Anschober: Schutzkleidung für Länder am Wochenende

Merken
Anschober: Schutzkleidung für Länder am Wochenende

Die Bundesländer dürfen am Wochenende eine Lieferung Schutzkleidung erwarten. Nach einem paktierten Verteilungsschlüssel werden 1, 9 Millionen OP-Masken, dazu größere Mengen Desinfektionsmittel und Untersuchungshandschuhe zugestellt, teilte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Freitag in einer Aussendung mit.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der britische Thronfolger hat sich am Dienstag erstmals seit seiner Covid-19-Erkrankung wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Gemeinsam mit seiner Frau Herzogin Camillabesuchte Prinz Charles ein Krankenhaus in Cheltenham. Die beiden bedankten sich dort bei Mitarbeitern für deren Einsatz in der Coronavirus-Pandemie – allerdings mit gebührendem Abstand von zwei Metern. Der 71 Jahre alte Thronfolger war selbst zeitweise an Covid-19 erkrankt, hatte aber nur milde Symptome. Er hatte sich deshalb im März eine Woche lang auf seinem Landsitz in Schottland in Selbstisolation begeben. Die 72 Jahre alte Camilla wurde damals negativ getestet, musste aber ebenfalls sieben Tage in Isolation. Beide blieben während des Lockdowns in Schottland. Sie meldeten sich von dort immer wieder per Videobotschaft zu Wort. Am Donnerstag wollen sie Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron in London empfangen.Charles’ Mutter Queen Elizabeth II. (94) hatte am Wochenende eine Mini-Version ihrer abgesagten Geburtstagsparade “Trooping the Colour” auf dem Gelände von Schloss Windsor abgenommen. Sie und ihr 99 Jahre alter Mann Prinz Philip leben dort seit März weitgehend abgeschottet von der Außenwelt.

Erster Auftritt seit Erkrankung: Charles besuchte Krankenhaus

Das kleinste Auto der Welt, der Dreiräder Peel P.50, Baujahr 1963, ist am Freitag für 85.100 Euro im Wiener Dorotheum versteigert worden. Das Gefährt war Teil der “Sammlung RRR – Roller, Rollermobile & Raritäten” aus dem Museum Eggenburg in Niederösterreich, die allesamt unter den Hammer kamen. Gutes Geld wurde mit 66.700 Euro auch für den Peel Trident eingenommen. Für 36.800 Euro fand der 1954er Messerschmidt KR 175 einen neuen Besitzer. Laut Dorotheum wurden sämtliche 129 Roller, Rollermobile und Miniautos erfolgreich versteigert.

