Anschober und Nehammer informieren über neueste Entwicklungen

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Anschober und Nehammer informieren über neueste Entwicklungen

Wie viele Menschen haben sich aktuell nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt? Wie helfen die Maßnahmen und welche sind künftig geplant? Fragen wie diese werden Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) in einer gemeinsamen Pressekonferenz beantworten. Start 12:30

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Mitten in der Coronakrise haben sich Arbeitgeber und -nehmer in der Sozialwirtschaft auf eine Lösung in den Kollektivvertragsverhandlungen geeinigt. Als Ergebnis wurde ein 3-Jahres-Abschluss erzielt, teilte die Gewerkschaft mit. Für die 125.000 Beschäftigten im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich bedeutet das heuer ein Lohnplus von 2,7 Prozent und eine Arbeitszeitverkürzung ab 2022.

Sozialwirtschaft: Überraschende Einigung auf einen neuen KV

Vier von fünf jungen EU-Bürgern zwischen 16 und 24 Jahren verfügen über grundlegende oder erweiterte digitale Kenntnisse. Bei den 16- bis 74-jährigen beträgt der Anteil nur etwas mehr als die Hälfte bzw. 56 Prozent, wie das Europäische Statistikamt Eurostat anlässlich des Internationalen Tages des Kompetenzerwerbs junger Menschen am Mittwoch auf Basis von Daten aus 2019 mitteilte. Besonders in den letzten Monate während der Einschränkungen aufgrund der Coronapandemie kamen den jungen EU-Bürgern Computer- und Internetkenntnisse zugute. Nach den Schließungen von Bildungseinrichtungen wurde der Unterricht weitgehend online abgehalten. Unter den EU-Mitgliedstaaten haben Kroatien laut Eurostat die 16- bis 24-Jährigen die meisten digitalen Kenntnisse. 97 Prozent von ihnen verfügen demnach über grundlegende oder höhere Kompetenzen. Den zweiten Platz teilen sich Estland, Litauen und die Niederlanden mit jeweils 93 Prozent, gefolgt von Griechenland mit 92 Prozent und Tschechien mit 91 Prozent. Österreich liegt mit 89 Prozent gemeinsam mit Finnland auf dem fünften Platz. Die niedrigsten Anteile wurden dagegen von dem Europäischen Statistikamt in Rumänien (56 Prozent), Bulgarien (58 Prozent), Italien (65 Prozent), Ungarn (68 Prozent), Lettland und Luxemburg (jeweils 75 Prozent) beobachtet.

Vier von fünf jungen EU-Bürgern haben digitale Kompetenzen

Nach Angaben des tschechischen Außenministers Tomas Petricek können tschechische Touristen ab Juli oder sogar schon früher Österreich und die benachbarte Slowakei besuchen, wenn sich die Coronavirus-Pandemie in der Region günstig entwickle, sagte er in einem Zeitungsinterview am Montag der Nachrichtenagentur CTK zufolge. Zudem glaube er an eine Rückkehr zu Schengen ab Juli.

Tschechien: Österreich-Reisen ab Juli möglich

Das Land Oberösterreich hat seit Mittwoch (Stand 17.00 Uhr) keine Covid-19-Intensivpatienten mehr. Auf Normalstationen befanden sich noch 15 Erkrankte. Auch wenn im Bezirk Linz-Land die Zahl der Kranken leicht auf acht und die Anzahl jener Personen in Quarantäne oberösterreichweit auf 248 angestiegen sind, sei “kein neuer Cluster oder Hotspot erkennbar”, teilte der Krisenstab mit. Neue Covid-19-Fälle wurden im Zentrum für Betreuung und Pflege in Traun (Bezirk Linz-Land) gemeldet. Zwei Mitarbeiter sind positiv. Das Kontaktpersonenmanagement sei eingeleitet worden, auch die Testungen aller Bewohner wurde veranlasst, informierte der Krisenstab. Insgesamt sind aktuell sechs Bewohner sowie acht Mitarbeiter in sieben Alten- und Pflegeheimen von dem Coronavirus betroffen. Auch aus dem Kreis der nach Österreich eingeflogenen Erntehelfer sind Infektionen beim Krisenstab gemeldet worden. Am Montag waren zwei Flieger mit rund 390 Arbeitern aus der Ukraine in Linz gelandet, drei Personen darunter wurden positiv getestet. In einem Flugzeug war ein Paar, das in einem Tiroler Betrieb arbeiten soll, betroffen, im anderen eine Person, die einem oberösterreichischen Betrieb zugeteilt ist, hieß es vom Verband der Obst- und Gemüseproduzenten Oberösterreich, der die Flüge organisiert hatte. Der Krisenstab teilte zudem mit, dass 20 Erntehelfer “behördlich abgesondert wurden”.

