganz Österreich, die schon für Kroatien-Rückkehrer angeboten worden waren und werden. Das Außenministerium rät grundsätzlich vor dem Hintergrund der weltweiten Corona-Pandemie weiterhin dringend von allen nicht notwendigen Auslandsreisen ab. Rückholaktionen vonseiten der Bundesregierung von den Balearen sind keine geplant.

Ab Montag verschärfte Regeln bei Rückkehr von Balearen