Kleinstes Auto der Welt in Wien versteigert

Nach rund drei Monaten mit strengen Corona-Beschränkungen hat Italien seine Grenzen wieder für Urlauber geöffnet. Seit Mittwoch gilt für Menschen aus den anderen 26 EU-Ländern sowie weiteren Staaten wie Großbritannien, Norwegen und der Schweiz wieder die Reisefreiheit. Eine zweiwöchige Quarantäne für Ausländer, die nach Italien reisen, wurde abgeschafft. Auch die Italiener selbst erlangten mit Mittwoch ihre Reisefreiheit zurück. Sie dürfen sich jetzt unbeschränkt im Rahmen der nationalen Grenzen bewegen, was bisher lediglich innerhalb der Heimatregion erlaubt war. Angehörige, die in unterschiedlichen Regionen leben, können einander jetzt wieder treffen. Bisher durfte man die Heimatregion lediglich aus beruflichen oder dringenden gesundheitlichen Gründen verlassen. Die zurückerlangte Reisefreiheit führt zu einigen Neuigkeiten für Reisende in Italien. So wird ab heute (Mittwoch) die Temperatur der Passagiere an Bord von Hochgeschwindigkeitszügen gemessen, berichtete Verkehrsministerin Paola De Micheli. Catering an Bord der Züge ist wieder erlaubt, allerdings werden Speisen und Getränke direkt am Platz serviert. Regionenminister Francesco Boccia begrüßte den Beginn der neuen Phase in Italien. “Wir waren auf eine so lange Phase des Lockdowns nicht vorbereitet, haben es aber geschafft. Jetzt beginnt eine noch komplexere Zeit, in der die Italiener weiterhin Verantwortung beweisen müssen”, sagte Boccia. Der Präsident der norditalienischen Region Venetien, Luca Zaia, zeigt sich optimistisch, dass mit der Reisefreiheit wieder massiv Touristen in seine Region zurückkehren werden. “Seit dem Lockdown haben wir in unserer Region 65.000 Arbeitsplätze verloren, davon 35.000 allein im Tourismus. Ich hoffe, dass wir neue Jobs schaffen werden. Die Welt bleibt nicht stehen, ich bin optimistisch”, meinte Zaia. Die wiedererlangte Reisefreiheit verdankt Italien der positiven Entwicklung der epidemiologischen Daten. 55 Todesopfer wurden am Dienstag gemeldet, das ist der niedrigste Stand seit dem 2. März. In sechs der 20 italienischen Regionen und in der vom Coronavirus schwer betroffenen Provinz Bergamo beklagte man keine Todesopfer. In acht Regionen, darunter Trentino Südtirol, gab es keine Neuinfektionen, in sieben weiteren wurden unter zehn Neuinfizierte gemeldet. Italien ist von der Corona-Pandemie als erstes Land in Europa getroffen worden. Bisher starben seit Februar rund 33.530 Menschen. Mehrere italienische Experten behaupten, dass die Ansteckungsfähigkeit von Covid-19 in den letzten Wochen nachgelassen hat. Über 500.000 Italiener haben indes die Tracking-App “Immuni” kostenlos heruntergeladen. Diese wird ab dem kommenden Montag (8. Juni) in vier Regionen – Ligurien, Marken, Abruzzen und Apulien – aktiv sein. Die Tracking-App soll bei der Ermittlung positiver Fälle helfen, mit der eine Person in Kontakt gekommen ist. Die App hatte viele Diskussionen in Italien ausgelöst. Bedenken gibt es noch in Sachen EU-Datenschutzbestimmungen.

Italien öffnet seine Grenzen für EU-Bürger

Aufgrund höherer Testkapazitäten auf Covid-19 wird in der Woche nach Ostern ein Schwerpunkt in Alters- und Pflegeheimen gestartet. Schrittweise würden die Mitarbeiter und die Bewohner in ganz Österreich untersucht, kündigte Gesundheitsminister Rudolf Anschober in einer Aussendung an. Gestartet wird am Dienstag. Derzeit liegt die Anzahl der Tests bei über 140.000 – laut Ministerium eine Rekordzahl. Am Tag davor wurden mehr als 6.000 Tests weniger registriert.

Dienstag startet Testschwerpunkt in Altersheimen

Mitten in der Coronakrise haben sich Arbeitgeber und -nehmer in der Sozialwirtschaft auf eine Lösung in den Kollektivvertragsverhandlungen geeinigt. Als Ergebnis wurde ein 3-Jahres-Abschluss erzielt, teilte die Gewerkschaft mit. Für die 125.000 Beschäftigten im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich bedeutet das heuer ein Lohnplus von 2,7 Prozent und eine Arbeitszeitverkürzung ab 2022.

Sozialwirtschaft: Überraschende Einigung auf einen neuen KV

Wegen der Coronavirus-Pandemie erwägt Frankreich die Abschaltung mehrerer Atomreaktoren. Der mehrheitlich staatliche Betreiber Electricite de France (EDF) begründete dies am Donnerstag mit einem Einbruch des Stromverbrauchs um bis zu 20 Prozent. Der Konzern verwies darauf, dass zahlreiche Wirtschaftsbereiche zum Erliegen gekommen seien. Um die Versorgung mit Strom im kommenden Winter sicherzustellen, könnte “die Produktion von mehreren Atomreaktoren in diesem Winter und Herbst ausgesetzt werden“, hieß es in einer Erklärung von EDF. Ziel sei es, Brennstoffe einzusparen. Welche Reaktoren im Gespräch sind, teilte der Versorger nicht mit.

Frankreich erwägt Abschaltung von Atomreaktoren