Kein Intensivpatient in Oberösterreich

Die Europäische Union hat die türkische Regierung aufgefordert, die Suche nach Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer “unverzüglich” einzustellen. Ankaras Haltung untergrabe “Bemühungen um die Wiederaufnahme des Dialogs und der Verhandlungen”, erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Sonntag. Kurz zuvor hatte die türkische Marine angekündigt, die umstrittenen Bohrungen zur Erkundung von Gasvorkommen in der kommenden Woche vor der Südwestküste Zyperns fortzusetzen. “Ich fordere die türkischen Behörden auf, diese Aktivitäten unverzüglich einzustellen und sich in vollem Umfang und in gutem Glauben an einem umfassenden Dialog mit der Europäischen Union zu beteiligen”, erklärte Borrell. Dies sei der einzige Weg, der zu Stabilität und dauerhaften Lösungen führen könne. Die jüngsten Ankündigungen aus Ankara “befeuern bedauerlicherweise weitere Spannungen und Unsicherheit im östlichen Mittelmeer”, hieß es weiter. Am Freitag hatten die EU-Außenminister über die Haltung Ankaras im Gasstreit beraten. Sie forderten im Anschluss die Türkei auf, “unverzüglich zu deeskalieren und wieder in den Dialog einzutreten”. Ungeachtet der Warnungen aus Brüssel kündigte die türkische Marine am Samstagabend an, die Erkundungsfahrten türkischer Bohrschiffe nächste Woche fortzusetzen. So werde das türkische Bohrschiff “Yavuz” vom 18. August bis zum 15. September das Meeresgebiet südwestlich von Zypern durchsuchen. Anfang der Woche hatte Ankara bereits das Schiff “Oruc Reis” in die Nähe der griechischen Insel Katellorizo entsandt, die direkt vor der türkischen Küste liegt. Griechenland und Zypern sehen die Erkundungen türkischer Schiffe in ihren Hoheitsgewässern als Verstoß gegen ihre Souveränität. Ankara hingegen besteht darauf, dass auch der Türkei als Küstenstaat im Mittelmeer Teile der Gasvorkommen zustehen.

EU fordert Türkei im Gasstreit zum Einhalt auf

Das Kolosseum in Rom ist nach rund drei Monaten Corona-Pause wieder für Besucher offen. “Nach 84 Tagen Schließung öffnet das Kolosseum, das Wahrzeichen Roms, wieder. Das ist ein Zeichen des Neubeginns und der Hoffnung für ganz Italien”, sagte Alfonsina Russo, Direktorin des archäologischen Parks, der das Kolosseum, den Palatin und das Forum Romanum umfasst. Das Kolosseum kann nur mit im Voraus gebuchten Tickets und unter strengen Gesundheitsvorschriften – etwa dem Fiebermessen am Eingang und mit Schutzmasken – besucht werden. Auch die Ausgrabungsstätten auf dem nahen Palatinhügel und die Tempelruinen auf dem Forum Romanum können wieder besichtigt werden. Die “Domus Aurea” des römischen Kaisers Nero, die auch zum archäologischen Park gehört, bleibt vorerst noch geschlossen.

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